29242 Beiträge

Goofy
Benutzeravatar
Grasdaggl
Am Anfang hat sie noch von Deutschland als Vorreiter im Umwelt- und Klimaschutz geredet.
Und man hat es ihr geglaubt.

Irgendwann kamen die ersten Randnotizen, dass es Rüffel von der EU gab.

Als es dann offensichtlich wurde, dass das Thema garnicht gut läuft, hat sie dazu geschwiegen.

Die letzten Monate hat sie mehr Klimaschutz gefordert.



Zu mir meinte jemand, die letzten acht Jahre wären beim Umweltschutz verschlafen worden.
Mein Hinweis, dass das viel länger ignoriert wurde, wurde gekontert mit "ja, aber jetzt wo das so ein großes Thema wurde, hätte man mehr machen müssen".

Aber genau das wäre ja typisch gewesen. Wenig tun, bis es eine öffentliche Mehrheit für irgendwas gibt.

Nein, nein, nein!
Das reicht nicht! Wer in der Politik ist, sollte vorausschauender arbeiten.
Dass es fast alle mächtigen Politiker dieser Welt auch nicht tun bzw. getan haben gilt da nicht als Relativierung.


Heißt aber nicht, dass Frau Merkel in ihren 16 Jahren alles falsch gemacht hat ;)



Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
So funktioniert Demokratie:

891.584 Wähler*innen haben den Ausschlag dafür gegeben, dass eine Partei, die sich bis zum Wahltag als Volkspartei geriert hat, ohne Vorwarnung in den Abgrund gestürzt und gerade dabei ist, sich selbst zu zerlegen. Das sind 1,9% der Gewählthabenden.

Und was noch schöner ist, 4.695.611 aus dem Rechtsaußenlager Kommende haben dafür gesorgt, dass eine Koalition, der sie sich vielleicht noch am ehesten zuordnen würden, nämlich Schwarz/Gelb, unmöglich geworden ist.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Goofy
Benutzeravatar
Grasdaggl
Danke Merkel Bernd Lucke.

:nod:

(so betrachtet)


Wobei auch ehemalige Linke und frühere NPD-Wähler die AfD gewählt haben. Die können mit CDU und FDP auch nicht so viel anfangen.
(mit der AfD eigentlich womöglich auch nicht - aber dazu müsste man mehr über die AfD wissen ... Politik für den kleinen Mann und so).

Hasenrupfer
Benutzeravatar
Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:Du wolltest den Vergleich Ampel heute mit Jamaika 2017.

Die Dame aus Jamaika, die ihm damals schon nicht sehr zugesagt hat, wurde auch älter, und hat in der Zeit geraucht und gesoffen, hat eine gescheiterte Zweckehe hinter sich, wurde vom Wähler versetzt und ist vom inneren Kampf zerrissen.


In dem Fall geht's ja wohl eher um die schreckschraubige Schwiegermutter, dia oida Hexn.
Scholz hat wohl tatsächlich meinen Ratschlag befolgt, und Lindner jeden Tag ein Bild vom Jamaika-Söder geschickt...





de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
Walter-Borjans hört schon wieder auf als SPD-Chef...naja gab auch schon lange mehr keine Diskussion über den Vorsitz bei der (ehemaligen) Arbeiterpartei :mrgreen:

Oh mann...war wohl zu ruhig und erfolgreich die letzten Monate
Don't criticize what you can't understand




Rufus_II
Granadaseggl
:shock:
Gerade bei Maischberger (es ging um Corona, war jetzt aber nicht sooo interessant):
Sie redet zuerst über BaWü und die jetzt geforderten PCR-Tests. Dann der Schock:
"...und im Nachbarland Saarland..." :shock:

???
Ok, sie hat nicht "direktes Nachbarland" gesagt aber trotzdem :shock:
Hat Sandra keine Ahnung oder haben sich die Pfälzer einfach in Luft aufgelöst? :mrgreen:
Hilfe, die "mapuse" sind uns noch viel näher als gedacht ...
*Signaturen werden eindeutig überbewertet*


Rufus_II
Granadaseggl
Kretschmann über die Wahlniederlage der Grünen:
Interessant der letzte Abschnitt und v.a. der letzte Satz.

Der Spiegel hat geschrieben: Winfried Kretschmann macht offenbar die grüne Kanzlerkandidatin mit dafür verantwortlich, dass seine Partei bei der Bundestagswahl »krachend gescheitert« ist. Olaf Scholz hätte es mit seiner Zurückhaltung besser gemacht.

Nach dem verpassten Sieg der Grünen bei der Bundestagswahl sieht Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Gründe offenbar auch bei Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. »Wenn Sie Ministerpräsident oder Kanzler werden wollen, müssen Sie Politik für alle machen. Wenn Sie das höchste Amt anstreben, müssen Sie nicht nur für Ihre eigene Anhängerschaft ein Angebot machen, sondern für alle«, sagte der einzige Ministerpräsident der Grünen nach Angaben der »Schwäbischen Zeitung« während einer Delegationsreise im britischen Oxford.
»Da kann man nicht nur die Lieder der eigenen Partei singen. Ich glaube, das ist nicht gelungen.« Er verwies demnach auf SPD-Spitzenkandidat und Wahlsieger Olaf Scholz und sagte: »Oder Sie singen überhaupt keine Lieder, wie der Scholz das klugerweise gemacht hat.«
Die Grünen hatten im Wahlkampf in Umfragen bei um die 20 Prozent der Stimmen gependelt, letztlich bei der Wahl Ende September aber nur 14,8 Prozent erzielt. Grünenchefin Baerbock war zwischenzeitlich unter anderem wegen Plagiatsvorwürfen in die Kritik geraten. Die SPD wurde stärkste Kraft mit 25,7 Prozent.

Kretschmann sagte dem Bericht zufolge vor Studenten: »Erst mal sind wir krachend gescheitert.« Die Analyse des Wahlergebnisses sei längst nicht abgeschlossen. »Die Gründe werden wir vielleicht analysieren, vielleicht auch nicht«, zitierte ihn die Zeitung aus Ravensburg.

Parteien seien an ehrlichen Analysen nicht zwingend interessiert.
*Signaturen werden eindeutig überbewertet*

Goofy
Benutzeravatar
Grasdaggl
HM, ja.
Welcher Geschäftsführer einer Firma ist schon interessiert an Analysen, warum das große Ganze nicht so optimal lief?
Das brächte ziemlich Unruhe in den Laden, und möglicherweise wäre auch der eine oder andere ganz oben seinen tollen Job los.



Der Satz, "an ehrlichen Analysen nicht interessiert", nur für sich, ohne Zusammenhang, wäre dramatischer. ;)

Tamasi
Benutzeravatar
Allmachtsbachel
Pandemiegewinnler!

Marburg ebenfalls, dort wird das gute Tröpfle zusammengerührt. Hab neulich einen netten Bericht darüber gelesen, wie der Marburger Bürgermeister die Lage sofort erkannt und schnellste Unterstützung gewährleistet hat. Die Infrastruktur war ja eh vorhanden, alter Pharmastandort mit den ehemaligen Behringwerken. Nicht zu vergessen: Das Marburg-Virus.

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:Pandemiegewinnler!

Marburg ebenfalls, dort wird das gute Tröpfle zusammengerührt. Hab neulich einen netten Bericht darüber gelesen, wie der Marburger Bürgermeister die Lage sofort erkannt und schnellste Unterstützung gewährleistet hat. Die Infrastruktur war ja eh vorhanden, alter Pharmastandort mit den ehemaligen Behringwerken. Nicht zu vergessen: Das Marburg-Virus.


wie läuft das denn mit der Gewerbesteuer? wird die verteilt auf die Standorte? oder hängt das von diversem ab wie üblich?
Don't criticize what you can't understand



jagdhuette
Benutzeravatar
Halbdaggl
Lol - die CDU plant den ganz großen Wurf.

Helge Braun will Parteivorsitzender werden. Wie wäre eine Doppelspitze mit Peter Altmeier? Thematisch sähe ich dann gute Ernährung und Familienpolitik auf der Agenda.

Bild

schwaebi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Ja, die zwei schicken wir dann nach Äthiopien, Syrien und wo die Leut sonst noch hungern. Kommt bestimmt gut...
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.