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higgi
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Grasdaggl
Seren Dipity hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:vor der Entlassung:


Vor der Entlassung, richtig. Da hat Mislintat eine ganze Menge über Matarazzo gesagt, z.B. auch, dass er mit ihm in die 2. Liga ginge. So ist das Business eben. Das ändert aber nichts daran, wie Mislintat die Entscheidung nach der Entlassung begründete.

Ich halte es übrigens auch für extrem naiv zu glauben, Mislintat hätte öffentlich eine Entscheidung mitgetragen, zu der er "rein privat" gar nicht gestanden wäre. Damit würde man Mislintat nämlich zu einem Trottel degradieren.

Naiv ist es zu glauben dass jeder seine Befindlichkeiten nach außen zu tragen hat und eine gemeinsam getroffene Entscheidung, auch wenn man überstimmt wurde, öffentlich über die Gazetten in Frage stellen sollte.
von daher


flux
@AxelKruse: So weit ich das bisher verstanden habe, geht es beim "vertraglichen Mitspracherecht" um Mislintats Vorgesetzten, also den Sportvorstand. Nicht aber um die Entscheidungen bezüglich Mitarbeiter - sonst hätte man ihm ja nicht ohne Absprache Gente ins Nest legen können.

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Das habe ich wiederum anders verstanden: Nämlich, daß er "Mitspracherecht" (Recht auf Mitentscheidung oder nur Recht auf Gehör, ist nicht sicher, wurde seinerzeit auch schon debattiert) im Hinblick auf seinen, also den sportlichen Bereich hat. Das sind also denke ich Spieler und Trainer der ersten Mannschaft, ev. auch im Nachwuchsbereich. Über seinen potentiellen Vorgesetzten mitentscheiden zu können, kann ich mir nicht vorstellen.

Die Causa Gentner ist ja offenbar trotzdem ohne seine Kenntnis entschieden worden, deshalb war er ja so offensichtlich angepisst bei der Präsentation. Sein Mitspracherecht nutzt ihm halt wenig, wenn sein Vertrag ausläuft. Damit haben sie ihn an den Eiern: Wohlverhalten gegen (mögliche) Vertragsverlängerung. Die Hinhaltetaktik ihm gegenüber spricht ja genau dafür.

Mislintat wird zur lame duck degradiert, der auch noch seinen Kumpel rauswerfen muß und jetzt wird ihm noch die Schuld für die sportliche Misere, die ganz entscheidend aus der finanziellen Misere entstanden ist, in die Schuhe geschoben. So läuft es und ja, es ist eine Arschloch-Welt. Einige Zeit hatten wir Ruhe, jetzt geht der Intrigantenstadl wieder los.

letzterschwob
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Granadaseggl
Spielgerät hat geschrieben:Der durch den Verein gehende Riss, den Hitzlsperger beschrieb, besteht noch. Er trennt heute aber vorwiegend die Anhänger des VfB in unterschiedliche Lager. Das unterscheidet diese Krise von vielen anderen zuvor. Da waren es nämlich die Fans auf der einen Seite, Hundt, Porth, Dietrich, Mäuser, Reschke und wie sie alle hießen auf der anderen. Wir da unten gegen die da oben. Das hatte auch etwas einendes. Wenn jetzt einige – auch hier drin – ihren inneren Abschied vom Verein verkünden, hängt das vielleicht auch mit dieser neuen Situation zusammen. Dass sich nun auch noch Staudt zu Wort meldet, ist sicher kein Zufall.

Vogt spaltet die Anhänger, und zwar bewusst. Er kumpelt mit den Kurvenfans, einigen Bloggern und Journos. Er weiß, dass die ihn alle in Ruhe lassen, wenn er sich (geht's eigentlich noch infantiler?) in seinem Kinderzimmer mit den Fanutensilien ablichten lässt, wenn er im Fanzug mit nach Dortmund fährt, bei der Karawane von der Brücke winkt oder Selfies mit Riky macht. Riky hat das, so meine Vermutung, durchschaut, und wollte sich nicht weiter instrumentalisieren lassen, weshalb er sich zurück gezogen hat. Die meisten anderen raffen es nicht, vermutlich fühlen sie sich sogar gebauchpinselt, wenn ihr Präsi im Zugabteil nebenan sitzt, „einer von uns“ eben. Die Kurvenfans sind die lauten, die man hört, im Stadion und auf Social Media. Sie sind aber nicht die Mehrheit. Müssen sie auch nicht, denn solange beispielsweise Wahlen nur in Präsenz und nicht online abgehalten werden, zieht niemand dem Claus und seiner Bande den Stecker.

Der Spalter Vogt hat bisher Null Interesse gezeigt, auch diejenigen mitzunehmen, die seinem Kurs kritisch gegenüber stehen. Das hat er in der Auseinandersetzung mit TH nicht getan und macht es jetzt bei der Personalie Mislintat nicht. Er spricht keine versöhnlichen Worte. Er nähert sich anderen Meinungen nicht an. Er schweigt ganz einfach. Im Streit mit Hitzl hat er die Blogger und ihm geneigte Schreiberlinge benutzt, um seine Standpunkte unters Volk zu bringen. Jetzt hat er hierfür erster Linie Wehrle (und die lächerliche Mischpoke aus seiner Play-Fair-Bude wie Prechtl oder Merz. Wobei ich annehme, dass die selbst einem CV zu peinlich sind). Ob Wehrle ein nützlicher Idiot oder Überzeugungstäter ist, da bin ich mir noch nicht sicher. Spielt aber auch keine Rolle. Vogt hat mithilfe der (Kurven-)Fans den Verein auf seine Linie gebracht. Nahezu alle Personen, sei es in den Gremien oder als Berater, die zuletzt neu dazu gekommen sind, liegen auf seiner Linie. Seine Kritikersind weg. Mislintat, der unbequem und bei den Fans äußerst beliebt ist, wird ebenfalls gehen. Dafür kommt Gente. Die damit drohende erneute öffentlichen Demütigung wird sich Mislintat nicht antun. Mit den dann folgenden Besetzungen Sportdirektor und Trainer gibt es nahezu keine Person in verantwortlicher Position in Verein oder AG mehr, die nicht von Vogt protegiert wurde und ihm deshalb Dank und Gefolgschaft schuldet.

Der Gedanke, dass Anhänger bestimmenden Einfluß auf einen Bundesligaclub haben, mag romantisch sein, wird aber im Desaster enden, da bin ich mir ziemlich sicher. Sportlich werden wieder Karl-Heinz F. und die ganze verrottete Bande mitreden. Die wurden die letzten Jahre von TH und SM rausgedrängt, jetzt wittern sie Morgenluft. Denen ist es noch nie um das Wohl des Vereins gegangen. Wir werden uns noch nach den Zeiten von „Svens Fehleinkäufen“ zurücksehnen. Sponsoren werden sich zurückziehen bzw. gar nicht erst für den VfB gewonnen werden können. Statt seriöser Ansprechpartner bieten wir ihnen einen Fanpräsidenten nebst Karnevalsprinzen und Hofstaat, der mit PlayFair ganz unverhohlen investorenfeindliche Positionen vertritt. Ich orakel mal, dass Daimler in einem derartigen Umfeld über kurz oder lang ganz aussteigen wird. Und wenn wir dann keinen Ersatz an der Hand haben.,wonach es bis jetzt ja aussieht, sind wir komplett gefxxxt. Hab‘ ich was vergessen?


Alles in Allem treffend beschrieben, abgesehen davon, dass man die Frage "nützlicher Idiot oder Überzeugungstäter"? ähnlich auf Vogt selbst anwenden kann. Dass er sich von den falschen Leuten beeinflussen lässt bzw. die falschen Leute mitreden lässt, ist eben auch ein Faktor. Dazu kommt das Problem, dass man einen eitlen Adrion ins Präsidium gewählt hat, der nicht verstehen will, wie lange "seine Zeit" schon vorbei ist - und das im Prinizp ausschließlich deshalb, weil Adrion mit einem einzigen Satz auf einer MV den Sturz von Dietrich eingeleitet hat. Letztlich alles ein gutes Beispiel dafür, dass Revolutionäre, die ein untragbares System stürzen, danach nicht selbst beim Neuanfang die Macht übernehmen sollten. Die meisten meinen es nichtmal böse und überschätzen sich oder ihre Berater einfach gewaltig.

Es gab jetzt wohl schon einige wichtige Abstimmungen, auch das Verhältnis mit Sponsoren betreffend, in denen Christian Riethmüller von den anderen beiden überstimmt wurde. Hätte man damals ihn statt Vogt zum Dietrich-Nachfolger gewählt, wäre uns vielleicht Vieles erspart geblieben.

Hitzlsperger kann man übrigens durchaus vorwerfen, dass er nicht konkret genug angesprochen hat, was das Problem ist und bei seinem handwerklich falsch begonnenen Aufstand auf halber Strecke einfach kapituliert und dann geschwiegen hat. Mit Hitzlsperger und Mislintat geschlossen gegen ihn wäre Vogt nicht wiedergewählt worden. Und der Dank ist, dass die Ex-Revolutionäre es jetzt zulassen und zu großen Teilen fördern, wie Wehrle Mislintat seit seinem Amtsantritt mit fast allem was er tut dazu provoziert, hinzuschmeißen.

Es verwundert mich, dass er das immer noch nicht gemacht hat, während er kein Problem hätte, bei einem Klub mit deutlich angenehmeren Rahmenbedingungen unterzukommen. Aber jetzt haben sie mit der Trainerfrage den richtigen Hebel gefunden, um eine für Mislintat unzumutbare Situation zu schaffen.

Das Resultat wird sein, dass Alex der Karnevalsclown hier ein ganz übles Kaliber vom Format Horst Heldt anschleppen kann - und es noch lange dauern wird, bis wir diese beispiellose Fehlbesetzung an der Spitze des AG-Vorstands losgeworden sind (was dann vermutlich auch gleichbedeutend mit dem Ende von Vogt ist).

Dass die Kurven-Fans auf Vogts Seite sind, würde ich übrigens nicht so unterschreiben. Aber er hat sich eben ausreichend gut mit der Kurve gestellt, damit die Kurve neutral bleibt - und das reicht aus für verheerende Konsequenzen in diesen Monaten.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.



de mappes
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Spamferkel
Nice Weather hat geschrieben:Mir müsste überhaupt mal jemand genau beschreiben, worin Mislintats Allmacht eigentlich überhaupt besteht. Braucht er keine Unterschriften des Vorstands, um Spieler zu verpflichten? Wohl kaum. Anscheinend gibt es Klauseln, die ihm ein ungestörtes Arbeiten zusichern, aber die scheinen wohl nicht zu greifen, wenn man sich anschaut, wie dort schon wieder die Kacke am Dampfen ist.

publicenemy hat geschrieben:CP macht den Mappes und sieht uns in Liga 2.

https://www.kontextwochenzeitung.de/kol ... -8492.html


”Aber entweder, Du beschließt, dass es so nicht weitergehen kann und feuerst Deinen Sportdirektor – oder Du findest einen Weg für ein konstruktives Miteinander und gibst nicht fortwährend ein solch doofes Bild in der Öffentlichkeit ab. Und hier sich zu entscheiden und diese Entscheidung dann auch durchzuziehen, das haben sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsratsvorsitzende ganz augenscheinlich verpasst.
[…]
Und wenn wir gegen Schalke und in München nicht einen, sondern drei Punkte geholt hätten und gegen Bremen auch, dann hätten wir sechs Punkte mehr, wären im halbwegs gesicherten Mittelfeld und könnten uns über was anderes aufregen.”


Kann man eigentlich unterschreiben.

Auch Erwin Staudt (dessen Namen das Autocorrect ganz wunderbar in “Erwin Staunt” ändert) fordert eine schnelle Entscheidung in Sachen Sportdirektor, und das heißt für mich auch nicht unbedingt Rausschmiss. Zudem muss eine Kaderkritik auch immer die Tatsache berücksichtigen, dass ein Haufen Geld erwirtschaftet werden musste: wenn Staudt sagt, dass man im Winter was machen muss, dann heißt das Geld ausgeben – und Mislintat hat explizit erklärt, dass er die Transfererlöse früher oder später auch mal gerne reinvestieren würde.

Wenn das eine “Kampagne” sein soll…


:nod: :nod: :nod:
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Spielgerät
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Halbdaggl
letzterschwob hat geschrieben:Alles in Allem treffend beschrieben, abgesehen davon, dass man die Frage "nützlicher Idiot oder Überzeugungstäter"? ähnlich auf Vogt selbst anwenden kann. Dass er sich von den falschen Leuten beeinflussen lässt bzw. die falschen Leute mitreden lässt, ist eben auch ein Faktor.


Um das zu beurteilen, bin ich zu weit weg - räumlich wie informationstechnisch. Wer sollte das sein? Mir würde nur Rahic einfallen, der noch als Prokurist auf Payroll von Vogts Hausmeisterbude Intensia steht.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."


letzterschwob
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Granadaseggl
Spielgerät hat geschrieben:
letzterschwob hat geschrieben:Alles in Allem treffend beschrieben, abgesehen davon, dass man die Frage "nützlicher Idiot oder Überzeugungstäter"? ähnlich auf Vogt selbst anwenden kann. Dass er sich von den falschen Leuten beeinflussen lässt bzw. die falschen Leute mitreden lässt, ist eben auch ein Faktor.


Um das zu beurteilen, bin ich zu weit weg - räumlich wie informationstechnisch. Wer sollte das sein? Mir würde nur Rahic einfallen, der noch als Prokurist auf Payroll von Vogts Hausmeisterbude Intensia steht.


Mit "die falschen mitreden lassen" meine ich insbesondere Adrion. Was den Einfluss betrifft, sinds eben vor allem die MV-Redner, die davon besessen sind, den VfB zu demokratisieren und Mislintat allein deshalb loswerden wollen, weil er ihnen zu mächtig ist. Dass Vogt selbst am Anfang keinesfalls die Absicht hatte, Mislintat rauszumobben, kauf ich ihm schon ab. Aber es gibt Leute in seinem Umfeld, die ihn seit Tag 1 dazu treiben wollten.

Auswurf hat geschrieben:Das waren noch Zeiten... Cerezo häberle vs letzterschwob


Am besten fand ich den Cerezo mit dem Bayern- und Hoppenheim-Wappen im Transfermarkt-Forum. :lol: :prost:
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.

Vermutlich nicht der schlechteste Zeitpunkt, um meines Vaters Einschätzung zu Adrion zum besten zu geben:

“War bei 07. Immer gut angezogen, aber der Hellste war er nicht.”

Muss ich oft dran denken. Ich könnte ihn auch fragen, ob er das näher ausführen möchte, halte ich aber gar nicht für nötig.

de mappes
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Spamferkel
Spielgerät hat geschrieben:Der durch den Verein gehende Riss, den Hitzlsperger beschrieb, besteht noch. Er trennt heute aber vorwiegend die Anhänger des VfB in unterschiedliche Lager. Das unterscheidet diese Krise von vielen anderen zuvor. Da waren es nämlich die Fans auf der einen Seite, Hundt, Porth, Dietrich, Mäuser, Reschke und wie sie alle hießen auf der anderen. Wir da unten gegen die da oben. Das hatte auch etwas einendes. Wenn jetzt einige – auch hier drin – ihren inneren Abschied vom Verein verkünden, hängt das vielleicht auch mit dieser neuen Situation zusammen. Dass sich nun auch noch Staudt zu Wort meldet, ist sicher kein Zufall.

Vogt spaltet die Anhänger, und zwar bewusst. Er kumpelt mit den Kurvenfans, einigen Bloggern und Journos. Er weiß, dass die ihn alle in Ruhe lassen, wenn er sich (geht's eigentlich noch infantiler?) in seinem Kinderzimmer mit den Fanutensilien ablichten lässt, wenn er im Fanzug mit nach Dortmund fährt, bei der Karawane von der Brücke winkt oder Selfies mit Riky macht. Riky hat das, so meine Vermutung, durchschaut, und wollte sich nicht weiter instrumentalisieren lassen, weshalb er sich zurück gezogen hat. Die meisten anderen raffen es nicht, vermutlich fühlen sie sich sogar gebauchpinselt, wenn ihr Präsi im Zugabteil nebenan sitzt, „einer von uns“ eben. Die Kurvenfans sind die lauten, die man hört, im Stadion und auf Social Media. Sie sind aber nicht die Mehrheit. Müssen sie auch nicht, denn solange beispielsweise Wahlen nur in Präsenz und nicht online abgehalten werden, zieht niemand dem Claus und seiner Bande den Stecker.

Der Spalter Vogt hat bisher Null Interesse gezeigt, auch diejenigen mitzunehmen, die seinem Kurs kritisch gegenüber stehen. Das hat er in der Auseinandersetzung mit TH nicht getan und macht es jetzt bei der Personalie Mislintat nicht. Er spricht keine versöhnlichen Worte. Er nähert sich anderen Meinungen nicht an. Er schweigt ganz einfach. Im Streit mit Hitzl hat er die Blogger und ihm geneigte Schreiberlinge benutzt, um seine Standpunkte unters Volk zu bringen. Jetzt hat er hierfür erster Linie Wehrle (und die lächerliche Mischpoke aus seiner Play-Fair-Bude wie Prechtl oder Merz. Wobei ich annehme, dass die selbst einem CV zu peinlich sind). Ob Wehrle ein nützlicher Idiot oder Überzeugungstäter ist, da bin ich mir noch nicht sicher. Spielt aber auch keine Rolle. Vogt hat mithilfe der (Kurven-)Fans den Verein auf seine Linie gebracht. Nahezu alle Personen, sei es in den Gremien oder als Berater, die zuletzt neu dazu gekommen sind, liegen auf seiner Linie. Seine Kritikersind weg. Mislintat, der unbequem und bei den Fans äußerst beliebt ist, wird ebenfalls gehen. Dafür kommt Gente. Die damit drohende erneute öffentlichen Demütigung wird sich Mislintat nicht antun. Mit den dann folgenden Besetzungen Sportdirektor und Trainer gibt es nahezu keine Person in verantwortlicher Position in Verein oder AG mehr, die nicht von Vogt protegiert wurde und ihm deshalb Dank und Gefolgschaft schuldet.

Der Gedanke, dass Anhänger bestimmenden Einfluß auf einen Bundesligaclub haben, mag romantisch sein, wird aber im Desaster enden, da bin ich mir ziemlich sicher. Sportlich werden wieder Karl-Heinz F. und die ganze verrottete Bande mitreden. Die wurden die letzten Jahre von TH und SM rausgedrängt, jetzt wittern sie Morgenluft. Denen ist es noch nie um das Wohl des Vereins gegangen. Wir werden uns noch nach den Zeiten von „Svens Fehleinkäufen“ zurücksehnen. Sponsoren werden sich zurückziehen bzw. gar nicht erst für den VfB gewonnen werden können. Statt seriöser Ansprechpartner bieten wir ihnen einen Fanpräsidenten nebst Karnevalsprinzen und Hofstaat, der mit PlayFair ganz unverhohlen investorenfeindliche Positionen vertritt. Ich orakel mal, dass Daimler in einem derartigen Umfeld über kurz oder lang ganz aussteigen wird. Und wenn wir dann keinen Ersatz an der Hand haben.,wonach es bis jetzt ja aussieht, sind wir komplett gefxxxt. Hab‘ ich was vergessen?


sehr guter beitrag
traut man dem netten onkel mit der dicken brille und den großen Zähnen garnicht zu...wobei, wenn ich ihn so beschreibe...schon verdächtig

Das mit der Fan-Spaltung sehe ich zwar auch so, aber früher gab es schon auch lager pro/contra Person xy, aber so heftig wie jetzt war es glaube ich nicht

die große, aber eher ruhige Mehrheit für den nun verlassenen weg, die lauten und extremen bei Vogt
Was für ein erbärmliches Ende dieser schönen geeinten Zeit
Die Vermutung mit Riky klingt auch sehr schlüssig, wie perfide eingefädelt.

Aber wofür das alles? Was denkt der Klausi denn, wo das endet?
Oder ist das pure Naivität? So ein Machtspielchen gefochten und dann nicht wissen was kommt?
Peinlich
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Wundermann
Granadaseggl
Ich finde den Widerspruch in der Argumentation sehr interessant.
Der Kader ist generell zu schwach für die Bundesliga!
Die Talente aus dem Ausland verhindert die Entwicklung der eigenen Jugend.
Das gilt natürlich auch für "fertige" Spieler die von außen kommen.
Zusammengenommen ergibt sich daraus folgendes Bild.
Die Jungs aus dem eigenen Stall sind schwächer als die zugekauften, würden den Kader aber zur Bundesligareife verstärken?

de mappes
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Spamferkel
letzterschwob hat geschrieben:
Am besten fand ich den Cerezo mit dem Bayern- und Hoppenheim-Wappen im Transfermarkt-Forum. :lol: :prost:



:lol: :lol: :lol:
Bist du da etwa auch? :P

und: welcome "back"...hoffentlich für etwas länger und intensiver :prost:
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Seren Dipity
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Schoofseggl
higgi hat geschrieben:Naiv ist es zu glauben dass jeder seine Befindlichkeiten nach außen zu tragen hat und eine gemeinsam getroffene Entscheidung, auch wenn man überstimmt wurde, öffentlich über die Gazetten in Frage stellen sollte.


Da stimme ich dir zu. Doch wenn Mislintat sich vor eine Kamera des SWR stellt und dort erklärt, dass er, Mislintat, zusammen mit Wehrle, Khedira und Rüdt einvernehmlich die Entscheidung getroffen hat sich von Matarazzo zu trennen, dann hat das überhaupt nichts damit zu tun, über Gazetten Befindlichkeiten nach Außen zu tragen.




Seren Dipity
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Schoofseggl
Um Mislintat zu überstimmen, hätte sich ja auch Rüdt auf die Seite von Khedira und Wehrle stellen müssen. Hältst du das für wahrscheinlich?

Aber selbst wenn. Mislintat hatte sich bei anderen Angelegenheiten, als er sich über Entscheidungen/Nichtentscheidungen des Vereins ärgerte, dies konsequent in die Öffentlichkeit kommuniziert. Warum sollte er ausgerechnet schweigen, wenn es um den Trainer geht?

Außerdem: Mislintat bezeichnete Matarazzo als mehr als nur einen Trainer für ihn, er sagte ausdrücklich, dass Matarazzo sein Freund sei und die Entscheidung ihn zu entlassen die schwerste in seiner gesamten Karriere war. Wäre er da inhaltlich nicht überzeugt und würde seinen Freund trotzdem über die Klinge springen lassen, ohne sich öffentlich darüber zu beschweren, wie würde das alles zur Person Mislintat passen, wie wir sie sonst wahrnehmen?

Seren Dipity
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Schoofseggl
Familie Mild hat geschrieben:Nö, sein Job war nur es mitzuteilen, nicht ihn zu entlassen


Wie kommst du denn auf so eine Annahme?

1. Haben alle Beteiligten, inklusive Wehrle und Mislintat ausdrücklich gesagt, dass die Entscheidung Matarazzo zu entlassen von besagten 4 Personen einvernehmlich getroffen wurde. Warum sollte das ausgerechnet Mislintat sagen, wenn er seinen Freund Matarazzo gar nicht entlassen wollte und dazu auch gar kein Entscheidungsrecht hatte? Das ist doch sowas von vollständig realitätsfern.

2. Hätte der VfB Matarazzo entlassen, ohne Mislintat in den Entscheidungsprozess einzubeziehen, wäre Mislintat jetzt nicht mehr beim VfB. Und auch die Presse hätte so ein Vorgehen in aller Klarheit gerügt.

3. Gerade wenn Mislintat ausgerechnet bei der für ihn wichtigsten Personalie kein Mitspracherecht gehabt hätte und der Betroffene sein Freund gewesen ist und die Entscheidung die schwerste seiner Karriere und er diese Entscheidung auch noch für falsch gehalten hätte, was wäre Mislintat für ein Freund, seinen Kumpel so aufzugeben, um anschließend vor eine Kamera zu treten und "ganz professionell" Business as usual vorzuspielen?

Ich frage mich ernsthaft die ganze Zeit, warum es für einige Fans so wichtig ist, dass Mislintat auf keinen Fall Matarazzo entlassen haben kann. Gehörte er dadurch zu den Bösen und hätte euch enttäuscht? Ich würde eher sagen, in seiner Position zeichnet es ihn aus auch Entscheidungen treffen zu müssen (subjektiv), die ihm persönlich weh tun, die ihm aber unvermeidlich (wieder subjektiv) erscheinen. Hätte er Matarazzo nur deshalb nicht entlassen wollen, weil er mit ihm befreundet ist, wäre das fatal und kein Zeichen von Führungsverantwortung.

Und das alles schreibe ich, obwohl ich die Entscheidung zu diesem Zeitpunkt (subjektiv, meinerseits) nicht nachvollziehen konnte und es auch sowohl von Wehrle als auch von Mislintat für einen klaren Fehler halte, die Entlassung nicht professionell vorbereitet zu haben.

...aber ich wiederhole mich schon wieder...

Goofy
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Grasdaggl
Seren Dipity hat geschrieben:Ich frage mich ernsthaft die ganze Zeit, warum es für einige Fans so wichtig ist, dass Mislintat auf keinen Fall Matarazzo entlassen haben kann.


Na. Und du bist dir eben ganz sicher, dass der Trainer auch entlassen worden wäre, wenn Mislintat alleine entschieden hätte.

Wer nun Recht hat? Wissen wir alle nicht so genau. Die einen vermuten so, die anderen so.

Die Mehrheit vermutet vermutlich, dass Mislintat nicht so glücklich ist damit.

@Seren, du argumentierst eben sehr überzeugt und extrem in eine Richtung. Dass Reaktionen extrem anders ausfallen, ist nicht verwunderlich.

Du legst da manchmal auch Sachen aus.

Seren Dipity hat geschrieben:die Entscheidung die schwerste seiner Karriere

Hat er wirklich gesagt, diese, seine, Entscheidung?
Das fehlt bisher noch im Zitate-Thread - glaube ich. :)




Mislintat:
„Ich liebe Rino, er hat meine volle Rückendeckung. Aber ich entscheide das nicht alleine. Am Ende ist es so: Wir müssen liefern.“

Was kann man aus dieser Aussage rausziehen?

Fakten:
- Mislintat darf bei Trainerentscheidungen mit entscheiden
- Er entscheidet nicht alleine.

Goofy
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:Aber: Vielleicht ist das für manche schwer vorstellbar, aber man kann auch überstimmt werden, und trotzdem gut zusammenarbeiten.


Nice Weather hat geschrieben:Ja gut, eben. Wobei ich mir das in diesem Fall kaum noch vorstellen kann.



Mislintat hat doch vor laufender Kamera erklärt, dass viel geschrieben wird, was nicht so ist.
Er hat dabei gelächelt ...

Local Zero
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Goofy hat geschrieben:Aber: Vielleicht ist das für manche schwer vorstellbar, aber man kann auch überstimmt werden, und trotzdem gut zusammenarbeiten.
Mir fällt da nur BDSM ein wo so etwas funktioniert.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
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Grasdaggl
Seren Dipity hat geschrieben:
Familie Mild hat geschrieben:Nö, sein Job war nur es mitzuteilen, nicht ihn zu entlassen


Wie kommst du denn auf so eine Annahme?

1. Haben alle Beteiligten, inklusive Wehrle und Mislintat ausdrücklich gesagt, dass die Entscheidung Matarazzo zu entlassen von besagten 4 Personen einvernehmlich getroffen wurde. Warum sollte das ausgerechnet Mislintat sagen, wenn er seinen Freund Matarazzo gar nicht entlassen wollte und dazu auch gar kein Entscheidungsrecht hatte? Das ist doch sowas von vollständig realitätsfern.

2. Hätte der VfB Matarazzo entlassen, ohne Mislintat in den Entscheidungsprozess einzubeziehen, wäre Mislintat jetzt nicht mehr beim VfB. Und auch die Presse hätte so ein Vorgehen in aller Klarheit gerügt.

3. Gerade wenn Mislintat ausgerechnet bei der für ihn wichtigsten Personalie kein Mitspracherecht gehabt hätte und der Betroffene sein Freund gewesen ist und die Entscheidung die schwerste seiner Karriere und er diese Entscheidung auch noch für falsch gehalten hätte, was wäre Mislintat für ein Freund, seinen Kumpel so aufzugeben, um anschließend vor eine Kamera zu treten und "ganz professionell" Business as usual vorzuspielen?

Ich frage mich ernsthaft die ganze Zeit, warum es für einige Fans so wichtig ist, dass Mislintat auf keinen Fall Matarazzo entlassen haben kann. Gehörte er dadurch zu den Bösen und hätte euch enttäuscht? Ich würde eher sagen, in seiner Position zeichnet es ihn aus auch Entscheidungen treffen zu müssen (subjektiv), die ihm persönlich weh tun, die ihm aber unvermeidlich (wieder subjektiv) erscheinen. Hätte er Matarazzo nur deshalb nicht entlassen wollen, weil er mit ihm befreundet ist, wäre das fatal und kein Zeichen von Führungsverantwortung.

Und das alles schreibe ich, obwohl ich die Entscheidung zu diesem Zeitpunkt (subjektiv, meinerseits) nicht nachvollziehen konnte und es auch sowohl von Wehrle als auch von Mislintat für einen klaren Fehler halte, die Entlassung nicht professionell vorbereitet zu haben.

...aber ich wiederhole mich schon wieder...
Ja.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."