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Auswurf
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Grasdaggl
https://www.youtube.com/channel/UCksqMN ... Z3QpYhbI3w

ich hab mir ziemlich alles der serie "elefantenrunde" reingezogen
folge 1 bis bla bla

mein gott, waren das alles arrogante, selbstverliebte, kaum zu ertragende alphamännchen.
Da ist schröder nur ein abziehbildchen im vergleich.
Ich kann mich der verherrlichung dieser großkotze nicht anschliessen.
Kohl ist der schlimmste - genscher, der uneitelste.
Auch wenn Schmidt sexy war.... so kann man den scheiss nicht bringen

kaum zu ertragen, wie die miteinander umgehen-
- Spiegelbild der zeit?
Jedenfalls eher schlimmer als heute

man weiß ja auch mittlerweile, welchen dreck die am stecken hatten
das ist doch keine Musik


Local Zero
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:https://www.youtube.com/channel/UCksqMNArcjtaoZ3QpYhbI3w

ich hab mir ziemlich alles der serie "elefantenrunde" reingezogen
folge 1 bis bla bla

mein gott, waren das alles arrogante, selbstverliebte, kaum zu ertragende alphamännchen.
Da ist schröder nur ein abziehbildchen im vergleich.
Ich kann mich der verherrlichung dieser großkotze nicht anschliessen.
Kohl ist der schlimmste - genscher, der uneitelste.
Auch wenn Schmidt sexy war.... so kann man den scheiss nicht bringen

kaum zu ertragen, wie die miteinander umgehen-
- Spiegelbild der zeit?
Jedenfalls eher schlimmer als heute

man weiß ja auch mittlerweile, welchen dreck die am stecken hatten
"Echte Kerle". Ließe man diese Riege auf die heutige deutsche Wählerschaft los, hätten wir Bolsonaro- oder Ziegenfickerverhältnisse im Land.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
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Grasdaggl
Eigentlich halte ich von politischer Einflussnahme seitens nichtlegitimierter Faschingseliten rein gar nichts. Aber in diesem Punkt schwanke ich dann doch stark, das gebe ich zu. Heiligt hier der Zweck die Mittel?

https://www.spiegel.de/panorama/koenig- ... 133587d609

Vielleicht legte der arbeitsscheue Globuli-Kasper erst mal seine geplante Rede zur Abnahme vor, dann kann man immer noch entscheiden.
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Seren Dipity
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Schoofseggl
Das in Finnland ansässige Centre for Research of Energy hat neue Zahlen veröffentlicht. In den sieben Kriegsmonaten hat Moskau für 158 Milliarden Euro Öl, Gas und Kohle verkauft – und für den Krieg gegen die Ukraine bisher nur 96 Milliarden ausgegeben. Der Westen bleibt nach wie vor der Hauptabnehmer der russischen Energieressourcen und hat damit den Krieg gegen sich selbst zu 100 Prozent finanziert.

https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... nutzt.html

Die Sanktionen haben also nicht bewirkt, dass wir Putin die finanziellen Mittel für seine Kriegsführung entziehen konnten, sondern genau das Gegenteil. Zumal durch die viel höheren Preise die wir nun bezahlen müssen, uns eine Rezession ins Haus steht, was die ganze Geschichte nun immer mehr in eine reine Selbstsanktionierung verkehrt.

Und das alles, weil wir nicht aus unseren Fehlern lernen wollen. Anstatt das zu tun, was nun nachweislich der Ukraine am meisten hilft, ihr nämlich moderne Waffen und Munition in ausreichender Form zur Verfügung zu stellen, gefährden wir selbst die breite politische Unterstützung der Ukraine in der westlichen Bevölkerung, durch die fatale Wirkung unserer Sanktionen auf uns selbst.

Auswurf
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Grasdaggl
das ist in meinen augen eine verquere und schäbige" haltung," die Du an den tag legst.


Lasst uns lieber weiterhin in kompletter anhängigheit und erpressbar verbleiben


ironiemodus aus
Zuletzt geändert von Auswurf am 3. Oktober 2022 13:36, insgesamt 3-mal geändert.
das ist doch keine Musik

Tifferette
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Grasdaggl
Schiefe, grob vereinfachende Darstellung. Bei den Sanktionen geht es um auch um den Zugang zu Technologien und Zukunftsmärkten. Ist ja super, wenn der russische Staat nen Arsch voll Geld hat, gleichzeitig aber die Platinen aus Waschmaschinen ausbauen muss, um Gerät instand zu halten. Ich dachte, das sei so langsam allgemein klar....
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Seren Dipity
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Auswurf hat geschrieben:das ist in meinen augen eine verquere und schäbige" haltung," die Du an den tag legst.


"Schäbig" ist es, ohne jegliche Argumente jemanden so etwas zu unterstellen.

Auswurf
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Grasdaggl
ein argument steht in meinem bearbeiteten beitrag.
Es bedarf allerdings keiner argumentation. Da ist so daneben- da genügt ein kopfschütteln
das ist doch keine Musik

Seren Dipity
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Schoofseggl
Tifferette hat geschrieben:Schiefe, grob vereinfachende Darstellung. Bei den Sanktionen geht es um auch um den Zugang zu Technologien und Zukunftsmärkten. Ist ja super, wenn der russische Staat nen Arsch voll Geld hat, gleichzeitig aber die Platinen aus Waschmaschinen ausbauen muss, um Gerät instand zu halten. Ich dachte, das sei so langsam allgemein klar....

Erstmal unumgänglicher Weise vereinfacht dargestellt vielleicht, schief aber sicherlich nicht. Denn was uns die aktuellen Zahlen jetzt faktisch zeigen, ist und bleibt richtig.

1. Russland nimmt durch die erhöhten Preise jetzt mehr Geld für seine Rohstoffe ein, als vor den Sanktionen. Das sollte man also mindestens mal kritisch betrachten.
2. Zudem beziehen wir nun unser Öl und Gas über Drittstaaten, die ihrerseits wiederum selbst massiv in Russland zukaufen, wie z.B. Saudi-Arabien.

Was die von dir benannten Technologien betrifft, hätte man die Sanktionen dann auch auf diese beschränken sollen. Wenn, dann war das der Punkt, den ich hier erstmal vereinfacht habe. Also wegen mir gerne die Sanktionen auf Technologie, aber das Hauptgewicht der Sanktionen, so wie es jetzt gestaltet wurde, auf Öl, Kohle und Gas war definitiv ein Rohrkrepierer.

Sich dann gleichzeitig immer wieder herauszureden, warum man der Ukraine aber z.B. keine Panzer liefern will, ist angesichts der aktuellen Situation absolut nicht mehr nachvollziehbar. Jetzt, wo Putin durch die militärischen Erfolge der Ukraine das erste mal so der Arsch auf Grundeis geht, so dass er selbst Verhandlungsbereitschaft zeigt, sollte jedem klar ersichtlich machen, dass dieser Krieg nur dann schnell beendet werden kann, wenn die Ukraine militärisch immer stärker wird.

factotum
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Granadaseggl
Seren D. hat geschrieben:
Die Sanktionen haben also nicht bewirkt, dass wir Putin die finanziellen Mittel für seine Kriegsführung entziehen konnten, sondern genau das Gegenteil. Zumal durch die viel höheren Preise die wir nun bezahlen müssen, uns eine Rezession ins Haus steht, was die ganze Geschichte nun immer mehr in eine reine Selbstsanktionierung verkehrt.


Die wirtschaftlichen Schäden auf unserer Seite halten sich in überschaubaren Grenzen, wenn man die Gasproblematik ausklammert. Die ist aber keine Folge der westlichen Sanktionen, sondern im Gegenteil ein von Putistan genutztes Mittel der Wirtschaftskriegsführung. Die bisher einzige wirkungsvolle Waffe.
Unter dem Strich werden wir den Wirtschaftskrieg aber recht zeitnah gewinnen, und Putistan wird komplett am Arsch sein. Sehr zu begrüßen aus weltpolitischer Sicht.

Daß unsere sozialdemokratischen Rußlandexperten und Hosenpinkler sich bei der militärischen Unterstützung der guten Sache schwertun, hat mit den russischen Lieferproblemen beim Erdgas nichts zu tun.
The shit that used to work, won`t work now.

Iron
Grasdaggl
factotum hat geschrieben:Die wirtschaftlichen Schäden auf unserer Seite halten sich in überschaubaren Grenzen, wenn man die Gasproblematik ausklammert. Die ist aber keine Folge der westlichen Sanktionen, sondern im Gegenteil ein von Putistan genutztes Mittel der Wirtschaftskriegsführung. Die bisher einzige wirkungsvolle Waffe.
Unter dem Strich werden wir den Wirtschaftskrieg aber recht zeitnah gewinnen, und Putistan wird komplett am Arsch sein. Sehr zu begrüßen aus weltpolitischer Sicht.


Wir werden noch Jahre abhängig sein vom Gas. Wir fahren derzeit auf Sicht und hoffen, dass alles gut geht. Ein paar Politiker klappern gerade die halbe Welt ab ... um einen winzigen Bruchteil zu bekommen, was wir zuvor von Russland bezogen hatten.

Seren Dipity
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factotum hat geschrieben:Daß unsere sozialdemokratischen Rußlandexperten und Hosenpinkler sich bei der militärischen Unterstützung der guten Sache schwertun, hat mit den russischen Lieferproblemen beim Erdgas nichts zu tun.

Die westlichen Regierungen haben versucht durch energisches Handeln mit Sanktionen eine militärisch stärkere Einmischung zu vermeiden. Das hat also durchaus etwas miteinander zu tun und ist eben in Summe als Strategie gescheitert. Indirekt wird das ja auch zugegeben, indem nun in Trippelschritten immer mehr und stärkere Waffen geliefert wurden. Erinnern wir uns bitte mal zurück: unser erstes Angebot an Waffen bezifferte sich auf 1000 Helme.

factotum hat geschrieben:Die wirtschaftlichen Schäden auf unserer Seite halten sich in überschaubaren Grenzen, wenn man die Gasproblematik ausklammert.

Die kannst du ja kaum ausklammern, gerade dann wenn du die aktuellen politischen Diskussionen verfolgst.
Bitte auch mal bedenken, dass die Ukraine auch von unserer Unterstützung aus breiter Bevölkerung abhängig ist. Was passiert, wenn diese Unterstützung bröckelt, weil viele Menschen jetzt erstmals wirklich selbst mit den Folgen des Ukrainekrieges konfrontiert werden? Die AfD war im Mai bei der Sonntagsfrage schon runter auf 9%. In den letzten Monaten kam sie wieder auf, aktuell bei 15%. Das ist zumindest für mich ein Zeichen, das uns sehr unangenehme Zeiten ins Haus stehen können. Und nachdem die Postfaschisten Italien übernommen haben, wird es mir persönlich immer mulmiger was diese rechten Bewegungen in ganz Europa betrifft.

Hätten wir der Ukraine von Anfang an ausreichend Waffen geliefert und auf die Energie-Sanktionen verzichtet, stünde die Ukraine heute militärisch sehr wahrscheinlich noch besser da und gleichzeitig hätten wir Russland nicht ermöglicht, seine Einnahmen über den Vertrieb mit Drittländern zu steigern.

Wladimir Kaminer hat doch in seinem oben verlinkten Artikel recht:

Der Westen bleibt nach wie vor der Hauptabnehmer der russischen Energieressourcen und hat damit den Krieg gegen sich selbst zu 100 Prozent finanziert.

Was sind denn das für Sanktionen, die wir selbst unterlaufen?

factotum
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Granadaseggl
iron hat geschrieben:
Wir werden noch Jahre abhängig sein vom Gas. Wir fahren derzeit auf Sicht und hoffen, dass alles gut geht. Ein paar Politiker klappern gerade die halbe Welt ab ... um einen winzigen Bruchteil zu bekommen, was wir zuvor von Russland bezogen hatten.

Ja, stimmt. Schade, wenn man blöd war....wir haben uns das selber eingebrockt, das Süppchen, und jetzt löffeln wir es halt aus.
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Tifferette
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Seren Dipity hat geschrieben:aber das Hauptgewicht der Sanktionen, so wie es jetzt gestaltet wurde, auf Öl, Kohle und Gas war definitiv ein Rohrkrepierer.

Es gibt keine EU-Sanktionen, die Gas betreffen. Man hat verzweifelt im Frühjahr angefangen, so schnell wie möglich so viel Gas wie möglich einzukaufen - bei logischerweise explodierenden Preisen. Aufgrund der Sorge, dass der Pimmelzwerg im Kreml im Winter den Hahn zudrehen wird.

Was im Ergebnis ja auch so gekommen ist. Erst Drosselung auf 50%, dann auf 20%, dann muss mal wieder gewartet werden, dann fehlen Papiere für eine Turbine, dann wird mal wieder ganz runtergefahren, und dann bumm.

Dass es in den sozialen Medien gerne so dargestellt wird, lässt schon tief blicken. Das Spinning scheint zu funkionieren. Hilft natürlich auch nicht, dass Fräulein Wagenknecht die Nichtinbetriebnahme von NS2 als Sanktion hinstellen will.
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Seren Dipity
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Tifferette hat geschrieben:Es gibt keine EU-Sanktionen, die Gas betreffen.


Es gibt Sanktionen, die verhindern, dass Russland einerseits die Devisen nutzen kann, für die Gaslieferungen und andererseits Sanktionen die verhindern sollen, dass die Lieferungen in Rubel abgerechnet werden. Natürlich waren diese Maßnahmen de facto dazu gedacht die Energielieferungen zu sanktionieren.

factotum
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Granadaseggl
Seren D. hat geschrieben:
Die westlichen Regierungen haben versucht durch energisches Handeln mit Sanktionen eine militärisch stärkere Einmischung zu vermeiden.

"Die westlichen Regierungen" sind zwar ein sehr bunter Strauß, aber stimmt prinzipiell natürlich. Der Ansatz ist auch der richtige, solange es noch keinen heissen Krieg gibt. Den wollen vernünftige Leute aus guten Gründen auch zu hohen Kosten vermeiden. Problem im vorliegenden Fall ist halt, dass der heisse Krieg Realität ist seit Ende Februar. Die Kiste der Pandora war schon offen.
Das haben die Amis, Engländer, Ostseeanrainer ( minus Deutschland) auch, gottseidank, von Anfang an verstanden und danach gehandelt, sonst gäbe es die Ukraine heute nicht mehr. Auf die hiesigen Moralsofalieger und Schißbuxen ist es gottseidank nicht angekommen.
Die Sanktionen sind trotzdem gut, nämlich:
- Russland braucht eine möglichst totale Niederlage, einen Neustart mit Arbeit für die nächsten 100 Jahre.
- wir Schrumpfgermanen brauchen eine komplette Neuausrichtung unserer Energie- und Sicherheitspolitik, auf die harte Art. Never waste a good crisis.
The shit that used to work, won`t work now.


Goofy
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Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:Hilft natürlich auch nicht, dass Fräulein Wagenknecht die Nichtinbetriebnahme von NS2 als Sanktion hinstellen will.


Die Dame hilft in der Sache echt sehr wenig.
Aber Nord Stream 2 wurde ja nicht in Betrieb genommen, weil Russland in der Ukraine eingefallen ist.
Das kann man doch schon als Sanktion bezeichnen!?


Seren Dipity hat geschrieben:1. Russland nimmt durch die erhöhten Preise jetzt mehr Geld für seine Rohstoffe ein, als vor den Sanktionen. Das sollte man also mindestens mal kritisch betrachten.

Das geht aus deinen zuvor genannten Zahlen nicht hervor.
Hast du welche dazu?


Seren Dipity hat geschrieben:2. Zudem beziehen wir nun unser Öl und Gas über Drittstaaten, die ihrerseits wiederum selbst massiv in Russland zukaufen, wie z.B. Saudi-Arabien.

Auch das war mir neu.

Tifferette
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Grasdaggl
Ich kann auch den Laubhaufen vor meiner Haustür als Sanktion bezeichnen.

Aber es gibt halt keine Sanktionen auf Gas, da kann man noch so lange den Mond anbellen.
Zuletzt geändert von Tifferette am 3. Oktober 2022 15:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Seren Dipity
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Schoofseggl
factotum hat geschrieben:Never waste a good crisis.

Da sind wir uns einig. Allerdings wasten wir gerade leider noch.

factotum hat geschrieben:"Die westlichen Regierungen" sind zwar ein sehr bunter Strauß, aber stimmt prinzipiell natürlich. Der Ansatz ist auch der richtige, solange es noch keinen heissen Krieg gibt.

Da muss ich dir leider widersprechen. Ich hatte diese Diskussion hier vor einigen Seiten schon mit Local Zero. Wenn man sich anschaut, was diejenigen Leute sagen, die sämtliche Sanktionen gegen Staaten in den letzten Jahren analysiert haben, dann ist die weitgehend einhellige Meinung die, dass Sanktionen generell kaum etwas bewirkt haben, aber insbesondere gegen autokratische Regime gar nichts. Ich hatte die entsprechenden Artikel hierzu verlinkt. Du kannst das aber auch sehr schnell selbst googeln, falls du mir nicht glaubst.

factotum hat geschrieben:- Russland braucht eine möglichst totale Niederlage, einen Neustart mit Arbeit für die nächsten 100 Jahre.

Da bin ich zwar nicht dezidiert anderer Meinung, habe aber doch Sorge, was in Russland noch alles passieren könnte, wenn es den Menschen dort erst richtig dreckig geht. Vorerst würde ich sagen: "Das System Putin braucht eine möglichst totale Niederlage".

PS: Das war übrigens das Zwanzigtausendste Posting in diesem Thread :shock:
Zuletzt geändert von Seren Dipity am 3. Oktober 2022 15:28, insgesamt 1-mal geändert.

Seren Dipity
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Schoofseggl
Tifferette hat geschrieben:Ich kann auch den Laubhaufen vor meiner Haustür als Sanktion bezeichnen.


Das ist, öhm, eine "schiefe, grob vereinfachende Darstellung."

:)

Aber nichts für ungut.

Iron
Grasdaggl
factotum hat geschrieben:Das haben die Amis, Engländer, Ostseeanrainer ( minus Deutschland) auch, gottseidank, von Anfang an verstanden und danach gehandelt, sonst gäbe es die Ukraine heute nicht mehr. Auf die hiesigen Moralsofalieger und Schißbuxen ist es gottseidank nicht angekommen.
Die Sanktionen sind trotzdem gut, nämlich:
- Russland braucht eine möglichst totale Niederlage, einen Neustart mit Arbeit für die nächsten 100 Jahre.
- wir Schrumpfgermanen brauchen eine komplette Neuausrichtung unserer Energie- und Sicherheitspolitik, auf die harte Art. Never waste a good crisis.


Die Sanktionen verursacht sowohl bei den Russen, als auch bei uns viele Verlierer. Das brauchen wir uns nicht schön reden. Wie wir in 2, 3 Jahren dastehen werden, kann heute noch keiner vohersagen. Wir wissen ja nicht mal wie wir den Winter überstehen werden, wer von der Krise besonders hart getroffen sein wird.

Spielgerät
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Halbdaggl
Man kann doch nicht ernsthaft behaupten, die Sanktionen würden nicht wirken. Einfach mal googeln und die ersten 40 bis 50 Ergebnisse anschauen. Unterschiedlichste Quellen, die alle zu mehr oder weniger dem gleichen Ergebnis kommen.

Was offenbar ein Flop war, war die von Scholz angekündigte "Atombombe" SWIFT-Abkoppelung, weil da China in die Bresche gesprungen ist. Jetzt hat halt Puh der Bär den russischen Bären bei den (finanziellen) Eiern gepackt, weiß nicht, ob die Russen das so positiv sehen.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."