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Local Zero
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Grasdaggl
Unsere Süßkirschen wachsen dieses Jahr reichlich. Letztes hatten wir handgestoppt original 0. Sind auch schön rot, allerdings schmecken sie komischerweise etwas bitter. Naja, ich gebe ihnen noch eine Woche, vielleicht süßt Mother Nature ja noch etwas nach.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Local Zero
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Grasdaggl
Yo, motherfucking rain: Hier gießt´s schon wieder. Und soll auch bis Donnerstag so bleiben, wie ich gerade gesehen habe. Fuck. Die Schnecken freut´s. Drecksviecher. Haben mir vorgestern in einer Nacht die Hälfte meiner Kohlrabis weggefressen. Nicht mal der Rucola ist vor diesen Monstern sicher.

Andererseits: Wenn ich der monatlichen Statistik unseres Lokalblättchens glauebn darf, dann fielen z.B. im Mai 10,4 Liter Regen. Der mittlere monatliche Mai-Niederschlag der letzten 25 Jahre lag bei: 71,3 Liter! :shock:

April 2020: 76,5 Liter. Mittel letzte 25 Jahre: 41,6 Liter
März 2020: 17 Liter, Mittel: 58,9 Liter

Irgendwas passiert da draußen gerade...
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de mappes
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Spamferkel
ich muss nochmal hervor heben, wie effizient sich die zunehmenden Bienenvölker in der Nachbarschaft auf Früchte und Pflanzen auswirken. Wirklich grandios; bin den Nachbarn dafür sehr dankbar und nehmen ihnen dann den Honig aus "meinen" Blüten auch honorierend wieder ab :mrgreen:
Don't criticize what you can't understand

Goofy
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Grasdaggl
jagdhuette hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:


apropos Tomaten
Sind eure (selbst gesäten) dieses Jahr auch so klein?

Alle bis auf eine, die geht mächtig ab. Wunder mich auch schon.


Was ist los mit den Tomaten dieses Jahr?
40 bis 50 cm hoch, und das Anfang Juli.
Eine ist überhaupt nur so hoch, weil sie die großen Blätter nach oben reckt. Hab ich etwa den Haupttrieb weggegeizt? :bounce: :|

Die anderen sehen wenigstens aus wie Tomaten. Die ersten Ansätze von Blüten sind da.
Aber die sollen mal in die Höhe gehen die nächsten Wochen. Hopphopp.

Local Zero
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Grasdaggl
Vier Tage verreist gewesen. Zurück gekommen, komplette Kirsch-Ernte verdorben. Mittwochabend alle noch ok, aber die Süße hat gefehlt. Heute: Fast alle angenagt und angefault von den Bienen, Vögeln und Fliegen. Die paar, die sie noch nicht ruiniert haben schmecken himmlisch. Fuck. Die letzten zwei Jahre waren auch bereits ausgefallen wegen zu kalt/zu nass.
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Goofy hat geschrieben:Was ist los mit den Tomaten dieses Jahr?
40 bis 50 cm hoch, und das Anfang Juli.
Eine ist überhaupt nur so hoch, weil sie die großen Blätter nach oben reckt. Hab ich etwa den Haupttrieb weggegeizt? :bounce: :|

Die anderen sehen wenigstens aus wie Tomaten. Die ersten Ansätze von Blüten sind da.
Aber die sollen mal in die Höhe gehen die nächsten Wochen. Hopphopp.


Wenn jetzt erst die Blüten kommen, dann müssten die schon noch ein bisschen wachsen. Allerdings kann es sein, dass es auch an den Töpfen liegt: im Zweifel immer ne Nummer größer nehmen.

Meine Balkontomaten sind etwa einen Meter hoch geworden, die bei Vati im Garten sind höher. Und größer. Die ersten Früchte sind reif, allerdings ist ein Teil untenrum braun. Keine Braunfäule und auch nicht diese kreisförmige Fäule, die unten am Ansatz entstehen kann, sondern irgend ein anderer Scheiß – die Nachbarn haben zum Teil das selbe Problem.

Goofy
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Grasdaggl
Die Töpfe sind größer wie letztes Jahr.

In einen, Durchmesser vierzig, hab ich zwei Tomaten rein gesetzt. Sicher nicht optimal, aber wenn es daran läge, wären die nebenan ja größer.

Ich hab schon anderweitig gehört, dass sie dieses Jahr nicht so super wachsen.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich säe meine Tomaten im Februar aus, meist um meinen Geburtstag herum, dann vergesse ich es nicht.
Bei Tomaten ist es sinnvoll, sie möglichst früh in größere Töpfe zu versetzen. insofern hat Nice recht.
Aber, wenn sie dann ausgepflanzt werden, sind sie in der Regel halt nicht so groß wie gekaufte. Den Abstand holt man schlecht wieder ein.
Meine gekauften sind jetzt 1,80-2,00 m hoch, die eigenen 1,20-1,50.
Außerdem habe ich einen Teil der Pflanzen bewusst nicht in größere Töpfe umgesetzt. Sie sind jetzt etwa 50 cm hoch und kommen demnächst in das Gewächshaus, um die Ernte bis in den Winter hinein zu verlängern.
Ansonsten ist das Tomatenjahr für mich wie immer: fruchtbar und vielseitig.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Oberschwabe
Schoofseggl
jagdhuette hat geschrieben:Samstag war bei uns dann auch die erste Blüte da. Bald geht es ab.
Bin allerdings gestern anderenorts in eine Biene gedabbt. Schnauze voll - Bestäubung erwünscht/Stechen verboten.

Musst du Hennadreck hintun.
Das kühlt den Stich. Vor allem nachts.
:prost:

Local Zero
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Grasdaggl
jagdhuette hat geschrieben:Samstag war bei uns dann auch die erste Blüte da. Bald geht es ab.
Bin allerdings gestern anderenorts in eine Biene gedabbt. Schnauze voll - Bestäubung erwünscht/Stechen verboten.

Ich praktiziere seit einigen Wochen bei Mückenstichen folgendes: Kochend heißes Wasser, Löffel rein. Wenn der heiß ist, auf den Stich drücken. Erst für einen kurzen Moment (lange hält man das eh nicht aus), dann in immer kürzeren Abständen immer länger. Deinen ganz persönlichen Sado-Maßstab musst Du selbst rausfinden (und wirst Du auch, garantiert :mrgreen: ) Das erstaunliche ist: Das funzt hervorragend, keine Quaddel, kein Jucken. Angeblich denaturiert die Hitze wohl irgendwelche Eiweiße im Mückengift oder Geriinungshemmer oder was auch immer die Biester uns da verabreichen. Letztlich Wumpe, es wirkt jedenfalls. Gibt auch elektronisch beheizte Stifte beim dm mit denen man das praktizieren kann. Ich bleibe aber beim Löffel. Soll laut Aussage eines imkernden Bekannten auch bei Bienenstichen wirken. Er ergänzt das aber noch um eine Kühlung nach der Behandlung mit dem heißen Löffel, weil dann die Schwellung schneller zurückgeht.
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jagdhuette
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Halbdaggl
Ich bin ein paar Tage auf dem Campingplatz und habe genau so einen Zauberstift vom Zeltnachbar bekommen.
Hat hervorragend gewirkt. Keine Schwellung und nur kurz Schmerzen.
Das mit dem Löffel wäre mir vermutlich direkt nach dem Stich zu krass. Zumal es ja meistens draußen passiert.



Local Zero
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:Hättest du das mal einen Tag früher schreiben können?
Oder zwei, damit ich es rechtzeitig gelesen hätte?
Du Arsch.

Bitte.

Im übrigen war das Teil der Diagnose/Therapie: Jetzt weißt Du sicher, dass Du nicht an einer Bienengift-Allergie leidest. Hättest Du mittels Hitze denaturiert, wäre das u.U. nicht so, und beim nächsten Bienenstich, den Du nicht mittels heißem Löffel hättest wegkochen können (weil grad keiner zur Hand), müsstest Du aufgrund eines anaphylaktischen Schocks selbigen dann abgeben.

Herzlichst

Dr. med. Zero

(Alle Kassen)
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Grasdaggl
jagdhuette hat geschrieben:Ich bin ein paar Tage auf dem Campingplatz und habe genau so einen Zauberstift vom Zeltnachbar bekommen.
Hat hervorragend gewirkt. Keine Schwellung und nur kurz Schmerzen.
Das mit dem Löffel wäre mir vermutlich direkt nach dem Stich zu krass. Zumal es ja meistens draußen passiert.

Taugen die Dinger tatsächlich was? Ich da bisher ein bisschen skeptisch, weil die ja maximal nur so zwischen 50 und 55 Grad Wärme liefern.
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Interessante Diskussion. 8)
Ich habe bislang alle Insektenstiche schadlos überstanden. :arr:
Allerdings, nach den 21 Wespenstichen war ich froh, dass die Uni-Klinik grad um die Ecke ist.
Nur der einen Biene trage ich noch nach, dass sie mir in den Daumen gestochen hat, nachdem ich sie als kleiner Junge aus dem Wasser des Gänsepeterbrunnens gerettet hatte.
:)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Local Zero
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Interessante Diskussion. 8)
Ich habe bislang alle Insektenstiche schadlos überstanden. :arr:
Allerdings, nach den 21 Wespenstichen war ich froh, dass die Uni-Klinik grad um die Ecke ist.
Nur der einen Biene trage ich noch nach, dass sie mir in den Daumen gestochen hat, nachdem ich sie als kleiner Junge aus dem Wasser des Gänsepeterbrunnens gerettet hatte.
:)

Undank ist der Welt Lohn.

21? Sieht man da nicht aus wie ein Streuselkuchen?
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich glaube, ich hatte es schon mal berichtet.
Meine Hyposensibilisierung wegen einer Wespengiftallergie war nach 3 Jahren erfolgreich abgeschlossen und kurz danach war mir eine Wespe unter meine Armbanduhr gekrochen und hatte zugestochen. Gewissermaßen Erfolgsbestätigung der Behandlung.
Dann der gezielte Wespenangriff, als ich unabsichtlich beim Kompostumschichten ihr Nest zerstört hatte.
Der Notdienst (Sonntag!) der Klinik stand schon bereit, als meine Tochter mich dort abgeliefert hat. Die Streusel waren über den ganzen Körper verteilt, von daher.
Die Stiche taten auch nicht schlimmer weh als ein einziger. Das Fieber hielt trotz Behandlung einige Stunden an. Eine Nacht unter Beobachtung und am nächsten Tag war alles vorbei.

Übrigens, den ganzen vergangenen Sommer hatte ich ein Wespennest in meinem Gewächshaus, direkt über der Türe am Giebel. Und ich hatte es nicht bemerkt. Erst als im Winter Teile des Nestes herabgefallen waren, kam ich darauf.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Local Zero
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Ich glaube, ich hatte es schon mal berichtet.
Meine Hyposensibilisierung wegen einer Wespengiftallergie war nach 3 Jahren erfolgreich abgeschlossen und kurz danach war mir eine Wespe unter meine Armbanduhr gekrochen und hatte zugestochen. Gewissermaßen Erfolgsbestätigung der Behandlung.
Dann der gezielte Wespenangriff, als ich unabsichtlich beim Kompostumschichten ihr Nest zerstört hatte.
Der Notdienst (Sonntag!) der Klinik stand schon bereit, als meine Tochter mich dort abgeliefert hat. Die Streusel waren über den ganzen Körper verteilt, von daher.
Die Stiche taten auch nicht schlimmer weh als ein einziger. Das Fieber hielt trotz Behandlung einige Stunden an. Eine Nacht unter Beobachtung und am nächsten Tag war alles vorbei.

Übrigens, den ganzen vergangenen Sommer hatte ich ein Wespennest in meinem Gewächshaus, direkt über der Türe am Giebel. Und ich hatte es nicht bemerkt. Erst als im Winter Teile des Nestes herabgefallen waren, kam ich darauf.

Huu... mich schaudert.
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Plan B
Grasdaggl
Ich möchte die Stimmung ja nicht vermiesen, aber ein guter Freund meines Stiefvaters hat nach einem Wespenstich einen anaphylaktischen (ja, endlich wieder mit Fremdwörten klugscheissen) Schock erlitten und ist vor ein daran verstorben.
Man kann das aber heutzutage testen lassen.
Carpe diem.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ja, das stimmt.
Ich bin in Italien nach 7 Stichen in den Fuß offensichtlich sensibiliert worden. Ich spürte keine Schmerzen an den Einstichstellen, aber mir wurde plötzlich ganz heiß. Der ganze Oberkörper war voller Quaddeln und ich bekam schlecht Luft. Im Ospedale in Como war ich einen Tag unter Aufsicht, bis es mir wieder einigermaßen besser ging. Wieder zuhause, bei unseren Verwandten, erlitt ich einen Schwächeanfall. Danach ging es mir wieder besser.
Der italienische Arzt riet mir, die Sache in Deutschland abklären zu lassen. In der Uniklinik hier stellte man dann die Wespengiftallergie fest. RAST-Wert 4, die höchste Stufe, wie man mir erklärte.
Die Hyposensibilisierung dauerte insgesamt 3 Jahre. Erst eine Woche stationär, jede Stunde ein Stich mit steigender Intensität. Meine Oberarme sahen trotz Kühlung aus wie die von Popeye. Danach jeden Monat eine Injektion unter ärztlicher Aufsicht. Mein damaliger Hausarzt war sehr ängstlich und rechnete jedesmal mit einem anaphylaktischen Schock. Aber es ging alles gut. Ich habe insgesamt zweimal richtig Glück gehabt.
Den Rest habe ich schon erzählt.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai