Das ist gaaaaaaaanz dünnes Eis. Kaliningrad war früher unter dem Namen Königsberg bekannt. Auch da gab es schon Auseinandersetzungen wegen eines Korridors.
Aber doch nicht etwa russische LeuteGibts des hat geschrieben:... Blöd bloß, dass es dort vorher auch schon Leute gab...
?
„I guess that concludes negotiations.“
Nein, damals gabs nur Kleinrussen. Deutlich weiter südlich.
The shit that used to work, won`t work now.
Tatsächlich bissl interessant die Frage, ob Imperialismus automatisch Rassismus beinhaltet. Oder gar gleichzusetzen ist.
Bei den ollen Römern z.B. könnte man drüber diskutieren. Obwohl. Nee, isso. Also Ersteres.
Bei den ollen Römern z.B. könnte man drüber diskutieren. Obwohl. Nee, isso. Also Ersteres.
The shit that used to work, won`t work now.
Panierte Schinken- oder auch Fleischwurst ist was leckeres...
Trumpf ist die Seele vom Spiel!
O.k., jetzt hab' ich alles verstandenFamilie Mild hat geschrieben:...
Sehr weit hergeholt gings mir um Geflüchtete. Und ich assoziierte für mich FLÜCHTLINGSSTEAK, panierte Schinkenwurst, so hieß das früher aber ich entschuldige mich, sorry. Alle Flüchtlinge wurden abgewertet, in gewissen Kreisen, üblicherweise.
Wir sind heute weiter, das ist gut. Glaub. Glaub man isch weiter. Respekt, Toleranz, Wissen, Sprache, ... Wir, die Gesellschaft ist offener.
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„I guess that concludes negotiations.“
Update: Meine zwei Refugees leben inzwischen in einer Zweiraum-Wohnung in Korntal-Münchingen. Die Dame fängt morgen einen neuen Job an, der Kleine ist voll in der Kita. Natürlich hat sie einen Teilzeit-Job um sich um das Kind kümmern zu können. Der Staat hat soweit die Kosten übernommen um den Beiden einen Einstieg
zu erleichtern.. Die Stadt Stuttgart und der Landkreis Lubu, haben nach anfänglichen Schwierigkeiten, alles jetzt in die Wege geleitet. Chapeau.
Es ist eine tiefe Freundschaft entstanden.
So, alles geht seinen Gang,
Wir sind ein offenes Land.
Hätte sie mich angehaucht, weiß net. Too old.
Greetz from Stammheim
zu erleichtern.. Die Stadt Stuttgart und der Landkreis Lubu, haben nach anfänglichen Schwierigkeiten, alles jetzt in die Wege geleitet. Chapeau.
Es ist eine tiefe Freundschaft entstanden.
So, alles geht seinen Gang,
Wir sind ein offenes Land.
Hätte sie mich angehaucht, weiß net. Too old.
Greetz from Stammheim
Trumpf ist die Seele vom Spiel!
Mustermann hat geschrieben:?
Zu Ostpreußen: Meinst Du, man müsse das jetzt "Kaliningradskaja Oblast" nennen?
Milano wird ja in DE landläufig auch eher Mailand genannt, München übrigens anderswo Monaco.
Oder Stoccarda?
Batschka? Ja, ich hab' danach gegoogelt, weil mir das nichts sagte: Wo ist da der Zusammenhang?
https://de.wikipedia.org/wiki/Batschka
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).
Wo sech Deitschland grenzt an Asien, liegt sech scheines Oberschlasien!
Oder wie unsere Reisebegleiterin 1989 es ausgedrückt hat:
"Hab ich Ihnen mitgebracht schejnes Bichelchen ieber Brzeg, ist polnisch, aber Bilder sind deitsch!" (Das war so, ich schwör!). Dann erzählte sie was von Ostereiern, die man sogar in die Waschmaschine tun könnte... (warum oder wozu hat sie nicht näher erläutert, aber Ihre Mutter "war a Wienerin!" Wie die dann nach Schlesien gekommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis).
Nazi-Oma Steinbach (ist die mittlerweile zur AfD gewechselt? Wollen die diese olle Spinatwachtel überhaupt? Die haben doch schon die Beatrix Storch!) hat doch 1990 dagegen gestimmt, die Oder-Neisse-Linie als endgültige deutsch-polnische Grenze anzuerkennen. Dass da nach 1945 vorwiegend Polen gelebt haben, interessierte die senikle Rechtsaußen-Bachstelze nicht...
Oder wie unsere Reisebegleiterin 1989 es ausgedrückt hat:
"Hab ich Ihnen mitgebracht schejnes Bichelchen ieber Brzeg, ist polnisch, aber Bilder sind deitsch!" (Das war so, ich schwör!). Dann erzählte sie was von Ostereiern, die man sogar in die Waschmaschine tun könnte... (warum oder wozu hat sie nicht näher erläutert, aber Ihre Mutter "war a Wienerin!" Wie die dann nach Schlesien gekommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis).
Nazi-Oma Steinbach (ist die mittlerweile zur AfD gewechselt? Wollen die diese olle Spinatwachtel überhaupt? Die haben doch schon die Beatrix Storch!) hat doch 1990 dagegen gestimmt, die Oder-Neisse-Linie als endgültige deutsch-polnische Grenze anzuerkennen. Dass da nach 1945 vorwiegend Polen gelebt haben, interessierte die senikle Rechtsaußen-Bachstelze nicht...
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).
Nilkheimer hat geschrieben:AxelKruse_FG hat geschrieben: Besetzung der Ukraine, mittlerweile kaum noch beachtet von der westlichen Öffentlichkeit.
Unabhängig vom Rest ist das evidenter Unfug. Fennseh und Zeitungen (und Internet erst recht) sind nach wie vor zu Recht voll damit.

"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."
(Batman)
(Batman)
Gibts des hat geschrieben:Blöd bloß, dass es dort vorher auch schon Leute gab... Also betrieb der deutsche Orden aus meiner Sicht eine frühe Form der Kolonialisierung und eine Berufung darauf darf heute als Rassismus gelten (kann weiter begründet werden).
Nicht nur aus deiner, das ist Konsens in der Forschung. Allerdings ging's da vordergründig um die "Christianisierung", waren ja alles gottlose Heiden dort.
ich freu mich schon auf die Mme X, welche bei uns arbeitet
- Sie ist eine gebürtige (halb) Kanakin aus Neukaledonien.
rassismus gab's als idee schon, bevor der mensch auftauchte
so ungefähr seit dem vorletzten urknall
- Sie ist eine gebürtige (halb) Kanakin aus Neukaledonien.
Gibts des hat geschrieben: eine frühe Form des Rassismus...
rassismus gab's als idee schon, bevor der mensch auftauchte
so ungefähr seit dem vorletzten urknall
das ist doch keine Musik
Tifferette hat geschrieben:Nilkheimer hat geschrieben:AxelKruse_FG hat geschrieben: Besetzung der Ukraine, mittlerweile kaum noch beachtet von der westlichen Öffentlichkeit.
Unabhängig vom Rest ist das evidenter Unfug. Fennseh und Zeitungen (und Internet erst recht) sind nach wie vor zu Recht voll damit.
Ja, nach wie vor starke mediale Präsenz. Aber wie intensiv wird das noch wahrgenommen? Ich kann's nicht statistisch belegen, ich kann nur von mir ausgehen: Seit knapp zwei Wochen habe ich meinen Nachrichtenkonsum stark runtergefahren. Völlig ungeplant, das kam einfach so.
Nicht dass mir die Lage in der Ukraine egal wäre. Oder die anderen Probleme; der Iran kurz vor der A-Bombe, Chinas Manipulations-Krieg im Westen... Ich nehme schon noch genug wahr. Aber ich suche es nicht mehr und vertiefe es nur noch selten.
Ist mir grad alles bissle viel.
Familie Mild hat geschrieben:Alle Flüchtlinge wurden abgewertet, in gewissen Kreisen, üblicherweise.
Was die Abwertung der Nachkriegs-Flüchtlinge aus Ostpreußen, Schlesien, Batschka etc., etc. angeht: Ich empfehle das Buch "Kalte Heimat".

Mein Vater wurde 1934 in Breslau geboren. Ende 1945 floh er nach Leipzig, weil dort entfernte Verwandte gewohnt haben, dorthin geflüchtet sind. Sein Vater ist in Leningrad brutal verreckt. Seine Mutter hatte schnell einen neuen Lebensgefährten. Der war wohl eine Null. Mein Vater hat mal mitbekommen, dass seine Mutter von Russen vergewaltigt wurde, und dass Sie dabei eine gewisse Freude daran hatte.
Das hat er mir mal kurz vor seinem Tode gebeichtet.
Irgendwann hat er sich dann nach Ludwigsburg weiter gekämpft, weil dort auch ein paar weitere Verwandte untergekommen sind.
Die waren bei meiner Großmutter mütterlich untergebracht. Diese hatten eine Küferei und Weinhandlung, eine Riesengebäude. Schwäbische Herzlichkeit. Bald waren oben die ganzen Schlesier eingezogen. Auch mein Vater. Er war um die zwanzig, die Tochter meiner Großmutter 18. Nach ihrem ersten Näherkommen, bin wohl ich entstanden. hehe.
Mein Vater hat sich als Elekriker hochgearbeitet und landete früh bei der Post.
Im Jahre 1966 sind wir dann nach Möglingen in neugebaute "Postlerblocks" gezogen.
Wir wurden damals als Assis und "Flichtlinge" beschimpft und links liegen gelassen. Die Möglingen waren damals grausam.
Gerettet hat mich die Freundschaft zu ein paar Jungs in der Nachbarschaft. Dann im Fußballverein und so ging es langsam bergauf. Allerdings wurde die Verachtung gegenüber meiner Eltern immer krasser. Steppwolf: Born to be wild, Stones: Street Fighting Man, Fleetwood Mac: Oh well, taten ihr übriges
Das hat er mir mal kurz vor seinem Tode gebeichtet.
Irgendwann hat er sich dann nach Ludwigsburg weiter gekämpft, weil dort auch ein paar weitere Verwandte untergekommen sind.
Die waren bei meiner Großmutter mütterlich untergebracht. Diese hatten eine Küferei und Weinhandlung, eine Riesengebäude. Schwäbische Herzlichkeit. Bald waren oben die ganzen Schlesier eingezogen. Auch mein Vater. Er war um die zwanzig, die Tochter meiner Großmutter 18. Nach ihrem ersten Näherkommen, bin wohl ich entstanden. hehe.
Mein Vater hat sich als Elekriker hochgearbeitet und landete früh bei der Post.
Im Jahre 1966 sind wir dann nach Möglingen in neugebaute "Postlerblocks" gezogen.
Wir wurden damals als Assis und "Flichtlinge" beschimpft und links liegen gelassen. Die Möglingen waren damals grausam.
Gerettet hat mich die Freundschaft zu ein paar Jungs in der Nachbarschaft. Dann im Fußballverein und so ging es langsam bergauf. Allerdings wurde die Verachtung gegenüber meiner Eltern immer krasser. Steppwolf: Born to be wild, Stones: Street Fighting Man, Fleetwood Mac: Oh well, taten ihr übriges
Trumpf ist die Seele vom Spiel!
Ich habe meine Großeltern väterlicherseits me kennengelernt. Mein Großvater kam aus Stalingrad nuicht zurück, meine
Großmutter weigerte sich bis 1955, ihn für tot erlären zu lassen, obwohl ihre Kinder, darunter mein Vater, ihr immer versucht haben, klarzumachen, dass er nicht zurückkommt. Als dann Adenauer 1955 alle noch lebenden Kriegsgefange nen zurück nach Deutschland geholt hat, und er nicht dabei war, musste sie akzeptieren, dass er tot war. Den Tod ihres Mannes hat sie nie verwunden und starb 1959.
Die Großeltern mütterlicherseits waren Donauschwaben. Bein Großvater kam aus einem Dorf in der Nähe vom Semlin, das heißt heute Zemun und gehört zu Belgrad. Meine Oma stammt aus Slawonien (im heutigen Kroatien), unter "normalen Umständen" wären sie sich wohl nie begegnet, beide kamen sie in ein Flüchtlinglager im österreichischen Vöcklabruck. Von dort ging es zunächt nach Haigerloch, schließlich auf die Alb (die Textilindustrie braucht Arbeitskräfte).
Großmutter weigerte sich bis 1955, ihn für tot erlären zu lassen, obwohl ihre Kinder, darunter mein Vater, ihr immer versucht haben, klarzumachen, dass er nicht zurückkommt. Als dann Adenauer 1955 alle noch lebenden Kriegsgefange nen zurück nach Deutschland geholt hat, und er nicht dabei war, musste sie akzeptieren, dass er tot war. Den Tod ihres Mannes hat sie nie verwunden und starb 1959.
Die Großeltern mütterlicherseits waren Donauschwaben. Bein Großvater kam aus einem Dorf in der Nähe vom Semlin, das heißt heute Zemun und gehört zu Belgrad. Meine Oma stammt aus Slawonien (im heutigen Kroatien), unter "normalen Umständen" wären sie sich wohl nie begegnet, beide kamen sie in ein Flüchtlinglager im österreichischen Vöcklabruck. Von dort ging es zunächt nach Haigerloch, schließlich auf die Alb (die Textilindustrie braucht Arbeitskräfte).
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).
Gibts des hat geschrieben:Ja, ich dachte auch immer es handle sich ums CC „inwrichtig“
35 Km entfernt von meinen Großeltern.Bundes-Jogi hat geschrieben:Die Großeltern mütterlicherseits waren Donauschwaben. Bein Großvater kam aus einem Dorf in der Nähe vom Semlin, das heißt heute Zemun und gehört zu Belgrad.
25 Km von meiner Großmutter.… beide kamen sie in ein Flüchtlinglager im österreichischen Vöcklabruck.
Nee, nee, ab da ging‘s auseinander. Kirchheim/Teck, dann Stuttgart Rot.Von dort ging es zunächt nach Haigerloch, schließlich auf die Alb (die Textilindustrie braucht Arbeitskräfte).

Tamasi hat geschrieben:35 Km entfernt von meinen Großeltern.Bundes-Jogi hat geschrieben:Die Großeltern mütterlicherseits waren Donauschwaben. Bein Großvater kam aus einem Dorf in der Nähe vom Semlin, das heißt heute Zemun und gehört zu Belgrad.25 Km von meiner Großmutter.… beide kamen sie in ein Flüchtlinglager im österreichischen Vöcklabruck.Nee, nee, ab da ging‘s auseinander. Kirchheim/Teck, dann Stuttgart Rot.Von dort ging es zunächt nach Haigerloch, schließlich auf die Alb (die Textilindustrie braucht Arbeitskräfte).
Dafür hat Kirchheim/Teck eine Partnerschaft mit der Stadt Bulkes in der Batschka. Da ist wohl auch immer so ein Treffen der Bulkeser.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).
Spielgerät hat geschrieben:Seren Dipity hat geschrieben:
Die US-Bevölkerung ist viermal so groß wie die deutsche, wenn wir unsere Amokläufe mal vier nehmen, ist der Unterschied zu den Vereinigten Staaten bezüglich der Häufigkeiten von Amokläufen gar nicht mehr so groß, obwohl wir ein recht striktes Waffengesetz haben.
Never ever, oder kannst du das mit Zahlen belegen?
Seren Dipity hat geschrieben:Nein, kann ich leider nicht. Habs eben versucht, aber keine vergleichbaren Zahlen (und Definitionen) gefunden.
Natürlich kannst du das nicht, weil's eben gelinde gesagt Unfug ist.
Weiter geht's, von heute:
The victims of the shooting at a hospital in Tulsa, Oklahoma, were named on Thursday morning. Dr Preston Phillips, Dr Stephanie J Husen, Amanda Green and William Love died when a man carrying a rifle and a handgun entered their building on a hospital campus on Wednesday, there to carry out the latest in a series of US mass shootings.
...]
Since January, there have been 12 shootings where four or more people have been killed, according to an Associated Press/USA Today/Northeastern University mass killing database. Those shootings have left 76 dead, including 31 adults and children in Buffalo and Texas.
https://www.theguardian.com/us-news/2022/jun/02/tulsa-shooting-hospital-oklahoma
Die USA haben ungefähr viermal so viele Einwohner wie die Bundesrepublik, nach deiner Logik hätten wir dieses Jahr ergo bereits 3 Amokläufe mit Schusswaffen haben müssen!
Merksch was...
Das sind wohl die Zahlen für Amokläufe mit vier oder mehr Toten. Die andere Definition sind vier oder mehr Verletzte oder Tote, und davon gab’s laut Washington Post dieses Jahr bisher 231 in den USA.
https://www.washingtonpost.com/nation/2 ... s-in-2022/
https://www.washingtonpost.com/nation/2 ... s-in-2022/
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