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Local Zero
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Grasdaggl
9 % Quatsch-Stimmen (enthalten, ungültig, nicht abgegeben): Kann mir jemand erklären, warum man dann erst dorthin geht? Was für ein "Zeichen" soll das sein, dass man damit setzt?

Otte 12 Stimmen weniger als die AfD zur Verfügung hatte.

Trabert dafür 25 mehr als nominell vorhanden gewesen sind. Kevin K. war offenbar gestern Abend mit seinen Juso-Truppen auf der Berlinale bei der Steinmeier-Lehrvorführung "Wie ich einmal einen deutschen Staatsbürger den Amis zum Foltern überlassen habe".
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."





Mustermann
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Halbdaggl
zappaf hat geschrieben:Beeindruckende Rede vom neuen, alten Bundespräsidenten. Respekt.

Das wäre aber das erste Mal ;) ...
Ah, war wohl ein Scherz :arr:.

boring: Ja, das trifft's.
„I guess that concludes negotiations.“


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
2027 macht das dann Mutti Merkel. Also Bundespräsident*in.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Local Zero
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Grasdaggl
Also auch wieder boring.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Rufus_II
Granadaseggl
Ich wäre für Jauch, so eine Art Gauck 2.0, egal für welche Partei er antreten würde, er würde wohl haushoch gewinnen selbst die AFDler hätten wohl wenig gegen ihn (obwohl bei denen weiß man nie)
*Signaturen werden eindeutig überbewertet*


Local Zero
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Grasdaggl
"Im Grunde ahnen oder spüren die Menschen heute, dass sie überflüssig sind oder es demnächst werden. Das, was man Digitalisierung nennt, wird sich als gigantisches „Arbeiterlegen“ (Helmut Reinicke) erweisen, die Wiederholung dessen, was Marx im Kontext der „ursprünglichen Akkumulation des Kapitals“ als „Bauernlegen“ beschrieben hat. Aus Bauern sollten damals Lohnarbeiter werden, heute werden diese zu Dienstleistern und Datenproduzenten – oder zu nichts. Das Kapital hat sich von der Ausbeutung der Ware Arbeitskraft weitgehend emanzipiert und nullt, ohne den Umweg über die Produktion realer Dinge zu gehen, tautologisch vor sich hin."

"Das vage Gefühl der Überflüssigkeit ist der Kern der um sich greifenden Indifferenz. Die aus dieser Indifferenz rührende Leidenschaft ist der Hass – ohne Gegenstand und ohne Bindung an ein Objekt."

"Wenn eine staatliche Ordnung, die wir als Bedingung unseres Lebens vorfinden, Überleben und geschichtliche Errungenschaften nicht mehr zu sichern vermag und von keiner gemeinsamen Idee oder ideellem Interesse getragen und verbunden ist, büßt sie ihre Legitimität ein und wird verfallen."


Quelle: https://www.freitag.de/autoren/der-frei ... h-im-kreis

Was den Hass anbelangt, könnte der Herr Eisenberg leider Recht haben.

Aber: Läuft nicht sein skizziertes globalwirtschaftliches Szenario einer von menschlichen Produktionsfaktoren "weitgehend" abgekoppelten Erzeugung von Waren irgendwie ins Unlogische? Wenn niemand mehr Geld verdient und die Realwirtschaft (verglichen mit dem von ihm erwähnten Finanzkapitalismus) marginalisiert ist: Wer soll den ganzen Plunder dann noch kaufen? Braucht nicht ein finanzkapitalistischer Profit ein realwirtschaftliches Produkt (Land, Jacht/Mondfähre, Gold, Fußballverein (?)), um überhaupt als eine Bereicherung (in welcher Form auch immer) empfunden werden zu können?

Und wenn er schon dystopisch argumentiert: Wäre dann nicht eher das Szenario eines hyperdigitalen Feudalstaates naheliegend? Mit einer rigorosen Zweiteilung in 80/90 % Weltbevölkerung, die in einer Landwirtschaft tätig ist, die - dank billigstem Arbeitskräfteüberschüss - tatsächlich zu 100 % Öko ist (Pestizide und Herbizide unnötig: "Alles raus zum Käfersammeln und Unkrautjäten!") und 10/20 %, die alles besitzen und die Dank eines maximal robotosiertem Industrie-/ökologisch perfektioniertem Agrar-Sektors ein materiell abgesichertes Leben mit maximalen individuellen Freiheiten führen können?

Oder glaubt er, dass unsere gegenseitige Abneigung so groß ist, dass wir uns alle gegenseitig irgendwann einmal auf eine ökologisch verträgliche Populationsgröße heruntergehasst haben werden?

Will man es positiv sehen, lässt er ja eigentlich nur den Weg in ein für alle sehr auskömmliches, absolut bedingungsloses Grundeinkommen offen. Wenn ich mich nicht verlesen habe.

Was wird unser aktueller Finanzminister dazu sagen?
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Frank N Furter
Local Zero hat geschrieben:Oder glaubt er, dass unsere gegenseitige Abneigung so groß ist, dass wir uns alle gegenseitig irgendwann einmal auf eine ökologisch verträgliche Populationsgröße heruntergehasst haben werden?


Klingt nicht wie eine evolvierte Inkarnation von Airwin, jedenfalls... :lol:

Zum Inhaltlichen:
Die Erkenntnis, dass wir alle "überflüssig" sind, besser gesagt: ersetzbar, ist nicht so neu. Leider wird das in einem wirtschaftlichen Kontext gebracht, immer wieder nur als Kapitalismuskritik angebracht. Das ist aber meiner unbescheidenen Meinung nach falsch. Was hier im Kern kritisiert wird, sind die realen Lebensbedingungen in Massengesellschaften, für die der Mensch sozialpsychologisch nicht geschaffen wurde. Und in dem Sinne kann man den Kapitalismus auch nur als eine weitere Blüte dieser Massengesellschaften verstehen und wenn man dann überhaupt noch will, kritisieren.

Wie hieß denn nochmal der User aus StN/StZ-Zeiten, der im Politikbereich zu Gange war und so gerne das Wort "obschon" nutze...?

Local Zero
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
Local Zero hat geschrieben:Oder glaubt er, dass unsere gegenseitige Abneigung so groß ist, dass wir uns alle gegenseitig irgendwann einmal auf eine ökologisch verträgliche Populationsgröße heruntergehasst haben werden?


... Was hier im Kern kritisiert wird, sind die realen Lebensbedingungen in Massengesellschaften, für die der Mensch sozialpsychologisch nicht geschaffen wurde.


Und die er doch selber permanent hervorbringt. Hoch "lebe" ( :mrgreen: ) der Antinatalismus!
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Frank N Furter
Local Zero hat geschrieben:Und die er doch selber permanent hervorbringt. Hoch "lebe" ( :mrgreen: ) der Antinatalismus!


Auch. Vielleicht. Aber hier nicht ursächlich.
Es geht nicht darum, wie viele Menschen in Summe leben, sondern wie viele in einer einzelnen Gesellschaft. Ab 25 Menschen in einer Gesellschaft, treten erste psychosoziale Probleme bei einzelnen Individuen auf. Das ist keine Meinung, sondern Stand der Forschung. Kurz: die Moral geht dann zügig den Bach runter. Kognitiv sind wir ungefähr ab 150 Personen überfordert, nennt sich auch Dunbar-Zahl.

Wir könnten also zumindest theoretisch 8 Milliarden Menschen sein, halt portioniert in 320 Millionen Kleingesellschaften á 25 Nasen. Praktisch ist das natürlich bei vorgegebener Größe unseres kugeligen Habitats nicht umsetzbar.

Local Zero
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
Local Zero hat geschrieben:Und die er doch selber permanent hervorbringt. Hoch "lebe" ( :mrgreen: ) der Antinatalismus!


Ab 25 Menschen in einer Gesellschaft, treten erste psychosoziale Probleme bei einzelnen Individuen auf. Das ist keine Meinung, sondern Stand der Forschung. Kurz: die Moral geht dann zügig den Bach runter.


Jetzt wundert mich der VfB-Tabellenstand noch viel weniger. Haben wir nicht den größten Kader in der Buli?
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Local Zero
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Grasdaggl
Das Scheitern (Abstieg) des VfB wäre demzufolge nichts weiter als - zutiefst menschlich.
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Local Zero
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Grasdaggl
Hitler geht immer, bei der Sun, der Daily Mail oder dem Spiegel weiß man das:

https://www.spiegel.de/spiegel/spiegelb ... 64988.html

:mrgreen:

Und wenn man nicht nur Clickbaiten/Auflage schinden, sondern das Ganze tatsächlich auch noch in einen (beängstigend-verstörenden) tagesaktuellen Zusammenhang bringen kann wie es die Titanic Ende 2011 gemacht hat, why not?

https://shop.titanic-magazin.de/review/ ... /?limit=20
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