Genau dasselbe hier: Geraune, Geraune, Geraune.
Zunächst mal ist der Artikel in der taz handwerklich schlecht. Geht gleich ganz vorne los - im Verwaltungsgericht gibt es keine "Anklagebank". Weil es keine Angeklagten gibt. Und auch keinen Verteidiger. Ich ordne das (und das hat jetzt direkten Bezug zum eigentlichen Thema) aber unter "unfähig" und nicht unter "malicious intent" von Seiten der taz bzw. des Autoren ein. Das sollte man übrigens häufiger tun.
Genau dasselbe mit diesem "Skandälchen". Für jeden einzelnen Punkt, der da aufgeworfen wird, gibt es entweder plausible Erklärungen, oder es ist halt Geraune. Beispiel: die Entscheidungsträger "stehen der CDU nahe". Aha. Und jetzt? Wie stehen sie nahe? Mitglieder? Funktionäre? Rennen die mit CDU-Shirts durchs Gericht? Und selbst wenn (!) das so stimmt - gibt es Anhaltspunkte dafür, dass das die Entscheidung beeinflusst hat? Das ist sehr, sehr dünn.
Da hat jemand Scheiße gebaut, fraglos. Das aber zur kleinen Spiegelaffäre im Sommerloch hochzujazzen ist bizarr. Denn meist, siehe oben, liegt in solchen Fällen entweder Unfähigkeit oder zumindest ein schwerer Fehler vor; Niedertracht hingegen selten. Aber natürlich springt jeder Hans und Franz drauf an, war ja auch so geplant.
Man kennt diese Mechanismen inzwischen zur Genüge, aber es ist einfach frustrierend.
Zunächst mal ist der Artikel in der taz handwerklich schlecht. Geht gleich ganz vorne los - im Verwaltungsgericht gibt es keine "Anklagebank". Weil es keine Angeklagten gibt. Und auch keinen Verteidiger. Ich ordne das (und das hat jetzt direkten Bezug zum eigentlichen Thema) aber unter "unfähig" und nicht unter "malicious intent" von Seiten der taz bzw. des Autoren ein. Das sollte man übrigens häufiger tun.
Genau dasselbe mit diesem "Skandälchen". Für jeden einzelnen Punkt, der da aufgeworfen wird, gibt es entweder plausible Erklärungen, oder es ist halt Geraune. Beispiel: die Entscheidungsträger "stehen der CDU nahe". Aha. Und jetzt? Wie stehen sie nahe? Mitglieder? Funktionäre? Rennen die mit CDU-Shirts durchs Gericht? Und selbst wenn (!) das so stimmt - gibt es Anhaltspunkte dafür, dass das die Entscheidung beeinflusst hat? Das ist sehr, sehr dünn.
Da hat jemand Scheiße gebaut, fraglos. Das aber zur kleinen Spiegelaffäre im Sommerloch hochzujazzen ist bizarr. Denn meist, siehe oben, liegt in solchen Fällen entweder Unfähigkeit oder zumindest ein schwerer Fehler vor; Niedertracht hingegen selten. Aber natürlich springt jeder Hans und Franz drauf an, war ja auch so geplant.
Man kennt diese Mechanismen inzwischen zur Genüge, aber es ist einfach frustrierend.
Zuletzt geändert von Tifferette am 14. Juni 2022 12:18, insgesamt 1-mal geändert.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."
(Batman)
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