Unter Westfalen hat geschrieben:Ja, das stimmt.
Ich bin in Italien nach 7 Stichen in den Fuß offensichtlich sensibiliert worden. Ich spürte keine Schmerzen an den Einstichstellen, aber mir wurde plötzlich ganz heiß. Der ganze Oberkörper war voller Quaddeln und ich bekam schlecht Luft. Im Ospedale in Como war ich einen Tag unter Aufsicht, bis es mir wieder einigermaßen besser ging. Wieder zuhause, bei unseren Verwandten, erlitt ich einen Schwächeanfall. Danach ging es mir wieder besser.
Der italienische Arzt riet mir, die Sache in Deutschland abklären zu lassen. In der Uniklinik hier stellte man dann die Wespengiftallergie fest. RAST-Wert 4, die höchste Stufe, wie man mir erklärte.
Die Hyposensibilisierung dauerte insgesamt 3 Jahre. Erst eine Woche stationär, jede Stunde ein Stich mit steigender Intensität. Meine Oberarme sahen trotz Kühlung aus wie die von Popeye. Danach jeden Monat eine Injektion unter ärztlicher Aufsicht. Mein damaliger Hausarzt war sehr ängstlich und rechnete jedesmal mit einem anaphylaktischen Schock. Aber es ging alles gut. Ich habe insgesamt zweimal richtig Glück gehabt.
Den Rest habe ich schon erzählt.
Kacke, das macht mir jetzt schon ein bisschen Angst. Ich bin auch Allergiker, allerdings nur Gräserpollen. Oder spielt diese Disposition keine Rolle?
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."
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