Da wird von drohendem verlust der identität gefaselt
- kann mir doch keiner erzählen, dass diese bedroht sein würde,
wenn zb polen mit 40 millionen einwohnern mal wenigstens 50 k aufnehmen täten.
Ein land über jahrhunderte zerschunden zwischen den fronten, stolz auf seine christlichen werte,
empfindet keine empathie gegenüber kriegsflüchtlingen
- zum fremdschämen.
Mir ist erstmal relativ egal, ob wir in irgendeiner frage isoliert sind oder nicht.
Ich finde es viel wichtiger die richtigen entscheidungen zu treffen.
Wen von den rechten deutschen interessiert den selbst die isolationsfrage ?
Das ist doch nur ein vorwand und rechtfertigung.
- solange die nicht zu uns kommen, wäre denen völlig schnuppe, was der rest europas denkt
und wie er handelt.
@Auswurf
zum zweiten teil deiner aussage: es sollte einem verantwortungsbewußten politiker natürlich NICHT egal sein ob er isoliert ist oder nicht. Er kommt dann nämlich in die situation, dass er kaum noch entscheidungen beeinflußen kann. das ist die denkweise des gesinnungsethikers: ICH habe das richtige GEWOLLT, dass es dann nichts geworden ist....lag daran dass der rest europas böse ist

.
Ich weiß abgesehen davon nicht was die "rechten deutschen" interessiert - für mich ist es von hoher relevanz was die EU -partner wollen.
jetzt zum ersten teil: die polen haben unter unglaublichen opfern nach dem zweiten weltkrieg einen - de facto - ethnisch reinen staat geschaffen ( wie die meisten anderen osteuropäer auch). daher ist polen heute katholisch, polnisch weiß mit einem ausländeranteil unter 1%. Das vorgehen war in vielen anderen osteuropäischen ländern ähnlich. Nach dem krieg wurden deutsche, juden, kollaborateure und häufig auch missliebige konkurrenten vertrieben oder massakriert.
Später wurde dann im kommunistischen ostblock zwar die internationale gesungen , in wirklichkeit hatte man aber abgeschottete undemokratische und mehr oder weniger ausländerfreie staaten. Die DDR z.B hatte zum zeitpunkt der wiedervereinigung einen ausländeranteil von weit unter einem prozent. Und in weiten teilen osteuropas hat sich daran bis zum heutigen tag wenig verändert. Man kann das verurteilen, bedauern, kritisieren, es ändert aber nichts an den tatsachen.
Seit 2015 hat deutschland nun die grenzen geöffnet - ohne zuvor die europäischen partner zu konsultieren (außer den ösen und frankreich).
In deutschland war man vielleicht sogar ernsthaft der meinung dass man die flüchtlinge braucht (demografie, fachkräftemangel , fast vollbeschäftigung etc etc es wurden ja viele märchen verbreitet).
In anderen europäischen ländern hatte man grunmdsätzlich andere situationen. Im süden zumeist eine hohe arbeitslosigkeit und keinerlei bedarf an jungen arabischen männern. Im osten ethnisch reine gebilde und keinerlei bedarf an integrationsproblemen ala frankreich oder deutschland. Im norden - außer UK - viel guten willen, aber wie sich jetzt herausstellt eben auch eine obergrenze dessen was die gesellschaften dort zu akzepieren bereit sind.
Das alles war bekannt, aber frau merkel, wohl geblendet von der griechenland-krise , glaubte sie könne ihe sichtweise jetzt per ordre de mutti in ganz europa durchsetzen. Was für eine dummheit

Europa will eben nicht am deutschen flüchtlingswesen genesen.
Und das ganze war jetzt ja nur die situation der aufnehmenden staaten. Selbst wenn merkels atemberaubend naiver plan von der europäischen verteilung funktioniert hätte: Wer glaubt dass die "verteilten" flüchtlinge in estland, lettland oder polen bleiben würden, wenn sie doch zur mitfühlenden mother merkel und den vergleichsweise üppigen deutschen/schwedischen/österreichischen sozialleistungen wollten

Flüchtlinge die mit hilfe von schleppern übers mittelmeer oder die ägäis kamen sollen also dann im schengenraum da bleiben wo mutti sie hinverteilt hat

? Wie hätte dann verhindert werden sollen dass sie dahin gehen wo sie hinwollten - mit zäunen, schießbefehl, selbstschußanlagen?
Soviel ignoranz, es ist zum weinen.