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frasimi74
"Für mich war es klar, dass ich so schnell wie möglich nach Stuttgart muss", sagt er. Die nötigen Gespräche hat er nicht während der Trainingszeit, sondern davor geführt. "Wir haben schon viel machen können, ab heute liegt der Fokus auf der Mannschaft", erklärt er. Am Vormittag war das erste Training, da haben er und Wohlgemuth sich dem Team vorgestellt.
"Ich sitze hier, weil es dem Verein gerade nicht gut geht", sagt er und berichtet von vielen Videos, die er geschaut und Statistiken, die er gewälzt hat.

"Wir haben einen klaren Plan, wir wissen, was zu tun ist", sagt der neue Cheftrainer Bruno Labbadia und betont: "Die Lust auf den Fußball darf nicht zu kurz kommen." Er will den jungen Spielern Selbstvertrauen geben, sie sollen mehr als Mannschaft agieren. "Ich freue mich auf die Herausforderung", sagt Labbadia, "Abstiegskampf braucht keiner, aber: wenn man es schafft, nimmt man extrem viel mit. Der Weg wird jedoch steinig."


frasimi74
"Wir waren uns relativ schnell einig, dass wir versuchen wollen, Bruno Labbadia von unserem Projekt zu überzeugen", sagt Fabian Wohlgemuth.
Labbadia sagt, er habe vom ersten Moment gespürt, wie sehr mit "Alexander und Fabian haben wollten". Ohne Absprache mit dem neuen Sportdirektor wäre er nicht gekommen. Er habe ein lange Gespräch mit Fabian Wohlgemuth gehabt. "Wir hatten das Gefühl, das passt."
Labbadia betont, er habe nach wie vor einen guten Draht in die Stadt Stuttgart. Der Club, sagt er, habe nach wie vor "eine Wucht. Mich reizt: Wenn man es schafft, hat man die Möglichkeit, mit dem Club einen Schritt nach vorne zu machen".
Es sei nicht die einfachste Aufgabe, "aber wahrscheinlich brauche ich immer diesen Nervenkitzel".

"Die Vorbereitung ist sehr, sehr wichtig, um der Mannschaft einen Input zu geben", sagt Labbadia. Darauf liege der Fokus, weit in die Zukunft wolle er erst einmal nicht schauen. Die Kunst sei es nun zu erkennen, was die jeweilige Priorität ist: "Ich muss schnell das Gefühl bekommen, was die wichtigsten Dinge sind." Labbadia kündigt viele Gespräche mit den Spielern an. Das sei heute noch wichtiger als früher.
"Der wichtigste Punkt ist aber, dass wir auf dem Platz arbeiten", betont Labbadia. Er will der jungen Mannschaft einen Plan, eine Struktur geben. Den Spielern Wege aufzeigen. Er freue sich darauf, aus den Spielern viel herauszukitzeln.


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Labbadia will schauen und schnell herausfinden, "was kann die Mannschaft, was kann sie besonders gut". Seine eigene Vorstellung vom Fußball sei erst einmal zweitrangig. Er ist verwundert, dass es im Kader viel Schnelligkeit gebe, es aber so lange keinen Auswärtssieg gegeben hat. Eine junge Mannschaft zu haben, hätte Vor- und Nachteile. Er will "auf Null" stellen. Dabei gehe es nicht darum zu fragen: "Was war vorher schlecht." Aber es gehe darum, welche Veränderungen notwendig seien.

Labbadia meint, es habe sich "nicht so viel verändert" bei den Trainern - obwohl er drei Coaches mitbringt. Ab sofort sei man ein Team, habe er den Trainern, die schon da sind, zugerufen. Er wolle die vorhandene Manpower einsetzen. Es gebe nicht neu und alt, "es gibt nur das VfB-Team". Die Situation sei schwierig und heikel. Mit der jüngsten Mannschaft sei der Abstiegskampf schwierig. Labbadia hat versucht, "alle einzuschwören" rund um die Mannschaft. Er betont: "Wir werden alle mitnehmen, denn das Team ums Team werde oft unterschätzt."



frasimi74
"Es macht mir Spaß mit jungen Leuten zu arbeiten", betont Bruno Labbadia und erklärt, dass schon Nachwuchsspieler ins Training integriert werden. Er habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass sich junge Spieler besonders gut entwickeln, "wenn sie Stützen haben". Das müssten aber nicht zwingend ältere Spieler sein.
Man habe sich für einen Weg mit jungen Spielern entschieden, "aber er muss auch erfolgreich sein". Zudem sei der VfB ein Verein, dem gute junge Spieler weggekauft werden. "Diesen Weg müssen Fabian und ich mitgehen", sagt Labbadia, der auf Spieler hofft, die auch mal länger bleiben und die Mannschaft führen.
Fabian Wohlgemuth sagt: "Die Vertragsverlängerung mit Silas hat hohe Priorität." Zudem werde man in den nächsten darüber nachdenken, ob man erfahrene Spieler braucht.


Wenn jedes Jahr 20 Mio. Überschuss erwirtschaftet werden müssen, lieber Bruno, wen muss der Verein dann wohl verkaufen? Es könnten tatsächlich die "guten junge Spieler" sein, oder?!?


Tamasi
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Allmachtsbachel
Er ist nunmal ein Fuchs - und hat:

... mehrere Trainings bereits um 7.30 Uhr angesetzt. Was auch inkludiert, dass gemeinsam gefrühstückt und zu Mittag gegessen wird.

Und dann zur Spielerfrau: "Du, ich habe gehört, dein Mann lässt dich den ganzen Tag allein...?"

Über Gentner:
"Ich glaube, dass er den Spielern sehr viel mitgeben kann, auch im Abstiegskampf"

"Männer, heute spielt ihr gegen Mainz. Dazu folgendes: (...)"

A propos altbekannte Phrasen:
Ich mache jetzt nicht die Strafarbeit und schaue mir die Antritts-PKs bei Hertha, Wolfsburg etc. an. Aber ich wette, dass er dort zu 80% die selben Stanzen gesagt hat. Natürlich auch "Wir müssen in die Köpfer der Spieler kommen."

Und in die Körper der Spielerfrauen.

Sorry. Er kann nicht anders, ich kann nicht anders. Danke, dass er wieder da ist!

Denkt auch der kicker und hat bei den Labbadia-Teilen seines PK-Tickers 80% copy/paste gemacht:
https://www.kicker.de/6397046003ff56506 ... liveticker

frasimi74
Christian Gentner war bereits vor Ort und war bei der Planung von Trainingslager und Trainingsplänen dabei. ... Labbadia ergänzt: "Es passt zum VfB, so jemanden zurückzuholen. Er kann den Spielern viel mitgeben." Gerade im Abstiegskampf könne er eine Stütze für die jungen Spieler sein.


"Am Arsch geleckt, ..." und "Wir müssen wissen, wo wir herkommen, ..." sind hiermit Geschichte!!
Bruno setzt auch dieses Mal neue Maßstäbe!!!