13592 Beiträge

Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
6
43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
2
14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
0
 
Keine Ahnung, keine Angabe
0
 

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
publicenemy hat geschrieben:
Schade, dass sie's vergeigt haben, aber ob Habeck den gestrengen Blicken der Kandidatenjäger besser standgehalten hätte? Ein Buch hätte er jedenfalls nicht geschrieben...


Als Schriftsteller wäre ihm das sicher nie in den Sinn gekommen. :mrgreen:


:D :D :D
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
Tifferette hat geschrieben:
publicenemy hat geschrieben:
Schade, dass sie's vergeigt haben, aber ob Habeck den gestrengen Blicken der Kandidatenjäger besser standgehalten hätte? Ein Buch hätte er jedenfalls nicht geschrieben...


Als Schriftsteller wäre ihm das sicher nie in den Sinn gekommen. :mrgreen:


:D :D :D


:lol:
Don't criticize what you can't understand

Goofy
Benutzeravatar
Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Dann bleibt im Prinzip nur noch den Rhein zu stauen. Baden wird dann komplett geflutet aber hey ... wir müssen was tun


Damit gehts denen aber noch gut in Baden. :)
Überleg mal, Hamburg, Holland, Malle, Jamaika ...
die sind bald* alle mit Salzwasser und Strömung überflutet.



*nein. 2025 noch nicht.




higgi hat geschrieben:Ökonazis


jo mei. Sollen wir es in den Ökothread verlagern?
Da muss higgi nicht reinschauen. Zu seinem Schutz, dann kann er die harten Realitäten der Welt einfacher ausblenden und wird nicht dauernd damit konfrontiert. Ist dann auch zum Schutz der Kinder.

Andererseits bereue ich es natürlich, den Ökothread eröffnet zu haben. Ich will ja grad eben garnicht, dass Leugner des Problems dem so einfach ausweichen können.


verflixt.


Iron
Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:Überleg mal, Hamburg, Holland, Malle, Jamaika ...
die sind bald* alle mit Salzwasser und Strömung überflutet.


WIE ... MALLE ist nicht mehr einmal im Jahr oder was :puke: :puke: :puke: nur weil ein paar Egoscheißpenner des Kreuzle falsch gestzt haben :?




Frank N Furter
RedBlues hat geschrieben:Ich möchte noch etwas oben drauf setzen. Wenn wir jetzt durch Vorschriften (PV auf jedem Dach wie in BaWü) die Nachfrage nach Photovoltaik Modulen künstlich zusätzlich in die Höhe treiben, dann wird die Angebotsseite nicht nachkommen. Wenigstens nicht sofort. Wir wollen ja auch nicht Solarmodule aus den Zwangsarbeiterfabriken in China importieren. Das wird auch bei den Solarzellen einen Preisanstieg zur Folge haben, wie auch bei den Handwerkern die diese auf die Dächer bauen müssen.

Dann befinden wir uns in der Situation dass der Staat Vorschriften macht, die die Wirtschaft und die Bürger gar nicht, oder nur unter hohen (höheren) Kosten umsetzen können. Das wird keine neuen Freunde geben.


Mein wirklich politisch ernstgemeinter Vorschlag wäre deshalb:

1. Der Staat nimmt hierzu einen Kredit von 300-400 Milliarden € auf. Aktuell macht er mit solchen Krediten ja sogar erstaunliche Gewinne wegen der Negativzinsen.

2. Mit diesem Kredit finanziert er Privaten wie Unternehmern ihr PV-Dach + (ganz wichtig!) ihren Wasserstoffgenerator als Zwischenspeicher. Eine durchschnittliche EHF wird dann wohl für das Kombiprodukt 35.000 bis 40.000 € ausgeben müssen. Allerdimgs werden die Preise bei Massenproduktionsverhältnissen recht schnell sinken.

3. Der typische Eigenheimbesitzer zahlt dann nicht mehr für Strom, weil er ihn selbst herstellt. Deshalb kann er auch ohne zusätzlich Belastung den Kredit an den Staat zurückzahlen, etwa in Höhe seiner ehemaligen monatlichen Energierechnung. Nach 15-20 Jahren kostenneutrale Rückzahlung, macht der Private von dort an jeden Tag "einen Gewinn". DAS ist dann auch Teil der Altersvorsorge. Zwei Fliegen mit einer Klappe also und win-win für alle Seiten.

Frank N Furter
@Kernkraft

:roll:

Das Thema ist doch wissenschaftlich durch! Kernkraft ist ineffizienter (DEUTLICH!) als dezentrale Photovoltaik auf den Dächern. URI ist noch ein Begriff aus Schul-Physikunterricht? Alleine die Leitungsverluste lokaler Energieerzeugung, das Umspannen und die Leitungen selbst, die ja Raum und Material benötigen, machen eine zentrale Energieversorgung VOLLKOMMEN chancenlos gegen die dezentrale. Wir müssten etwa 70% weniger Strom in toto dezentral herstellen um denselben Energiebedarf einer zentralen Versorgung zu decken.


jagdhuette
Benutzeravatar
Halbdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:@Kernkraft

:roll:

Das Thema ist doch wissenschaftlich durch! Kernkraft ist ineffizienter (DEUTLICH!) als dezentrale Photovoltaik auf den Dächern. URI ist noch ein Begriff aus Schul-Physikunterricht? Alleine die Leitungsverluste lokaler Energieerzeugung, das Umspannen und die Leitungen selbst, die ja Raum und Material benötigen, machen eine zentrale Energieversorgung VOLLKOMMEN chancenlos gegen die dezentrale. Wir müssten etwa 70% weniger Strom in toto dezentral herstellen um denselben Energiebedarf einer zentralen Versorgung zu decken.


Hast du zu der Aussage vielleicht irgendwas handfestes? Ich frage nicht aus Skepsis sondern aus Interesse.



Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
ne,
der war zu sternschnuppig, was seine verweildauer betrifft und vor 2 jahren glaub noch nicht aktiv


ps
fusion, wäre natürlich cool - da kann man immernoch drauf hoffen.
Apropos science ficton - schon foundation angefangen zu sehen?
das ist doch keine Musik


RedBlues
Halbdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Ich möchte noch etwas oben drauf setzen. Wenn wir jetzt durch Vorschriften (PV auf jedem Dach wie in BaWü) die Nachfrage nach Photovoltaik Modulen künstlich zusätzlich in die Höhe treiben, dann wird die Angebotsseite nicht nachkommen. Wenigstens nicht sofort. Wir wollen ja auch nicht Solarmodule aus den Zwangsarbeiterfabriken in China importieren. Das wird auch bei den Solarzellen einen Preisanstieg zur Folge haben, wie auch bei den Handwerkern die diese auf die Dächer bauen müssen.

Dann befinden wir uns in der Situation dass der Staat Vorschriften macht, die die Wirtschaft und die Bürger gar nicht, oder nur unter hohen (höheren) Kosten umsetzen können. Das wird keine neuen Freunde geben.


Mein wirklich politisch ernstgemeinter Vorschlag wäre deshalb:

1. Der Staat nimmt hierzu einen Kredit von 300-400 Milliarden € auf. Aktuell macht er mit solchen Krediten ja sogar erstaunliche Gewinne wegen der Negativzinsen.

2. Mit diesem Kredit finanziert er Privaten wie Unternehmern ihr PV-Dach + (ganz wichtig!) ihren Wasserstoffgenerator als Zwischenspeicher. Eine durchschnittliche EHF wird dann wohl für das Kombiprodukt 35.000 bis 40.000 € ausgeben müssen. Allerdimgs werden die Preise bei Massenproduktionsverhältnissen recht schnell sinken.

3. Der typische Eigenheimbesitzer zahlt dann nicht mehr für Strom, weil er ihn selbst herstellt. Deshalb kann er auch ohne zusätzlich Belastung den Kredit an den Staat zurückzahlen, etwa in Höhe seiner ehemaligen monatlichen Energierechnung. Nach 15-20 Jahren kostenneutrale Rückzahlung, macht der Private von dort an jeden Tag "einen Gewinn". DAS ist dann auch Teil der Altersvorsorge. Zwei Fliegen mit einer Klappe also und win-win für alle Seiten.


Die Idee ist gar nicht mal blöd, wenigstens auf den erstes Blick wäre das etwas das funktionieren kann. Nebenbei könnte der Staat noch die lokale PV Produktion fördern , nicht dass man am Schluss in China oder der USA kauft.

RedBlues
Halbdaggl
killroy hat geschrieben:
Wirklich schön sieht das ja nicht aus und keiner möchte sowas unbedingt in Sichtweite haben.

:?
Im Gegensatz dazu so ein Kohlekraftwerk, die schönen Kühltürme eines AKW am Neckar oder an der Weser, oder so ein Braunkohletagebau, eine Autobahn, gar ein Amazon-Logistikzentrum, ein Schweinemaststall und vor allem nicht zu vergessen - Parkplätze …


Also meine Referenz zu dem was da vorher stand wäre eigentlich nichts gewesen, bzw Felder oder sogar Natur.

Ich persönlich würde jederzeit eine PV Anlage den anderen Bauwerken die du aufgezählt hast vorziehen. Gut, direkt vors Haus muss nicht sein, aber kein Problem mit 100 Meter Abstand.
Windräder würde ich jetzt auch gerner etwas weiter weg haben, Sichtweite ist ok, aber es darf gerne weiter entfernt sein. Aber viel lieber näher als ein fossiles Kraftwerk.

Aber wenn ich wählen darf weil jemand mich fragt und ich würde wo wohnen wo die Aussicht etwas mehr hergibt wie Wohngebiet, dann würde ich auch sagen baut das wo anders hin wo es eh schon hässlich ist. Zum Beispiel nach Berlin

higgi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Eine vierköpfige Familie verbraucht im Durchschnitt 4.000 kWh pro Jahr. Hierzulande lassen sich pro kWp zwischen 800 und 950 kWh Strom produzieren. Für ein kWp wird eine Dachfläche von 8 bis 10 m² benötigt. Um den Energiebedarf von 4.000 kWh würden folglich fünf Solarmodule mit einer Leistung von jeweils 1 kWp erforderlich sein. Für fünf Solarmodule benötigt man eine Fläche von circa 50 m².


Somit können moderne PV Anlagen nicht mal den Strom erzeugen, der in einem 4 köpfigen Haushalt verbraucht wird.

Über die Schmelzöfen von Thyssen Krupp reden wir dann ein anderes Mal
von daher

killroy
Benutzeravatar
Granadaseggl
nichts gewesen, bzw Felder oder sogar Natur


jetzt machen wir mal eine Statistik, wie viele der knapp 82 Millionen in diesem Land mit Sicht auf nichts, Felder oder Natur leben. Du machst aus einer winzigen Teilgruppe dieser Gesellschaft gleich mal alle, die vor ihr Haus (wieviel Prozent nochmal besitzen überhaupt ein Haus?) ein Windrad gestellt bekommen.

Ich tippe mal, das 95 Prozent der Deutschen jenseits ihrer Gärten und Balkone in Sichtweite haben:

1. Andere Häuser
2. Straßen
3. Autos

Sorry, das sind so absolute Nichtargumente, genauso stichhaltig wie die vom brutalen Vogelschlag der Windräder, wo der SUV-Fahrer und Kohlestromfan plötzlich zum Natur- und Tierschützer mutiert.

edit: auf Bornholm übrigens gibt es noch richtig viel Natur im Gegensatz zu unserem zubetonierten Land. Und nahezu jedes freistehende Wohnhaus hat sein eigenes Windrad. Und die sehen echt hübsch aus. Es gibt auch horizontale Windräder, die du auf Flachdächern oder kleinen Gestellen in den garten stellen kannst.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

RedBlues
Halbdaggl
killroy hat geschrieben:
nichts gewesen, bzw Felder oder sogar Natur


jetzt machen wir mal eine Statistik, wie viele der knapp 82 Millionen in diesem Land mit Sicht auf nichts, Felder oder Natur leben. Du machst aus einer winzigen Teilgruppe dieser Gesellschaft gleich mal alle, die vor ihr Haus (wieviel Prozent nochmal besitzen überhaupt ein Haus?) ein Windrad gestellt bekommen.

Ich tippe mal, das 95 Prozent der Deutschen jenseits ihrer Gärten und Balkone in Sichtweite haben:

1. Andere Häuser
2. Straßen
3. Autos

Sorry, das sind so absolute Nichtargumente, genauso stichhaltig wie die vom brutalen Vogelschlag der Windräder, wo der SUV-Fahrer und Kohlestromfan plötzlich zum Natur- und Tierschützer mutiert.

edit: auf Bornholm übrigens gibt es noch richtig viel Natur im Gegensatz zu unserem zubetonierten Land. Und nahezu jedes freistehende Wohnhaus hat sein eigenes Windrad. Und die sehen echt hübsch aus. Es gibt auch horizontale Windräder, die du auf Flachdächern oder kleinen Gestellen in den garten stellen kannst.


Hm, wenn du deinen Beißreflex mal unterbinden würdest, dir wäre geholfen.
Ich hab nur geschrieben, dass es gegen Solarparks und Windräder auch Widerstand geben wird , weil nicht alle so begeistert davon sind, wenn sie das vor das Haus gestellt bekommen.

Und nur zur Info, ein Großteil der in Deutschland lebenden Menschen wohnen in Häusern :lol:

jagdhuette
Benutzeravatar
Halbdaggl
higgi hat geschrieben:
Eine vierköpfige Familie verbraucht im Durchschnitt 4.000 kWh pro Jahr. Hierzulande lassen sich pro kWp zwischen 800 und 950 kWh Strom produzieren. Für ein kWp wird eine Dachfläche von 8 bis 10 m² benötigt. Um den Energiebedarf von 4.000 kWh würden folglich fünf Solarmodule mit einer Leistung von jeweils 1 kWp erforderlich sein. Für fünf Solarmodule benötigt man eine Fläche von circa 50 m².


Somit können moderne PV Anlagen nicht mal den Strom erzeugen, der in einem 4 köpfigen Haushalt verbraucht wird.

Über die Schmelzöfen von Thyssen Krupp reden wir dann ein anderes Mal


Dann lies dir doch mal durch was Salzgitter Stahl da grade so plant und wen sie dafür als neuen Vorstandsvorsitzenden an Board geholt haben.

https://salcos.salzgitter-ag.com
Zuletzt geändert von jagdhuette am 28. September 2021 19:42, insgesamt 1-mal geändert.

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Über die Schmelzöfen von Thyssen Krupp reden wir dann ein anderes Mal


Hat irgendjemand behauptet, dass man Schmelzöfen über Solarzellen auf dem Dach betreibt oder betreiben muss? Stell Dich doch nicht unnötig blöd. Energiemix. Wasser, Solar, Wind, Thermie, etc.
Zuletzt geändert von Tifferette am 28. September 2021 19:42, insgesamt 1-mal geändert.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

killroy
Benutzeravatar
Granadaseggl
Und nur zur Info, ein Großteil der in Deutschland lebenden Menschen wohnen in Häusern :lol:

ach je
:?
und danke der Nachfrage, alles bestens hier. Du haust hier die Standardargumente der SUV-Fahrer raus (jaja, ich hab schon kapiert, dass das nicht deine Argumente sind - aber du trägst sie vor und bringst sie in die Diskussion ein).
Auf so eine kleine Kaste Bessergestellter (nochmal: wer lebt in diesem Land in unverbauter Sichtweite von NATUR?) kann nunmal keine Rücksicht mehr genommen werden. Sollen sie doch protestieren und Schilder aufstellen. Wenn du die Gesetzgebung änderst und die Abstände von Windrädern zu bebautem Wohngebiet verringerst (wie es i.Ü. viele BMs und BIs fordern), dann können die auch nicht mehr wie zetern und halt AFD wählen. So what?
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten