13592 Beiträge

Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
6
43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
2
14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
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Keine Ahnung, keine Angabe
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higgi
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Grasdaggl
Nein das deutsche Wahlsystem ist panne.
Was spielt es für eine Rolle wer der Direktkandidat ist? Es bringt doch überhaupt nichts.
Direktkandidaten sind was für den Landtag.
Im Bundestag müssen die besten Köpfe einer Partei sitzen.

1000 Abgeordnete :lol:
Von 950 hört und sieht man nie was, die sind nur Abstimmungsvieh die sich die Taschen voll machen
von daher

Spielgerät
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Gute alte TAZ.


Alt ist sie - gemessen beispielsweise an SZ oder FAZ - sicher nicht.
Gut ... na ja, sie erfüllt halt sei eh und je verlässlich die Erwartungshaltung ihrer linken Leserschaft. Diesen Meinungsbestätigungsjournalismus - egal welcher politischen Couleur - finde ich langweilig und würde kein Geld dafür ausgeben. Aber wem's gefällt ;)
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."






Tifferette
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben::lol:

Dahinter steckte immer ein kluger Kopf.
Bis zur Enttarnung durch die Redaktion der Pardon in den 60er Jahren.
:twisted:

Ich muss mal ein wenig suchen, aber ich habe da mal einen Artikel woanders gelesen, der das i einem anderen Licht dargestellt hat. Im Sinne von "die Leute haben da jung angefangen, die Guten sind dann meist woandershin abgewandelt. Übrig geblieben sind ein paar (gute) Überzeugungstäter und sehr viel Unterdurchschnittliches".

Muss mal suchen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Rufus
Granadaseggl
BTW:
Wo das heutige Triell gucken :?:
Ich gucke es bei Kabel 1 (und nicht bei SAT1 oder Pro 7) an, weil ich finde, man sollte die Schwachen und Armen unterstützen, die haben ja normal die geringsten Einschaltquoten der drei genannten :nod:

P.S.:
"Triell" könnte doch das Unwort des Jahres werden :mrgreen:



Unter Westfalen
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Grasdaggl
Am besten war Pardon in der Anfangszeit, als es noch anarchisch war.

Aus Wikipedia:

Pardon verband Politik mit Humor, Information mit Satire und Philosophie mit Grafik. Zu den Autoren gehörten die damals noch unbekannten und erstmals veröffentlichenden Studenten Robert Gernhardt und F. W. Bernstein sowie die Zeichner Kurt Halbritter, Hans Traxler, F. K. Waechter, Volker Ernsting, Arno Ploog, Stano Kochan und Chlodwig Poth. Es gab die ständige Nonsensdoppelseite WimS – Welt im Spiegel, viele Jahre vorwiegend von Bernstein, Gernhardt und Waechter bestritten. In Pardon veröffentlichten Alice Schwarzer, Günter Wallraff und Gerhard Kromschröder ihre ersten großen Rollenreportagen, Freimut Duve, Robert Jungk, Hagen Rudolph und andere ihre viel beachteten Meinungskolumnen. Auch Wilhelm Genazino war einige Zeit Redaktionsmitglied. Im Februar 1979 waren Paul Badde und Albert Christian Sellner für den allgemeinen Teil der Zeitschrift verantwortlich, den Badde in einem Buch ironisch das „Ressort Theologie und Pornographie“ nennt, sowie für Musik- und Literaturkritik der Zeitschrift.[1]

[i]Pardon entwickelte als weitere internationale Besonderheit des Journals auch andere, nicht nur satirische Schwerpunkte, u. a. durch Gerd Winklers bilder- und informationsreiche Kunstwetterlage (Vorbild für die spätere Zeitschrift art), durch kritisch-witzige Literaturrezensionen (etwa Otto Köhlers Literaturkiller) und durch ein Film-Magazin, vor allem aber durch den Sonderteil ANDERS LEBEN mit Berichten über Zukunftswerkstätten. „Zu Zeiten, als die grüne Partei noch nicht einmal erdacht war, hatte der Pardon-Chef das Thema Ökologie schon besetzt, über das er den Zukunftsforscher Robert Jungk schreiben ließ“.[2]


Mit einer Auflage von (zu Höchstzeiten) 320.000 Exemplaren und mehr als 1,5 Millionen regelmäßigen Lesern wurde Pardon zeitweilig zur größten Satirezeitschrift Europas. Nach einer Nullnummer 1961 und einem internen Vorausheft erschien am 27. August 1962 die erste Ausgabe von Pardon, gegründet von den Verlegern Hans A. Nikel und Erich Bärmeier. Nikel gewann Erich Kästner als Paten, auch Loriot, der das erste Titelblatt gestaltete, und Werner Finck, auch Literaten wie Wolfgang Bauer, Hans Magnus Enzensberger, Martin Walser und Günter Grass waren als Autoren aktiv.[3] Erich Bärmeier war zuständig für die Verlags- und Vertriebsgeschäfte, Chefredakteur war Hans A. Nikel, er entwickelte Konzept und Themen.

Trotz ihres hohen Anspruchs hatte Pardon von Anfang an Erfolg. Die von Pardon neu erfundene Institution der Pardon-Aktion sorgte regelmäßig für Aufregung in der Bundesrepublik. Veränderungen wurden bis in den Bundestag hinein angestoßen. Zumeist waren es Aktivitäten auf der politischen Rechten, die Pardon angriff. Es gab auch satirische Analysen, Aktionen und Angriffe auf den Spiegel, den Stern oder die Frankfurter Rundschau. Bezüglich der Bild des Axel Springer wurde eine Sonderausgabe unter der Titelschlagzeile Pardons großer Freizeit-Knüller: Finden Sie doch mal eine wahre Geschichte in der Bild! herausgegeben, in der die Nachrichten in der Bild überprüft und entdeckte Fälschungen dokumentiert wurden.[4] Die FAZ musste ein Vierteljahrhundert später konstatieren: „Pardon hat unter Nikels Leitung mit dessen literarisch-satirischem Spürsinn 18 Jahre lang Einfluss auf den Zeitgeist der Republik genommen – eine markante Phase der Nachkriegsgeschichte.“

So wurde etwa im Herbst 1963 eine Günter-Grass-Büste in der Walhalla bei Regensburg aufgestellt. Nachdem die Frankfurter Rundschau einen Bericht über eine vermeintlich „skandalöse LSD-Party“ veröffentlicht hatte, die tatsächlich von der FR-Chefredaktion selbst finanziert worden war, inszenierten Pardon-Mitarbeiter eine solche angebliche „LSD-Party“. Die Frankfurter Rundschau berichtete auch über diese Party. Daraufhin wurden die tatsächlichen Hintergründe von Pardon enthüllt. Mit der Aktion sollte ein Beweis für die Manipulierbarkeit der Medien geliefert werden. Ein anderes Mal schickte die Redaktion unter dem erfundenen Namen eines Amateur-Schriftstellers acht Maschinenseiten aus Robert Musils berühmtem Werk Der Mann ohne Eigenschaften als „Probe eigener Arbeit mit der Bitte um Veröffentlichung“ an mehr als 30 Verlage, die das Manuskript ausnahmslos ablehnten.

Aufgrund seiner Aktionen wurde Pardon auch häufig verklagt. Nachhaltige Auseinandersetzungen gab es insbesondere mit dem Politiker Franz Josef Strauß, der Pardon insgesamt 18 Mal verklagte – und dabei jedes Mal vor Gericht verlor.[3]
[/i]

Äußerst dankbarer Gegner war auch der Volkswartbund, har,har:

https://de.wikipedia.org/wiki/Volkswartbund
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Rufus hat geschrieben:BTW:
Wo das heutige Triell gucken :?:
Ich gucke es bei Kabel 1 (und nicht bei SAT1 oder Pro 7) an, weil ich finde, man sollte die Schwachen und Armen unterstützen, die haben ja normal die geringsten Einschaltquoten der drei genannten :nod:

P.S.:
"Triell" könnte doch das Unwort des Jahres werden :mrgreen:


Und ich dachte die sind durch.
Ist doch alles klar.
Da ich schon gewählt habe, könnte ich mir in der Zeit einen Samuraifilm reinziehen.
Oder Verdi hören.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai




Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nachdem ihnen bei der Lektüre und der Betrachtung von "pornographischen" Filmen einer abgegangen war, haben sie die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Rufus
Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
Rufus hat geschrieben:BTW:
Wo das heutige Triell gucken :?:
Ich gucke es bei Kabel 1 (und nicht bei SAT1 oder Pro 7) an, weil ich finde, man sollte die Schwachen und Armen unterstützen, die haben ja normal die geringsten Einschaltquoten der drei genannten :nod:

P.S.:
"Triell" könnte doch das Unwort des Jahres werden :mrgreen:


Und ich dachte die sind durch.
Ist doch alles klar.
Da ich schon gewählt habe, könnte ich mir in der Zeit einen Samuraifilm reinziehen.
Oder Verdi hören.

Oder wie wäre es mit:
"Die drei von der Tankstelle" oder die Serie aus den 1970ern "Drei sind einer zuviel"?


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Zurück zum Thread:

Ironie der Geschichte.
Allein durch ihre Existenz verhindert die AfD nach der Wahl die Bildung einer neokonservativen Koalition.
Und möglicherweise verhindert Die Linke ein linksgrünes Bündnis.

Ideologen schaden sich immer mehr am meisten.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Rufus hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:
Rufus hat geschrieben:BTW:
Wo das heutige Triell gucken :?:
Ich gucke es bei Kabel 1 (und nicht bei SAT1 oder Pro 7) an, weil ich finde, man sollte die Schwachen und Armen unterstützen, die haben ja normal die geringsten Einschaltquoten der drei genannten :nod:

P.S.:
"Triell" könnte doch das Unwort des Jahres werden :mrgreen:


Und ich dachte die sind durch.
Ist doch alles klar.
Da ich schon gewählt habe, könnte ich mir in der Zeit einen Samuraifilm reinziehen.
Oder Verdi hören.

Oder wie wäre es mit:
"Die drei von der Tankstelle" oder die Serie aus den 1970ern "Drei sind einer zuviel"?


Guter Tipp.
Muss meine VHS-Restbestände mal durchschauen.
Ein Titel: "Wie einsam ist es an der Dreisam?"
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai