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Phänomenales Dokument. Der setzt sich da hin und erzählt seinen kompletten Werdegang.

Nun weiß man auch, von wem die Idee kam, ihn zum VfB zu holen, bzw. wer die Verbindung hatte: nicht Hitzlesberger oder Dietrich, sondern

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Mislintat sollte schon Schindelmeisers Nachfolger werden. Ob er’s auch geworden wäre ist unklar, sagt er, aber die Gespräche waren konkret. Es passte zeitlich nicht, weil er für den BVB noch die laufende Transferperiode machen wollte, und so kam Reschke.

Spielgerät
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Nice Weather hat geschrieben:Phänomenales Dokument. Der setzt sich da hin und erzählt seinen kompletten Werdegang.



Würde er das auch tun, wenn er innerlich mit einem Abschied liebäugelt, wie manche vermuten? Ich glaube nicht. Also ein positives Signal.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

de mappes
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Mislintat sollte schon Schindelmeisers Nachfolger werden. Ob er’s auch geworden wäre ist unklar, sagt er, aber die Gespräche waren konkret. Es passte zeitlich nicht, weil er für den BVB noch die laufende Transferperiode machen wollte, und so kam Reschke.


Dann war es aber doch Dietrich...der holte ja auch Reschke statt dessen und entließ Schindelmeiser
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CoachingZone
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Meiner unbescheidenen Meinung nach kann man aus dem Interview mit VfBSTR deutlichst herauslesen - wenn man den vielen kleinen Interviewschnipseln aus den vergangenen Monaten keinen Glauben schenken wollte -, dass Mislintat an dem Projekt VfB hängt (selbst mit all seinen, insbesondere finanziellen Einschränkungen) und nur geht/nicht verlängert, wenn der Club seinen Einflussbereich beschneiden will, sei es durch einen veränderten Vertrag oder durch die Bestellung eines unpassenden Sportvorstands, der sich in misstrauischer und überkontrollierender Weise einmischt, oder wenn er die Ausrichtung verändert (weg von Jung und Wild hin zu erfahren und sicher a la Union Berlin).

Das Interview hat in herausragender Weise die vielen Gedanken transparent gemacht, mit denen Mislintat den Kader für den VfB plant. Welche Spieler man mit welchen Fähigkeiten für welche Spielweise braucht, welche Spieler zu welcher Zeit für den VfB verfügbar und machbar waren und sind, sowohl in finanzieller Hinsicht, als auch, was die Unsicherheiten zwischen 1. und 2. Liga betrifft. Und er hat zu Recht betont, dass man in den Sphären, in denen sich der VfB bewegt, keinerlei Garantien hat, dass das, was man geplant hat, auch funktioniert.

Mich hat mit am meisten bewegt, mit welchem Pflichtbewusstsein gegenüber dem Club und insbesondere der aktuellen finanziellen Situation er die Transfers abwickelt, wie sehr ihm wichtig ist, dass Positionen durch kompetente Leute bekleidet werden und wie klar und ohne jede emotionale Betroffenheit er anderen Rechte zugesteht, sei es bei Transfer-Entscheidungen (wie jetzt mit dem HSV bezüglich Vagnoman) oder bei der Verlängerung seines Vertrags (wie mit Wehrle, dem er zugesteht, ihn zuvor eine Transferperiode lang zu beurteilen).

Für mich persönlich stellt sich nach dem bisher Geleisteten und nach seinen Aussagen die Frage nach einer Verlängerung des Vertrags gar nicht. Mach et Wehrle!
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Spielgerät hat geschrieben:Würde er das auch tun, wenn er innerlich mit einem Abschied liebäugelt, wie manche vermuten? Ich glaube nicht. Also ein positives Signal.


Man muss da nichts deuten, er sagt wie’s ist. Mit Wehrle scheint er kein Problem zu haben, und ich deute es auch so, dass Wehrle kapiert, wie Mislintat sich die Zusammenarbeit mit einem Sportvorstand vorstellt.

de mappes
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CoachingZone hat geschrieben:Meiner unbescheidenen Meinung nach kann man aus dem Interview mit VfBSTR deutlichst herauslesen - wenn man den vielen kleinen Interviewschnipseln aus den vergangenen Monaten keinen Glauben schenken wollte -, dass Mislintat an dem Projekt VfB hängt (selbst mit all seinen, insbesondere finanziellen Einschränkungen) und nur geht/nicht verlängert, wenn der Club seinen Einflussbereich beschneiden will, sei es durch einen veränderten Vertrag oder durch die Bestellung eines unpassenden Sportvorstands, der sich in misstrauischer und überkontrollierender Weise einmischt, oder wenn er die Ausrichtung verändert (weg von Jung und Wild hin zu erfahren und sicher a la Union Berlin).

Das Interview hat in herausragender Weise die vielen Gedanken transparent gemacht, mit denen Mislintat den Kader für den VfB plant. Welche Spieler man mit welchen Fähigkeiten für welche Spielweise braucht, welche Spieler zu welcher Zeit für den VfB verfügbar und machbar waren und sind, sowohl in finanzieller Hinsicht, als auch, was die Unsicherheiten zwischen 1. und 2. Liga betrifft. Und er hat zu Recht betont, dass man in den Sphären, in denen sich der VfB bewegt, keinerlei Garantien hat, dass das, was man geplant hat, auch funktioniert.

Mich hat mit am meisten bewegt, mit welchem Pflichtbewusstsein gegenüber dem Club und insbesondere der aktuellen finanziellen Situation er die Transfers abwickelt, wie sehr ihm wichtig ist, dass Positionen durch kompetente Leute bekleidet werden und wie klar und ohne jede emotionale Betroffenheit er anderen Rechte zugesteht, sei es bei Transfer-Entscheidungen (wie jetzt mit dem HSV bezüglich Vagnoman) oder bei der Verlängerung seines Vertrags (wie mit Wehrle, dem er zugesteht, ihn zuvor eine Transferperiode lang zu beurteilen).

Für mich persönlich stellt sich nach dem bisher Geleisteten und nach seinen Aussagen die Frage nach einer Verlängerung des Vertrags gar nicht. Mach et Wehrle!


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Wenn sich allerdings Verantwortliche eines anderen Clubs das anhören, brauchen sie kein Gespräch mehr mit ihm führen. Wie ich schon lange vermutet hatte, steht er bei den allermeisten auf dem Zettel, keine Frage.


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Natürlich weiß Mislintat, dass er sofort anderswo unterkommen wird, wenn der VfB seinen Vertrag nicht verlängert. Dafür hätte es dieses Interview nicht gebraucht.

Meiner bescheidenen Meinung nach geht es SM in diesem Interview darum, wie auch in den vielen Interviewschnipseln zuvor, der Öffentlichkeit (v.a. den Fans, die Zeitungsleser, Fernsehgucker oder Podcasthörer, neuerdings auch -zuschauer sind) klarzumachen und transparent darzustellen, für welchen Weg des VfB er steht und sich einsetzt und einsetzen will. Das würde er nicht tun, wenn ihm an dem Projekt VfB nichts liegt. Im Gegenteil, SM scheint mir eine durchaus treue Seele zu sein, die, wenn sie sich mal gebunden hat, nicht so leicht aufhört und geht. Außer die Bedingungen machen ein gutes und erfolgreiches Schaffen nicht oder nur schwer möglich.

Eigentlich dürfte sich die Frage, OB man mit Mislintat verlängert, gar nicht stellen. Dass sie sich offensichtlich stellt, kann ich mir nur mit der Eitelkeit oder dem Neid mancher Verantwortungsträger erklären, die es nicht ertragen, dass ihr Rat wenig bis nicht gefragt ist, weil jemand anderes selbständig die richtigen Entscheidungen trifft.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Unter Westfalen
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Ich habe zu ihm eine Art Grundvertrauen. Er ist von seiner Aufgabe und natürlich auch von sich selbst überzeugt. Einige meiner westfälischen Freunde sind ähnlich aufgestellt. Stichwort: Bergbautradition. Auch wenn der Bergbau nicht mehr existiert, sind die in diesem Beruf erforderlichen Werte nach wie vor im Ruhrgebiet präsent.
Und Mis ist ein total emotionaler Mensch, ich würde sagen ein Menschenfänger, insofern ist die Analogie auf seinen antiken Vorgänger gar nicht so abwegig.
Er ist von der Aufgabe, diesen Verein wieder nach oben zu führen, total überzeugt, ja geradezu besessen, in einem positiven Sinne. Und er vertritt die Werte, die dafür erforderlich sind, in höchstem Maße.
Und er ist lernfähig, was nach der Katastrophensaison auch dringend erforderlich ist.
Wenn das die Großkopfeten im Verein auch erkennen, könnte er uns noch lang erhalten bleiben.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


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Unter Westfalen hat geschrieben:Und Mis ist ein total emotionaler Mensch, ich würde sagen ein Menschenfänger, insofern ist die Analogie auf seinen antiken Vorgänger gar nicht so abwegig.


... plus authentisch und verlässlich, was man bei jeder seiner Aussagen wahrnimmt.

Unter Westfalen hat geschrieben:Und er ist lernfähig, was nach der Katastrophensaison auch dringend erforderlich ist.


Ist für mich keine Überraschung. Wer auf wissenschaftlicher Basis an die Dinge des Lebens herangeht, will, wenn etwas nicht klappt, sofort herausfinden, warum, und es anschließend besser machen. Spreche da aus eigener Erfahrung...

Übrigens imho auch ein Grund, warum er sich mit Matarazzo so gut versteht. Der tickt nämlich genauso.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


Er kann gut erzählen, das Ganze ist relativ kurzweilig. Er bräuchte halt jemanden, der neben ihm sitzt und ihm jedes Mal eine scheuert, wenn er “Thematiken” sagt.

Das Erfrischende an diesem Gespräch und an ihm ist die Offenheit, und es ist extrem ergiebig und aufschlussreich, wenn jemand fünf Minuten Zeit hat eine Frage zu beantworten. In der Zeitung wird sowas auf zwei Sätze heruntergedampft, die meistens für zu viele Interpretationen offen sind.

CoachingZone
Halbdaggl
Gibts des hat geschrieben:mal sehen, wann ich die fünf Stunden zusammenstückeln kann


Wenn Du nicht besonderen Wert aufs Visuelle legst, sondern Dich mit dem Zuhören bescheidest, kann ich Dir empfehlen, es als Audio auf der VfBSTR-Homepage anzuhören. Da ist es in Kapiteln unterteilt, und eine Kapitelübersicht findest Du da auch. Ist auch ganz praktisch, wenn man einzelne Dinge nochmals anhören will...

https://vfbstr.de/mislintalk---im-gespr ... mislintat/
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Die größte Überraschung ist vielleicht, dass Mislintat eigentlich kein Statistikfuzzi ist, sondern eher ein Fußballglotzer (und Spieler). Als er als Analyst anfing, war alles videobasiert, Daten kamen dann nach und nach hinzu. Sportlehrer studiert und Trainerschein gemacht, und hat in Dortmund eng mit Zorc zusammengearbeitet, und nicht nur in irgendeinem Dachstübchen Datenbanken ausgewertet. So gesehen ist der Weg zum Sportdirektor viel logischer als ich dachte. Da hat man nicht einen Scouting-Nerd plötzlich ins kalte Wasser geschmisssen.

zappaf
Granadaseggl
@de Mappes: Über 5 Stunden, seit 17 Uhr online und du hast dir alles angeschaut um 18:30? :shock:

Ich hielt die Schnelldurchlauftaste manchmal eben etwas länger...

:prost:
Trumpf ist die Seele vom Spiel!

schwaebi
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Grasdaggl
Mislintat sollte schon Schindelmeisers Nachfolger werden. Ob er’s auch geworden wäre ist unklar, sagt er, aber die Gespräche waren konkret. Es passte zeitlich nicht, weil er für den BVB noch die laufende Transferperiode machen wollte, und so kam Reschke.


Der ist schuld an dem 2. Schlamassel!!!!! :shock:
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.


de mappes
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Spamferkel
zappaf hat geschrieben:@de Mappes: Über 5 Stunden, seit 17 Uhr online und du hast dir alles angeschaut um 18:30? :shock:

Ich hielt die Schnelldurchlauftaste manchmal eben etwas länger...

:prost:


:lol: :prost:
Na also, problem gelöst (Das Problem von zb Hasi :arr: )
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