18986 Beiträge

Gang Cannstatt hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:https://twitter.com/clausvogt1893/status/1487076538176704514

Äh. Was faselt er da?

So berechtigt die Kritik auch sein mag, das ist doch nicht der richtige Anlass dafür. Eberl hat mit keiner Silbe davon gesprochen, dass ihn die ausufernde Kommerzialisierung des Sports zu diesem Schritt getrieben hat. So benutzt er Eberls persönliche Situation als Stichwort für eine Predigt. Schlecht.


das ist jetzt deine interpretation aber nicht seine, glaube ich, oder? ;)


Nö, finde ich überhaupt nicht. Wenn man jemandem sein Verständnis aussprechen will, findet man andere Worte als diese.


Spielgerät
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Halbdaggl
jagdhuette hat geschrieben:
Spielgerät hat geschrieben:Und dann dieses peinlich-anwanzende "Max". Als sei das sein Buddy, mit dem er jahrelang durch dick und dünn gegangen ist. Unsäglich der Typ...

Uf Twitter derfsch älle duza - des isch ähnlich wie em Swinger Glub


Also in meinem Swinger Club achten wir sehr auf Etikette 8)
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."


de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:
Präsi hat geschrieben:Wenn alle Guten den Fußball verlassen, bleiben leider irgendwann nur noch die "Falschen" da.

Über er schon für den Verabschiedungs-Tweet für Hitzlsperger? :P

Jaja, man ich sollte nicht immer nur Böses wollen. Aber mich hat an dem Tweet gestört, dass Vogt ein persönliches Problem von Eberl dazu benutzt, seine eigene Gegen den modernen Fußball-Politik zu machen.

Eberl hat doch sehr schön hergeleitet, dass er schon als Spieler immer über den vollsten Einsatz gekommen ist und dass er so eben auch als Manager gearbeitet hat. DARAN ist er "gescheitert" und toll, dass er das erkannt hat und die Bremse reinhaut. Hat nichts mit zu viel Kommerz oder zu wenig Fan-Mit-Bestimmung oder was-weiß-ich-was für einer "Falschen Richtung, in die sich der Fußball entwickelt" zu tun.

Oder will Vogt uns sagen, dass Eberl weniger Stress gehabt hätte, wenn er die Kurve hätte mitbestimmen lassen?

Aber Achtung, Breaking News: Auch ein engagierter Aktivist gegen den modernen Fußball kann einen Burnout bekommen. Zumindest, wenn er sich total in seinen Job reinhängt.


Auch mein erster Gedanke
Ich fürchte Vogt ist für uns (beide) verbrannt
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
Tifferette hat geschrieben:Mal wieder größte Hochachtung für/vor Eberl.

Ganz bitterer Spiegel für das Fussibusiness. Wird man in drei Wochen aber abgehakt haben und weitermachen.


:nod:
Wie bei den anderen Themen wie beispielsweise Depression
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Gang Cannstatt hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Eberl hat schon ganz klar gesagt, was ihn krank macht - wenn er über das spricht, was in den "letzten 24 Stunden" losgebrochen ist. Was anderes als den Medienzirkus kann er da kaum meinen.

Da kann man meinetwegen auch die Entwicklung des modernen Fußballs reininterpretieren, geht schon. Aber der Vogt hat einfach null Gespür. Da kann man auch einfach mal den Schnabel halten.


wahrscheinlich wisst ihr (tamasi, nw, du u.a) was Vogt mit "falscher Richtung" meinte.

weniger commerz ;) - stimmts?

Vielleicht hat er was ganz anderes gemeint? Aber was sind denn normal seine Ziele & Träume für den Fußball? Und genau so werden viele Vogts Worte interpretieren. Zum Beispiel:



Andere Baustelle, finde ich.

Für mich bleiben diese Worte der Schlüssel:
Eberl verweist darauf, dass er schon als Spieler mehr mit Einsatz als mit Talent erreicht habe. "Da kann sich jeder ein Bild machen, dass das mit meiner Einstellung später nicht weniger wurde. Ich habe letztes Jahr schon gemerkt, dass dieser Perfektionismus sehr viel Kraft gekostet hat. (...)

Ich muss jetzt raus aus dieser Mühle. Ich bin ein Mensch, der alles mit hundert Prozent tut. Das habe ich jetzt 23 Jahre getan."

Hat mit der Vogts-Deutung von der "falschen Richtung, in die sich der Fußball entwickelt" meines Erachtens nur wenig zu tun. Es sei denn, Vogt will eine Lanze dafür brechen, dass sich alle im Fußball weniger reinhängen sollen. Happy in der 4. Liga. Klar. Kann man machen.

Aber auch in der 4. Liga sollte man bei der Auswahl seiner Mitarbeiter darauf achten, dass sich keiner zu viel engagiert. Vorschlag, Faustregel: Arbeiten bis max. eine Stunde nach Dienstschluss.

Und ohne Polemik:
Mir ist schon klar, dass man in einem 24/7-fordernden Umfeld mit hohem Geld- und Leistungsdruck leichter ausbrennt. Der Profifußball ist da sicher "ideal". Aber es greift halt zu kurz. Es können auch Leute in nicht-durchkapitalisierten Berufsfeldern ausbrennen. Liegt schon auch ein bisschen an der Persönlichkeit und ob man die Bremse findet oder nicht. Falls man sie denn braucht. Diese Verkürzung und egoistische Instrumentalisierung von Vogt finde ich deshalb sehr, sehr ärgerlich. Wenig Gespür. In meinen Augen.

Interessant wäre halt, was Max Eberl zu der Vogt-Verbindung zur "falschen Richtung des Fußballs" sagen würde. Bisher ist er ja nicht gerade damit aufgefallen, dass er grundsätzliche Probleme mit dem Profifußball hat. Oder übersehe ich da was?

Quelle fürs Eberl-Zitat:
https://www.kicker.de/61f3a89d27d457405 ... liveticker

Ich glaube, dass der Vogt es gut meint, und ich habe in Bezug auf einige Dinge gewiss ähnliche Ansichten wie er. Für den Versuch, dem Profifußball ein menschlicheres Gesicht zu geben, verdient er sogar eine Menge Hochachtung. Habe allerdings ein ganz schlechtes Gefühl, wenn’s um die praktische Umsetzung dieser Ziele geht.

Tifferette hat geschrieben:Aber der Vogt hat einfach null Gespür.


So isses, und das springt einem beim Lesen des Tweets doch sofort entgegen – ich finde nicht, dass es da so viel Interpretationsspielraum gibt. Er spannt Eberl vor seinen Karren, das ist plump und unangebracht.


Spielgerät
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Halbdaggl
Gibts des hat geschrieben:Hallo CZ.
Ich habe in dem Artikel geistig den Namen Eberl durch einige N.N.s ersetzt - z.B. Pflegepersonal von Intensivstationen - kam genau das gleiche raus, nur mir sehr viel weniger Geld und öffentlicher Wirksamkeit...


Genau das war auch mein Gedanke. Warum das Schicksal Eberls jetzt fußballspezifisch sein soll, erfährt man von Herrn Köster auch nicht. Außer dass die Pressekonferenz halt noch weiter geht, nachdem Eberl seine Gründe erklärt hat :roll:
Insoweit ist der Köster ja auf einer Linie mit unserem Sonnenkönigpräsi. Das Schicksal Eberls wird für die eigene Agenda instrumentalisiert.
Um es mit Gedeon Winter zu sagen: Geh schoaßn.
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publicenemy
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Man kann doch über die Auswüchse im Fussballgeschäft reden oder schreiben ohne auf vergleichbare Probleme in anderen Branchen einzugehen. Herr Köster weiß sicher, dass es bei den Pflegenden auch Burnouts gibt. Er beleuchtet halt einen klitzekleinen Teil der Welt, für den er sich interessiert und über den er Bescheid weiß.

Spielgerät
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Halbdaggl
Ich halte das, was Vogt und Köster machen, für äußerst unredlich. Beide sind bekanntermaßen "kommerzkritisch", oder wie man das auch nennen mag.
Die beiden gehen jetzt hin und sagen sinngemäß, schau der Fußball in seinen extremen Auswüchsen, was der alles anrichtet, ich warne ja schon immer davor.
Der Zusammenbruch oder Burn Out, den Eberl erlitten hat, hätte aber anderen Menschen in anderen Lebenssituationen ebenso passieren können. Und passiert vermutlich täglich 1000fach. Müttern, Managern, Studenten, Büroangestellten... Nur in dem sie das Verschweigen, passt ihr Narrativ vom gnadenlosen Fußballbusiness. Dadurch instrumentalisieren sie die Krankheit Eberls für ihre Agenda. Und das finde ich zum kotzen.
Auch deshalb übrigens, weil es das gleiche Schicksal "normaler" Menschen marginalisiert. Und weil sowohl Vogt als auch Köster wunderbar von der Bubble profitieren, die sie so vehement kritisieren.
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Gibt's des & Spielgerät,
super Beiträge.

Und eigentlich bitter, dass das mal wieder eine verpasste Chance ist, die große Fußball-Präsenz für eine allgemeine Debatte übers Leben im Hamsterrad anzustoßen. Vogt und Köster verengen es auf den Fußball. Der Blick müsste darüber hinaus gehen. Vielleicht kommt das ja noch, bei Robert Enke hat das m.E. geklappt. (Natürlich vor allem dank der Arbeit von Teresa Enke; ganz andere Situation, ich weiß.)

There must be some mistake,

I didn't mean to let them take away my soul,

am I too old, is it too late?

Das war kein Lied über den Fußball.



publicenemy
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Halbdaggl
Mal sehen, ob er ohne das Berliner Nachtleben funktioniert. Allerdings kann er privat in Berlin bleiben und mit dem ICE nach Wolfsburg pendeln, sofern der nicht vergisst, dort zu halten.

Rufus_II
Granadaseggl
publicenemy hat geschrieben:Mal sehen, ob er ohne das Berliner Nachtleben funktioniert. Allerdings kann er privat in Berlin bleiben und mit dem ICE nach Wolfsburg pendeln, sofern der nicht vergisst, dort zu halten.

:nod: :prost: :nod:

Er darf aber die Zockerkohle nicht im Taxi vergessen :P
*Signaturen werden eindeutig überbewertet*


Rufus_II
Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Ist halt die Frage, was man von einem Bundesligaspieler erwartet.

- VfB-Spieler: Einwandfreier Charakter erwartet
- Alle anderen: Charakterlich gesehen kein Anspruch
:mrgreen:

Die Edith meint:
Bei Spielern der Unaussprechlichen erwartet man sogar einen schlechten Charakter ("typisch Bauern halt...")
*Signaturen werden eindeutig überbewertet*


de mappes
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Spamferkel
guter Transfer von VW, der natürlich wieder dank VW-Millionen über die Bühne geht:

5 Millionen ablöse für 4 Monate restvertrag
dazu ein fettes gehalt für 1,5 jahre, welches laut Kruse die Überzeugung war

Nun haben unsere Konkurrenten mit ohnehin schon viel Potential im Kader ob ihrer Investoren auch nochmals dank ihrer Investoren zwei Mentalitäts-und Führungsspieler dazu geholt...ich fürchte, blöd für uns aber nicht zu ändern
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Iron
Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:guter Transfer von VW, der natürlich wieder dank VW-Millionen über die Bühne geht:

5 Millionen ablöse für 4 Monate restvertrag
dazu ein fettes gehalt für 1,5 jahre, welches laut Kruse die Überzeugung war

Nun haben unsere Konkurrenten mit ohnehin schon viel Potential im Kader ob ihrer Investoren auch nochmals dank ihrer Investoren zwei Mentalitäts-und Führungsspieler dazu geholt...ich fürchte, blöd für uns aber nicht zu ändern

Vom Potential dürften nur Bielefeld und Bochum unsere Kragenweite sein. Sollte Bochum weiter so punkten, bleiben die aber uneinholbar.

Aleksiander
Grasdaggl
Jedenfalls wird es ganz, ganz schwer, aber zum aufgeben noch zu früh.
Bin gespannt,welche Vorstellung wir gegen Frankfurt sehen,noch ist es ja eng da unten drin.
Nichts muss, aber alles kann.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Mir ist‘s lieber so. Klare Verhältnisse & wir müssen uns SELBST retten. Besser als dieser einschläfernde Glaube, Wolfsburg (oder Gladbach…) könnte es auch erwischen.

Und: Je mehr Wolfsburg aufrückt, umso mehr rutscht vielleicht ein anderes, momentan am Limit spielendes Team runter und wird plötzlich nervös. Bochum? Eventuell Köln?

Übrigens, auch wenn’s sicher nicht einfach wird:
Wir KÖNNEN uns auch selbst retten.
Zuletzt geändert von Tamasi am 31. Januar 2022 13:14, insgesamt 1-mal geändert.

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