higgi hat geschrieben:Das ging schon mit den Masken los, als man plötzlich aus dem Nichts nur noch mit FFP2 Masken rumlaufen durfte. Das hatte den gleichen Grund, nämlich das Jens auf Milliarden bestellten Masken saß.
Kann sein, muss aber nicht sein.
Es wurde schon sehr früh kommuniziert, dass die Stoffmasken im Wesentlichen helfen, andere zu schützen, insbesondere, weil es ja auch von der Qualität und der Behandlung nach dem Tragen abhing. Nur FFP2-Masken ermöglichen einen relativ hohen Eigenschutz, allerdings auch nur bei gutem Sitz.
Die ersten FFP2-Masken wurden an Weihnachten kostenlos an gefährdete Personen verteilt. Die Pflicht zur FFP2-Maske war die Folge der sich erst in Großbritannien und dann - wegen diverser Versäumnisse in Kontinentaleuropa - eben auch bei uns verbreitenden Alpha-Variante, die wesentlich ansteckender ist. Das ist die alternative Sicht, der ich glaube.
higgi hat geschrieben:Das Ganze wiederholt sich jetzt.
Solange es keine verlässliche Studie zur Dauer der Impfwirksamkeit gibt, muss man dem Ganzen auch kein willkürliches Ablaufdatum verpassen.
Macht es richtig oder lasst es sein
Man verpasst dem Ganzen aber kein willkürliches Ablaufdatum, sondern eine Gültigkeit von einer definierten Dauer. Das ist bei allen Impfungen so üblich. Basierend auf wissenschaftlichen Ergebnissen.
Und es ist auch üblich, dass man bei den allermeisten Impfungen ein- oder mehrmals auffrischen muss, damit der Schutz ein Leben lang anhält. Bekanntes Beispiel: Gegen Tetanus und Diphterie gibt es eine Grundimmunisierung im Kindesalter durch insgesamt fünf Impfungen in den ersten 11 Lebensjahren, bis dann später nur noch alle 20 Jahre aufgefrischt werden muss.
Nur weiß man bei der Covid-Impfung halt noch nicht genau, wie lange der Impfschutz anhält, weil man erst seit einem ganzen (in Studien) bzw. halben Jahr (als zugelassener Impfstoff) impft UND weil es sich um einen völlig neuartigen Impfstoff handelt.
Bis vor wenigen Wochen war sogar von nur einem halben Jahr (Mindest-)Gültigkeit die Rede, das nun nach den neuen Ergebnissen auf ein Jahr ausgedehnt worden ist. (Wäre es übrigens bei einem halben Jahr geblieben, dann stünden die geimpften Menschen von Ende Dezember/Anfang Januar bereits wieder ohne Impfschutz da!)
Und auch diese einjährige Gültigkeit ist nicht in Stein gemeißelt, sondern vorerst so festgelegt, weil sich eben in den Studien, die nun gerade ein Jahr laufen, gezeigt hat, dass die Versuchsteilnehmer bis jetzt noch ausreichend geschützt sind.
Wenn man also in einem halben Jahr basierend auf wissenschaftlichen Ergebnissen aufzeigen kann, dass der Impfschutz weiter anhält, dann kann auch die Gültigkeit des Covidzertifikats weiter ausgedehnt werden.
Die Bestellungen von Impfstoffen sind dieses Mal zum Glück vorausschauend, so dass im Falle einer nötigen Auffrischimpfung auch für alle Impfwilligen ausreichend Impfstoff vorhanden sein wird. Die Überschüsse kann man dann übrigens immer noch den ärmeren Staaten spenden. Bedarf wird auf der Welt noch lange Zeit sein.
Du kannst also gerne Deinen Verschwörungstheorien wieder einpacken, denn hier ist es nur ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierendes (imho absolut korrektes) Vorgehen.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.
- Charles Maurice de Talleyrand -