Fairerweise: Magath hatte wenig Zeit und einen unrunden Kader. Trotzdem gab es ja gute Tendenzen - das 3-0 gegen Hoffenheim, das 2-0 gegen uns... -, aber das ging alles verloren.
Der Tagesspiegel ist streng:
https://www.tagesspiegel.de/sport/nach- ... 62698.html
Der Tagesspiegel ist streng:
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Magath wurde auf die Defizite in der Offensive angesprochen. „Wir haben ja heute schon mal angefangen zu üben“, antwortete er in einem Anflug von Sarkasmus. „Jetzt haben wir drei Tage Zeit, weiter zu üben, um offensiv besser zu werden.“
Es ist noch nicht lange her, da stand Magath bei Hertha kurz vor der Heiligsprechung. Aber es ist eben auch noch nicht lange her, dass Hertha den Verbleib in der Bundesliga so gut wie sicher hatte. Inzwischen, nach einigen erratischen Äußerungen und ebenso wunderlichen Personalentscheidungen, ist die Heiligsprechung des 68-Jährigen noch einmal zur eingehenden Prüfung an die zuständigen Gremien verwiesen worden.
In den neun Spielen unter seiner Regie sah sich Magath sechs Mal schon in der Pause zu Wechseln gezwungen – nur einer war verletzungsbedingt. Auch gegen den HSV korrigierte Herthas Trainer bereits nach 45 Minuten eine seiner überraschenden Personalentscheidungen: Magath nahm den 19 Jahre alten Luca Wollschläger vom Feld, der erstmals von Anfang an bei den Profis hatte spielen dürfen.
Nachdem er in vergleichsweise komfortabler Lage immer wieder gemahnt und gewarnt, die Relegation fast schon heraufbeschworen hatte, klang Magath im Anlauf auf das Duell mit dem HSV plötzlich ungewohnt optimistisch, fast schon euphorisch. Undurchschaubar zu sein gehörte bei ihm immer zum Konzept. Doch Herthas Mannschaft, die weiterhin auf der Suche nach sich selbst ist, könnte damit einfach überfordert sein.
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