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Unter Westfalen hat geschrieben:Wieder mal Ärger bei Springer:
https://www.rnd.de/politik/schlechtes-s ... obal-de-DEDöpfner kritisierte „parteiischen“ Journalismus der Konkurrenz
Der Glaubwürdigkeit des ambitionierten deutschen Digitalkonzerns in den USA dürften die eigenartigen Bemerkungen ihres Vorstandschefs jedenfalls kaum dienlich sein. Ausdrücklich beklagt Döpfner in dem Porträt der „Washington Post“ nämlich, dass die amerikanische Presse zu polarisiert geworden und die ehrwürdigen Blätter „New York Times“ und „Washington Post“ zu stark nach links gedriftet seien. Mit „Politico“ wolle Springer beweisen, dass ein „unparteiischer“ Journalismus der bessere Weg sei.
Ein Verleger, der für die Wiederwahl des Möchtegernautokraten und Pressefeindes Trump beten lässt, scheint nicht so recht zu dieser dezidiert neutralen Positionierung zu passen. Möglicherweise aber ist es genau das, was Döpfner unter Ironie versteht. Der 59-Jährige, dessen Sohn als Stabschef bei dem milliardenschweren Trump-Unterstützer Peter Thiel arbeitet, betont jedenfalls in der „Washington Post“ vehement seine politische Unabhängigkeit. Er sei, wird Döpfner zitiert, ein „nicht-jüdischer Zionist“ mit „liberalen Neigungen“.Politico fand ich bis jetzt immer ausgewogen. Bin gespannt, ob das so bleibt. Nach der Döpfner-Aussage wahrscheinlich nicht.
Döpfners Gebetsaufruf für Trump war reine Ironie. Sagt Döpfner:
"Der Springer-Chef bestätigt inzwischen, dass er die Mail verschickt habe, der Inhalt sei aber ironisch gemeint gewesen... Mit dem „Gebetsaufruf“ habe Döpfner deshalb nur zum Ausdruck bringen wollen, dass er bei einem Wahlsieg Trumps gute Chancen sieht, die Macht von Google zu brechen. Denn der US-Techriesen bereitet Medienkonzernen wie Axel Springer zunehmend Probleme in der Vermarktung der eigenen Inhalte – auch in den USA. "Und überhaupt beruht die Geschichte auf einem Missverständnis. Sagt Springer:
"Laut „Washington Post“ (€) hat Döpfner im Gespräch zunächst abgestritten, die Mail überhaupt verfasst zu haben. Erst als die US-Journalisten ihn mit einem Ausdruck konfrontierten, habe er sich erinnern können. Die Springer-Sprecherin dazu: „Warum hat er die interne Nachricht dann im Interview mit der Journalistin der ‚Washington Post‘ zunächst abgestritten? Hat die ‚Washington Post‘ ihn bei einer Lüge ertappt? Nein, denn kennt man das vollständige Gespräch, gibt es dafür eine plausible Erklärung. Er hatte die Frage zunächst missverstanden und war davon ausgegangen, dass die Frage darauf abzielte, ob er mit einer Mail dazu aufgerufen habe, Trump in der Wahl zu unterstützen."https://meedia.de/2022/09/07/so-ordnet- ... pfner-ein/"MAGA" und "Amen" ist jetzt phonetisch aber auch nicht so weit auseinander.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."