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Angry Wasenhuhn
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Granadaseggl
Aus dem Artikel:

Heute weist Schweden eine deutlich höhere Sterblichkeitsrate als seine Nachbarländer auf. 145 je 100.000 Menschen in Schweden verloren ihr Leben an das Coronavirus, das sind rund dreimal mehr als in Dänemark, achtmal mehr als in Finnland und fast zehnmal mehr als in Norwegen. Und auch die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist hoch in Schweden. In den stark gebeutelten Ländern Italien und Großbritannien liegt die Inzidenz über den gesamten Zeitraum der Pandemie bei jeweils 9,4 und 7,4 Ansteckungen je 100.000 Menschen, in Schweden bei 11.

...

Schwedens Wirtschaft, die ja durch eine Strategie der lockeren Handhabe der Pandemie gestärkt werden sollte, schrumpfte von April bis Juni letzten Jahres weiter um 8,6% – was den größten vierteljährliche Rückgang im Land seit mindestens 40 Jahren bedeutet. Zum Vergleich: Die Wirtschaft Dänemarks schrumpfte in derselben Zeit um 7,4 %, die Norwegens um 5,1 % und die Finnlands nur um 3,2 %. Und auch die Arbeitslosenquote in Schweden stieg von 6,6% im März 2020 auf 9,5% im März 2021. Norwegen, Dänemark und Finnland verzeichneten alle einen geringeren Anstieg der Arbeitslosigkeit: im Durchschnitt um einen Prozentpunkt.
Entspannt Euch doch mal... - AM ARSCH GELECKT!



Strafraumgitarre
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:hm der Virologe Klaus Stöhr zog ein anderes Fazit...

Nämlich?

de mappes hat geschrieben:aber gut, unterschiedliche Ansichten über Strategien gibts ja nun schon seit 1,5 jahren

Unterschiedliche Ansichten gibt es immer und zu allem, solange es auch unterschiedliche Menschen gibt.
Zu Strategien, zu Corona, zu Gegentoren, Schiedsrichterentscheidungen, Flüchtlingspolitik, Kochrezepten, Personalentscheidungen, Lieblingsfarben... eben zu allem.

Was aber Schweden und dessen Umgang mit dem Virus angeht, stehen halt ganz konkrete Zahlen da drin. Und die kann man eben vergleichen. Insbesondere nach ebendiesen 1,5 Jahren.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

de mappes
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Spamferkel
vergleichen, interpretieren, analyiseren...da geht noch einiges mehr

wurde hier ja zu genüge gemacht...

Nämlich?


las sein ganzes Interview gestern in der Bild, ist jetzt leider Bild plus; wollte ihn eigentlich rein kopieren

vielleicht kommt er ja nochmal oder wird in anderen Medien verbreitet

nur knapp: dadurch, dass schweden den offenen Weg wählte, sind dort viele viele Menschen und auch Kinder (die auch in anderen Ländern wie der Schweiz oder Frankreich) mit dem Virus in Kontakt gekommen, daher wird der laut ihm nahezu unvermeidliche Zweitkontakt milde und glimpflich ablaufen

zu den Todeszahlen in Schweden:

Dass dort bei dem liberalerem Weg die vulnerableren Gruppen nicht richtig geschützt wurden, vor allem zu beginn, dürfte ja Konsens sein
Don't criticize what you can't understand

Angry Wasenhuhn
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Granadaseggl
Wundert mich, dass der Zynismus in dieser Strategie nicht deutlicher kritisiert wird.

Bei jeder halbwegs üblichen Kapitalismuskritik, fragt doch mindestens einer: "Wieviel ist ein Menschenleben denn wert?".
Entspannt Euch doch mal... - AM ARSCH GELECKT!

de mappes
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Spamferkel
ich weiß nicht; man kann sich ja schützen mit der Impfung
aber wenn im Winter dann die Verbreitung ob der Umstände (kälter, öfter drin, schlechteres Immunsystem ect...) zunimmt und dann auch Hospitalisierungen, aber eben sowieso aufgrund anderer saisonaler Infekte die Betten bereits voller sind...ob dann nicht die angedachte Strategie von Stöhr Sinn ergibt?

Ich finde man kann und sollte zumindest über Konzepte und Folgen diskutieren

wir haben jetzt sehr sehr wirksame Impfstoffe, das Virus ist da und bleibt...wie soll die Strategie denn sonst aussehen?
Einschränkungen gerade im Winter über wieviele Jahre?
das kann es doch auch nicht sein, @SC
Was schlägst du überhaupt vor, wenn ich fragen darf?
Don't criticize what you can't understand

Frank N Furter
Mich wundert, dass ihr hier mehrheitlich nicht in der Lage seid, einen so offensichtlich tendenziösen Artikel zu durchschauen.

Der Autor vergleicht die Zahl der Toten in Schweden mit Norwegen und Finnland. Okay, er möge das bitte mal für Deutschland machen und schauen, was da rauskommt. Oder für Italien und Großbritanien. Aber ne, Italien und Großbritanien braucht er dann als Beleg dafür, dass dort die Infektionszahlen niedriger wären, hier will er nichts zur Sterblichkeit sagen, weil das seine Theorie ins Wanken brächte.

Mit anderen Worten: er versucht erst gar nicht Schweden fair zu bewerten, sondern nimmt sich eine Corona-Kennzahl und vergleicht dann immer nur mit den Ländern, die dort deutlich besser abschneiden.

Machen wir das mal für Deutschland. In Deutschland ist die Sterblichkeit 1100 mal höher als in Laos :shock: Oder 360 mal höher als im Land wo Corona zuerst ausbrach. Und bevor jetzt jemand rumnäselt: immerhin auch noch 7,4 mal höher als in Norwegen. Also gar nicht so weit weg von Schweden und man müsste, wenn man Schweden kritisiert, Deutschland genauso kritisieren.

Nehmen wir jetzt aber mal Italien und schauen uns deren Sterblichkeit an: In Italien ist die Sterblichkeit 1,6 mal höher als in Schweden. Wenn man da schon vergleichen will, dann bitte auch fair. Dasselbe gilt für GB, dort liegt die Sterblichkeit auch höher als in Schweden. :idea:

Wenn man Schweden fair beurteilen will, vergleicht man das Land mit allen europäischen Staaten. Und dort liegt es aktuell auf Rang 24 von 48, was die Sterblichkeit betrifft. Das eigentlich erstaunliche daran ist aber, dass Länder wie Spanien oder Italien oder Belgien oder Frankreich oder Portugal deutlich vor Schweden liegen, obwohl sie eine ganz andere Strategie gefahren sind und wirklich sehr strenge Lockdowns hatten.

de mappes
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Spamferkel
:nod:

wobei mich die Kennzahlen zur Wirtschaft dann schon überraschen...aber gut, ist nicht mein spezialgebiet
vielleicht hat er sich da auch die richtigen rausgesucht; jedenfalls erschließt es sich mir nicht spontan, wieso nicht-lockdownen die wirtschaft im vergleich zu offenen türen schlimmer schädigen sollte
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higgi
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Grasdaggl
Epidemiologisch hat die Impferei Nichts gebracht.
Innerhalb weniger Wochen werden wir die gleich Inzidenzen haben wie ohne Impfung, vielleicht sogar höher.
Kann man nur hoffen das sie wenigstens mortalitätstechnisch was bringt. Richtig Vergleichen wird man das aber nicht mehr können, weil man immer nur einmal sterben kann.
von daher

Tamasi
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Allmachtsbachel
Schweden:

Die Vergleichsländer:
Dänemark, Finnland und Norwegen sind die skandinavischen Nachbarn mit ähnlichen Rahmenbedingungen. Der Vergleich ergibt mehr Sinn als mit Laos.
Spanien und Italien bieten sich an, weil sie a) besonders schwer betroffen waren und b) immer noch zu Europa gehören und mithin auch halbwegs ähnliche Rahmenbedingungen haben. Der Vergleich ergibt mehr Sinn als mit Laos.

Die Wirtschaft:
Es spielt sicher auch mit rein, dass die Handels- und Wirtschaftspartner Schwedens im Lockdown waren. Ähnlich grenzüberschreitende Wirkung wie ein Virus.

Hatten wir schon.

Goofy
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Grasdaggl
Laos sollte sicher nur ein Beispiel dafür sein, um aufzuzeigen, dass man für jede Zahl eine passende Vergleichszahl finden kann, mit der man die Argumentation in gewünschter Richtung untermauern kann.

Noch ein paar Zahlen (zum selber interpretieren):

Übersterblichkeit je 100 000 Einwohner

Neuseeland -40
Australien -10
Deutschland 50
Schweden 90
Schweiz 100
Frankreich 110
Österreich 110
Großbritannien 160
USA 190
Russland 340
Serbien 400
Nordmazedonien 420
Bulgarien 460
Peru 590


https://www.mdr.de/wissen/corona-covid- ... t-100.html

Frank N Furter
Tamasi hat geschrieben:Schweden

Der Autor sagt, dass der schwedische Weg gescheitert sei. Das ist seine These :!:

Dabei beschreibt er den schwedische Weg als einen, bei dem es keinen Lockdown gab und zu wenig einschränkende Maßnahmen.

Wenn man sich jetzt nicht lächerlich machen will, dann muss man zwingend Schweden mit den Ländern vergleichen, in denen es harte Maßnahmen und starke Lockdowns gab. Weil nur so läßt sich die These erhärten, ob tatsächlich schwache Maßnahmen und keine Lockdowns unmittelbar mit der Sterblichkeitsrate korrelieren. :idea:

Ein Vergleich mit anderen skandinavischen Ländern ist hingegen so unsinnig, als würde man Belgien, mit einer Sterblichkeit von aktuell 2.176 pro einer Millionen Einwohner mit anderen Beneluxstaaten vergleichen, wie Luxenburg (1.302 ppM) oder Niederlande (1.046). :idea:

Beim Beneluxvergleich würde sogar grotesker Weise auffallen, dass ausgerechnet dasjenige der Beneluxländer, welche die schwächsten Maßnahmen ergriffen hatte, also die Niederlande, am besten abschneidet. Während Belgien, wo es richtig harte und lange Lockdowns gab, generell zu den Ländern mit hoher Sterblichkeit gehört.

Die These des Autors ist also Quark:
1. Zum einen hat Schweden eine eher durchschnittliche Sterberate
2. Zuletzt starb in Schweden am 18.08 . ein Mensch und davor am 14.08. einer. In Schweden sterben also aktuell kaum noch Menschen, weshalb "der schwedische Weg" sich eher von Tag zu Tag statistisch immer mehr lohnt.
3. Es ergibt generell gar keinen Sinn immer wieder auf Schweden zu referieren. Wenn man nur rein objektiv daran interessiert ist aus der Corona-Politik für die Zukunft etwas abzuleiten, sollte man sich Länder wie Peru (5.909 ppM), Ungarn (3.120 ppM), Bosnien (2.993 ppM) oder Tschechien (2.831 ppM) anschauen, was dort evtl. systematisch schief gelaufen ist.

PS: Schweden, zum Vergleich aktuell bei 1,438 ppM

@Goofy
:nod:

Tamasi
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Allmachtsbachel
Frank NF:
Ja. Aber ich fand es immer interessant, ob wir in D etwas von Schweden lernen können. Ein Vergleich Schwedens mit einem Hardcore-Lockdown-Land wie China ist natürlich auch wichtig, aber das bringt uns in Deutschland eher wenig. China-Lockdowns waren hier nie realistisch. Deshalb interessiert mich mehr, wie Schweden im Vergleich zu Ländern mit ähnlichen Rahmenbedingungen abgeschnitten hat.

Würde Schweden da - insgesamt oder in Teilbereichen - brillieren, könnten wir etwas von dort übernehmen. China ist eher keine Alternative für uns.

Frank N Furter
@Tamasi

Schweden hat leider den gleichen Megafehler gemacht wie wir, sie haben die vulnerablen Alten nicht geschützt. Falls ich es noch richtig entsinne, sollen in Schweden über 60% der Toten aus Alten- oder Pflegeheimen stammen. Bei uns angeblich über 50%.

Das ist aus meiner Sicht der Kardinalfehler.

Aber wie siehst Du denn unsere aktuelle Strategie. Wir haben gerade den Anfang der Delta-Welle erlebt. Machen wir jetzt wieder einen auf deutschen Lockdown oder ist es nicht so, dass wir gerade selbst eher den schwedischen Weg gehen?

Goofy
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Grasdaggl
Schweden. Andere Länder. Man kann alles so oder so beurteilen. Oder alle verschiedenen verfügbaren Zahlen vergleichen - dann kommt man nie zu einem Fazit, ob das nun gut oder schlecht war.

Ein “endgültiges“ Fazit gibts halt nicht.
Es kommt immer drauf an, welche Zahlen man vergleicht.

Und das ganze Drama mit dem Corona ist ja noch nicht vorbei - und schon letztes Jahr wollten viele ein endgültiges Fazit über den schwedischen Weg ziehen.

higgi
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Grasdaggl
Also wie ist das jetzt?
Sind die aktuellen Inzidenzen Impfbereinigt oder nicht?
Bei über 50% Geimpften müssten die Inzidenzen ja doppelt so hoch sein. Oder gilt das bei der Delta Variante nicht mehr
von daher

Tamasi
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Allmachtsbachel
Frank N Furter hat geschrieben:@Tamasi
Aber wie siehst Du denn unsere aktuelle Strategie. Wir haben gerade den Anfang der Delta-Welle erlebt. Machen wir jetzt wieder einen auf deutschen Lockdown oder ist es nicht so, dass wir gerade selbst eher den schwedischen Weg gehen?

Wir haben aber ein paar Geimpfte und das führt hoffentlich zu mehr Infektionen, die vergleichsweise glimpflich ablaufen.

Davon abgesehen aber JA. Wir haben schließlich Wahlkampf und Lockdowns sind grad nicht so der Renner. Laschet hat bereits verkündet, mit ihm werde es niemals mehr einen Lockdown geben!





higgi
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Grasdaggl
Es ist total faszinierend, wenn man sich diese Karten anschaut, dass sich das Infektionsgeschehen entlang der Grenze zwischen Ost und West so deutlich trennt
von daher


Tamasi
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Allmachtsbachel
Indien. Der Immunologe Satyajit Rath. Die SZ hat ihn interviewt und das ist sehr interessant.

Zunächst mal relativiert er die indischen Katastrophenbilder von vor ein paar Monaten. Die Ansteckungsrate war wohl gar nicht so hoch, selbst in Deutschland hatten wir schon höhere Raten. Das Problem war eher das miese indische Gesundheitssystem.

Macht Ihnen das Sorgen, wegen einer nächsten Welle?

Sprechen Sie bitte nicht immer von Wellen, das Bild ist irreführend. Eine menschliche Fiktion. Als viele Menschen in Indien über die zweite Welle sprachen, war in Delhi schon von der dritten die Rede. In Europa zählen sie die vierte Welle. Sehen Sie sich die Ausbrüche auf einem Globus an, dann erkennen Sie: Es ist keine Welle. Wenn Sie schon ein Bild brauchen, dann ist es eher ein Waldbrand, wo mal hier, mal dort ein Brandherd entsteht, manche verglimmen, weil die lokalen Umstände sie ersticken, andere verbinden sich und werden zu einem Großbrand, manchmal zu einer Feuerwalze. Aber es bleibt ein einziger Brand. Und er ist nicht gelöscht.

Die indische Regierung - wie praktisch alle Regierungen weltweit - behandelt diese Pandemie immer noch wie ein akutes Desaster. Nicht wie eine anhaltende Krise. (...) Desaster aber geschehen, unerwartet, unverhinderbar. Ein Damm bricht, ein Erdbeben oder ein Tsunami erschüttert das Land. Aber eine Pandemie ist nicht so, und keine Regierung hat sich auf die lange Strecke vorbereitet, darauf, dass wir mit dieser Sache leben müssen, zumindest für eine ganze Weile.

Die meisten Menschen haben einfach immer noch nicht verstanden, dass es eben keine normale Krankheit ist, die einige trifft und andere nicht. Wir werden womöglich über Jahre mit Mutanten und wiederkehrenden Infektionen zu tun haben. Ich höre schon seit eineinhalb Jahren, auch von eigentlich klugen Kolleginnen und Kollegen, dass das Schlimmste vorbei sein könnte. Womöglich seien die Inderinnen und Inder sogar resistenter gegen das Virus, weil sie im Alltag häufiger Bakterien ausgesetzt sind, dass sie vielleicht schneller immun sein könnten. Da frage ich nur: Was raucht ihr denn für Zeug?

Desweiteren bremst er die Hoffnung auf heilende Medikamente und kritisiert die zu privatwirtschaftliche Impfstoff-Entwicklung und die fehlende internationale Vernetzung, die gerade deshalb so wichtig (gewesen) wäre, weil es insgesamt zu wenig Daten & Erkenntnisse gibt.

Wie hätte es anders laufen sollen?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits im Mai 2020 versucht, eine politische Entscheidung herbeizuführen, die ein gemeinsames Vorgehen vorgeschrieben hätte, weltweite, multinationale Forschung, Vakzine mit vergleichbaren Tests und vergleichbaren Versuchsgruppen, solidarisch und koordiniert von der WHO. Alle Vakzine hätten sich der gleichen Prüfung unterziehen müssen, um eine Zulassung zu bekommen, wir hätten transparente und vergleichbare Daten gewonnen. Und auch genügend produzieren können, sogar für ärmere Länder. Stattdessen konnte die WHO nur wie ein Schiedsrichter in einem turbokapitalistischen Wettrennen zusehen. Hätten wir eine globale Strategie gehabt, hätten wir uns vielleicht ein Jahr Pandemie sparen können.


https://www.sueddeutsche.de/politik/cor ... ditorial=0