Angry Wasenhuhn hat geschrieben:Es gibt zig Möglichkeiten, dieser Situation zu begegnen. Die Schelle ist eine schlechte welche.
Man könnte anführen, dass er selbst einen gewalttätigen Vater hat. Das ist natürlich nicht der Freibrief, anderen eine zu klatschen. Nur erweitert das die Frage für mich, ob man genau in dem Moment, in dem ihm die Sicherung durchbrennt, diese vernünftige Auseinandersetzung erwarten kann, die jetzt von einer überwältigenden Mehrheit eingefordert und vorgelebt wird. Nein, Gewalt ist keine Lösung - auch dann nicht, wenn sie zur Kinderstube gehört hat. Smith hat da einen schwierigeren Weg vor sich, als andere, um diesem Prinzip gerecht zu werden.
Seine Entschuldigung auf Instagram liest sich, offenbar mit weitaus weniger Druck im Kessel, schon besser. Also, will sagen, es gab schon viel schlechtere Wege, um Verzeihung zu bitten. Das darf mit in die Waagschale.
Aber vielleicht macht es auch einen Unterschied, dass das alles vor laufenden Kameras und live stattgefunden hat. Das provoziert ja gerade eine mediale Reaktion und sämtliche Feedbackschleifen, die da ihre Kreise ziehen. Das Positive daran ist ja eher, dass wir mal die anderen aktuelleren Probleme zur Seite legen können. In einem Satz:
Wo isch hier des Like-Knöpfle?
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."
Was hätte er denn machen sollen? Dazwischen gehen? Ich schätze, der war wirklich total perplex.

