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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Was das Ansteckungsrisiko betrifft, haben wir es alle selbst in der Hand.
Äh,
bzw. hoffentlich gerade nicht.
:mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

de mappes
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Spamferkel
Nilkheimer hat geschrieben:
Nilkheimer hat geschrieben:
Eine Auswertung der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Personen, die bisher mit der sogenannten Delta-Variante gestorben sind, geimpft waren.

Von den 117 Patienten, die zum Zeitpunkt ihres Todes mit der Virus-Variante infiziert waren, hatten 50 zwei Impfstoffdosen erhalten und 20 eine Dosis. Nur acht der 117 Toten waren unter fünfzig Jahre alt; sechs von ihnen waren ungeimpft, zwei einmal geimpft. Wissenschaftler erklärten am Freitag, dass es sich bei den geimpften Toten überwiegend um sehr alte oder gesundheitlich angeschlagene Patienten gehandelt habe.

Insgesamt wurden bis Anfang der Woche 1320 Patienten mit der Delta-Variante in britischen Krankenhäusern behandelt. 902 von ihnen waren unter fünfzig Jahre alt. Von diesen waren 77 Prozent ungeimpft. Bei den über Fünfzigjährigen, die klinisch behandelt wurden, ergibt sich ein anderes Bild: Ein Drittel war ungeimpft, ein Viertel mit einer Dosis geschützt, und 39 Prozent hatten zwei Dosen erhalten.

Insgesamt haben sich in Großbritannien bisher etwas mehr als 111.000 Menschen mit der Delta-Variante infiziert; sie ist schon länger zur dominanten Variante geworden. Zuletzt stieg die Zahl der Ansteckungen binnen einer Woche auf etwas mehr als 35.000. Das waren 46 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Wegen der anhaltenden Verbreitung wirbt Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Tagen dafür, eine EU-weite Quarantäne für Reisende aus Großbritannien einzuführen; in Deutschland müssen sie schon seit vergangenem Monat für 14 Tage in Quarantäne. Die meisten Urlaubsländer verzichten bisher auf solche Maßnahmen.

Hohe Inzidenz nur aufgrund vieler Tests?

Umgekehrt verpflichtet Großbritannien seit Monaten Reisende aus fast allen europäischen Ländern zu einer mindestens fünftägigen Isolation und mindestens zwei amtlichen Tests. Merkels Appell, der vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterstützt wurde, stieß in der britischen Presse und in der Politik auf Befremden. Mehrere Minister wiesen auf den höheren Impfstand im Königreich hin, wo 83 Prozent der Erwachsenen einmal und mehr als 60 Prozent zweimal geimpft sind. Am Freitag wurde bekannt, dass Merkel am nächsten Freitag im Regierungslandsitz Chequers erwartet wird, um mit Premierminister Boris Johnson zu sprechen.

Im Königreich wird von einigen Wissenschaftlern argumentiert, dass die Infektionslage in der EU nur oberflächlich besser aussehe. Die vergleichsweise hohen Ansteckungszahlen im Königreich seien auch darauf zurückzuführen, dass je Tag fast eine Million Tests durchgeführt würden – zehnmal mehr als in manchen EU-Ländern. Dafür habe Großbritannien, wo die Hälfte aller weltweit durchgeführten Virusstruktur-Untersuchungen („Sequencing“) vorgenommen werden, einen besseren Überblick über den tatsächlichen Verbreitungsgrad der Delta-Variante.


https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 08275.html


Liegt natürlich nicht nur an den vielen Tests. Das Ding dreht da wieder durch, das zeigt ja schon die Kurve.

Das dürfte ja wohl auch viel damit zu tun haben, dass die ja wohl fast nur mit AstraMarcAurel geimpft sind. Ich mein: 60 Prozent sind halt doch weniger als 88; redet irgendwie keiner drüber, dürfte aber schon richtig was ausmachen.

https://www.berliner-zeitung.de/news/ue ... -li.167695


Mann, Mann, man darf den deutschen Wissenschaftsredaktionen echt nix glauben (ZDF hat dieselben Zahlen wie die Berliner).

Man muss ja unterscheiden zwischen dem (gesenkten) Risiko der Infektion, und dem (gesenkten) Risiko der symptomatischen Infektion. Berliner Z. und ZDF haben das hier zuungunsten von Astra durcheinander geschmissen.

Es ist so:

Biontech:
- Risiko der Infektion bei Delta "nur" um 79 Prozent geringer als bei Ungeimpften bei 2 Dosen +14d (gegenüber 92 Prozent bei Alpha)
- Risiko der symptomatischen Infektion bei Delta um 88 Prozent geringer als bei Ungeimpften bei 2 Dosen +14d (gegenüber 94 Prozent bei Alpha)
- Risiko der Hospitalisierung bei Delta 96 Prozent geringer (Alpha: 95 Prozent)

Astra
- Risiko der Infektion bei Delta "nur" um 60 Prozent geringer als bei Ungeimpften bei 2 Dosen +14d (gegenüber 73 Prozent bei Alpha)
- Risiko der symptomatischen Infektion bei Delta um 67 Prozent geringer als bei Ungeimpften bei 2 Dosen +14d (gegenüber 74 Prozent bei Alpha)
- Risiko der Hospitalisierung bei Delta 92 Prozent geringer (Alpha: 86)

--> Letzteres würde heißen, dass Astra bei Delta sogar besser gegen Hospitaliserung schützt. Klingt komisch.

Quelle: https://www.theguardian.com/world/2021/ ... e-vaccines

Lancet: https://www.thelancet.com/journals/lanc ... 40-6736(21)01358-1/fulltext



@nilki
Danke für deine selbstkorrektur, gar Autokorrektur
Daher vollzitat

Kleine Korrektur meinerseits zum besseren Verständnis: Astra würde demnach besser gegen Delta helfen in puncto hospitalisierung als gegen Alpha
Nicht jedoch besser als biontech
Don't criticize what you can't understand

CoachingZone
Halbdaggl
Monitor hat geschrieben:In zwei israelischen Städten haben sich viele Kinder mit der Delta-Mutation des Coronavirus angesteckt – daraufhin wurde die Maskenpflicht wieder eingeführt[/b]

Israel fürchtet Delta-Mutation
Publiziert am 23. Juni 2021

Nachdem in den israelischen Städten Binyamina und Modiin an zwei Schulen das Corona-Virus ausgebrochen ist und sich auch mehrere geimpfte Erwachsene infiziert haben, fürchtet Israel einen erneuten Anstieg der Infektionen im ganzen Land. Verantwortlich für die steigenden Zahlen sei die Delta-Mutation des Virus, deutlich ansteckender als bisherige Varianten sei. Bisher konnten alle Delta-Infektionen auf Reiserückkehrer zurückgeführt werden, weshalb die israelische Regierung nun für Rückkehrer aus bestimmten Ländern wie Russland, Indien, Brasilien oder Süd-Afrika wieder die Quarantänepflicht eingeführt hat – selbst für geimpfte Personen. Laut eines Berichts des Fernsehsenders KAN seien ein Drittel der auf die Delta-Variante positiv getesteten Reiserückkehren geimpft. Allerdings zeigten Studien in Gross-Britannien, dass die Pfizer Impfung (die in Israel genutzt wird) in 96 Prozent aller Delta-Infektionen vor einem schweren Verlauf der Krankheit schützt.


https://israelzwischenzeilen.com/2021/0 ... -mutation/


Und hier im Kanton ZH wird ab Montag - drei Wochen vor Ferienbeginn - die allgemeine Maskenpflicht in den weiterführenden Schulen abgeschafft (und durch eine Empfehlung abgelöst, haha...), nachdem bereits vor drei Wochen ein Gericht entschieden hat, dass die Primarschüler keine Masken mehr tragen müssen (ihre LehrerInnen aber schon... *kopfschüttel*).

Die zahlreichen Coronaleugner freuen sich, und der Rest betrachtet dies fassungslos, weil es doch viel sinnvoller gewesen wäre, die Maskenpflicht zumindest bis zum Ferienbeginn beizubelassen und dann zu schauen, wie sich die Lage während der Ferien entwickelt.

Gut, aber vernunftgetriebene Entscheidungen kann man von den Politikern wohl nicht verlangen, leider... Und ein Lernen aus den Geschehnissen der vergangenen 15 Monate wohl auch nicht...

Der Rektor des Gymnasiums unserer Tochter hat auch seinen Widerwillen gegen diese Entscheidung im letzten Elternbrief deutlich gemacht, indem er sich sehr entschieden hinter die Empfehlung zum Maskentragen zumindest in den Innenräumen stellt, weil "noch nicht alle Impfwilligen einen vollständigen Impfschutz erhalten haben". Schüler, die sich während der Unterrichtszeiten impfen lassen, müssen kein Urlaubsgesuch stellen, sondern können einfach die Bescheinigung über den Impftermin vorweisen. (Ist im Gymnasium aufgrund des strengen Absenzenreglements unüblich.) Außerdem hat er es sich nicht nehmen lassen, darauf hinzuweisen, dass nur maskentragende Schüler im Falle eines Coronafalles nicht automatisch in Quarantäne müssen.

Wir hoffen jetzt halt, dass die momentan noch niedrige Inzidenz dafür sorgt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Infektion bei unserer Tochter, noch bevor sie geimpft ist, doch noch sehr gering ist. Toitoitoi.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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Spamferkel
Mit Maske nicht in Quarantäne?
Gut entscheidet wohl auch das Amt vor Ort aber wäre anders als in Deutschland, wo die ganze Klasse geht

Ansonsten heftig mit diesen Abwesenheiten, wie du schreibst
Hier problemlos mit dem impftermin Jandas völlig zurecht

Mutet ja eher einem Internat an
Don't criticize what you can't understand

CoachingZone
Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:Ansonsten heftig mit diesen Abwesenheiten, wie du schreibst
Hier problemlos mit dem impftermin Jandas völlig zurecht

Mutet ja eher einem Internat an


Nö, das hat politische Gründe. Aufs Gymnasium zu gehen, ist dem gemeinen Schweizer eher suspekt und - politisch gesehen - ein elitärer Luxus. Weswegen ALLE Absenzen zu dokumentieren sind und unentschuldigte sehr schnell zum Schulverweis führen können. Hängt dann auch immer von der Schule ab, wie sie das letztendlich umsetzt...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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Spamferkel
Danke für die Einblicke
Gruselig…wenn man das deutsche System bzw. Gymnasien kennt…ist mir dann doch deutlich sympathischer
Don't criticize what you can't understand

Monitor
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Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:
Wir hoffen jetzt halt, dass die momentan noch niedrige Inzidenz dafür sorgt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Infektion bei unserer Tochter, noch bevor sie geimpft ist, doch noch sehr gering ist. Toitoitoi.

gekürzt

:nod:

Möge es gelingen!

SZ 25. Juni 2021

https://www.sueddeutsche.de/panorama/ma ... -1.5333397


Auf Mallorca gelten weiterhin Abstandsregeln und Maskenpflicht. Aber wer hält sich an solche Vorschriften, wenn der Sinn einer Abschlussfahrt doch ist, sich endlich einmal gehen zu lassen?

Weil sie in ihren Heimatstädten nicht feiern durften, sind Abiturientinnen und Abiturienten aus ganz Spanien auf die Balearen gereist. 470 von ihnen haben sich mit Corona angesteckt. Nun herrscht Katerstimmung auf der Insel.

Am Freitagmittag teilten die Gesundheitsbehörden der Balearen mit, bereits mehrere Lokale identifiziert zu haben, in denen die Schüler gefeiert hätten. Sie liegen alle am Strand von Palma. Wenn die Lokale gegen die geltenden Corona-Maßnahmen verstoßen haben, drohen ihnen Bußgelder von bis zu 600 000 Euro. Die Behörden gehen bislang davon aus, dass sich das Virus nur unter den Schülern verbreitet habe und aus diesem Kreis nicht in die Bevölkerung eingetragen worden sei. Unter den Angestellten der Hotels, in denen die Schüler übernachtet hatten, gebe es bisher keine Infektionen.

Für Spanien ist es nicht der erste Ausbruch dieser Art: Im Juli vorigen Jahres verzeichnete das Baskenland ein ähnliches Superspreading-Event. Damals steckten sich 619 Menschen bei den Partys zur bestandenen Abiturprüfung an.


edit

Zeit.de 27. Juni 2021
Katharina Heflik

https://www.zeit.de/politik/ausland/202 ... id-19-live

Infektionen unter britischen Schülern steigen offenbar stark an

Einem Bericht der Sunday Times zufolge breitet sich das Coronavirus rasant unter britischen Schülerinnen und Schülern aus. In der Woche bis zum 20. Juni ist demnach die Zahl der infizierten Fünf- bis Neunjährigen im Vergleich zur Vorwoche um 70 Prozent gestiegen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Gesundheitsbehörde Public Health. Bei den Zehn- bis Vierzehnjährigen soll es ein Plus von 56 Prozent gegeben haben. Grund für die rasche Ausbreitung soll die hoch ansteckende Deltavariante sein.

Insgesamt 16.100 Schülerinnen und Schüler waren wegen einer Infektion abwesend, in der Vorwoche waren es noch 10.600. Weil zudem Zehntausende wegen möglichen Kontakts mit Infizierten in Selbstisolation geschickt wurden, fehlten insgesamt 216.000 Schülerinnen und Schüler im Unterricht.


Israels Regierungschef ruft junge Menschen zur Impfung auf

Israels Ministerpräsident Naftali Bennett ist besorgt wegen der Ausbreitung der Deltavirusvariante. Er appelliert an junge Menschen, sich impfen zu lassen. Nach einer Kabinettssitzung sagte er, niemand wünsche sich neue Beschränkungen, darum sei die Impfung von großer Bedeutung.

Wenn ihr keine Einschränkungen wollt, dann lasst euch heute noch impfen. Sprecht mit euren Eltern und lasst euch impfen.

Israels Ministerpräsident Naftali Bennett

~
Mehr als 1.000 Neuinfektionen in EM-Spielstadt St. Petersburg

Vor dem EM-Viertelfinalspiel am 2. Juli ist in St. Petersburg die Zahl der Neuinfektionen gestiegen. Die russischen Behörden meldeten innerhalb eines Tages fast 1.300 weitere Ansteckungen und mehr als 100 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Landesweit wurden 20.538 Neuinfektionen und 599 Todesfälle registriert. Die Zahlen steigen seit Anfang Juni.

Die Hauptstadt Moskau verzeichnet die höchsten Zahlen, dort gab es 6.700 neue Ansteckungen und 114 Todesfälle, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie, wie die russischen Nachrichtenagentur Interfax meldete.

Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin drohte im Staatsfernsehen mit einem Lockdown. Er sagte mit Blick auf die rasante Verbreitung der Deltavariante: "Um dieses Problem grundlegend zu lösen, muss man sich impfen lassen oder in einen Lockdown gehen." Laut Sobjanin werden jeden Tag 2.000 neue Patienten mit einer Infektion in eine Klinik gebracht. Es gebe mittlerweile nur noch 5.000 freie Betten.

never ending news :|
Zuletzt geändert von Monitor am 27. Juni 2021 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
I could write several novels about what I do not know.

Auswurf
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Grasdaggl
lauterbach : im nächsten frühjahr wird es nur noch genesene oder geimpfte geben

so ganz allgemein,
wird man sich ja von der bedeutung von inzidenzzahlen verabschieden, wenn man irgendwie normalisieren möchte.

ich spekuliere mal wild. 500 infizierte 18 jährige - kein wirklich schwerer verlauf.
Die auslastung der intensivmedizin sollte einziger maßstab sein,
wenn wir über einschränkende maßnahmen nachdenken.

ich bin kein freund davon, die übervorsichtigen als gradmesser zu sehen.
Kann weder impfangst noch üertriebene angst vor ansteckung angemessen finden.

entscheidend also für mich,
die aggressivität der jeweils vorherschenden virusvariante

@haber
weil Du selbstzerstörerische dinge wie rauchen angesprochen hattest.
Da seh ich null ansatz, dies mit ner diskussion, bei der es um ansteckende krankheiten geht zu verquicken.
Soldidarität kann man einfordern, wenn es um gesundheitliche risiken für andere geht,
aber nicht, wenn es sich eigenverantwortlichkeiten dreht.
Da findet man keinen anfang und kein ende.
Sollen radler nur noch mit 25 den berg runterfahren müssen,
integralhelm im auto? (es sterben mehr autofahrer an kopfverletzungen als radler)
müsste man zucker verbieten,
jeglichen drogenkonsum

und das alles vor dem hintergrund, dass der gefüllte geldbeutel mancher,
jede strafe verschmerzt, während die am rand stehenden, welche zb eher alk und tabaksucht in ihrem leben haben unter einer krankenversorgung zweiter klasse leiden sollen.
Ein unding in meinen augen
das ist doch keine Musik

Monitor
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Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:Wir hoffen jetzt halt, dass die momentan noch niedrige Inzidenz dafür sorgt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Infektion bei unserer Tochter, noch bevor sie geimpft ist, doch noch sehr gering ist. Toitoitoi.


gekürzt

CouchingZone, danke für die Ausführungen.

Gute Entscheidung, dass Ihr derEntscheidung Eurer Tochter zustimmt, sich impfen zu lassen.

Das Eltern-Zustimm-Problem kenne ich auch aus anderen Bereichen, wo manchmal ein Elternteil
nicht zustimmte. Manchmal fehlten nur Tage und Wochen bis zur Volljährigkeit, aber die Erlaubnis
wurde von einem Elternteil nicht gegeben. Bei den ab 12jährigen oder ab 16jährigen ist das ja noch
schwieriger.

Zum Glück kann ich selber entscheiden, ob ich geimpft werde. 6 oder mehr Monate würde ich auch nicht mit
einer Vorerkrankung abwägen, bis ich mich entscheiden würde. Da würde ich zig Ärzte kontaktieren und meine Familie würde parallel aktiv werden in jeder freien Minute, weil für uns das Impfen wichtig ist(
(trotz / auch mit Vorerkrankungen).

Bei meiner ersten OP vor einiger Zeit 2021 hatte ich eine Zimmernachbarin im Krankenhaus. Sie hatte seit Jahren zweierlei Krebs, Lungenkrebs und einen Gehirntumor und zeitgleich einen Beckenbruch und einige Tage eine kurze Pause zwischen den Chemos wg. dem Beckenbruch. Es gab noch andere kritische besonders ernsthafte Vorerkrankungen, zudem noch Embolien und mehr... inkl. allergischer Reaktionen.
Auch sie war fest entschlossen, sich zwischen den zwingend notwendigen Behandlungen und Rückschlägen
impfen zu lassen. Alle Fachärzte standen hinter ihr und bestärkten sie, auch wenn sie noch einen langen
Leidensweg vor sich hatte. Sie war in meinem Alter.

OT e d i t [/i]OT Ende


When children are smarter then their parents. ;)

The ignorance of these parents, putting their children at risk.



https://www.nytimes.com/2021/06/26/heal ... sContainer

As Parents Forbid Covid Shots, Defiant Teenagers Seek Ways to Get Them

Most medical consent laws require parental permission for minors to get a vaccine. Now some places are easing restrictions for Covid shots while others are proposing new ones.


Auszüge aus dem The New York Times Artikel vom 26. Juni 2021 google übersetzt:

Teenager haben alle möglichen Geheimnisse vor ihren Eltern. Trinken. Sex. Miese Noten.

Aber das Geheimnis, das Elizabeth, 17, eine aufstrebende High-School-Absolventin aus New York City, vor ihrem verbirgt, ist neu im Buffet jugendlicher Missetaten. Sie möchte nicht, dass ihre Eltern wissen, dass sie gegen Covid-19 geimpft ist.


Ihre geschiedenen Eltern haben das gleiche Mitspracherecht über ihre Gesundheitsversorgung. Obwohl ihre Mutter den Impfstoff stark befürwortet, ist ihr Vater wütend dagegen und hat gedroht, ihre Mutter zu verklagen, wenn Elizabeth die Impfung bekommt. Elizabeth hält ihr Geheimnis nicht nur vor ihrem Vater, sondern auch vor ihrer Mutter geheim, damit ihre Mutter plausibel leugnen kann. (Elizabeth bat darum, nur mit ihrem zweiten Vornamen identifiziert zu werden.)

Die Impfung von Kindern ist entscheidend, um eine breite Immunität gegen das Coronavirus zu erreichen und zu einem normalen Schul- und Arbeitsalltag zurückzukehren. Aber obwohl Covid-Impfstoffe für Kinder ab 12 Jahren zugelassen wurden, haben viele Eltern, die über Nebenwirkungen besorgt und erschrocken über die Neuheit der Impfungen sind, ihre Kinder davon abgehalten, sie zu bekommen.

Eine aktuelle Umfrage der Kaiser Family Foundation ergab, dass nur drei von zehn Eltern von Kindern zwischen 12 und 17 Jahren eine sofortige Impfung wünschen. Viele sagen, dass sie auf langfristige Sicherheitsdaten oder die Anregung eines Schulmandats warten werden. Aber da viele Teenager begierig darauf sind, Aufnahmen zu machen, die ihrer Meinung nach während der Pandemie verweigerte Freiheiten freisetzen, knistern Spannungen in Häusern, in denen Eltern an einem harten Nein festhalten.

Vierzig Staaten verlangen die Zustimmung der Eltern für die Impfung von Minderjährigen unter 18 Jahren, und Nebraska legt das Alter auf 19 fest Lockerung der ärztlichen Zustimmungsregeln, die Gesetze nachahmen, die Minderjährigen erlauben, den HPV-Impfstoff zu erhalten, der einige Krebsarten verhindert, die durch ein sexuell übertragbares Virus verursacht werden

Im vergangenen Herbst stimmte der Council des District of Columbia dafür, dass Kinder ab 11 Jahren ohne Zustimmung der Eltern empfohlene Impfstoffe erhalten können. Die Gesetzgeber von New Jersey und New York haben Gesetzesentwürfe anhängig, die es Kindern im Alter von 14 Jahren ermöglichen würden, Impfstoffen zuzustimmen; Minnesota hat eine, die es einigen Kindern im Alter von 12 Jahren erlauben würde, Covid-Impfungen zuzustimmen.

Aber andere Staaten marschieren in die entgegengesetzte Richtung. Obwohl Teenager aus South Carolina mit 16 Jahren zustimmen können und Ärzte bestimmte medizinisch notwendige Verfahren ohne elterliche Erlaubnis auch bei jüngeren Kindern durchführen können, würde ein Gesetzentwurf im Gesetzgeber Anbietern ausdrücklich untersagen, die Covid-Spritze ohne elterliche Zustimmung an Minderjährige zu verabreichen. In Oregon, wo das ärztliche Einwilligungsalter bei 15 liegt, befahl Linn County den vom Landkreis geführten Kliniken, die Zustimmung der Eltern für die Covid-Impfung für alle unter 18 Jahren einzuholen. Laut der National Conference of State Legislatures, die Covid-bezogene Rechnungen verfolgt hat, Einige Bundesstaaten, darunter Tennessee und Alabama, arbeiten an Gesetzen, um zu verhindern, dass öffentliche Schulen Covid-Impfungen verlangen.

Die Frage, wer den Covid-Schüssen zustimmen kann, liefert einen neuen Kontext für jahrzehntealte rechtliche, ethische und medizinische Fragen. Wenn die Eltern nicht einverstanden sind, wer ist der Schiedsrichter? Ab welchem ​​Alter sind Kinder in der Lage, ihre eigenen Gesundheitsentscheidungen zu treffen und wie sollte dies festgestellt werden?

"Isabella will es, weil ihre Freunde es bekommen und sie keine Maske tragen möchte", sagte Charisse, eine Mutter einer 17-Jährigen in Delray Beach, Florida, die darum bat, ihren Nachnamen vorzuenthalten für die Privatsphäre der Familie. Charisse befürchtet, dass der Schuss Auswirkungen auf das Fortpflanzungssystem ihrer Tochter haben könnte (eine Fehleinschätzung, die Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens wiederholt widerlegt haben).

Während sich sowohl die juristischen Debatten als auch die Familienargumente entfalten, versuchen diejenigen, die den Impfstoff in Apotheken, Kliniken und Arztpraxen verabreichen, zu bestimmen, wie sie vorgehen sollen, wenn ein junger Teenager ohne Elternteil zur Covid-Impfung erscheint.

„Wir befinden uns mit diesem Impfstoff möglicherweise in einer rechtlichen Grauzone“, sagte Dr. Sterling Ransone Jr., ein Hausarzt in Deltaville, Virginia. In seinem Gesundheitssystem können Eltern eine unterschriebene Einverständniserklärung für eine Impfung eines Teenagers senden. Da der Covid-Impfstoff jedoch nur für den Notfall zugelassen ist, erfordert das Gesundheitssystem die Anwesenheit eines Elternteils, damit ein Patient unter 18 Jahren diese Impfung erhält.

Marina, 15, die in Palm Beach County, Florida, lebt – und die wie andere Interviewte darum bat, nicht vollständig identifiziert zu werden – sehnt sich nach dem Schuss. Aber ihre Mutter sagt absolut nicht. Das Thema steht nicht zur Diskussion.

Und so wurde Marina vom gesellschaftlichen Leben, das sie begehrt, ausgeschlossen. „Fünf meiner Freunde schmeißen eine Party und sie haben mich eingeladen, aber dann haben sie gesagt: ‚Bist du geimpft?‘“, sagte sie. „Also kann ich nicht gehen. Das tut weh."

Während die Pandemie abebbt, bilden sich einige soziale Kreise von Teenagern basierend auf dem Impfstatus neu. „Ich sehe, wie meine Freunde in den sozialen Medien posten – ‚Woo-Hoo, ich habe es!‘ – und jetzt, wenn ich sie sehe, fragen sie mich Dinge wie: ‚Wo warst du? Sind Sie viel unterwegs? Bist du sicher, dass du kein Covid hast?‘ Es ist scheiße, dass ich die Spritze nicht bekomme“, fuhr Marina fort.
Der Coronavirus-Ausbruch >

Frustrierte Teenager suchen zunehmend nach Wegen, sich ohne Zustimmung ihrer Eltern impfen zu lassen. Einige haben den Weg zu VaxTeen.org gefunden, einer Informationsseite für Impfstoffe, die von Kelly Danielpour, einem Teenager aus Los Angeles, betrieben wird.

Die Website bietet Leitfäden zu staatlichen Zustimmungsgesetzen, Links zu Kliniken, Ressourcen zu einfachen Informationen über Covid-19 und Ratschläge, wie Teenager Eltern einbeziehen können.

„Jemand wird mich fragen: ‚Ich muss in einer Impfklinik, die am Wochenende geöffnet ist und die auf meiner Buslinie liegt, zustimmen können. Können Sie helfen?‘“, sagte Frau Danielpour, 18, die im Herbst ihr Erstsemester in Stanford beginnen wird.

Sie hat die Seite vor zwei Jahren gegründet, lange vor Covid. Als Tochter eines pädiatrischen Neurochirurgen und einer Anwältin für geistiges Eigentum stellte sie fest, dass die meisten Jugendlichen weder den empfohlenen Impfplan noch ihre Rechte kennen.

„Wir sprechen automatisch über Eltern, aber nicht über Teenager, die Meinungen zu diesem Thema haben“, sagte sie. "Ich habe beschlossen, dass ich helfen muss." Frau Danielpour holte sich Experten, um ihr zu helfen, Impf- und Einwilligungsgesetze zu verstehen, und sie rekrutierte Teenager als „VaxTeen-Botschafter“.

„Ich möchte, dass Teenager zu Kinderärzten sagen können: ‚Hey, ich habe dieses Recht‘“, fügte Frau Danielpour hinzu, die auf Konferenzen vor Ärzten und Beamten des Gesundheitsamtes Vorträge hält.

Elizabeth hat sich heimlich in einer Pop-up-Klinik einer Schule impfen lassen.

Nachdem die Administratoren ihres Internats die Eltern informiert hatten, dass sie Covid-Impfungen anbieten würden, gab ihre Mutter die Erlaubnis. Ihr Vater hat es verboten. Verärgert befragte Elizabeth die Schulkrankenschwester, die sagte, sie könne nicht ohne Zustimmung beider geimpft werden. Elizabeth recherchierte staatliche Gesetze und erfuhr, dass sie nicht alt genug war, um selbst zuzustimmen.

Sie ist trotzdem aufgetaucht. Im schlimmsten Fall, dachte sie, würde die Schule sie einfach abweisen.

Offenbar nahmen sie nur die Zustimmung ihrer Mutter zur Kenntnis. Schweigend streckte Elizabeth den Arm aus.

Jetzt ist sie in einer Gurke. Die Schule verlangt, dass die Schüler für das Herbstsemester geimpft werden, und sie sagt, ihr Vater habe begonnen, sich wegen des Problems mit der Verwaltung zu streiten. Elizabeth hat Angst, dass er wütend sein wird, wenn er erfährt, wie sie geimpft wurde, und der Schule, die sie dafür bestraft, dass sie die Impflinge betrogen hat, mitteilt, ein Fleck in ihrer Akte, gerade als sie sich für das College bewirbt.

Gregory D. Zimet, Psychologe und Professor für Pädiatrie an der Indiana University School of Medicine, wies auf die Ironie hin, dass ein Jugendlicher rechtlich daran gehindert wird, eine Wahl zu treffen, die von Beamten des öffentlichen Gesundheitswesens energisch gedrängt wurde. Entwicklungsbedingt, sagte er, seien Jugendliche mit 14 Jahren und noch jünger im Abwägen der Risiken eines Impfstoffs mindestens so gut wie Erwachsene. „Was nicht heißen soll, dass Erwachsene darin unbedingt großartig sind“, fügte er hinzu.

In vielen Bundesstaaten können junge Teenager Entscheidungen in Bezug auf Verhütung und sexuell übertragbare Infektionen treffen, die, wie er bemerkte, „in vielerlei Hinsicht komplexer und anspruchsvoller sind als eine Impfung“.

Kinderärzte sagen, dass selbst geimpfte Eltern mit ihren Kindern vorsichtig sind. Dr. Jay Lee, ein Hausarzt und Chief Medical Officer von Share Our Selves, einem kommunalen Gesundheitsnetzwerk in Orange County, Kalifornien, sagte, Eltern würden lieber riskieren, dass ihr Kind an Covid leidet, als den neuen Impfstoff zu bekommen.

„Ich werde ihre Bedenken bestätigen“, sagte Dr. Lee, „aber ich weise darauf hin, dass es keine gute Strategie ist, abzuwarten, ob Ihr Kind krank wird. Und das nein, Covid ist nicht nur wie die Grippe.“

Elise Yarnell, eine leitende Klinikbetriebsleiterin für die Region Portland, Oregon, in Providence, einem großen Gesundheitssystem, erinnerte sich an ein 16-jähriges Mädchen, das in einer Covid-Impfstoffklinik an ihrer Schule in Yamhill County auftauchte.

Ihre Eltern sind gegen den Impfstoff, also wollte sie ihn bekommen, ohne dass sie es wussten, was sie legal tun konnte, weil Oregons Volljährigkeitsalter 15 beträgt. Sie brach in Tränen aus, als sie sah, dass die Impfungen noch nicht fertig waren, bevor sie nach Hause musste, aber sie konnte in dieser Nacht zurückzukehren, ohne ihre Eltern zu benachrichtigen, und wurde geimpft.

"Sie war extrem erleichtert", sagte Frau Yarnell.

Isabella ist die 17-jährige Tochter von Charisse, der Mutter von Delray Beach, Florida, die die Erlaubnis für den Impfstoff verweigert. Auf die Frage, warum sie den Schuss haben wollte, gab Isabella eine Reihe von Gründen an. „Viele ältere Menschen in meiner Familie sind gefährdet, sich mit Covid zu infizieren und möglicherweise zu sterben“, sagte sie. „Ich möchte den Impfstoff bekommen, damit ich in ihrer Nähe sein kann und sie in Sicherheit sind. Und dann kann ich wieder mit meinen Freunden ausgehen, und sie sind auch nicht so gefährdet.“

Obwohl Ärzte versucht haben, sowohl Eltern als auch Patienten das Vertrauen in den Impfstoff zu vermitteln, können sie nicht viel tun, wenn die Eltern Einwände erheben. Kürzlich sagte Dr. Mobeen H. Rathore, eine Professorin für Pädiatrie am Medical College der University of Florida in Jacksonville, einer Patientin, deren Mutter ihre Zustimmung verweigerte, dass sie den Covid-Impfstoff erst erhalten könne, wenn sie 18 Jahre alt sei, also in drei Wochen.

"Sie wurde an ihrem Geburtstag geimpft", sagte Dr. Rathore. "Sie hat mir eine Nachricht geschickt, dass dies ihr Geburtstagsgeschenk für sich selbst war."


Eine Leserzuschrift zum Artikel

Hier in Ontario gibt es kein Mindestalter für die Impfung. https://www.ontario.ca/laws/statute/96h02#BK15 (Link zum einschlägigen Gesetz) Die geimpfte Person muss jedoch in der Lage sein, ihre Einwilligung nach Aufklärung zu geben, wenn sie nicht volljährig ist.

Wenn wir also Impfkliniken in den Schulen haben, wie wir es tun, kommen die Genehmigungsformulare nach Hause, um unterschrieben zu werden. Wenn der Vormund/Elternteil jedoch nicht unterschreibt, kann das Kind dennoch selbst entscheiden, ob es an diesem Tag geimpft werden soll, wenn die Krankenschwester entscheidet, dass es in der Lage ist, eine informierte Einwilligung zu erteilen.

Natürlich können Sie hier keine öffentlichen Schulen besuchen, wenn Sie mit Ihren Impfstoffen im Rückstand sind. Sie werden suspendiert.


~
SWISS NATIONAL COVID-19 SCIENCE TASK FORCE
25. Juni 2021

Schutzdauer nach einer COVID-19-Impfung oder einer überstandenen Infektion

Wir gehen davon aus, dass mRNA-Impfstoffe Erwachsene während rund 16 Monate vor einer leichten COVID-19-Erkrankung schützen und während drei Jahre vor einem schweren Krankheitsverlauf. Bei älteren Menschen dürfte die Dauer des Impfschutzes mit etwa 10-14 Monaten bzw. 15-24 Monaten kürzer ausfallen. Der Schutz nach einer Infektion ist kürzer als nach einer Impfung.

Unter-65-Jährige dürften nach einer früheren SARS-CoV-2-Infektion während 8 Monaten zu mindestens 50% gegen das Risiko einer Reinfektion und einen leichten Krankheitsverlauf geschützt sein, und während 16 Monaten zu 80% gegen eine schwere Erkrankung. Für Personen über 65 wird von kürzeren Schutzdauern F: 3-6 Monate gegen eine leichte Erkrankung und 10-12 Monate gegen eine schwere Erkrankung.

Die Impfung mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffes (wie Pfizer/Biontech oder Moderna) induziert Antikörperantworten, die 2 bis 4 Mal grösser sind als nach einer Infektion. Der Schutz hält deshalb länger an: Bei Personen unter 75 Jahren besteht während 16 Monaten ein 50-prozentiger Schutz gegen eine leichte Erkrankung und während drei Jahren ein 80-prozentiger Schutz gegen einen schweren Krankheitsverlauf. Bei älteren Personen schätzen wir die Dauer kürzer ein: 7-10 Monate (leichter Verlauf) und 15-24 Monate (schwerer Verlauf).

Diese Schätzungen beruhen auf Studien, die zeigen, dass die Konzentration von SARS-CoV-2-spezifischen Antikörpern nach einer Infektion oder Impfung mit einer Halbwertszeit von etwa 100 Tagen abnimmt. Forschende schätzen, dass etwa 20% der anfänglichen Antikörperantwort nach der Infektion erforderlich sind, um einen 50-prozentigen Schutz vor dem Risiko einer Reinfektion und einer leichten Erkrankung zu bieten, und dass 3% der anfänglichen Menge erforderlich sind, um vor einer schweren Erkrankung zu schützen. Allerdings sind die Antikörperspiegel, die zum Schutz gegen Virusvarianten wie Delta erforderlich sind, etwa fünfmal so hoch. Sollten solche Virusvarianten dominant werden, wird die Dauer des Impfschutzes kürzer sein als erwartet, sodass insbesondere bei älteren Menschen frühere Auffrischungsimpfungen angezeigt sein dürften.

Angesichts der aktuellen Datenlage dürfte eine sechsmonatige Gültigkeit des COVID-Zertifikats nach einer SARS-CoV-2-Infektion angemessen sein. Bei vollständig mit mRNA-Impfstoffen geimpften Personen erscheint eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer des Zertifikats auf 12 Monate wissenschaftlich vertretbar.


https://sciencetaskforce.ch/policy-brie ... infektion/
Zuletzt geändert von Monitor am 27. Juni 2021 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
I could write several novels about what I do not know.

CoachingZone
Halbdaggl
Monitor hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Wir hoffen jetzt halt, dass die momentan noch niedrige Inzidenz dafür sorgt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Infektion bei unserer Tochter, noch bevor sie geimpft ist, doch noch sehr gering ist. Toitoitoi.


gekürzt

CouchingZone, danke für die Ausführungen.

Gute Entscheidung, dass Ihr der Entscheidung Eurer Tochter zustimmt, sich impfen zu lassen.

Das Eltern-Zustimm-Problem kenne ich auch aus anderen Bereichen, wo manchmal ein Elternteil
nicht zustimmte. Manchmal fehlten nur Tage und Wochen bis zur Volljährigkeit, aber die Erlaubnis
wurde von einem Elternteil nicht gegeben. Bei den ab 12jährigen oder ab 16jährigen ist das ja noch
schwieriger.


Auch wenn es hier manchmal so (ge)wirkt (hat), ich bin keineswegs prinzipiell gegen Impfungen eingestellt - habe mich ja selbst so früh wie möglich impfen lassen -, habe nur eine wissenschaftlich fundierte kritische Ansicht zu den extrem frühen massenhaften Impfungen von Säuglingen. (Dazu will ich aber jetzt nichts schreiben, habe ich an anderer Stelle ja schon gemacht).

Also wir sind sogar sehr froh, dass hier in der Schweiz/im Kanton die Impfung ab 12 Jahren schon zugelassen und eben auch wirklich möglich ist. Und sehe es angesichts der bereits im Land aufgetretenen Delta-Variante durchaus als gut und wichtig an, dass man so viele Kinder impft wie möglich!

Und in der Schweiz ist das mit der elterlichen Zustimmung sehr elegant gelöst. Prinzipiell werden die Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren nur in Begleitung eines Elternteils oder mit einer Zustimmungserklärung geimpft (den begleitenden Eltern wird sogar angeboten, falls noch nicht geimpft, sich gleich ohne Voranmeldung mitimpfen zu lassen :mrgreen: ), ABER: Im Kinderspital Zürich können sich Kinder und Jugendliche auch ohne elterliche Einwilligung impfen lassen. Dort klären die Pädiater ab, ob die Kinder und Jugendlichen von der mentalen Reife her in der Lage sind, mögliche Konsequenzen der Impfung zu erfassen und diesbezüglich eine Entscheidung zu treffen. (Damit will man Kindern und Jugendlichen, die sich gegen den Willen der Eltern impfen lassen wollen, eine Impfung ermöglichen.)

Typisch Schweiz halt: Früh übt sich in Selbstbestimmung, wann immer möglich :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
Ab sofort ist in der Gastronomie auch drinnen kein Test mehr notwendig.
Das ist gut für die Gastronomen. Das ist bequem für die Gäste.

Aber wäre es nicht ein sinnvoller Weg gewesen, die Gastronomie viel früher zu öffnen, aber nur mit aktuellem Test?
Auf dem Weg hätte man sicherlich einige Infizierte finden können, die nun halt unbemerkt den Virus bei der Arbeit, beim Einkaufen und bei privaten Treffen weiterverbreitet haben.


Frank N Furter
Ich hatte ja schon in 2020 Wildtyp-Corona, vermutlich sogar zweimal, beim zweiten mal aber ohne Symptome und nur mit positivem PCR-Test. Außerdem bin ich schon 2x geimpft:

Jetzt hatte ich am Wochenende nochmal Corona, dieses mal die Delta Variante. Hat mich selbst wirklich überrascht, dass mich das nochmal erwischt.
Symptome: Fieber (bis 40°), Kopfschmerzen und vor allem sehr schmerzhafte Gliederschmerzen. Die Gliederschmerzen merke ich immer noch. Ich habe mich Sonntag schon testen lassen und nun kam das Sequenzierungsergebnis.

Nochmal als Reminder: Geht nicht davon aus, dass ihr nach Impfung oder durchgemachter Erkrankung vor der Delta-Variante geschützt seid! Ich hatte jetzt Glück, dass meine Symptome alles in allem harmlos waren. Es gibt aber Leute, die haut es da nochmal richtig rein, bis hin zur Intensivstation!

Also: Weiter Abstandsregeln wahren, Maske tragen und nicht mit 60.000 Querköppen in ein Fussballstadion gehen! Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Und wie ärgerlich wäre es, sich jetzt auf den letzten Metern nochmal wirklich was Heftigeres einzufangen.

Monitor
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Granadaseggl
Symptome: Fieber (bis 40°), Kopfschmerzen und vor allem sehr schmerzhafte Gliederschmerzen. Die Gliederschmerzen merke ich immer noch.


Frank N Furter, 40° Fieber kann sehr anstrengend sein. Gute Besserung!

OT

Heute kam ein Paket + Post von der Zeltschule :nod: inkl. dicke Zeitung ZELT ZEIT ZELTSCHULE ZEITUNG Ausgabe №6

Hilfe für syrische Flüchtlinge im Libanon und in Syrien

Wir bauen Zeltschulen . Direkt in den Flüchtlingslagern. Wo sie gebraucht werden.
I could write several novels about what I do not know.

Nilkheimer
Halbdaggl
Wenn man sich England, Portugal, Russland, Israel, Australien (neueste Erkenntnis dort: flüchtige Begegnung reicht bei Delta aus, uargh) usw. (INDIEN :-)) weiter anschaut, dazu o.g. R-Wert-Erkenntnis, dazu die Tatsache, dass Delta bei uns schon bei 35 Prozent ist, dazu EM und überhaupt die ganze Reiserei samt Rückkehrern, dann ist völligst klar, was uns in Kürze blüht.

Aber man KANN natürlich auch genau jetzt die Innenräume freigeben und Beschränkungen überall aufheben, klar.
Aber das macht doch nichts.

Tifferette
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Grasdaggl
Es ist halt irgendwie alles ganz schön frustrierend. Falls es Euch noch nicht aufgefallen ist.

Wie gesagt - ein paar tausend Grabsteine vor die UEFA-Zentrale. Und wenn ich dem Koch ein aufgeschlitztes Schwein vor die Zentrale in der Brienner Straße legen soll - das ist verhandelbar.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


CoachingZone
Halbdaggl
@Frank N Furter

Danke für die Info!

Dir natürlich gute Besserung und vollständige Genesung!

Ansonsten schüttele ich gerade fassungslos meinen Kopf angesichts der Unbelehrbarkeit der politischen Verantwortungsträger.

Warum sollte bei der Abwehr der Delta-Variante funktionieren, was schon beim Wildtyp und bei der Alpha-Variante jeweils mit Ansage nicht funktioniert hat.

Alle Heimkehrer aus Portugal, die bis heute noch zurückkehren, NICHT sofort in Quarantäne zu stecken, grenzt schon nicht mehr an Dummheit, es ist absolut fahrlässiges Verhalten.

Gut - man will es halt nicht anders. Und wird hoffentlich im September dafür abgestraft :!: :!: :!:

Dennoch eine gute Nachricht aus einer ersten Studie aus Schottland: 14 Tage nach der Zweitimpfung von BioNTech scheint man gegen die Delta-Variante zu etwa 80% geschützt zu sein (also einer von fünf Geimpften steckt sich an). Und die Effektivität des Impfstoffes steigt wohl bis mindestens vier Wochen nach der Zweitimpfung noch weiter an.

Zitiere hier einen wohlinformierten User aus dem tm.de-Forum:

@justalittlethought hat geschrieben:Ganz interessanter Lancet-Artikel mit Daten aus Schottland zum Impfschutz bei delta.

https://www.thelancet.com/cms/10.1016/S0140-6736(21)01358-1/attachment/a92e4272-0bd0-43cf-8ca8-9cbf2ce50879/mmc1.pdf

In Tabelle 4 ist die Impfeffektivität gegen Erkrankung zu sehen.

AstraZeneca 1 Dosis 18% : (im Vergleich zu 100 Ungeimpfte stecken sich 18% weniger, also 82 Geimpfte an)
Biontech 1 Dosis 30%

AZ 2. Dosis nach 14 Tagen: 60%
Biontech 2. Dosis nach 14 Tagen: 79%


Die niedrige Effektivität von einer Dosis AstraZeneca erklärt wohl auch die rapide ansteigenden Zahlen auf der Insel, da man in GB wohl zunächst auf möglichst viele Erstimpfungen Wert gelegt hat, so dass der Anteil der Bevölkerung mit vollständigem Impfschutz noch recht klein ist. Außerdem hat sich die Delta-Variante zunächst unter den ungeimpften Schülern verbreitet.

Aber dennoch MUSS bei diesen Zahlen die Politik reagieren - und zwar sofort und möglichst rigide :!:
Zuletzt geändert von CoachingZone am 28. Juni 2021 22:54, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


CoachingZone
Halbdaggl
Sorry, hatte die letzten Tage nicht so viel mitgelesen.

Dann bitte die zweite Hälfte meines Beitrages überlesen.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


Southern Comfort
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Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:Es ist halt irgendwie alles ganz schön frustrierend. Falls es Euch noch nicht aufgefallen ist.

Wie gesagt - ein paar tausend Grabsteine vor die UEFA-Zentrale. Und wenn ich dem Koch ein aufgeschlitztes Schwein vor die Zentrale in der Brienner Straße legen soll - das ist verhandelbar.


Aber nur Bio!
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Tifferette
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Grasdaggl
#Nilkheimer: Man merkt immer wieder, dass die Aussies keine Bill of Rights haben. Und dass es sehr viel kostet, vor Gericht zu gehen. Fast keine gerichtliche Kontrolle, Eilrechtsschutz geht gegen Null. Dann kommt da so was raus, und das ist nich eines der harmloseren Beispiele. Mich fröstelt es immer wieder.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)