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schwaebi
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
schwaebi hat geschrieben:Hier in Esslingen 2G mit Zaun. Weiß gar nicht ob ich hin soll...

Heute Abend hätte ich Theaterkarten. Lass ich sausen, momentan ist mir das zu kuschelig. Alles blöd.


Bei Theater habe ich wirklich die geringsten Bedenken.
Werde morgen im Requiem niemanden umhalsen oder ins Gesicht husten. Und beim Dies Irae auch nicht aufspringen, um der Apokalypse zu entrinnen. Wir werden uns auch nicht direkt vor den Chor setzen. Und natürlich über die gesamte Dauer des Konzerts die Maske aufbehalten.

Die werden eh ein Distanzkonzept haben.

;)


Ich denke auch du bist safe :P
Bei mir wäre es die African Open Mic Night im Museum am Löwentor und ich habe keine Ahnung wie die Lokalität aussehen soll... Und vermutlich wird es temperamentvoller (bis auf den Wumms natürlich).
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Heute ist ein Flieger am FMO gelandet mit schwerstkranken Patienten aus Bayern, die jetzt im Münsterland und Westfalen auf die Krankenhäuser verteilt werden.
So sieht gelebte Solidarität aus.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



de mappes
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Spamferkel
publicenemy hat geschrieben:So langsam werden es Coronare Implosionen. Dass das Gesundheitssystem an seine Grenzen stößt, hätte ich nicht gedacht.


Ich auch nicht
Muss aber auch sagen dass man halt im Gegensatz zu vor einem Jahr glaube 1000 Betten weniger versorgen kann
Das ist halt während einer Pandemie schon auch kapitales Versagen
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de mappes
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Spamferkel
Das sicher nicht
Aber andere Reize setzen
Das muss die Politik schaffen sonst hat sie versagt ganz einfach
War schon vor der Pandemie kacke aber man hatte die Situation nun 2 Jahre betrachtet und es wurde schlechter statt besser

Hoffe die Ampel geht das nun an
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Goofy
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Grasdaggl
Sarah Wagenknecht schlägt vor, bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und eine Wiedereinstiegsprämie von 20 000€.






Das würde die Probleme lösen und dann wäre es auch ok, wenn sich weniger Leute impfen lassen, und die nicht geimpften sollten gleichgestellt sein mit geimpften Leuten. Meint sie.
Das jetzt nur als Hinweis, damit sich keiner von den Leser(innen) nachher blamiert, wenn er oder sie irgendwo erzählt, dass die Wagenknecht tolle Ideen hat ;)

RedBlues
Halbdaggl
Das Problem ist doch, dass die Menschen im Gesundheitssystem nicht nur zum Teil übersichtlich bezahlt werden und dabei suboptimale Arbeitszeiten haben, sie haben dazu auch noch das Gefühl, dass nicht alle in diesem Land am gleichen Strang ziehen um auch ihr Leben einfacher zu machen.

Übertragen auf die Wirtschaft als Beispiel.
Am Ende einer Produktionslinie steht ein Mensch der für die Qualitätskontrolle zuständig ist. Der gibt sich ganz viel Mühe der ganze Schrott der bei ihm ankommt auszusortieren, rödelt wie blöd, macht regelmäßig Verbesserungsvorschläge, dass die Qualität in der Produktion erhöht wird, doch es ändert sich einfach nichts. Von Tag zu Tag sortiert er mehr Schrott aus und er bekommt zunehmend das Gefühl, dass er nicht ernst genommen wird, dass man seine Arbeit nicht wertschätzt. Irgendwann hat der halt die Schnauze voll und sucht sich nach einem anderen Job.

Ähnlich verhält es sich doch gerade in unseren Krankenhäusern. Die schuften sich dort alle den Arsch ab, ohne Aussicht auf Besserung. Niemand tut was um ihnen die Arbeit zu erleichtern. Im Gegenteil, selbst Menschen die ihre Hilfe benötigen sind uneinsichtig und unfreundlich.

Denen die noch da sind mehr Geld zu zahlen ändert an den Arbeitsbedingungen nichts. Ändert an der Überlastung nichts. Gut Mittelfristig gibt es mehr die diesen aktuell beschissenen undankbaren Job ausüben möchten. Das einzige was imho hilft ist, den Zufluss an immer neuen Patienten zu verringern, das muss die Politik asap umsetzen.

Für die Mitarbeiter in Krankenhäusern wird nur eines auf absehbare Zeit die Arbeitsbedingungen verbessern, eine allgemeine Impfpflicht und konsequente Konatktbeschränkungen

Tamasi
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Allmachtsbachel
Zustimmung zu Red Blues.

Höheres Gehalt oder Wagenknechts Wiedereinstiegsprämie würde sicher auch was bringen. Aber zu "besseren Arbeitsbedingungen" gehört auf jeden Fall, dass sich das Klinikpersonal nicht weiter wie die Deppen der Nation fühlen. In diesem Sinne:

Goofy hat geschrieben:Sarah Wagenknecht schlägt vor, bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und eine Wiedereinstiegsprämie von 20 000€.

Das würde die Probleme lösen und dann wäre es auch ok, wenn sich weniger Leute impfen lassen, und die nicht geimpften sollten gleichgestellt sein mit geimpften Leuten. Meint sie.

Bedeutet also mehr Betten & Pflegepersonal, aber wenn das Milchmädchen sich nicht verrechnet, sind diese Betten auch bald voll und an Arbeitsbedingungen & Wertschätzung des Personals ändert sich nichts.

Aber schon okay. Andere Leute knechten lassen um seinen eigenen ego-luxuriösen Lebensstil zu erhalten... Eine sehr linke Idee, bravo, bravo!

Tamasi
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Allmachtsbachel
Ein niedergelassener Arzt im Allgäu behandelt keine ungeimpften Patienten mehr (Ausnahme: Notfälle):

"Als Arzt muss ich ein Vertrauensverhältnis zu den Patienten haben, und wenn der Patient meine Therapieempfehlung nicht wahrnehmen will, dann kann ich ihn nicht behandeln, und er muss eben zu einem anderen Arzt", sagt er und begründet so seinen Schritt.

(...)

Der andere Punkt ist natürlich der Schutz seiner anderen Patienten und seiner Mitarbeiter. Viele seiner Patienten seien älter und hätten Vorerkrankungen. Auch litten seine Patienten unter den vollen Krankenhäusern. Die dringend notwendige Operation eines Blasenkrebspatienten wird seit geraumer Zeit immer wieder verschoben, weil das Kemptener Klinikum überlastet ist. Und wieder benutzt Offenberger die Formulierung: "Das kann ich nicht mehr verantworten."

Fair. :nod:

https://www.sueddeutsche.de/bayern/baye ... -1.5474298


Goofy
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Wieder ein schönes Beispiel für die normative Kraft des Faktischen.

Iron, übernehmen sie. :arr:


Der soll nichts erzählen, sondern behandeln.
Die Krankenhäuser sind garnicht voll, ist noch genug Platz.

Frag nach bei deiner Matheleugnerin.


de mappes
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Spamferkel
RedBlues hat geschrieben:Das Problem ist doch, dass die Menschen im Gesundheitssystem nicht nur zum Teil übersichtlich bezahlt werden und dabei suboptimale Arbeitszeiten haben, sie haben dazu auch noch das Gefühl, dass nicht alle in diesem Land am gleichen Strang ziehen um auch ihr Leben einfacher zu machen.

Übertragen auf die Wirtschaft als Beispiel.
Am Ende einer Produktionslinie steht ein Mensch der für die Qualitätskontrolle zuständig ist. Der gibt sich ganz viel Mühe der ganze Schrott der bei ihm ankommt auszusortieren, rödelt wie blöd, macht regelmäßig Verbesserungsvorschläge, dass die Qualität in der Produktion erhöht wird, doch es ändert sich einfach nichts. Von Tag zu Tag sortiert er mehr Schrott aus und er bekommt zunehmend das Gefühl, dass er nicht ernst genommen wird, dass man seine Arbeit nicht wertschätzt. Irgendwann hat der halt die Schnauze voll und sucht sich nach einem anderen Job.

Ähnlich verhält es sich doch gerade in unseren Krankenhäusern. Die schuften sich dort alle den Arsch ab, ohne Aussicht auf Besserung. Niemand tut was um ihnen die Arbeit zu erleichtern. Im Gegenteil, selbst Menschen die ihre Hilfe benötigen sind uneinsichtig und unfreundlich.

Denen die noch da sind mehr Geld zu zahlen ändert an den Arbeitsbedingungen nichts. Ändert an der Überlastung nichts. Gut Mittelfristig gibt es mehr die diesen aktuell beschissenen undankbaren Job ausüben möchten. Das einzige was imho hilft ist, den Zufluss an immer neuen Patienten zu verringern, das muss die Politik asap umsetzen.

Für die Mitarbeiter in Krankenhäusern wird nur eines auf absehbare Zeit die Arbeitsbedingungen verbessern, eine allgemeine Impfpflicht und konsequente Konatktbeschränkungen


Vieles sicher zutreffend, aber die Belastung und Anzahl der Patienten seit der letzten hohen Welle im Januar 2021 wurde ja kontinuierlich gesenkt bis er jetzt seit paar Wochen wieder enorm ansteigt
Trotzdem wurden es signifikant weniger Pflege Kräfte und da muss die Politik einfach was unternehmen
Es liegt in deren Macht und sie sind dafür zuständig
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killroy
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Granadaseggl
wow, shit. Das ist schlimm, mein Beileid.
Antworte nicht, wenn du das zu übergriffig und aufdringlich findest: Hatte er eine Vorerkrankung? Geimpft? Lese zum ersten Mal, dass jemand so schnell und plötzlich an COVID stirbt.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

higgi
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Grasdaggl
Nein keine Vorerkrankung, paar Kilo zu viel auf den Rippen, er ist grad 61 geworden, hatte nur noch davon gesprochen wie sehr er sich auf die Rente freut.
Ich weis nicht ob er geimpft war.

Edit: Das mit den Vorerkrankungen nehm ich zurück. Er hat es mir gegenüber jedenfalls nie erwähnt dass er ein ernsthaftes Leiden hätte, wissen tu ich es aber nicht.
von daher

Tamasi
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Allmachtsbachel
Oh, Mist... higgi, das tut mir Leid!

killroy hat geschrieben:Lese zum ersten Mal, dass jemand so schnell und plötzlich an COVID stirbt.

Nicht vergleichbar, aber vielleicht ein bisschen ähnlich: Um ein paar Ecken, ein Hausarzt, auch schon ein bisschen älter. Hat normal praktiziert, sich abends unwohl gefühlt. Zur Sicherheit ein Test: Positiv. Er hat sich relativ beschwerdefrei ins Bett gelegt, ist in der selben Nacht ins Koma gefallen, nie wieder aufgewacht. Gestorben ist er zwar erst ein paar Wochen später, aber "von 0 auf 100" ging's hier ebenfalls rasend schnell. Allerdings war das zu Beginn der Pandemie; ich glaube, damals hat man noch keine Masken getragen und die Höhe der Virenlast war in dem Fall sicher entscheidend.

Es ist immer besonders fies und schwer, wenn es so plötzlich passiert und man keine Zeit für wenigstens ein bisschen Abschied hat. Toitoitoi, higgi.

de mappes
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Spamferkel
higgi hat geschrieben:Nein keine Vorerkrankung, paar Kilo zu viel auf den Rippen, er ist grad 61 geworden, hatte nur noch davon gesprochen wie sehr er sich auf die Rente freut.
Ich weis nicht ob er geimpft war.

Edit: Das mit den Vorerkrankungen nehm ich zurück. Er hat es mir gegenüber jedenfalls nie erwähnt dass er ein ernsthaftes Leiden hätte, wissen tu ich es aber nicht.


mein beileid
ohne sich der Dramatik der Situation bewusst zu sein in den Schlaf legen und nicht mehr aufzuwachen ist verdammt hart

Tut mir echt leid
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