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Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:ich hab kein Abo, dürfte ich um eine Zusammenfassung bitten? Mich interessieren vor allem die Hintermänner, wer ist gut, wer ist böse ...

einfach damit ich weiß, wen wir an der Sacknaht vom Stadion hängen müssen :mrgreen:


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Nachdem, was ich bisher gelesen habe, sollte es sich lohnen.....
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Tifferette
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Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:ich hab kein Abo, dürfte ich um eine Zusammenfassung bitten? Mich interessieren vor allem die Hintermänner, wer ist gut, wer ist böse ...

einfach damit ich weiß, wen wir an der Sacknaht vom Stadion hängen müssen :mrgreen:

Dann schwing Dein Gesäß zum nächsten Bahnhofskiosk und klau Dir da die Printausgabe.

Den jungen Leuten fehlt es einfach an Initiative.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


RedBlues
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Tifferette hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:ich hab kein Abo, dürfte ich um eine Zusammenfassung bitten? Mich interessieren vor allem die Hintermänner, wer ist gut, wer ist böse ...

einfach damit ich weiß, wen wir an der Sacknaht vom Stadion hängen müssen :mrgreen:

Dann schwing Dein Gesäß zum nächsten Bahnhofskiosk und klau Dir da die Printausgabe.

Den jungen Leuten fehlt es einfach an Initiative.


vielen Dank Tiffi, freut mich dass ich für dich noch jung bin :mrgreen: :prost:

Ansonsten, ich wollte wirklich nur ne kurze Zusammenfassung, ein paar Namen, wer ist gut, wer ist böse.


flux
Habe jetzt Teil 1 gelesen. Wow - ein Krimi... :shock:

PS.: Und bestätigt mich in etwas, was ich oft gedacht habe, aber freilich nie geäußert habe. Nämlich das die Datenaffäre bzw. deren Entdeckung so eine Art *piep* gewesen sein könnte... :oops:
Zuletzt geändert von flux am 16. Juli 2021 13:16, insgesamt 2-mal geändert.

Tifferette
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Grasdaggl
Plan B hat geschrieben:Er wollte nicht den Artikel kopiert haben, sondern eine Zusammenfassung. Das ist nicht das Gleiche. Ich kann aber auch nicht helfen, da ich auch kein Abo habe.
Aber mich betrifft es auch nicht, ich bin ja nicht mehr jung.

Keine Initiative, und dann auch noch zu faul zum Selberlesen, das wird ja immer besser!

:twisted:
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

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factotum
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Granadaseggl
Schon lange verstorbener alter weisser Mann hat geschrieben:

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
The shit that used to work, won`t work now.


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Halbdaggl
Die Autoren sind um Ausgewogenheit bemüht und es gelingt ihnen imho ganz gut.
TH kommt keineswegs als der strahlende Sieger weg, ganz im Gegenteil.
Es besteht der Verdacht, dass Vogt Sitzungsprotokolle manipuliert hat.
Es besteht auch der Verdacht, dass die Beziehungen zwischen Vogt und Eselcon enger sind, als es CV glauben machen wollte und Eselcon keineswegs als "neutraler Ermittler" agiert hat (war mir aber schon länger klar). CV hat beispielsweise ein Rechtsgutachten unterdrückt, das seiner Behauptung, im Verein würden Vertuschungsbemühungen laufen, vehement widerspricht. Man erinnert sich, dass dieser Vorwurf von CV wesentlich dazu beitrug, ihm die Unterstützung der Fans als "wahrer Aufklärer" zu sichern.

Gut beschrieben wird, dass der gesamte Vorgang stellvertretend für die gegenläufigen Strömungen im Fußball - Kommerz vs. Romantik - betrachtet werden kann. Das wird nun niemanden überraschen, der sich etwas intensiver mit der Materie beschäftigt, rechtfertigt aber wohl die prominente Platzierung bei der ZEIT. Alleine der VfB wäre dafür wohl zu klepperlesvereinig gewesen.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."




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Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Die Kommtare unter dem Tweet sind erschreckend.


Wenig verwunderlich. Vor allem, dass schon in vorauseilendem Gehorsam randaliert wurde, ehe der Artikel überhaupt erschienen ist.

Die ZEIT dazu:

Wie Vogts Anhängerschaft tickt, dazu muss man in die sozialen Netzwerke blicken. Der VfB Stuttgart hat eine sehr reiche Landschaft an Bloggern, Twittererinnen und Podcastern. Diese Szene entstand aus Unzufriedenheit mit der Vereinsführung, aber auch mit der Stuttgarter Presse, die nicht selten mit den VfB-Mächtigen kumpelte. Aus dieser subversiven Gegenöffentlichkeit, deren Beiträge oft origineller sind als das, was gedruckt wird, ist über die Jahre eine kleine digitale Elite geworden. Vogt findet bei ihr Gehör und umgekehrt, sie ist Teil seiner Machtbasis. "Rund 100 Leute auf Twitter bestimmen das Meinungsbild in Stuttgart", sagt ein Kenner der Szene. "Sie waren die entscheidende Kraft in diesem Machtkampf."
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niwoh
Granadaseggl
Der Autor äussert sich zum Artikel und dem drumherum...
https://www.facebook.com/story.php?story_fbid=10226301139264504&id=1522041919
Ein Shitstorm vor der Veröffentlichung – herzlich Willkommen in Schwaben. Ich habe nun bei der Recherche über den Machtkampf beim VfB Stuttgart, an der ich mit meinen Kollegen Marc Brost und Arne Storn monatelang gearbeitet habe, die Erfahrung gemacht: Wenn man in diesen Tagen kritische Anfragen an VfB-Leute stellt, passiert dreierlei: Stuttgarter Reporter melden sich mit Anspielungen, Kampagnenvorwürfe werden einem zugetragen, es steigt die Zahl schwäbischer Follower. Seitdem unser Video-Trailer, der die VfB-Story anreißt, gestern Abend auf Twitter kursiert, bekamen wir schon richtig was um die Ohren. Und das bevor wir ein einziges Wort veröffentlicht hatten.
Aber die Fans des VfB Stuttgart muss man verstehen: Sie wurden im letzten Jahrzehnt von der Führung ihres Vereins oft enttäuscht, fühlen sich einmal zu oft hinters Licht geführt.
Und nun stellen wir ihren Liebling Claus Vogt in Frage, den Mann der Fans. Er gilt als der Aufrechte, der gegen interne Widerstände die Datenaffäre des Vereins (2016-2018) aufgeklärt hat. Doch Dokumente besagen, dass er sich in dieser Rolle auch inszeniert hat. Dass sie ihm in die Karten spielte. Das war für ihn offenbar nötig, denn Vogt schien überfordert, einen solch großen Verein zu führen. Ich kann mir natürlich schon vorstellen, dass die alten Seilschaften beim VfB ihm das Leben schwer gemacht und sich auf seine Fehler gestürzt haben. Aber es spricht nicht für Vogt, dass er im Verein lange fast keine Verbündete gefunden hat. Jetzt sind ja viele gegangen, das Lager seiner Gegner ist deutlich geschrumpft. Das ist kein großer Skandal, aber es gibt Einblicke in das Innenleben eines Fußballvereins.
Ein anderer wichtiger Teil unserer Recherche bezieht sich auf Esecon. Diese zweifelhafte Firma spielt auch beim DFB eine undurchsichtige Rolle. Jetzt wurde sie beim VfB zum Teil eines großen Spiels. Und viel verdient hat sie auch. Da mussten wir mal genauer hinschauen.
Zuletzt ist da Thomas Hitzlsperger, der Vogt mit einem Brief heftig attackierte, den Machtkampf gegen ihn aber verlor. Ich verstehe, dass man eine Nähe zwischen Medium und Hitzslperger herstellt. Als er noch Spieler war, vor einem Jahrzehnt etwa, hat er mit mir eine regelmäßige Kolumne für Zeit Online gemacht. 2014 hat er sich dann in einem Interview mit einem Kollegen und einer Kollegin in der Zeit als homosexuell geoutet.
Aber deswegen soll ich heute nicht mehr über ihn schreiben dürfen, wie ich aus einigen Tweets lese? Wir haben seit etwa acht Jahren kaum noch Kontakt. Ich will sagen dürfen: Ein CEO schreibt keine offenen Briefe – gegen niemanden, erst recht nicht gegen den ehrenamtlichen Präsidenten.
Wir erzählen also die Geschichte des großen Machtkampfs beim VfB Stuttgart und hoffen, dass wir ein rundes Bild abgeben, das allen gerecht wird. Wir haben sehr viele Gespräche mit möglichst vielen Seiten geführt. Wir erzählen aber auch etwas über den aktuellen Fußball. Welcher Kleinkrieg sich beim VfB Stuttgart abgespielt hat, vielleicht wieder abspielen wird, das hat und wird sich in ähnlicher Form auch bei anderen Vereinen zutragen. Oft stehen sich zwei Lager gegenüber. Was das am Ende für die Tabelle bedeutet, erklärt sich von selbst.
Und so geben der Machtkampf beim VfB und die dortige anhaltende Führungskrise auch eine Antwort auf die Frage aller Fragen im deutschen Fußball: Warum wird immer nur der FC Bayern Meister? Ist ja kein Wunder, wenn sich die Konkurrenz selbst zerlegt. Der VfB ist seit zehn Jahren einfach nicht in den richtigen Händen.
Dass uns als Journalisten mancherseits die Glaubwürdigkeit abgesprochen wird ist natürlich nicht schön. Dass es diesmal schon vor der Veröffentlichung geschah, sagt natürlich viel über die Nervosität und die Situation in Stuttgart. Aus Vereinskreisen habe ich vernommen, dass Redaktionen in Stuttgart in ein Vogt- und in ein Hitz-Lager gespalten sind. Das Vogt-Lager hat gerade die Hoheit, das Hitz-Lager traut sich nicht, die Fragen zu stellen, die in Stuttgart mehr oder weniger auf der Straße liegen. Auch weil eine starke Twitter- und Podcast-Community ihr Urteil schon gefällt hat: Vogt ist der Gute und daran ist nicht zu kratzen.
Aber mein Eindruck ist, dass viele VfB-Fans und Blogger die anderen Seiten gar nicht mehr hören. Dass sie in einer Mechanik der gegenseitigen Selbstbestätigung gefangen sind. Kritische Gegenöffentlichkeit ist sehr bereichernd, aber der Weg zur Selbstgewissheit und zur moralischen Überhöhung kann kurz sein. Ich weiß, wovon ich rede, ich war selbst mal Blogger (ganz früher, als es das Wort noch nicht gab).
Den Vorwurf, eine Kampagne für oder gegen jemanden zu fahren, weise ich natürlich zurück. Das geht an die Ehre des Journalisten. Das zerstört auch die freie Diskussion. Twitter und Facebook werden dafür leider oft zum abschreckenden Beispiel.
Ich stelle auch fest, dass viele Leute dabei zunehmend am Milieu Fußball vorbeidiskutieren, sich an ihm vergreifen. Ich bin zum Beispiel im Kontakt mit Meisterspielern von 1984, den Helden meiner Kindheit. Von denen sehen einige beide Protagonisten des Stuttgarter Machtkampfs, Claus Vogt und Thomas Hitzlsperger, kritisch. Überhaupt kann dem großen VfB Stuttgart, der einst den Bayern ein Konkurrent war, eine klare Analyse nur guttun. Wir, Marc, Arne und ich (der unter einem Hansi-Müller-Poster groß wurde), haben unser Bestes gegeben.
Aber lest selbst unsere mehrteilige Serie "House of Stuttgarts"

Frank N Furter
Lest einfach in 5 Minuten die Kommentare derer im TM-Forum, die das Pamphlet gelesen haben. Da bekommt man einen schnellen Überblick, ohne der Sache mehr Mühe schenken zu müssen, als sie wert ist:

https://www.transfermarkt.de/mitglieder ... 4/page/179

Wers noch kürzer haben will:
Die "Quellen" und "Belege" der Autoren sind die Sitzungsprotokolle der VfB-Gremien, deren Weitergabe Vogt verweigert hat und von Mutschler und Gaiser stammen.... :roll:

Das Amüsanteste: Alle beim VfB sind Trottel: Vogt, Hitze, Porth, Kim Jong-Un, selbst Mislintat ist total überschätzt (Quelle Arsen Wenger).

Ganz ehrlich: Warum tut die ZEIT sich sowas an?


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Halbdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:Kann mal bitte jemand ein schnelles und klares Urteil fällen? Ist Vogt ein Schwein oder nicht? Und bedeutet das, dass wir demnächst PIERRE-ENRIC unseren Präser nennen dürfen?


Es geht doch nicht drum, ob er ein Schwein ist oder nicht. Vogt scheint vor allem unfähig zu sein, das Präsidentenamt im Tagesgeschäft, also abseits seines PlayFair-Geblubbers, auszufüllen. Die Vorwürfe aus dem Brief von TH treffen nach Meinung der Zeit-Autoren weitgehend zu.
Als CV realisiert hat, dass ihm der Wind deshalb ins Gesicht bläst, hat er angefangen, sich als brutalsmöglichen Aufklärer zu gerieren, um von den Vorwürfen gegen ihn abzulenken. Was, das muss man neidlos anerkennen, sehr gut funktioniert hat. Und jetzt bastelt er wohl dran, die Gremien so peu à peu nach seinen Vorstellungen zu besetzen. Was ich, wenn es ihm gelingen sollte, als ziemliche Katastrophe ansehen würde.
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