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de mappes
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Spamferkel
Gibts des hat geschrieben:
Nilkheimer hat geschrieben:Ja, "fast" 2/3 (über 60 Percenter alleszamm)

Anderster rum: Die Nasen, die wo da in Zukunft drinne sitzen, wurden von weniger als 40% der wahlberichtigten Schwenker gewählt.


Schwenker*innen :!: bitte.
Die Nasen vertreten als Volksvertreter*innen also eine (immerhin starke :mrgreen: ) Minderheit des von ihnen angeblich vertreten Volkes.

Bin ich der einzige, der wo des bedenklich finden tut?

de mappes Edith weißt relativierend darauf hin, dass das Saarland nur ein Land von der Größe des Saarlands ist :P


Dass es letztlich eine absolute Mehrheit wurde hat ja sogar Anke Rehlinger überrascht

Dass die AFD als einzige kleine Partei eingezogen ist stimmt natürlich sehr bedenklich
ich vermute, dass hier die geringe Wahlbeteiligung, die mich auch überrascht gerade im Vergleich zur Bundestagswahl vor 6 Monaten, eine große Rolle spielt.

Hatte das Gefühl schon bei der Wahl selbst; 5 Wahlkreis-Abschnitte in der Halle vereint und nirgends stand jemand an...mittags!
Das sah vor 6 Monaten mit langen Schlangen an allen Eingängen noch ganz anders aus
Verstehen kann ich es nicht; gerade in einem kleinen Land wie dem Saarland ist die Landespolitik sooo wichtig und jeder Kommunalpolitiker kennt quasi die Minister
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Spielgerät
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Wenn Du Deine Fragen ohne den hinterfotzigen Versuch, mich in die kommunistische Ecke stellen zu wollen, formulieren könntest, würde ich Dir sogar antworten.


Es war mitnichten meine Absicht, dich in diese Ecke zu stellen, aber ich kann es gerne auch ohne den Zusatz formulieren:

Unter Westfalen hat geschrieben:Die bescheuerten Linken kannst Du auch echt nicht mehr wählen.


Man lernt ja nie aus, deshalb gestatte mir die Frage: Wann konnte man sie denn wählen?
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Tifferette
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Grasdaggl
Die LINKE an der Saar war doch im Grunde "der" Linke von der Saar, also Lafontaine und seine Buddies. Da sollte man schon etwas differenzieren. Ich halte die LINKE auf Bundesebene auch für untragbar. Aber auf kommunaler Ebene (grad im Osten), und teils auch auf Landesebene, ist das ein ganz anderes Spiel. Da taugt ein Zitat von so nem kaputten Oldtimer wie dem Modrow auch nur bedingt.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Seit ich mitgekriegt habe, dass Baerbock im Bundestagswahlkampf als einzige die Traute hatte, die energie- und sicherheitspolitische Lage in Europa laut und öffentlich korrekt einzuschätzen, hatte ich mit einem deutlichen Aufschwung für die Grünen gerechnet. War wohl nix – obwohl sich das etwas relativiert, wenn man sieht, dass die vorher auch nicht drinne waren.

Die Linke, naja. Die Leute hören immer genau hin, wenn so ein Überbleibsel wie der Modrow was sagt – sicherlich noch genauer als bei anderen Parteien. Und wenn die nicht geschlossen kapieren, dass die russische Regierung einer ihrer politischer Todfeinde ist, dann kann man sie bei aller Sympathie in anderen Fragen halt wirklich nicht wählen.

de mappes
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Spamferkel
Die Grünen haben im Saarland noch eine weitere Vorgeschichte.
Hier gibt es interne Machtkämpfe und zwei Lager um den ehemaligen Vorsitzenden

Das ganze mündete ja bereits im September 21 dazu, dass sie keine Liste für die Wahl stellen konnten
also da sehe ich eher regionale Effekte...plus ein paar versprengte, die vielleicht die hohen Energiepreise unwissend bei den Grünen verorten, weil die ja schon früher immer die hohen Preise...
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Spielgerät
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Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Die Linke, naja. Die Leute hören immer genau hin, wenn so ein Überbleibsel wie der Modrow was sagt – sicherlich noch genauer als bei anderen Parteien. Und wenn die nicht geschlossen kapieren, dass die russische Regierung einer ihrer politischer Todfeinde ist, dann kann man sie bei aller Sympathie in anderen Fragen halt wirklich nicht wählen.


So wie die Leute hinhören, wenn Maaßen als CDUler, Gas-Gerd als Soze oder Ströbele als Grüner etwas von sich geben. Die Frage ist dann halt, ob das ein mehr oder weniger einsamer Rufer ist oder ob man es mit einer ernstzunehmenden Strömumg innerhalb der Partei zu tun hat. Und im Gegensatz zu den anderen Beispielen sehe ich den Modrow bei den Linken als keineswegs isoliert an. Die fressen im Moment alle Kreide wegen des Krieges, aber so grundsätzliche Themen wie Natoaustritt, Wohnungsenteignungen etc. halte ich bei den Linken weiterhin für durchaus konsensfähig. Was nicht heißen soll, dass die keine fähigen Leute haben bzw. hatten. Aber selbst die Linken-Realos wie der von mir sehr geschätzte Fabio de Masi wenden sich von der Partei ab

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Wundermann
Granadaseggl
Die Linke hat eben das Problem, dass die SPD zu sozialdemokratischen Werten zurückzukehren scheint. Zumindest wollen das viele so wahrnehmen. In Bereich Ökologie wird dann doch eher dem Original vertraut. Dazu kommt noch die Hofierung eines Diktators aus welchen, nicht nachvollziehbaren, Gründen auch immer. Schon verschwindet die Partei, im Westen, in der Bedeutungslosigkeit.

Tifferette
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Grasdaggl
Spielgerät hat geschrieben:Die Frage ist dann halt, ob das ein mehr oder weniger einsamer Rufer ist oder ob man es mit einer ernstzunehmenden Strömumg innerhalb der Partei zu tun hat.

Ja, das ist ein sehr guter Punkt. (wobei man da auf Kommunal- und Landesebene etwas vorsichtig sein muss, aber trotzdem guter Punkt) Und der De Masi ist einer der ganz wenigen Politiker, denen ich ganz genau zuhöre. Ich muss dem nicht immer zustimmen, aber zuhören lohnt sich da wirklich.
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AxelKruse_FG
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Gibts des hat geschrieben:Die Nasen vertreten als Volksvertreter*innen also eine (immerhin starke :mrgreen: ) Minderheit des von ihnen angeblich vertreten Volkes.

Bin ich der einzige, der wo des bedenklich finden tut?

Daß ein so vermeintlich hoher Anteil der Wähler im Parlament nicht repräsentiert wird, ist eine zufällige statistische Ausnahme, weil gleich 2 Parteien knapp darunter liegen. Einen viel größeren Teil stellen aber seit langem die Nichtwähler dar, die liegen je nach Wahl bei irgendwo zwischen 25 und 40% und sind die mittlerweile größte "Partei". Wenn Du also Bedenken hinsichtlich der Repräsentativität äußern möchtest, wäre das sicherlich der geeignetere Anlaß, zumal die Zahlen seit langem auf hohem Niveau sind.

Daß es seit 1949 eine Sperrklausel für den Einzug in die deutschen Parlamente gibt, hat zudem historische Gründe, aber nicht nur, und das weißt Du auch. Im jüngsten BT zum Beispiel sitzen nun 6 Parteien, es hat geschlagene drei Monate gedauert, bis eine Regierung gefunden wurde. In der Zeit sind schädliche Entwicklungen eingetreten, ohne daß die Bevölkerung über ihre Regierung Einfluß nehmen konnte. DAS schadet der Demokratie viel mehr.

Daß die Grünen hingegen im Saarland nicht im Parlament sind, werden sie verkraften, ihre Stammwählerschaft ist groß genug, daß sie es beim nächsten Mal schaffen, wenn sie sich nicht selbst schlagen. Das gilt im übrigen aber auch für die AfD, da muß man sich keinen Illusionen hingeben.

Übrigens, Scholzens Partei wurde von gesegneten 19,68% der Wähler gewählt. Trotzdem ist er Bundeskanzler. Frag den mal, was er von so einem Scheiß wie Repräsentativität hält. Und so ganz unter uns Betschwestern: Tätest Du Dir auch Sorgen um die Repräsentativität machen, wären die Grünen knapp über, die AfD aber knapp unter 5%?


Tifferette
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Grasdaggl
AxelKruse_FG hat geschrieben:Tätest Du Dir auch Sorgen um die Repräsentativität machen, wären die Grünen knapp über, die AfD aber knapp unter 5%?

:D
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Mustermann
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Halbdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:...
Ich hab's eben gecheckt: Das stimmt tatsächlich! :shock:
https://der-umrechner.de/flaechen/flaec ... aarland/1/
1 Saarland ist umgerechnet 1 Saarland

Selbst wenn sie dabei großzügig gerundet haben sollten: Letztlich dann doch irgendwie beruhigend...

Ja, super, dass man das so nachrechnen lassen kann 8) .

Ich hab' vor kurzem einen Artikel über diese üblichen Größenvergleiche mit dem Saarland gelesen - oder war das etwa hier ;) ?
Dabei hat doch fast keine/r eine Vorstellung davon, wie groß klein das Saarland ist.
„I guess that concludes negotiations.“

Hasenrupfer
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AxelKruse_FG hat geschrieben:Eine pazifitische Haltung muß man sich moralisch erlauben können. Putin stellt sich in eine Reihe mit Stalin und Hitler, führt einen Vernichtungskrieg gegen das Land, das er ja im Prinzip als sein eigenes betrachtet.

Bei wie vielen Toten, bei wievielen Bomben, bei wievielen Verbrechen bleibt also das Wegsehen noch erträglich?

Und schuldig haben wir uns nicht nur durch Wegsehen gemacht. Wir haben Russland nicht nur wirtschaftlich und finanziell ermächtigt, wir haben gleichzeitig der Ukraine jede erbetene Hilfe verwehrt. Sie wollten in die NATO, sie wollten in die EU, sie wollten Waffen, Flugzeuge usw. Sanktionen? Swift? Stets kam das Veto aus Deutschland. Die Deutschen werden sich noch wundern, wenn ihnen die Rechnung präsentiert wird.


So sehr ich die ohnmächtige Wut mancher hier angesichts der Zerstörungen und des Leids nachvollziehen kann, ist jeglicher Ruf nach einem aktiven militärischen Eingreifen wahnwitzig:

kann gut sein, dass Putin nur ein Bully ist, der bei Gegenwind den Schwanz einziehen würde.
Oder, dass seine Untergebenen ihm gewisse Befehle verweigern könnten.
Womöglich sind die russ. Nuklearstreitkräfte auf einem ähnlichen Niveau, wie die Konventionellen.

Ich würde diese Fragen allerdings eher nicht beantwortet wissen wollen...

Stattdessen sollte man sich vor Augen halten, dass sich die notorisch debattierfreudigen Europäer innerhalb von Tagen(!) auf gravierende Sanktionen geeinigt haben, welche die russische Volkswirtschaft auf den Stand von 1990 zurückwerfen könnten.
Zudem wird pausenlos Nachschub aller Art in die Ukraine gepumpt; Waffen, Munition, Treibstoff, etc pp. Deutschland bezahlt einen Gutteil davon.
Zur Erinnerung, vor vier Wochen ging es noch um die Genehmigung der Lieferung von ur-alten NVA-Haubitzen aus estnischen Beständen, mittlerweile sind wir in einen waschechten proxy war verwickelt:


higgi
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Grasdaggl
Der Ukrainische Außenminister hats auf den Punkt gebracht.
Der Westen verliert ein Parr Euros
Die Ukraine verliert alles

An dieses Habecksche Szenario von Massenarbeitslosigkeit und Mistgabel schwingenden Anarchie glaub ich keine Minute.
Viele Europäer verzichten schon auf ganz viel Geld indem sie Flüchtlinge aufnehmen
von daher

factotum
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Granadaseggl
Der Herr Kruse hat es auch auf den Punkt gebracht, @Hasi.

Wir sind definitiv die Hauptschuldigen an diesem Feldzug vom Herrn Putain, mal abgesehen von Ihm selber. Die Ukrainer sterben nicht nur auch für uns, sie sterben auch wegen uns.

Da muss noch viel mehr kommen von unserer Seite. So ziemlich alles unterhalb Barbarossa.
Scheissgefährlich? Ja. Aber Putain muss diesen Krieg verlieren, es gibt keine andere Lösung.
The shit that used to work, won`t work now.

Hasenrupfer
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factotum hat geschrieben:Wir sind definitiv die Hauptschuldigen an diesem Feldzug vom Herrn Putain, mal abgesehen von Ihm selber.


Das ist hanebüchener Unfug - ganz egal, wen du mit "wir" meinst.


Aber Putain muss diesen Krieg verlieren, es gibt keine andere Lösung


Absolut, wobei Sieg oder Niederlage in dem Falle sehr flexibel anwendbar ist, gerade für den Wichser selbst. Seine Diplomaten bereiten ja gerade den Boden für eine innenpolitisch gesichtswahrende Lösung.

factotum
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Granadaseggl
hasi hat geschrieben:
Das ist hanebüchener Unfug - ganz egal, wen du mit "wir" meinst.


Das ist, ganz im Gegenteil, absolut korrekt. Und ich meine uns, as a nation. Wir haben praktisch im Alleingang, unter Produktion recht ansehnlicher politischer Kollateralschäden, dafür gesorgt, dass P. sich im Hinblick auf den politischen Fallout seiner Kriegsentscheidung recht entspannt fühlen konnte.
Und wenn es nach uns gegangen wäre, hätte es ausser Solidaritätsadressen und bundespräsidialen Rügen auch nichts gegeben für die Ukrainer. Thoughts and prayers.
Gibt in der FAZ, hinter der paywall, einen Artikel, der sich damit befasst, wie es dem ukrainischen Botschafter so ergeht in Berlin. Wenn du den liest, musst du kotzen. Also auch Du, nicht nur ich.
Wir haben in Berlin gerade mal zwei Figuren in charge, in die ich Vertrauen habe, das sind AL und Habeck. Alle anderen tun nur das momentan unvermeidbare, und sind eigentlich unangenehm angefasst, dass die Ukrainer aller Welt soviel Umstände machen mit ihrer Widerspenstigkeit.
The shit that used to work, won`t work now.

Tifferette
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Grasdaggl
Vielleicht ist "schuldig" nicht der beste Begriff. An der Kausalkette, die zu den jetzigen Ereignissen geführt hat, war die deutsche Politik leider in einem hohen Maße beteiligt. Manches war so nicht vorhersehbar, und manches war aus meiner Sicht richtig (Verweigerung der NATO-Mitgliedschaft aus ex ante-Sicht zB). Deshalb tue ich mich mit "Schuld" auch etwas schwer. Zumal es auch davon ablenkt, wer hier die Schuld hat.

Aber: wir haben diesen Schlamassel mit angerichtet. Und zwar mehr als andere. Dass man vor diesem Hintergrund das zunächst sehr zaghafte Vorgehen für ekelhaft hält, ist nachvollziehbar. Es hinterlässt mich auch fassungslos ("Bitte, 5.000 Helme! Super, oder?"). Dass man daraus aber ableitet, dass man jetzt noch viel mehr machen muss, halte ich für falsch. Okay, der Gashahn muss zu. Das in Kombination mit den Waffenlieferungen und Wirtschaftshilfe ist das, was man realistischerweise machen kann. Und hey, wenn die Nachrichten von gestern stimmen, dann werden jetzt fabrikneue Waffen aus toitschen Schmieden direkt nach Osten geliefert, ohne Umweg über die Bundeswehr. Das ist mE genau das, was man verlangen und realistischerweise organisieren kann.

Ich habe überhaupt keine Lust, mich aus Schuldgefühlen heraus in eine wesentlich schlimmere Konfrontation mit hineinziehen zu lassen. Das ist genau der moralische Imperativ, der sonst immer so verteufelt wird (auch von Dir, @hintenrum). Diese Karte spielt die ukrainische Regierung - natürlich, würde ich an ihrer Stelle auch machen.
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Granadaseggl
Tifferette hat unter anderem geschrieben:
Ich habe überhaupt keine Lust, mich aus Schuldgefühlen heraus in eine wesentlich schlimmere Konfrontation mit hineinziehen zu lassen. Das ist genau der moralische Imperativ, der sonst immer so verteufelt wird (auch von Dir, @hintenrum). Diese Karte spielt die ukrainische Regierung - natürlich, würde ich an ihrer Stelle auch machen.


Klar soweit. Was mich betrifft, in Kürze:
Ich werfe niemandem die politischen Entscheidungen vor 2014 vor. Aber seither weiß man, mit Brief und Siegel, mit wem man es zu tun hat. Das weiterhin ignoriert zu haben, ist absolut vorwerfbar.
Ich werde fürderhin in meiner Argumentation den Begriff Schuld durch Mitschuld ersetzen. Wenn man sich mit dem Begriff "Mitverantwortung" begnügen möchte, auch recht. Jedenfalls gibt es sehr viel Kausalität in der causa, haha.
Und ich würde selbst dann nicht für einen deutschen Kriegseintritt plädieren, wenn wir zufällig 20 Divisionen rollfähig hätten. Wofür ich plädiere, ist, die Ukraine über die gefühlten Schmerzgrenzen hinaus mit Waffen zu versorgen, und die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland auf Null herunterzufahren, solange dieser Mensch dort das Sagen hat. Das wird für uns sehr schmerzhaft sein. Ist aber alternativlos, da bin ich jetzt mal so unflexibel.
Muss jetzt zur Arbeit. Wir sprechen uns.
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schwaebi
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Hab gestern gehört, dass Ritter Sport und Kärcher weiterhin nach Russland liefern und dafür ordentlich Gegenwind kassieren. Bin gespannt, ob das nur verbal ist und bleibt oder ob sie das tatsächlich am Umsatz merken. Klar, die spielen die Arbeitsplatz-Karte.

Weiß jemand mehr? Ich habe es nur mit halbem Ohr am Radio mitgekriegt...

P.S.: Ich hab's grad einfach - ich brauch nix von Kärcher, und Ritter Sport ist momentan, wie aller Süßkram, auf dem Fasten-bis-Ostern-Index :oops:
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.


higgi
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Die Reaktion auf die Krim Annektierung kann man in der Tat als beispiellos naiv bezeichnen, um nicht zu sagen dumm. Die Ukraine hat das im Grunde einfach mal hingenommen und der Westen hat auch nur mit Schulterzucken reagiert.
Putain sichtlich erregt dachte sich: OK dann fahren wir nach Kiew, Fahne in den Boden rammen, meins meins meins
von daher

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higgi hat geschrieben:

Die Ukraine hat das im Grunde einfach mal hingenommen


Nein, aber sie hatten damals absolut nicht die Mittel, um das zu verhindern.
Hingenommen haben wir es.
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Halbdaggl
publicenemy hat geschrieben:Macht Ritter auch Panzerschokolade?


Der Genosse Staatsfeind offenbart wie immer einen differenzierten Blick, gepaart mit einer Prise feinsten Humors, auf die Spezialoperation des Genossen Wladimir Wladimirowitsch
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