- Local Zero
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- Grasdaggl
"Heute, im Krisenwirbel der Zeit, ist es gefährlich, Außenpolitik mit den Vorstellungen der Nachwendejahre zu gestalten..."
In der DDR, im Warschauer Pakt hieß diese Doktrin "Der Friede muss bewaffnet sein". Und damit sich auch wirklich jeder für ihn - den Frieden - verantwortlich fühlt, wurde diese Doktrin auch wirklich bis auf jedes einzelne Kind heruntergebrochen: Im Fach "Kunsterziehung" wurde erst millionenfach Picassos Friedenstaube gemalt und dann an Wimpelketten luftgetrocknet, bevor man dann später zum Wehrunterricht ausrückte (inklusive Schießen und Üben des Anlegens von Gasmaske und Schutzanzug).
Lernen wir tatsächlich nie aus der Geschichte? Ist jetzt nur eine Vermutung meinerseits , aber ich würde behaupten, das Kriege nur sehr schlecht an zu viel Waffen scheitern können, aber sehr wohl an zu wenigen.
Naja, Kornelius ist aber wenigstens ehrlich, er versucht erst gar nicht den Atlantiker zu verbergen. Dazu passt dann auch, dass seine Moralfrage über das Thema Waffenlieferungen nicht hinausreicht.
"Unsicherheit entsteht durch einen Aggressor." Ja, Herr Kornelius, das stimmt. Und den Kommentar, wer denn Putin erst zu einem solchen gemacht hat, müssen jetzt wieder mal die anderen schreiben, oder?
"Das Grundvertrauen ins Gute ist überheblich": Hm, Genuss pur, ein Satz wie ein Tritt in den Unterleib. Die Welt ist pöse, ich hab´s Euch gesagt!
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."