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jagdhuette
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higgi hat geschrieben:Und diese Ortshelfer haben sicher nicht nur aus reiner Nächstenliebe gehandelt. Da gings wohl eher darum irgendwann mal ein Ticket nach Europa oder USA zu bekommen.



Ich würde ja schon davon ausgehen, dass der Wunsch, dass sich im eigenen Land etwas zum positiven verändert auch eine Rolle gespielt hat. Ich glaube nicht, dass alle Menschen fernab ihrer Heimat leben wollen, wenn die Chance besteht zu Hause etwas zum Positiven zu verändern.

jagdhuette
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higgi hat geschrieben:Zwischen Afghanistan und China sind aber noch paar Länder dazwischen


Das hat die Amerikaner auch nicht gestört. Die haben soweit ich weiß auch noch nie einen Krieg mit einem Nachbarland gehabt.


higgi
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jagdhuette hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Zwischen Afghanistan und China sind aber noch paar Länder dazwischen


Das hat die Amerikaner auch nicht gestört. Die haben soweit ich weiß auch noch nie einen Krieg mit einem Nachbarland gehabt.

Das war mehr auf Tamasis Post gerichtet
... à propos China: Neue Seidenstraße, ja. Aber die werden ganz genau hinschauen, wie sich das Nachbarländle entwickelt. Zur Erinnerung: Die Region Xinjiang mit den Uiguren ist gleich nebenan und ich kann mich nicht erinnern, dass die chinesische Führung den dortigen Islam besonders fördert.

Meines Wissens hat Afghanistan keine direkte Grenze zu China, kann mich aber auch täuschen
von daher

higgi
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jagdhuette hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Und diese Ortshelfer haben sicher nicht nur aus reiner Nächstenliebe gehandelt. Da gings wohl eher darum irgendwann mal ein Ticket nach Europa oder USA zu bekommen.



Ich würde ja schon davon ausgehen, dass der Wunsch, dass sich im eigenen Land etwas zum positiven verändert auch eine Rolle gespielt hat. Ich glaube nicht, dass alle Menschen fernab ihrer Heimat leben wollen, wenn die Chance besteht zu Hause etwas zum Positiven zu verändern.

Das ehrt dich, dass du an das Gute im Menschen glaubst. Ich allerdings denke das trifft nur auf ganz wenige zu. Die meisten werden versuchen da weg zu kommen sobald sich eine Gelegenheit ergibt
von daher


Iron
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Tamasi hat geschrieben:Es gibt eine direkte Grenze mit China, wenn auch nur sehr klein.


Aus Wikipedia.

Der Wakhjir-Pass bzw. Pass Wachdschir ist ein Hochgebirgspass mit einer Scheitelhöhe von 4923 m am Übergang zwischen Hindukusch und Pamir am östlichen Ende des Wakhan-Korridors.

Es ist der einzige Pass zwischen Afghanistan und China. Er verbindet Wakhan in Afghanistan mit Taschkorgan in der Volksrepublik China.

Der Pass kann nicht befahren werden, sondern nur zu Fuß, Pferd oder mit Lasttieren überquert werden. Auf afghanischer Seite führt lediglich ein unbefestigter Weg nach Sarhad-e Wakhan (Sarhad-e Broghil)[1] über eine Strecke von 100 km, die nicht befahren werden kann. Auf der chinesischen Seite gibt es eine 15 km lange Piste, auf der allradangetrieben Fahrzeuge fahren können. Diese Piste führt zum 80 km entfernten Karakorum Highway.

Der Wakhjir-Pass ist fünf Monate im Jahr wegen Eis und Schnee nicht passierbar.[2] Auf der afghanischen Seite befindet sich auf einer Höhe von 4554 m ein Gletscher mit einem Eisbruch, der den Wakhjir speist und in den Amudarja, auch Oxus genannt, fließt. Das Eis dieses Eisbruchs wird von Amu Darya aus abgebaut und dort zur Kühlung verwendet.



jagdhuette
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Oh, Iron kennt die Definition von Nachbarland nicht. Er denkt es hätte was mit der Möglichkeit mit dem PKW (am besten Diesel SUV der Marke Mercedes) von einem Land ins andere zu fahren. Oder wieso sprechen wir hier über diese Details?

Und außerdem nimmt China auch Einfluss auf andere Staaten, die keine direkte Grenze haben wie zum Beispiel in Afrika. Einfach, weil sie es können und weil sie eine Menge Mäuler zu stopfen haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Chinas_En ... BCr_Afrika


higgi
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Jedenfalls sind in der Region ganz viele gestrichelte Linien als Grenze eingezeichnet.
Ich glaube da ist nicht immer so ganz klar, welche Region wohin gehört
von daher

Tamasi
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Allmachtsbachel
jagdhuette hat geschrieben:Und außerdem nimmt China auch Einfluss auf andere Staaten, die keine direkte Grenze haben

Das ist es. Wie gesagt, ich bezweifle, dass China es toll findet, wenn in ihrem Hinterhof erweiterten Umfeld radikalislamistische Gebilde Erfolg haben. Nicht dass die eine Inspiration für die Uiguren werden. Oder diese gar unterstützen.

In China leben heute schätzungsweise etwa 20 Millionen Muslime. Damit gehört die VR zu den größeren „muslimischen“ Staaten. Dennoch wird diese Bevölkerungsgruppe international wenig beachtet, was einerseits wohl den Proportionen zuzuschreiben ist – 20 Millionen bedeuten in China weniger als 2 Prozent der Bevölkerung, andererseits aber auch der schwierigen Zugänglichkeit des Themas. Dabei nehmen die Muslime für den chinesischen Staat eine überproportional wichtige Rolle ein.

Hierbei muss vor allem zwischen den beiden größten der insgesamt 10 staatlich benannten muslimischen „Nationalitäten“ unterschieden werden. Die Hui-Chinesen stellen mit etwa 10 Millionen die größte dieser Nationalitäten. Sie gelten auch als die chinesischen Muslime in China, da sie sich sprachlich und kulturell kaum von der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden. Diese weit über das Land verstreute Nationalität erhält von der chinesischen Regierung teilweise bedeutende Unterstützung. Diese steht zum einen im Zusammenhang der generellen Politik, die Minderheiten zu unterstützen, um ihnen den Aufstieg aus ihrer häufig sozial und wirtschaftlich benachteiligten Position zu erleichtern. Zum anderen spielen hier aber auch außenwirtschaftliche Faktoren eine Rolle, da die chinesischen Muslime auch Unterstützung für Aufbau und Erhalt internationaler Beziehungen bieten können, insbesondere mit Blick auf die energiepolitisch extrem wichtigen arabischen Ölstaaten.

Auf der anderen Seite steht die zweitgrößte muslimische Nationalität der Uiguren. Bei diesen wird aufgrund ihrer geographischen Konzentration in der nordwestlichen Provinz Xinjiang sowie ihrer Zugehörigkeit zu den zentralasiatischen Turkvölkern eine erhöhte Gefahr des Separatismus angenommen. Dies führt zu teilweise erheblichen Einschränkungen und Spannungen zwischen den verschiedenen Volksgruppen in Xinjiang, wie 2009 bei den Unruhen deutlich wurde.

https://www.uni-muenster.de/ArabistikIs ... heute.html

Goofy
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Grasdaggl
Naja, macht schon einen Unterschied, ob man über die Grenze ins Nachbarland kommt (mit Auto, LKW, Panzer), oder nicht.

Es spricht ja auch niemand davon, dass Portugal eine Grenze zur USA hätte.


Iron hat geschrieben:Aus Wikipedia.
[...]
Der Pass kann nicht befahren werden, sondern nur zu Fuß, Pferd oder mit Lasttieren überquert werden. Auf afghanischer Seite führt lediglich ein unbefestigter Weg nach Sarhad-e Wakhan (Sarhad-e Broghil)[1] über eine Strecke von 100 km, die nicht befahren werden kann. Auf der chinesischen Seite gibt es eine 15 km lange Piste, auf der allradangetrieben Fahrzeuge fahren können. Diese Piste führt zum 80 km entfernten Karakorum Highway.


Jetzt überleg ich aber noch, wie man über eine 15 Kilometer lange Piste eine 80 Kilometer entfernte Straße erreicht.

Die Chinesen scheinen uns einfach voraus zu sein.


Iron
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Goofy hat geschrieben:Die Chinesen scheinen uns einfach voraus zu sein.


Die haben auch keine Grünen oder Wutbürger :mrgreen:

Dennoch gibt es noch das Problem ... Der Wakhjir-Pass ist fünf Monate im Jahr wegen Eis und Schnee nicht passierbar.

higgi
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Goofy hat geschrieben:...
Es spricht ja auch niemand davon, dass Portugal eine Grenze zur USA hätte.
..

Aber zu Brasilien, deswegen spricht man dort Portugiesisch
von daher

higgi
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Grasdaggl
Iron hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Die Chinesen scheinen uns einfach voraus zu sein.


Die haben auch keine Grünen oder Wutbürger :mrgreen:

Dennoch gibt es noch das Problem ... Der Wakhjir-Pass ist fünf Monate im Jahr wegen Eis und Schnee nicht passierbar.

Wenn es ein muss muss bauen die Chinesen da in 6 Monaten eine 8 spurige Autobahn drüber
von daher

jagdhuette hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Zwischen Afghanistan und China sind aber noch paar Länder dazwischen


Das hat die Amerikaner auch nicht gestört. Die haben soweit ich weiß auch noch nie einen Krieg mit einem Nachbarland gehabt.


Das darfsch in Mexiko nicht laut sagen.

Ich erwähne es aber nur, weil es taktisch schon damals so funktionierte wie man’s heute noch gern macht: Truppen reinstellen und warten, bis die anderen mit dem Schießen anfangen.

Die Amerikaner wollten Texas haben, die Texaner fanden die Idee angeblich mehrheitlich okay, Mexiko sagte “ja gut äh, wir sind hier aber nicht bei Wünsch dir was”, und dann gab’s Händel, zwei Jahre lang.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
jagdhuette hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Zwischen Afghanistan und China sind aber noch paar Länder dazwischen


Das hat die Amerikaner auch nicht gestört. Die haben soweit ich weiß auch noch nie einen Krieg mit einem Nachbarland gehabt.


Doch, mit Mexico.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



Tamasi
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Allmachtsbachel
higgi hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:Dennoch gibt es noch das Problem ... Der Wakhjir-Pass ist fünf Monate im Jahr wegen Eis und Schnee nicht passierbar.

Wenn es ein muss muss bauen die Chinesen da in 6 Monaten eine 8 spurige Autobahn drüber

Elon-Musk-Hyperloop. Sicher schon seit gestern fertig.

Und um diese zunehmend sinnfreie Diskussion zu beenden:
Ja, es wäre sicher praktischer, wenn es eine breite direkte und leichte passierbare Grenze geben würde. Aber Ideen und Inspirationen kennen keine Grenzen. Messengerdienste übrigens auch nicht.


Tamasi
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Allmachtsbachel
BGH: Urteil gegen Zschäpe wegen Mordes ist rechtskräftig

Beate Zschäpe ist rechtskräftig als Mittäterin der Neonazi-Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf ihre Revision mit schriftlichem Beschluss und strich nur eine Einzelstrafe, wie das Karlsruher Gericht mitteilte. "Die lebenslange Gesamtfreiheitsstrafe und die festgestellte besondere Schuldschwere sind hiervon jedoch unberührt geblieben." Auch die Revisionen der zwei Mitangeklagten Ralf Wohlleben und Holger G. wurden verworfen.

In dem Beschluss stellt das Gericht fest, dass Zschäpe "maßgeblichen Einfluss bereits auf die Planung der Taten sowie auf den gemeinsamen Tatentschluss und den weiteren Willen ihrer beiden Komplizen zur Tatbegehung" nahm. Sie habe "über die Beteiligung an der Tatplanung hinaus - einen hierfür bedeutenden objektiven Tatbeitrag" erbracht. "Ohne das von ihr versprochene Verhalten hätten die nach dem Vereinigungskonzept verfolgten Ziele der Taten nicht erreicht werden können", so der BGH.

Gut so.

https://www.sueddeutsche.de/politik/nsu ... -1.5386382