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letzterschwob
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Granadaseggl
Leute, die ehrlich sagen, dass sie sich eine Entscheidung wünschen, die am vorteilhaftesten für einen selbst ist, kommen zurecht sympathischer an, als durchtriebene Heuchler.

OldieGoldie hat geschrieben:Ist der Beweis erbracht, dass es sich um einen Osnabrücker Fan handelt? Wenn das Schule macht kann jedes Spiel so entschieden werden.


Ein sehr berechtigter Einwand. Nur ist der DFB wohl kaum zu derartigen Überlegungen fähig.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.


Plan B
Grasdaggl
@schwob: Die Ecke, aus der geworfen wurde, muss wohl so was wie der A-Block gewesen sein, da werden sicher Fans des gegnerischen Lagers sich mit dem Trikot der Heimmannschaft untermischen. :roll:
Im Übrigen hat Osnabrück gesagt, es wäre ein eigener Fan gewesen.
Carpe diem.


letzterschwob
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Granadaseggl
publicenemy hat geschrieben:das Angebot der Bullen anzunehmen.


Jou. Das war ja auch ein ernsthaftes Angebot und es ist keineswegs so, dass jeder weiß, dass der DFB genauso wie im Präzedenzfall Snickers-Hertha urteilen wird.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.

BlauesTrikot
Granadaseggl
letzterschwob hat geschrieben:Leute, die ehrlich sagen, dass sie sich eine Entscheidung wünschen, die am vorteilhaftesten für einen selbst ist, kommen zurecht sympathischer an, als durchtriebene Heuchler.

OldieGoldie hat geschrieben:Ist der Beweis erbracht, dass es sich um einen Osnabrücker Fan handelt? Wenn das Schule macht kann jedes Spiel so entschieden werden.


Ein sehr berechtigter Einwand. Nur ist der DFB wohl kaum zu derartigen Überlegungen fähig.


In der Konsequenz hieße dieses, den Feuerzeugwurf nicht zu bestrafen, auch nicht mit einer Geldstrafe. In den allerseltesten Fällen steht fest, ob sich nicht doch ein RB-"Fan" eingeschlichen hat. Ich frage mich, ob das langfristig sinnvoll ist, da es den Gewälter Tür und Tor öffnet.
Osnabrück hat das Platzrecht und deshalb muss sich Osnabrück auch verantworten. Immer schlecht, wenn einen Veranstalter bzw. ein Sportverein bestraftt wird, wenn doch die angeblichen Fans schuld sind. Aber etwas besseres ist bisher nicht erfunden worden.

Ich kann mir durchaus vorstellen, wenn es um den VfB ginge, könnte ich die Angelegenheit etwas anderes sehen ;)

fkAS
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Halbdaggl
publicenemy hat geschrieben:Die einfachste und klügste Entscheidung des DFB wäre, das Angebot der Bullen anzunehmen.

Wird nach Sach- und Rechtslage wohl nicht gehen.

Das Angebot von RB ist schon ok. Man könnte natürlich auch anbieten, die 20 Min. beim Stand von 1:0 zu Ende zu spielen, im Sinne einer wahren sportlichen Herausforderungen und des Respekts gegenüber den gegnerischen Spielern ...

Aber:
"Das ganze Spiel über flogen Feuerzeuge, Trinkbecher und andere Wurfgegenstände in Richtung unserer Spieler sowie unserer Auswechselspieler, die sich gerade warmliefen", erklärt Rangnick in einem offiziellen Statement. "Es war demnach definitiv nicht nur ein Einzeltäter, dessen Handeln später zu dem für alle Seiten bedauerlichen Spielabbruch führte. Wir verurteilen die unsportlichen und unfairen Taten aufs Schärfste."

Hiermit weist Rangnick dem VfL eindeutig die Verantwortung für den Spielabbruch zu. Und dann muss das Spiel auch 2:0 für RB gewertet werden. Man kann sich der Auffassung auch anschließen.

Und das hier ist dann noch der Marketing-Anhang von RB:
Da der Verein RB Leipzig aber "für Fairness, Fair Play, Familienfreundlichkeit, soziales Engagement, sportlichen Wettkampf und gegenseitigen Respekt" stehe...

letzterschwob
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Granadaseggl
BlauesTrikot hat geschrieben:Osnabrück hat das Platzrecht und deshalb muss sich Osnabrück auch verantworten.


Strafe für Osnabrück geht deshalb in Ordnung. Spielwertung für RB aber vor allem dann nicht, wenn der Fan nicht eindeutig Osnabrück zuzuordnen ist. Fortsetzung des Spiels ohne Fans wäre angemessen. Wird aber nicht passieren.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.

OldieGoldie
Das ganze Spiel über flogen Feuerzeuge, Trinkbecher und andere Wurfgegenstände in Richtung unserer Spieler sowie unserer Auswechselspieler, die sich gerade warmliefen", erklärt Rangnick in einem offiziellen Statement. "Es war demnach definitiv nicht nur ein Einzeltäter, dessen Handeln später zu dem für alle Seiten bedauerlichen Spielabbruch führte. Wir verurteilen die unsportlichen und unfairen Taten aufs Schärfste."
und damit sieht man, dass das Angebot RRs eine scheinheilige und üble Werbemasche war! Das verstärkt ja viel eher die Pflicht zur Strafe und auf keinen Fall zur Wiederholung des spieles!

Plan B
Grasdaggl
Sagen wir mal so: Osnabrück hat eben bis Minute 70 Glück gehabt, dass keine Wurfgegenstände getroffen haben. Wenn der Schiri dann abpfeift, weil er selbst getroffen wurde, ist das sein gutes Recht, wenn auch etwas egoistisch. Er hätte es aber natürlich auch schon vorher machen können oder wenigstens unterbrechen, um die Gemüter zu beruhigen.
Nur gibt das aktuelle Recht des DFB (oder FIFA oder wem auch immer) wohl eben nicht her, dass das Spiel ab Minute 70 beim Spielstand von 1:0 fortgesetzt wird. Da wird sich auch der zunächst mal nicht drüber hinweg setzen können.
Carpe diem.

Wenn der Schiri Gegenstände aufs Spielfeld wirft, wird das Spiel ohne Ball fortgesetzt.

Das ist bisher nur in unteren Ligen vorgekommen, aber die meisten Mannschaften sind darauf vorbereitet: das ist das “Spiel ohne Ball”, von dem die Trainer oft reden.


In den Regeln ist das der sogenannte “Schiedsrichterball”. Diese Maßnahme gilt aber als ultima ratio, weil sie sowohl den Spielern als auch den Zuschauern ein hohes Maß an Vorstellungskraft abfordert.

RedBlues
Halbdaggl
Plan_B hat geschrieben:Also folgender Kommentar auf spiegel.de bringt die Sachlage auf den Punkt:

Die Vorhersehbarkeit ist langweilig. Bietet RB ein Wiederholungsspiel an prangern ein Haufen Marketingexperten es wäre eine PR-Masche. Bietet RB keins an meckern die selben das RB ja wenigstens ein Wiederholungsspiel hätte anbieten können und für Erfolg über Leichen geht. Wenn die Mannschaft von RB in nem Flugzeug abstürzt finden sich hier auch genug die was von "jetzt machen die auf Manchester 1958" schreiben würden.



Wobei ja bekannt ist, dass United damals die Tragödie vom AC Turin kopiert hatte, ...


Wobei ich diesem Kommentar wirklich voll und ganz zustimmen muss, so tickt leider ein erheblicher Teil der Dummbatzen die sich mit Fußball beschäftigen.

Sloggi
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Lombaseggl
Mietmaul hat geschrieben:Als Verein würde ich alles daran setzen, solche Leute ausfindig zu machen und zivilrechtlich bis zum Abwinken verklagen.


Solchen Leuten ist das egal, die leben von Hartz IV.

Das wäre ein neues Geschäftsmodell für Ante S.: Man biete irgendeinem kaputten Alki 10 Liter Goldkrone für nen Feuerzeugwurf aus dem Bauernblock beim Heimspiel gegen Ingolstadt und wette.
Aber für die Bauern gelten sicherlich andere Regeln.



de mappes
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Spamferkel
Branson hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses "Angebot" einen Einfluss auf die Entscheidung des DFB hat.
Auf die PR vermutlich eher.


jepp...rein kalkulierte aktion..weiß er ja, dass das urteil dennoch gefällt wird...
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de mappes
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Spamferkel
Plan_B hat geschrieben:Also folgender Kommentar auf spiegel.de bringt die Sachlage auf den Punkt:

Die Vorhersehbarkeit ist langweilig. Bietet RB ein Wiederholungsspiel an prangern ein Haufen Marketingexperten es wäre eine PR-Masche. Bietet RB keins an meckern die selben das RB ja wenigstens ein Wiederholungsspiel hätte anbieten können und für Erfolg über Leichen geht. Wenn die Mannschaft von RB in nem Flugzeug abstürzt finden sich hier auch genug die was von "jetzt machen die auf Manchester 1958" schreiben würden.


gefälligkeitsjournalismus
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de mappes
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Spamferkel
Nice Weather hat geschrieben:Gefälligkeitsjournalismus per Leserkommentar. Perfide Mainstream-Lügenpresse. Mateschitz hat sie in der Tasche.


wer nicht mit der Zeit geht...siehst ja hier im Forum, dass Kommentare teilweise mehr verfolgt werden als die Artikel...hängt durchaus mit der Qualität der Journalisten zusammen.
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OldieGoldie
thoreau hat geschrieben:Wie kann man nach der Rechtslage auf ein Wiederholungsspiel kommen?


Geregelt ist dies in §18 Nr. 4 Satz 1 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB. Dort heißt es: "Wird ein Bundesspiel ohne Verschulden beider Mannschaften vorzeitig abgebrochen, so ist es an demselben Ort zu wiederholen."

Mietmaul
Ach Du meine Güte. Ich dachte, das sei ein Witz.

Erstens geht es in 18 Nr. 4 Satz 1 nur um Bundesligaspiele. Der DFB schreibt ja überdeutlich: "Es gibt lediglich eine Konstellation, in der ein Wiederholungsspiel möglich ist."

Zweitens - und das ist das ja auch zitiert - Nach § 9a der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB. Nach Absatz 1 sind Vereine "... für das Verhalten ihrer... Zuschauer... verantwortlich." Satz 2 konkretisiert: "Der gastgebende Verein und der Gastverein bzw. ihre Tochtergesellschaften haften im Stadionbereich vor, während und nach dem Spiel für Zwischenfälle jeglicher Art."