2597 Beiträge

Wen wählt ihr am 13. März in Baden-Württemberg?

Umfrage endete am 12. März 2016 21:26

CDU
5
7%
Grüne
21
31%
SPD
6
9%
FDP
8
12%
Linke
5
7%
AfD
10
15%
Sonstige
1
1%
Ich nix Baden-Württemberg
11
16%

Manolo
Grasdaggl
Kronenclub hat geschrieben:Die Antifa ist selbst "Anmelder" der Demo.


jeder im schwarzen block würde sich als antifaschist bezeichnen. aber nicht jeder antifaschist ist angeghöriger des schwarzen blocks ;)

war gestern leider aber wegen einiger linksxtremer deppen ein ziemlich guter tag für frau von storch und die afd.
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Kronenclub
Granadaseggl
manolo ich würde da nie alle in einen Topf werfen und weiß sehr wohl, dass 99 % eben nicht so sind und friedlich ihre Meinung kund tun wollen.
Dennoch würde ich hier erwarten, dass eben der Punkt
"wer sich mit Rechtsradikalen auf einer Demo befindet ist selbst rechtsradikal" auch nur ein wenig hier Berücksichtigung finden würde.
Wenn man friedlich Demonstrieren will darf man eben solche nicht neben sich dulden. Es ist aber genau das Gegenteil der Fall. Man verharmlost.
#verpisst euch alle#

Mike the Bike
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Granadaseggl
Danke @Schlurger

Ein Trupp von Neonazis stürmte an der Apotheke bei der alten Kanzlei über die Absperrung, prügelte auf dort stehende Menschen ein. Ein Poizeitrupp prügelte sich in die Menge, die Angreifer zogen sich hinter die Absperrung zurück und die Polizei verteilte davor großzügig Pfefferspray aus weitreichenden Sprühkanistern.


das darf nicht sein.

Manolo
Grasdaggl
Kronenclub hat geschrieben:wer sich mit Rechtsradikalen auf einer Demo befindet ist selbst rechtsradikal" auch nur ein wenig hier Berücksichtigung finden würde.


du spielst auf pegida an. da behaupte ich nicht, dass die alle rechtsradikal sind, sehr wohl aber, wenn sie nicht nur mitlaufen, sondern auch hinter dem parolen stehen, alle rechts sind.

Wenn man friedlich Demonstrieren will darf man eben solche nicht neben sich dulden.


stimmt. bei dem bildungsplanbefürwortern sind übrigens zum glück nicht alle links. wäre auch schlimm, wenn noch immer alle konservativen homosexuell zu sein als ansteckende krankheit betrachten würde, über die man nicht mal reden darf.
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Kronenclub
Granadaseggl
Hab jetzt schon paar mal versucht hier auf das Thema Bildungsplan einzugehen, bin aber dann während dem Schreiben immer wieder gescheitert und die Entf taste wurde zu meinem Freund, da ich gar nicht weiß wo ich bei dem Thema beginnen soll.
:mrgreen:
#verpisst euch alle#

Mike the Bike
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Granadaseggl
Kronenclub hat geschrieben:Hab jetzt schon paar mal versucht hier auf das Thema Bildungsplan einzugehen, bin aber dann während dem Schreiben immer wieder gescheitert und die Entf taste wurde zu meinem Freund, da ich gar nicht weiß wo ich bei dem Thema beginnen soll.
:mrgreen:


ohaa Verschwörung 100 % :mrgreen: :prost:

Kronenclub
Granadaseggl
Aber eine üble :|
Forderungen was zum Thema sexuelle Vielfalt in den Bildungsplan sollte, das was dann in den zig korrigierten Vorschlägen dann wieder drin steht, das was die Gegner wollen, alles ein heilloses Durcheinander.
Trifft man sich in der Mitte wäre glaub alles in Ordnung.
#verpisst euch alle#

Manolo
Grasdaggl
das Problem an Kompromissen ist, dass sie oft schlecht sind. ich denke wobei man sich aber eigentlich schnell einigen kann, ist, dass homosexuelle nicht diskriminiert werden dürfen und das beste mittel gegen diskriminierung ist nun einmal aufklärung. diese wiederum kann nicht früh genug erfolgen. über die konkreten inhalte und vorgehensweise kann man dann von mir aus wieder streiten.

was denke ich auch unbestritten ist, dass sich die schule/eltern auf youporn und co. einstellen müssen. ist eben nicht so wie früher, dass die größte "konkurrenz" nur dr. sommer ist.
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Kronenclub
Granadaseggl
ich denke wobei man sich aber eigentlich schnell einigen kann, ist, dass homosexuelle nicht diskriminiert werden dürfen und das beste mittel gegen diskriminierung ist nun einmal aufklärung. diese wiederum kann nicht früh genug erfolgen.


das ist ein Punkt, der ist sicherlich unstrittig.
So zentrale Punkte sind aber auch bei 99% der Gegner gar kein Problem vermute ich mal.

Problematisch wird's dann aber bei der Frage wie das umgesetzt werden soll. Wird es das nicht schon auch ohne Bildungsplanänderung ?
Genügen da nicht einfache Hinweise im Unterricht, dass es Menschen mit anderen Neigungen gibt und es auch nicht unnormal ist oder müssen dann Bernd und Günther mit gemeinsamem Kind im Schulbuch auftauchen.


was denke ich auch unbestritten ist, dass sich die schule/eltern auf youporn und co. einstellen müssen. ist eben nicht so wie früher, dass die größte "konkurrenz" nur dr. sommer ist.


ja das ist natürlich auch ein Punkt.
#verpisst euch alle#


Manolo
Grasdaggl
wenn es nicht unnormal ist, sind bernd und günther auch im schulbuch kein problem....

diskriminierung von schwulen/lesben war nach meiner erinnerung während meiner schulzeit zumindest kein thema. wichtig wäre es aber schon gewesen. zumal damals bsp. schwule sau mindestens genauso gebräulich als beschimpfung war wie es heute der fall ist.
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thoreau
Granadaseggl
Kronenclub hat geschrieben:
Problematisch wird's dann aber bei der Frage wie das umgesetzt werden soll. Wird es das nicht schon auch ohne Bildungsplanänderung ?
Genügen da nicht einfache Hinweise im Unterricht, dass es Menschen mit anderen Neigungen gibt und es auch nicht unnormal ist oder müssen dann Bernd und Günther mit gemeinsamem Kind im Schulbuch auftauchen.



Gute und berechtigte Frage. Und natürlich wird in fast allen Fächern (insbesondere GK und sicher auch Ethik) über solche Dinge gesprochen und gerade in diesen Fächern ist Toleranz natürlich generell von zentraler Bedeutung. Aber es ist eben nicht ausreichend institutionalisiert.
Im großen und ganzen wird das natürlich jetzt schon gemacht. Allerdings spricht das ja noch lange nicht dagegen das auch im Bildungsplan aufzunehmen. Schon um der Bedeutung dieses Themas gerecht zu werden. Bzw. der Bedeutung der Toleranz, die dahinter steht.

thoreau
Granadaseggl
@manolo

Es gibt durchaus noch viele (männliche) Schüler in bestimmtem Alter, die Probleme damit haben was sich auf unterschiedliche Weise zeigt. Prinzipiell muss man aber sagen, dass die Schüler heute außerordentlich viel toleranter sind als früher.



Kronenclub
Granadaseggl
Da geht's um Forderungen aus der Genderecke die einfach für mich zu weit gehen und übers Ziel hinausschießen.
Ein Grundschüler muss nicht wissen, dass Männer als Frauen rumlaufen und anders rum
Es muss keine Familie gelehrt werden in der es 3 Elternteile gibt.
Leihmutterschaft muss nicht in der Grundschule gelehrt werden nur um 2 Männern da ein Kind zu ermöglichen. usw
#verpisst euch alle#

Manolo
Grasdaggl
zuerst war ich ja geneigt, dir recht zu geben. dann habe ich mich aber gefragt, warum sollte es nicht angesprochen (gelehrt klingt für mich zu sehr nach als richtig dargestellt werden) werden und mir ist kein grund eingefallen, der dagegen spricht.
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Auswurf
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Grasdaggl
"mama, warum sieht die frau so komisch aus?"
"das sag ich Dir erst wenn Du aufm gymi bist"

ich finde es gibt auf alle fragen dieser welt ne altersgerechte antwort.
Zuletzt geändert von Auswurf am 29. Februar 2016 11:54, insgesamt 2-mal geändert.
das ist doch keine Musik


Kronenclub
Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben:"mama, warum sieht die frau so komisch aus?"
"das sag ich Dir erst wenn Du aufm gymi bist"

ich finde es gibt auf alle fragen dieser welt ne altersgerechte antwort.


Wenn die Frage kommt kann man sie auch beantworten, gar kein Thema, man muss das Kindern aber nicht einimpfen.
#verpisst euch alle#

Auswurf
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Grasdaggl
wie manolo schon sagte

es wird nicht gelehrt, sondern erklärt. (und schon garnicht eingeimpft)
Die einzige wertung die man vornimmt, ist, dass man nicht sagt,
die ehe zwischen mann und frau sei hochrangiger zu bewerten.
Was wäre Dir lieber kronenclub?

Wenn es eltern wichtig ist, dass schwule keine kinder erziehen sollen,
werden sie es ihren kindern zu hause auch sagen.
Wenn diese eltern dann da wenig vertrauen in in die eigene überzeugungskraft haben,
ist das nicht das problem der politik
das ist doch keine Musik

Manolo
Grasdaggl
die frage, die man schon stellen darf/muss, ist ab welchen alter es die kinder überhaupt interessiert bzw für sie selbst ein thema ist. ob das in der ersten, zweiten oder vierten klasse der fall ist, kann ich nicht sagen. bin mir nur recht sicher, dass es nicht erst in der weiterführenden schule der fall ist. da kann es aber auch durchaus unterschiede zwischen stadt und land geben. würde es daher den grundschulen selbst überlassen, in welcher klassenstufe sie es ansprechen. zumal ich generell ein fan davon bin, schulen/lehrern möglichst viel freiraum zu lassen und nur endziele verbindlich zu definieren.
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