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darkred
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:
"Stuttgart. Der Dienstagvormittag beim VfB Stuttgart hatte etwas verstörend Entspanntes. Übergangstrainer Michael Wimmer zog sein Training vor dem Duell der zweiten Runde im DFB-Pokal an diesem Mittwoch (20.45 Uhr, Sky) gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld durch. Sportdirektor Sven Mislintat verbreitete unablässig gute Laune.

Wenig wies in Blickweite der Mercedes-Benz-Arena darauf hin, dass sich der erste Fußballklub der baden-württembergischen Landeshauptstadt in Aufruhr befindet.

Glaubt man den Männern, die auf verschiedenen Ebenen ihr Werk tun, gibt es keine Unruhe. Alles läuft normal, seit Trainer Pellegrino Matarazzo vorige Woche vor die Tür gesetzt wurde und sich die Beteiligten mit einem guten Whiskey als gute Freunde verabschiedeten.

Allerdings häufen sich die Indizien, dass es hinter den Kulissen hemdsärmeliger zugeht. Berichte über Machtkämpfe in der Führungsetage und tiefe Gräben, die sich durch Verein und Anhängerschaft ziehen, entbehren nicht jeder Grundlage.

Mancher empfindet es schon als heilloses Chaos, dass Assistenzcoach Wimmer mal nur für ein Spiel einspringt (beim ­4:1 gegen den VfL Bochum), dann die Bielefeld-Partie verantwortet und nun wahrscheinlich am Samstag (15.30 Uhr, Sky) im Bundesliga-Spiel in Dortmund noch als Chef auf der Bank sitzt.

Ein neuer Trainer jedenfalls ist an der Mercedesstraße noch nicht vorgefahren, obwohl die Kandidatenliste unerschöpflich lang schien, bis sich zwei Mutige vermeintlich herauskristallisierten. Der aus Hoffenheim bekannte Niederländer Alfred Schreuder (Ajax Amsterdam) und der Däne Jess Thorup, der im September beim FC Kopenhagen seinen Abschied nahm.

Der große Rest, also die ebenfalls gehandelten Adi Hütter, Domenico Tedesco, Sebastian Hoeneß oder Zsolt Löw wollten sich das schwäbische Durcheinander offenbar lieber nicht antun.

In der Trainernachfolgefrage gibt der VfB ein ähnliches Bild ab wie beim Thema Zukunft des Sportdirektors, dessen Vertrag im Sommer 2023 ausläuft. Die Lager der Mislintat-Befürworter und die stark wachsende Zahl der Gegner stehen sich unversöhnlich gegenüber. Während vor allem die Fans im 49-Jährigen eine Art Heilsbringer sehen, reden die Kritiker vom Sonnenkönig, der selbstverliebt sogar die Einwechselspieler an der Seitenlinie einweist, während der verantwortliche Trainer zuschauen muss.

Dass sich der Konflikt friedlich löst, ist kaum vorstellbar. Und so führt jeder Kombattant sein Stück auf, um Punkte zu sammeln. Eine Kultur des Misstrauens schießt ins schwäbische Kraut.

Bisher hat der Vorstandsvorsitzende Alex Wehrle relativ erfolglos versucht, Mislintats seit der Ära Thomas Hitzlsperger ins Unermessliche gestiegenen Einfluss einzudämmen. Die Inthronisierung eines Vorstandsberatertrios um Philipp Lahm, Sami Khedira und Christian Genter mündete ebenso in ein Kommunikationschaos wie die Trainersuche, bei der der VfB fahrlässig unvorbereitet wirkte.

Die ungeklärte Causa Mislintat hängt dem VfB nun bleischwer um den Hals. Mislintat kämpft um seine Machtfülle, die ihm kein anderer Verein jemals bot. Mittlerweile ist die Sache auch für Wehrle nicht ungefährlich geworden. Der 47-jährige Ex-Kölner laviert sich seltsam orientierungslos durch die tosende See, ohne die einzigen verbliebenen Lösungschancen im schwäbischen Kuddelmuddel in Betracht zu ziehen: entweder den Vertrag mit Mislintat zu verlängern oder noch einen Abschiedswhiskey zu spendieren."

Komentar von Oliver Trust


Macht auch jemand, der sich eigentlich Journalist nennt, solche Dinge, um persönlich mehr ins Gespräch zu kommen und mehr Einladungen in Sendungen wie die Saufrunde zu erhalten?


Segglgebot #5
Du sollst nicht bei tm.de abschreiben
8)


Tifferette
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Grasdaggl
Steht da im Original wirklich "Komentar"? Würde mich jetzt auch nicht wundern, bei diesem Typen...
Zuletzt geändert von Tifferette am 19. Oktober 2022 12:32, insgesamt 1-mal geändert.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


de mappes
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Spamferkel
Local Zero hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
Berichte über Machtkämpfe in der Führungsetage und tiefe Gräben, die sich durch Verein und Anhängerschaft ziehen, entbehren nicht jeder Grundlage.

Komentar von Oliver Trust
Sagt man das jetzt so? Welcher Furz rauschte da durchs Gebälk?


:lol: :lol: :lol:
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
darkred hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
"Stuttgart. Der Dienstagvormittag beim VfB Stuttgart hatte etwas verstörend Entspanntes. Übergangstrainer Michael Wimmer zog sein Training vor dem Duell der zweiten Runde im DFB-Pokal an diesem Mittwoch (20.45 Uhr, Sky) gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld durch. Sportdirektor Sven Mislintat verbreitete unablässig gute Laune.

Wenig wies in Blickweite der Mercedes-Benz-Arena darauf hin, dass sich der erste Fußballklub der baden-württembergischen Landeshauptstadt in Aufruhr befindet.

Glaubt man den Männern, die auf verschiedenen Ebenen ihr Werk tun, gibt es keine Unruhe. Alles läuft normal, seit Trainer Pellegrino Matarazzo vorige Woche vor die Tür gesetzt wurde und sich die Beteiligten mit einem guten Whiskey als gute Freunde verabschiedeten.

Allerdings häufen sich die Indizien, dass es hinter den Kulissen hemdsärmeliger zugeht. Berichte über Machtkämpfe in der Führungsetage und tiefe Gräben, die sich durch Verein und Anhängerschaft ziehen, entbehren nicht jeder Grundlage.

Mancher empfindet es schon als heilloses Chaos, dass Assistenzcoach Wimmer mal nur für ein Spiel einspringt (beim ­4:1 gegen den VfL Bochum), dann die Bielefeld-Partie verantwortet und nun wahrscheinlich am Samstag (15.30 Uhr, Sky) im Bundesliga-Spiel in Dortmund noch als Chef auf der Bank sitzt.

Ein neuer Trainer jedenfalls ist an der Mercedesstraße noch nicht vorgefahren, obwohl die Kandidatenliste unerschöpflich lang schien, bis sich zwei Mutige vermeintlich herauskristallisierten. Der aus Hoffenheim bekannte Niederländer Alfred Schreuder (Ajax Amsterdam) und der Däne Jess Thorup, der im September beim FC Kopenhagen seinen Abschied nahm.

Der große Rest, also die ebenfalls gehandelten Adi Hütter, Domenico Tedesco, Sebastian Hoeneß oder Zsolt Löw wollten sich das schwäbische Durcheinander offenbar lieber nicht antun.

In der Trainernachfolgefrage gibt der VfB ein ähnliches Bild ab wie beim Thema Zukunft des Sportdirektors, dessen Vertrag im Sommer 2023 ausläuft. Die Lager der Mislintat-Befürworter und die stark wachsende Zahl der Gegner stehen sich unversöhnlich gegenüber. Während vor allem die Fans im 49-Jährigen eine Art Heilsbringer sehen, reden die Kritiker vom Sonnenkönig, der selbstverliebt sogar die Einwechselspieler an der Seitenlinie einweist, während der verantwortliche Trainer zuschauen muss.

Dass sich der Konflikt friedlich löst, ist kaum vorstellbar. Und so führt jeder Kombattant sein Stück auf, um Punkte zu sammeln. Eine Kultur des Misstrauens schießt ins schwäbische Kraut.

Bisher hat der Vorstandsvorsitzende Alex Wehrle relativ erfolglos versucht, Mislintats seit der Ära Thomas Hitzlsperger ins Unermessliche gestiegenen Einfluss einzudämmen. Die Inthronisierung eines Vorstandsberatertrios um Philipp Lahm, Sami Khedira und Christian Genter mündete ebenso in ein Kommunikationschaos wie die Trainersuche, bei der der VfB fahrlässig unvorbereitet wirkte.

Die ungeklärte Causa Mislintat hängt dem VfB nun bleischwer um den Hals. Mislintat kämpft um seine Machtfülle, die ihm kein anderer Verein jemals bot. Mittlerweile ist die Sache auch für Wehrle nicht ungefährlich geworden. Der 47-jährige Ex-Kölner laviert sich seltsam orientierungslos durch die tosende See, ohne die einzigen verbliebenen Lösungschancen im schwäbischen Kuddelmuddel in Betracht zu ziehen: entweder den Vertrag mit Mislintat zu verlängern oder noch einen Abschiedswhiskey zu spendieren."

Komentar von Oliver Trust


Macht auch jemand, der sich eigentlich Journalist nennt, solche Dinge, um persönlich mehr ins Gespräch zu kommen und mehr Einladungen in Sendungen wie die Saufrunde zu erhalten?


Segglgebot #5
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8)


warum?
Zumal es ein zitierter Kommentar eines angeblichen Journalisten war :P
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Der Trust hat vor zehn Jahren ein sehr dickes Buch über den VfB verfasst und schreibt in seriösen Zeitungen, daher sind seine Angriffe besonders verwunderlich, vor allem qualitativ. Das ist ja nur noch Geraune.

Wenn der das nächste Mal in einer Sabbelrunde sitzt, soll ihn mal einer fragen, welche Spieler aus dem eigenen Nachwuchs seit Mislintats Amtsantritt das Potential haben, jetzt und heute die erste Mannschaft zu verstärken. Und als nächstes, wie es fünf Spieler aus einem “Import/Export-Verein”, der den Nachwuchs vernachlässigt, in die Startelf der deutschen U17 schaffen. Und so weiter.

Wobei ich mir bei diesem Thema sowieso unschlüssig bin. Ich halte es für möglich, junge Spieler aus der Region so zu fördern, dass am Ende ein schlagkräftiger Profikader dabei herauskommt. Nur ist es ein Ding der Unmöglichkeit, die alle zusammenzubehalten – die spielen dann eben irgendwo anders, das ist trotzdem ein irrer Erfolg für einen Ausbildungsverein. Zweitens steht einem Club wie dem VfB der Weltmarkt offen: natürlich gibt es da für jede Position, die man gerade besetzen muss, eine Menge sehr guter junger Spieler – meistens bessere als daheim. Ein paar von denen musst du holen, wenn du auf Transfereinnahmen angewiesen bist, um deinen Yorick Nägele und Leonardo Blank bezahlen zu können, sonst gehen die halt auch woanders hin, nicht wahr.

Aber selbst wenn man das Heranziehen eigener Spieler zum Selbstzweck erhöht, hatte Mislintat noch gar keine Gelegenheit, das zu verfolgen – er ist noch nicht lang genug da. Die strukturellen Voraussetzungen hat er jedoch augenscheinlich mit aufgebaut, soweit man das von außen beurteilen kann. Was sollen also diese Attacken von Trust? Nicht nachvollziehbar.

Wundermann
Granadaseggl
Das ist immer die selbe Geschichte von unseren hochtalentierten Nachwuchsspielern die bei anderen Vereinen so super performen und nur weil die Kaderplätze bei uns blockiert sind.
Der Disput zwischen Adrion/Vogt und Mislintat. Gibt es eigentlich keine Altersgrenze für Aufsichtsräte?




Tifferette
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Auf der Mitgliederversammlung träumte Adrion von “elf Kimmichs”. Der Denkfehler ist natürlich, dass die Beuern davon auch träumen, und die würden auch alle dort kicken.

....und bezeichnenderweise haben auch/sogar die Bauern ein massives Problem damit, die eigene Jugend den Profis zuzuführen. Selbst wenn man großzügig rechnet und Einkäufe im älteren Jugendbereich mit rein nimmt, dann war Alaba der Letzte.

Edit: bei strenger Rechnung Müller/Badstuber.
Zuletzt geändert von Tifferette am 19. Oktober 2022 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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(Batman)





Goofy
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Das ist eine einfache Rechnung. Es liegt am notwendigen Niveau.
Eine Kreisligamannschaft kann recht problemlos Leute aus der Jugend integrieren, da braucht es keine besonders tolle Jugendarbeit.

Ein Landesligist hat es da schon schwerer. Rennen und bisschen gegen den Ball treten reicht nicht mehr aus.

Der Anspruch der Bayern ist es, auf jeder Position auf Topniveau besetzt zu sein. Um Titel zu holen braucht es dass.

Der VfB kann, oder muss, auch unterdurchschnittliche Bundesligaspieler aufstellen. Da nimmt man dann natürlich lieber mal den 19-jährigen, in der Hoffnung, dass er es in nicht zu ferner Zeit auf durchschnittliches Bundesliganiveau schafft.
Bei Bayern wäre so jemand ein klarer Schwachpunkt in der Mannschaft. Klar könnten sie so jemand auch leichter mitziehen - aber wozu? Die Championsleague gewinnst so nicht.


Beim VfB ist es viel zu früh, um auf dem Gebiet die Arbeit von Sven Mislintat (und Thomas Hitzlsperger und Thomas Krücken) zu beurteilen.
Die Jungen, die jetzt in die Mannschaft eingebaut werden müssten, waren etwa 16 Jahre alt, als Mislintat und Krücken beim VfB angefangen haben.
Das ist reichlich spät.

Die jetzt erfolgreichen U17-Spieler könnten schon von der Arbeit von Thomas Hitzlsperger und später Thomas Krücken profitiert haben.

Local Zero
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Grasdaggl
Wundermann hat geschrieben:Das ist immer die selbe Geschichte von unseren hochtalentierten Nachwuchsspielern die bei anderen Vereinen so super performen und nur weil die Kaderplätze bei uns blockiert sind.
Der Disput zwischen Adrion/Vogt und Mislintat. Gibt es eigentlich keine Altersgrenze für Aufsichtsräte?
Vielleicht wäre ja eine Wortobergrenze bei Interviews oder Presseanfragen die Lösung. Pro Saison darf Adrion/Vogt z.B. 1500 Wörter oder maximal 3 Minuten O-Ton zum eigenen Verein in den Medien absondern. Jedes Wort mehr = 1 Tag weniger Amtszeit im Aufsichtsrat. Natürlich dürfen diese Kontingente gehandelt werden. Jedes nicht ausgeschöpfte Kontingent verfällt nach Saisonende.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wundermann hat geschrieben:Das ist immer die selbe Geschichte von unseren hochtalentierten Nachwuchsspielern die bei anderen Vereinen so super performen und nur weil die Kaderplätze bei uns blockiert sind.
Der Disput zwischen Adrion/Vogt und Mislintat. Gibt es eigentlich keine Altersgrenze für Aufsichtsräte?


Isch dähr Adrian denn no koine 18? :cyclops:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Goofy
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Grasdaggl
Familie Mild hat geschrieben:
Der VfB kann, oder muss, auch unterdurchschnittliche Bundesligaspieler aufstellen. Da nimmt man dann natürlich lieber mal den 19-jährigen, in der Hoffnung, dass er es in nicht zu ferner Zeit auf durchschnittliches Bundesliganiveau schafft.


:roll:


Kannst das bitte mit Namen belegen? Stand heute.


Nein.
Das war eher theoretisch. Praktisch trifft die Theorie natürlich zu - aber Namen gibts von mir da jetzt keine.