Elles Unfug, unter der Ägide von Egidius Braun hätt’s sowas net gebba:
“Die spontane Kritik an der Zusammenstellung beruht nun unter anderem auf der Feststellung, die Runde sei "zu alt" oder "zu männlich". Das ist natürlich Unfug! Hier geht es schließlich nicht um Repräsentanz, sondern um Beratung.”Zum Glück geht’s nur um Fußball, sonst müsste man sich darüber aufregen. Hat der Wild das geschrieben? Tönt jedenfalls so, bei dem qualmt es schon seit Wochen so komisch.
Viele denken jedenfalls, dass es schon auch um Repräsentanz geht, und dass vielleicht ein Fußballspieler in diesem Gremium sitzen sollte – vielleicht einer, der erst kürzlich aufgehört hat. Thomas Müller?

Aber auch sonst ist es ein hanebüchener Scheiß. Es geht um Beratung, und Berater sind alte Männer?
Mutti wird zuhause in allen Lebensfragen um Rat gefragt, auch bei Karriere und pipapo, aber beim Ballspielen haben die Fotzen nix beizutragen, schon klar. Von Frauen geführte Unternehmen performen super, aber Ballspielen? No way, Renée. Für Berufe wie Kindergartentante und Lehrerin? Frauen besonders gefragt. Aber nicht gemeinsam Ballspielen, das ist was anderes.
flux hat geschrieben:"Diversität" darf eben auch kein Selbstzweck sein.
Dann ändert sich nie was. Wenn man irgendwann endlich mal den Arsch hochkriegt, dann darf Diversität zu Beginn auch mal Selbstzweck sein. Muss sogar, denn anders kann man oft gar keine Diversität herstellen. Die Früchte erntet man dann im nächsten Zyklus.
Gut, es geht um die Heimwmzwanzigvierundzwanzig, da darf man sich keinen Verzug und keine Diversität erlauben. Aber vielleicht danach. Oder dann danach. Oder oder.