2114 Beiträge

Wie ist eure Meinung zur Corona-Impfung?

Vollständig geimpft (außer J&J)
37
86%
Vollständig geimpft (J&J)
1
2%
Einmal geimpft (außer J&J)
2
5%
Ersttermin in Aussicht
0
 
Kein Ersttermin in Aussicht
1
2%
Genesen und geimpft
2
5%
Genesen und Impftermin in Aussicht
0
 
Einmal geimpft aber aufgrund heftiger Reaktion keine Zweitimpfung möglich (außer J&J)
0
 
Aufgrund einer Krankheit kann ich mich nicht impfen lassen, würde es aber gern
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Impfgegner oder "Wenn sich alle anderen impfen lassen, muss ich es nicht tun"
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CoachingZone
Halbdaggl
Unsere 13jährige Tochter wurde vergangenen Mittwoch zum zweiten Mal geimpft (BioNTech). Ihre Impfreaktionen nach der zweiten Spritze: Bisschen Armschmerzen, bisschen Kopfschmerzen, einen Tag lang ein bisschen gedämpft, danach alles okay.

Wie ich neulich schon berichtet habe, ist hier im Kanton ZH seit Ende Juni die Impfung auch für alle 12-15Jährigen geöffnet. Sie wird für Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen empfohlen, aber allen anderen Impfwilligen aus dieser Altersklasse nicht verwehrt. Im Kinderspital Zürich können sich sogar Kinder und Jugendliche ohne Einwilligung der Eltern impfen lassen, wenn die dort tätigen Ärzte die Mündigkeit bestätigen.

Für uns und unsere Tochter war absolut klar, dass sie sich sofort impfen lassen wird, wenn es erlaubt und möglich ist, insbesondere in Hinblick auf die Deltavariante.

Ich persönlich sehe auch nicht die Probleme bei der mRNA-Impfung wie bei den althergebrachten Impfungen, wirkt diese doch so ähnlich wie möglich wie eine echte Erkrankung, ohne eine solche zu sein. Man kann kritisieren, dass Immunität nur gegen ein einziges Virusprotein erzeugt wird, aber das ist schon alles. Denn die bisher beobachteten Impfreaktionen gibt es auch bei anderen Impfungen und natürlich auch bei der Erkrankung an sich.

Ich persönlich sehe auch die Unterscheidung zwischen Erwachsenen und Kindern über 12 Jahren allenfalls in der Dosierung des Impfstoffs. Das Immunsystem ist bei Kindern ab 5 Jahren normalerweise ausgereift. Da könnte man imho viel eher die Vielfachimpfungen bei Säuglingen im Alter von bis vor kurzem 3, jetzt 6 Monaten kritisieren...

Angesichts der Prognose, dass vermutlich jeder - ob Erwachsener oder Kind - im kommenden Herbst oder Winter mit der hochansteckenden Delta-Variante Bekanntschaft machen wird, ist es mir/uns/unserer Tochter lieber, dass das Immunsystem zumindest schon ein bisschen dagegen gewappnet ist.

Natürlich sind die Daten zu Infektionen im Kindes- und Jugendalter widersprüchlich. Klar ist für mich jedoch, dass man die Abwägung Impfung ja oder nein nicht mehr an den Daten bezüglich des Wildtyps festmachen darf, noch nicht mal an der Alphavariante. Noch haben wir hier in Deutschland oder der Schweiz einen kleinen Vorsprung, was die Verbreitung der Deltavariante betrifft, den sollten wir meiner Meinung nach nutzen, eben auch bei der Impfung, auch bei Kindern und Jugendlichen.

Und noch ein Schlusskommentar zur Stiko: Gegen Rotaviren (schwere Durchfallerkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern) wird in Deutschland eine Impfung empfohlen, obwohl es aufgrund der guten Krankenhausversorgung keine Todesfälle gibt. (In der Schweiz wird sie aus genau diesem Grund nicht empfohlen.) Gegen SARS-CoV-2 wird nun die Impfung zurückgehalten, obwohl wir uns in einer rollenden Pandemie eines neuartigen Virus befinden, über dessen Auswirkungen kurz- und langfristig wir immer noch viel zu wenig wissen, und der sich nun hin zu immer ansteckenderen Mutationen entwickelt, die auch vermehrt Kinder und Jugendliche betreffen. Und dann will man ausgerechnet diese ohne Schutz lassen, die von den schon beobachteten Langzeitwirkungen am längsten betroffen wären???!
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -



CoachingZone
Halbdaggl
Nein. Aber da in der Studie die Serumspiegel 11-12 Monate lang beobachtet wurden, kann es sich bei den SARS-CoV-2-Infektionen nur um diejenigen mit dem Wildtyp handeln.

Man wird sehen, ob und wie sich die Daten verändern, wenn nun die Deltavariante auf dem Vormarsch ist.

Was jedenfalls positiv klingt, ist, dass Kinder ab 6 Jahren auch bei symptomlosen Verläufen ausreichend Antikörper gegen den Wildtyp gebildet haben und diese lange auf einem hohen Niveau ins Blut ausschütten.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

RedBlues
Halbdaggl
Haber hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:
Hänge im Haus da es draußen vor Hitze die Luft in Glühsteine zerschmettert.


Du bist in Griechenland? Wie heiß ist es heute gewesen?


Bei uns bis 43° und Feuer 20 km weit weg. Es geht noch a Weile. Die Tagesstruktur komplett umgekrempelt, früh und spät ans Meer ansonsten aircondition. Lesen und Duschen und viel Wasser. Ans Beet nur im Notfall. Komisch, habe ständig Hunger.


Ich drücke die Daumen, dass ihr gesund bleibt und das Feuer euch verschont.

de mappes
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Spamferkel
Und noch ein Schlusskommentar zur Stiko: Gegen Rotaviren (schwere Durchfallerkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern) wird in Deutschland eine Impfung empfohlen, obwohl es aufgrund der guten Krankenhausversorgung keine Todesfälle gibt. (In der Schweiz wird sie aus genau diesem Grund nicht empfohlen.) Gegen SARS-CoV-2 wird nun die Impfung zurückgehalten, obwohl wir uns in einer rollenden Pandemie eines neuartigen Virus befinden, über dessen Auswirkungen kurz- und langfristig wir immer noch viel zu wenig wissen, und der sich nun hin zu immer ansteckenderen Mutationen entwickelt, die auch vermehrt Kinder und Jugendliche betreffen. Und dann will man ausgerechnet diese ohne Schutz lassen, die von den schon beobachteten Langzeitwirkungen am längsten betroffen wären???!


nun, du weißt ja selbst, dass es auch in der Wissenschaft unterschiedliche Meinungen, Ansätze und Interpretationen gibt.
Was die Stiko empfiehlt, begründet sie auch...so wie es auch andere Institutionen machen.

Was mir immernoch fehlt von deiner seite ist eine Darlegung von Studien oder Berichten, wonach Delta neben der unbestrittenen höheren Ansteckungsrate auch schlimmere Krankheitsverläufe bereitet...insbesondere wie von dir erwähnt Kinder mehr betreffen als alpha..davon sah ich noch garnichts

die Daten verändern sich natürlich mit der Zeit durch die intensive Forschung und Mutationen verändern die Lage fortwährend, aber vor garnicht allzu langer Zeit schrieb auch der geschätzte Kollege Fränk noch, dass die Altersgruppen U30 sich besser mit dem Virus infizieren statt sich zu impfen, um einen besseren schutz eben auch vor mutationen zu haben.

ich sehe zwischen 12-und 16 jährigen jetzt wie du auch keine großen unterschiede. Krank werden aber die aller-allermeisten eben auch nicht durch Corona...aus meiner sicht wäre die optimale Lösung daher gewesen, dass sich in Familien der Jugendlichen alle drumherum impfen lassen, dann hätte man die Diskussion vermutlich nicht

aber schwieriges thema, möchte da auch tolerant bleiben und keinem (hierdrin, wo es keine extremen meinungen gibt) zu heftig widersprechen.

Die Darlegung von Fränk bezüglich der Stiko hat auch absolut einen wahren kern, den ich nachempfinden kann...trotzdem sehe ich auch die andere seite und eben jene leute, die nochmals vertrauen verlieren oder empfänglicher werden für extremere meinungen, wenn jetzt die Stiko Druck von der Politik macht und diese damals bei Impfstart so gelobte Institution nun auf einmal der Buhmann sein soll
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
jagdhuette hat geschrieben:https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/kinder-entwickeln-langfristige-immunitaet-gegen-covid-19/

Ist das hier eigentlich schon diskutiert worden? Das finde ich als Vater sehr beruhigend. Bleibt nur noch zu klären, ob es ein long covid Risiko gibt.


finde ich ebenfalls sehr beruhigend
danke für den link
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de mappes
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RedBlues hat geschrieben:
Haber hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:
Du bist in Griechenland? Wie heiß ist es heute gewesen?


Bei uns bis 43° und Feuer 20 km weit weg. Es geht noch a Weile. Die Tagesstruktur komplett umgekrempelt, früh und spät ans Meer ansonsten aircondition. Lesen und Duschen und viel Wasser. Ans Beet nur im Notfall. Komisch, habe ständig Hunger.


Ich drücke die Daumen, dass ihr gesund bleibt und das Feuer euch verschont.


schließe mich an Haber :nod: :vfb:
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Halbdaggl
Manchmal ist die Zeit für kontrollierte Studien noch zu kurz. Die Deltavariante (eigentlich sind es ja zwei) existiert gerade erst seit einem Dreivierteljahr. Bei den chaotischen Verhältnissen in Indien mit zusätzlich niedrigem Impfstatus verlässliche Daten zu bekommen, war quasi unmöglich. Die Situation in Großbritannien lässt sich erst seit Anfang April 2021 untersuchen.

Deswegen gibt es momentan nur Einschätzungen, die allerdings für mich absolut nachvollziehbar sind:

Die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) schätzt die Delta-Variante als viel ansteckender als alle anderen bisher bekannten Versionen des Virus. Zudem überwindet sie eher den Schutz der Impfstoffe und kann schwerere Krankheiten verursachen. Das geht aus einer internen Dokument hervor, berichtet die New York Times. Die Delta-Variante ist danach so ansteckend wie Windpocken und damit leichter übertragbar als die Viren, die MERS, SARS, Ebola, Erkältungen, die saisonale Grippe und die Pocken verursachen.

Menschen, die sich trotz Impfung mit der Delta-Variante infiziert haben, können das Virus möglicherweise genauso leicht übertragen wie Ungeimpfte. Die Viruslast von Geimpften ist bei der Delta-Variante ähnlich hoch wie bei denen, die nicht geimpft und mit der Variante infiziert sind. Aus diesem Grund empfiehlt die CDC wieder das Tragen von Masken. Auch vollständig Geimpfte sollen in einigen Teilen des Landes, in denen sich das Virus besonders stark ausbreitet, in öffentlichen Räumen wieder Mund und Nase bedecken. US-Bundesangestellte, die nicht geimpft sind, müssen künftig Masken tragen, Abstände einhalten und sich regelmäßigen Tests unterziehen. Die Erkenntnisse der Behörde stellen dabei allerdings nicht die Wirksamkeit der Impfstoffe in Frage: Diese schützten auch bei Delta weiterhin mit hoher Wahrscheinlichkeit vor schweren Verläufen oder dem Tod.

Die Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) hatte bereits das Risiko, Angehörige des eigenen Haushalts zu infizieren, bei der Delta-Variante um etwa 60 Prozent höher eingeschätzt. Zusätzlich vermehren sich die Viren im Körper stärker - das heißt, dass die Viruslast höher ist. Beim ersten positiven Test war die Viruslast bei Delta 1.200-mal höher als bei Corona-Varianten, die nicht als besorgniserregend gelten, schreibt die Weltgesundheitsorganisation im Weekly Epidemiological Update vom 20. Juli 2021.


Sowohl bei der Delta- als auch der Alpha-Variante ist das Risiko zudem erhöht, ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. In den Kalenderwochen 25 bis 28 stellte das RKI keinen Unterschied beim Anteil der Hospitalisierungen zwischen beiden Varianten fest. Bisher galt bei Delta, dass auch die Rate der schweren Verläufe leicht erhöht ist.


...wohlgemerkt im Vergleich zwischen Alpha- und Deltavariante, nicht zwischen Wildtyp und Deltavariante!

Noch eine Besonderheit von Delta ist, dass in England von den infizierten Kindern ein Prozent so schwer erkrankten, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. "Das ist keine Kleinigkeit", sagt Karl Lauterbach und plädiert dafür, auch Kindern ein Impfangebot zu machen.


... 1 Prozent bedeutet 1 Kind von hundert!

Zum Vergleich: Bei den Masern betreffen schwere Verläufe 2 bis 5 von 100 Kindern und auf 5 bis 7 von 1000 Masernfällen - und da wurde eine Impfpflicht eingeführt!

vom 30.7.2021

https://www.br.de/nachrichten/wissen/co ... nd,SaOHI14
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


de mappes
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Sowohl bei der Delta- als auch der Alpha-Variante ist das Risiko zudem erhöht, ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. In den Kalenderwochen 25 bis 28 stellte das RKI keinen Unterschied beim Anteil der Hospitalisierungen zwischen beiden Varianten fest. Bisher galt bei Delta, dass auch die Rate der schweren Verläufe leicht erhöht ist.


wäre also vergleichbar...ich bezog mich bei meinen fragen auf den Vergleich aktuell herrschende variante (also kürzlich noch) und die nun dominante...das scheint ja nach aktuellen Daten noch ähnlich

und kann schwerere Krankheiten verursachen


das ist etwas schwammig...aber warten wir mal ab und hoffen, dass sich im vergleich zu alpha nichts ins negative verändert und weiterhin impfungen leben retten
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Halbdaggl
Neue Daten zu Covid-19 bei Kindern und Jugendlichen...

Wie verläuft COVID-19 bei Kindern?

Die Mehrzahl der Kinder weist gar keine oder milde Symptome nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 auf. Todesfälle waren selten und traten laut Stiko bei Kindern mit schwersten Vorerkrankungen auf.

Auch bei Kindern kann allerdings das Long-COVID-Syndrom auftreten, das Betroffene über Monate einschränken kann. Wie häufig, ist schwer zu beurteilen. Britische Forscher des Office of National Statistics geben an, 10 bis 13 Prozent der erkrankten Kinder litten anschließend an Long COVID, in einer italienischen Studie wurde dies gar bei einem Drittel beobachtet.

Mit steigenden Corona-Erkrankungen im Laufe der Pandemie stieg zudem auch die Zahl der - sehr seltenen - Fälle mit sogenanntem PIMS-Syndrom. Dabei wiesen auch nicht vorerkrankte Kinder Entzündungsreaktionen im Körper und hohes Fieber auf.


... und Statements zur Impfung:

Was raten Kinderärzte?

Eltern sollten im Zweifel immer das Gespräch mit ihrem Kinderarzt oder ihrer Kinderärztin suchen, denn die Antwort wird sich je nach Einzelfall unterscheiden.

Der Deutsche Hausärzteverband kritisiert das Vorgehen der Politik als "Wahlkampfgetöse": "Warum eine Empfehlung der Stiko dazu zunächst nicht abgewartet werden kann, die sich auf Basis von fundierten Studien zeitnah äußern will, ist mir schleierhaft", erklärte der Bundesvorsitzende Ulrich Weigeldt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Das Risiko liege mehr bei den nicht impfwilligen Erwachsenen als bei den Kindern und Jugendlichen.

Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, rief die Stiko hingegen zu einer Neubewertung ihrer Position auf. "Ich persönlich bin ein Befürworter dieser Impfungen", sagte er der "Rheinischen Post" (Dienstag). Das Risiko von Nebenwirkungen durch die Impfung ist extrem gering, das zeigen alle Daten aus anderen Ländern." Daher wünsche er sich "eine zeitnahe Neubewertung durch die Stiko".


https://web.de/magazine/gesundheit/coro ... n-36052512
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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da sieht man ja schön den Diskurs...weitergetragen in dem Fall hin in die Mitte des Hausärzteverbandes und Kinderarzt-Verbands

auch da...unterschiedliche Wahrnehmungen...mit Sicherheit auch inmitten der Verbände und deren Mitglieder

zu long covid und auch PIMS:
Klar reduziert man voraussichtlich die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren.

Diese beiden Krankheitsbilder können aber auch bei symtomlosen Infektionen entstehen...da gibt es glaube ich immernoch keine daten zu, wie wahrscheinlich demnach ist, dass auch geimpfte bei Ansteckung (gerne symptomlos) diese Folgen entwickeln

Vermutlich seltener...aber wie oft?

Indes:
Sehr sehr gute Zahlen hier aus dem Saarland

https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/impfdurchbrueche_im_saarland_100.html

weniger als 50 "Impfdurchbrüche" bei 560.000 vollständig geimpften Leuten. Und dabei weniger als 10 Leute, die im Krankenhaus behandelt werden mussten (unklar ob intensiv oder normal Stationär)
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Halbdaggl
So, jetzt werde ich richtig grantig.

Selbst immer bei den anderen nach Studien nachfragen, wenn diese Thesen aufstellen.

Und dann selbst ohne belastbare Daten herumlavieren:

de mappes hat geschrieben:zu long covid und auch PIMS:
Klar reduziert man voraussichtlich die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren.

Diese beiden Krankheitsbilder können aber auch bei symtomlosen Infektionen entstehen...da gibt es glaube ich immernoch keine daten zu, wie wahrscheinlich demnach ist, dass auch geimpfte bei Ansteckung (gerne symptomlos) diese Folgen entwickeln

Vermutlich seltener...aber wie oft?


Infizieren heißt: Es kann immer kurzfristig zu einem Virenbefall in den oberen Luftwegen kommen, bis das Immunsystem reagiert und den Viren den Garaus macht. Das passiert natürlich auch den Geimpften.

Wenn ein Körper aber ein durch Impfung (oder vorherige Erkrankung) vorbereitetes Immunsystem hat, dann erfolgt die Immunreaktion auf das Virus eben wesentlich schneller als bei Nichtgeimpften und verhindert sehr, sehr oft ein Durchschlagen der Infektion aufs System.

Bei Kindern und Jugendlichen hat die Impfung in den Studien zu 100% die Erkrankung verhindert. Und es gab im Wesentlichen harmlose Nebenwirkungen, die üblichen Impfnebenwirkungen eben.

Man kann immer noch warten, bis es neue Daten gibt. Die Daten, die auf dem Wildtyp beruhen, selbst die, die auf der Alphavariante beruhen, hat die Aktualität überrollt. Man kann auch abwarten, bis die sich Deltavariante im Spätsommer und Herbst durch die deutschen Schulen fräst. Und dann halt darauf wetten, dass es die Kinder und Jugendlichen schon nicht so schlimm erwischen wird. (Weil man halt jetzt noch keine belastbaren Daten hat). Kann man, ohne Frage.

Wir inclusive unserer Tochter (und übrigens auch KlassenkameradInnen mit Ärzten und Apothekern als Eltern) wollten das nicht. Und sind froh, dass wir in der Schweiz darüber selbst entscheiden können.
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de mappes
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Spamferkel
vielleicht solltest du mal locker durchatmen, bevor du bei meinen beiträgen grantig wirst

a) bleibe ich stets höflich...im gegensatz zu manch anderem wie in manchen fällen dir
b) eben weil ich die Studien nicht gesehen oder gefunden habe bleibe ich im Konjuktiv; du hast hingegen im jüngsten beispiel Delta schlicht und ergreifend als krankmachender dargestellt, obwohl auch da einige Konjunktive angebracht gewesen wären
c) danke für die Erläuterungen zum Mechanismus Immunantwort/Impfung. Aber die kenne ich bereits.
Erklärt dennoch nicht, dass auch symptomlos infizierte, bei denen offenbar auch sehr wenig systemisch passiert, an Long-Covid erkranken. Offenbar ist die Datenlage oder Forschung bezüglich Cong-Covid-Entstehung da noch etwas dünn, lasse mich aber von dir gerne belehren
d) wenn man zu 100% nicht erkrankt als jugendlicher hat man natürlich auch sehr wahrscheinlich nicht mit Long-Covid oder PIMS zu kämpfen.
Aber wenn diese Studie gegen den Wildtyp ohne großartigen Escape-mechanismus erstellt wurde, kann sich die Effektivität nochmals verringern und man stünde nochmal vor der Frage, zu der ich ja auch sage: aller Voraussicht nach verringert man viele Risiken auf o.g. Krankheitsbilder, aber eventuell schließt man sie halt nicht aus

Zum Abschluss: Ich bin auch froh, dass ihr selbst entscheiden könnt und diese Möglichkeit sollte man in Deutschland gerne einräumen, keine Frage
Dass die Stiko aber eben wie andere Verbände oder Institutionen noch nicht einig darüber ist, sollte man halt auch zugestehen...bestenfalls, ohne grantig zu werden
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de mappes
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aus CZs Link

https://web.de/magazine/gesundheit/coro%20...%20n-36052512

quote]Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hatte den ersten Impfstoff für diese Altersgruppe Ende Mai freigegeben. Auch Zwölfjährige können sich hierzulande also nach ärztlicher Aufklärung schon seit Längerem impfen lassen, freiwillig und kostenlos. Bund und Länder wollen das Angebot für die 12 - bis 17-Jährigen nun deutlich ausbauen und von Arztpraxen auf regionale Impfzentren erweitern.[/quote]

also ist das bereits seit längerem möglich, aber vermutlich erschwert, wenn der eigene Haus-oder Kinderarzt nicht impft.

Tatsächlich wurden in den vergangenen Monaten in mehreren Ländern seltene Fälle von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen beobachtet. Zu den Symptomen zählen etwa Atemnot, starker Herzschlag und Brustschmerzen. Die meisten Patienten waren nach wenigen Tagen genesen, in Israel litt die Hälfte der Betroffenen an einer Vorerkrankung.

Die genaue Häufigkeit kann laut der Deutschen Herzstiftung bisher schwer ermittelt werden. Nach Daten, die das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) Mitte Juli veröffentlich hatte, wurden hochgerechnet zwischen drei und fünf Fälle auf eine Million Impfdosen gemeldet. Stiko-Vorsitzender Mertens sprach zuletzt von einem Fall pro 18.000 Geimpften in den USA.

Vom PEI hieß es: "Nach den bislang vorliegenden Daten sind offenbar vor allem junge Männer nach Gabe der zweiten Dosis betroffen, typischerweise innerhalb von 14 Tagen." Das Nutzen-Risiko-Verhältnis der Impfstoffe sei "weiterhin positiv".

Auch von anderen Impfungen sei in seltenen Fällen eine Herzmuskelentzündung bekannt, ausgelöst durch eine überschießende Immunreaktion, erklärte kürzlich der Kardiologe und Pharmakologe Thomas Meinertz auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Erkrankung trete bei Jüngeren generell öfter auf als bei Erwachsenen.


aus demselben Bericht...sollte man vielleicht auch nicht ganz ignorieren in der Beurteilung

Wie verläuft COVID-19 bei Kindern?
Die Mehrzahl der Kinder weist gar keine oder milde Symptome nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 auf. Todesfälle waren selten und traten laut Stiko bei Kindern mit schwersten Vorerkrankungen auf.

Auch bei Kindern kann allerdings das Long-COVID-Syndrom auftreten, das Betroffene über Monate einschränken kann. Wie häufig, ist schwer zu beurteilen. Britische Forscher des Office of National Statistics geben an, 10 bis 13 Prozent der erkrankten Kinder litten anschließend an Long COVID, in einer italienischen Studie wurde dies gar bei einem Drittel beobachtet.

Mit steigenden Corona-Erkrankungen im Laufe der Pandemie stieg zudem auch die Zahl der - sehr seltenen - Fälle mit sogenanntem PIMS-Syndrom. Dabei wiesen auch nicht vorerkrankte Kinder Entzündungsreaktionen im Körper und hohes Fieber auf.



Hierbei bzw. bei anderen Studien gibt es halt noch das kleine Problem, dass Kinder auch in Altersstufen <12 Jahre mit einbezogen wurden. Für diese Kinder gibt es aber keine Impfung und somit ist halt auch die Frage, inwiefern die Krankheiten in der Gruppe auftreten, über die aktuell diskutiert wird.

Die italienische Studie ist da besser; ab Klasse 8 sind vermutlich die meisten Kinder im "impffähigen" Alter

Ich würde glaube ich bei meinen Kindern, so sie denn im entsprechenden Alter wären, tendenziell zur Impfung raten, aber mit ihnen natürlich darüber reden inklusive dem Kinderarzt des Vertrauens.

Am allerliebsten wäre mir aber, wenn sich innerhalb der Familie all dieser Kinder alle Erwachsenen impfen ließen
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CoachingZone
Halbdaggl
Habe mir kurz überlegt, ob ich darauf antworten soll.

Weil ich höflich bin und Deine inhaltsleere Retoure nicht so stehen lassen will: Eine Antwort bekommst Du noch, dann war es das mal wieder mit der Auseinandersetzung mit Dir :!:

Deine 2 Posts nach meinem waren unzusammenhängend zusammengestellte Ansammlungen von Zitaten (eins davon übrigens in meinem Post bereits vollständig zitiert, also nichts Neues!) und persönliche Meinungen, die durch keinerlei Daten untermauert wurden.

Dass ich mir dann genau diesen Satz herausgesucht habe, liegt daran, dass Du gar nicht mehr merkst, wie Du Dich bei aller Verteidigung Deines Standpunktes, der aber im übrigen gar nicht so standfest ist, selber widersprichst.

Auch bei Erwachsenen kann man nicht bei jedem Geimpften ausschließen, dass er doch an Covid-19 und/oder Long Covid erkrankt, aber deswegen hat man ja nicht beschlossen, diese nicht zu impfen.

Merksch was?

Wir werden in den kommenden Wochen in real life erleben, ob die Delta-Variante, die die bisher ansteckendste Mutation von SARS-CoV-2 ist, krankmachender ist oder nicht.

Ich gehe aufgrund der höheren Infektiösität davon aus, einfach, weil sich die Viruslast dadurch deutlich erhöht, würde mir aber wünschen, dass dem nicht so ist. Da muss ich nicht Recht haben.

So. Das war es für mich in diesem Thread.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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Spamferkel
Weil ich höflich bin und Deine inhaltsleere Retoure nicht so stehen lassen will: Eine Antwort bekommst Du noch, dann war es das mal wieder mit der Auseinandersetzung mit Di


immerhin jetzt die höflichkeit, die ich vermisste (aus deiner Richtung)
Das mit dem Inhaltsleer war natürlich die Antwort auf deinen inhaltsleeren Wenig-zeiler...klar

Deine 2 Posts nach meinem waren unzusammenhängend zusammengestellte Ansammlungen von Zitaten (eins davon übrigens in meinem Post bereits vollständig zitiert, also nichts Neues!) und persönliche Meinungen, die durch keinerlei Daten untermauert wurden.


die Zusammenhänge konnte man erkennen, wenn man wollte
dass du dies bereits zitiert hattest schließt ja mitnichten aus, dass man dies bei einer Replik erneut tut

ansonsten dünkt es mir, du machst dir wirklich wenig mühe, meine dargestellten Sachverhalte und ja natürlich, wie bei dir und anderen auch, Meinungen (auch klar erkennbar) nachzuvollziehen oder verstehen zu wollen...ist dann halt so bei unserer Vorgeschichte, wenn du da nicht differenzieren kannst/willst...schade drum

Dass ich mir dann genau diesen Satz herausgesucht habe, liegt daran, dass Du gar nicht mehr merkst, wie Du Dich bei aller Verteidigung Deines Standpunktes, der aber im übrigen gar nicht so standfest ist, selber widersprichst.


das ist so nicht richtig...dass mein Standpunkt nicht zementiert ist, ist korrekt. das schreibe ich ja auch
die Argumente pro/contra sind ersichtlich; diesen Satz raus zu ziehen, nachdem ich selbst ein getrendetes Fazit zog, das gegenteilig lautete, zeugt dann entweder von provokation oder Missverständnis

Auch bei Erwachsenen kann man nicht bei jedem Geimpften ausschließen, dass er doch an Covid-19 und/oder Long Covid erkrankt, aber deswegen hat man ja nicht beschlossen, diese nicht zu impfen.


also kann man es bei kindern auch nicht?
Hier überwiegt eben klar das Nutzen.
Ein Faktor ist das Reduzieren der Wahrscheinlichkeit, mit Long Covid zu stranden. Neben vielen anderen auch.
Bei Kindern kommt aber eben dazu, dass sie quasi nicht schwer erkranken.
Mir ging es nur darum aufzuzeigen, dass bei Long Covid noch viel Forschungsarbeit und Datenerhebung nötig ist und dass man Stand jetzt davon ausgehen kann, dass eine Infektion und somit eventuell auch Long Covid eintreten kann, nur eben mit signifikant niedriger Wahrscheinlichkeit
Das soll keinesfalls die Impfung herab würdigen, das sollte nach all meinen Posts hierdrin auch klar sein, da ich großer Befürworter bin...aber es sollte doch schon alles auf den tisch und nicht nur häppchen, finde ich

Wir werden in den kommenden Wochen in real life erleben, ob die Delta-Variante, die die bisher ansteckendste Mutation von SARS-CoV-2 ist, krankmachender ist oder nicht.


vermutlich werden wir das sehen bzw. so leicht wird auch ein Urteil hier nicht, weil eben mittlerweile viele Leute geimpft sind und dadurch auch mit Delta leichtere Verläufe haben. Bei ungeimpft erkrankten kann man das dann ggfs. feststellen und ja:

Ich gehe aufgrund der höheren Infektiösität davon aus, einfach, weil sich die Viruslast dadurch deutlich erhöht, würde mir aber wünschen, dass dem nicht so ist. Da muss ich nicht Recht haben.


das könnte sein, muss aber nicht unbedingt.
Auch Superspreader waren oftmals selbst symptomlos infiziert...nicht zwangsläufig also diese Konsequenz, aber durchaus eine Annahme, die berechtig ist
Wir werden es vermutlich erleben und hoffen beide, dass du unrecht behälst

Ausgangspunkt unseres erneuten Disputs war also im Grunde diese winzige aussage, die du damals hättest schon dahingehend erweitern können, dass du davon ob der höheren Virenlast ausgehst (wobei bei Ansteckungswahrscheinlichkeit nicht nur, aber auch die Virenlast mitentscheiden)
Es klang halt damals so, als gäbe es belastende Studien/Berichte darüber

nichts für ungut, vielleicht lagen auch zu viele Missverständnisse zwischen uns in diesem Thema

Ich persönlich fände es schade, wenn du erstmal wieder raus bist aus dem thema.

ist aber deine entscheidung (Kreis zum Thema Kinderimpfung geschlossen :mrgreen: )

bis bald :vfb:
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Rufus
Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:Habe mir kurz überlegt, ob ich darauf antworten soll.

Weil ich höflich bin und Deine inhaltsleere Retoure nicht so stehen lassen will: Eine Antwort bekommst Du noch, dann war es das mal wieder mit der Auseinandersetzung mit Dir :!:

Deine 2 Posts nach meinem waren unzusammenhängend zusammengestellte Ansammlungen von Zitaten (eins davon übrigens in meinem Post bereits vollständig zitiert, also nichts Neues!) und persönliche Meinungen, die durch keinerlei Daten untermauert wurden.

Dass ich mir dann genau diesen Satz herausgesucht habe, liegt daran, dass Du gar nicht mehr merkst, wie Du Dich bei aller Verteidigung Deines Standpunktes, der aber im übrigen gar nicht so standfest ist, selber widersprichst.

Auch bei Erwachsenen kann man nicht bei jedem Geimpften ausschließen, dass er doch an Covid-19 und/oder Long Covid erkrankt, aber deswegen hat man ja nicht beschlossen, diese nicht zu impfen.

Merksch was?

Wir werden in den kommenden Wochen in real life erleben, ob die Delta-Variante, die die bisher ansteckendste Mutation von SARS-CoV-2 ist, krankmachender ist oder nicht.

Ich gehe aufgrund der höheren Infektiösität davon aus, einfach, weil sich die Viruslast dadurch deutlich erhöht, würde mir aber wünschen, dass dem nicht so ist. Da muss ich nicht Recht haben.

So. Das war es für mich in diesem Thread.


@de Mappes:
Coaching Zone will sich WEGEN DIR aus diesem Fred zurückziehen.
Es geht nicht um ihn, es könnte auch ein anderer sein.

Wäre es nicht schön, wenn du auch Verantwortung übernimmst, und dich aus dem ganzen Forum zurückziehst.
Dann kannst du dich ja in einem FC Bayern Forum anmelden und hoffen, dass du dort besser ankommst.

Ich mach dir folgendes Angebot:
Wenn du dich aus diesem Forum zurückziehst, mache ich das auch.
Und ich verspreche dir, ich melde mich NIE WIEDER hier an.


Das ist doch eine Win-Win-Situation oder?
Und da die Anzahl meiner guten Posts viel kleiner als die deiner schlechten Posts ist, würde das Forum hier ungeheuer an Qualität hinzugewinnen.

Du brauchst auch nicht mehr zu schreiben/antworten/versuchen dich zu rechtfertigen....
Melde dich einfach ab...still und leise.

Danke.