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muffinho
Sollte nur die Hälfte dessen stimmen, was auf tm gepostet wurde, dann... überraschen würde es mich Null, schockieren auch nicht, eher in der Annahme bestärken, dass wir dringend absteigen müssen, um durch einen Werksreset wieder funktionsfähig zu werden.

Vor kurzem habe ich im Haus meiner Eltern eine dicke und alte Kirschlorbeer im Vorgarten entfernt. Im Vorfeld habe ich gelesen, dass man das komplette Wurzelwerk entfernen muss, denn die im Boden verbleibenden Wurzeln können nach Jahren neue Triebe entwickeln und auf einmal hat man einen kleinen Scheißer in der grünen Wiese. Ich will keinen kleinen Vogt in 5 Jahren sehen, ich will wieder eine Konstellation Hitzlsperger, Mislintat und Rino haben.
War eine Mega Arbeit, tief zu graben und den ganzen Scheiß zu entfernen, ich wurde durch meinen "Ach was, einen kleinen Bagger brauchen wir nicht, das schaffe ich auch so" Optimismus eines besseren belehrt, aber der Abstieg in tiefere Erdschichten war notwendig. So wird auch der Abstieg in eine tiefere Liga notwendig sein, um Vogt, Wehrle, Adrion, Wohlgemuth, Khedira, Gentner und Lahm loszuwerden. Hoeneß darf bleiben.

Ich vermisse die Wampe :(

Aleksiander
Grasdaggl
Einerseits alles richtig, was Du schreibst, andererseits birgt ein Abstieg die riesengrosse Gefahr, in einigen Jahren da zu sein, wo sich 1860 München, der MSV Duisburg und Bayer o4 Uerdingen befinden.

Da wir niemals eine zweite Chance mit Hitz, Sven und Rino/Hoeness bekommen werden, muesste man einen gangbaren Weg finden, einen Stuttgarter Weg reloaded auf die Beine zu stellen, ohne vorher finanziell komplett am Ende zu sein.
Nichts muss, aber alles kann.



Wundermann
Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben:Aliks
der VfB kann nicht so enden.
Der Standort ist unkaputtbar und der VfB alternativlos - denke ich

Das dachte man in Offenbach, Duisburg, Oberhausen, Dresden, Rostock und ... auch.
Essen, Braunschweig, 1860, Lautern, HSV und wieviele ehemalige Meister noch irgendwo unterklassig rumkicken. Aus einer großen Vergangenheit lässt sichnunmal kein Erfolg in der Gegenwart oder Zukunft ableiten. Eher das Gegenteil ist der Fall. Eine tolle Historie zieht Selbstdarsteller magisch in die Führungsgremien. Eine regionale wirtschaftliche Stärke kann diesen Effekt durchaus verstärken. Da kann sich der Provinzfürst mal richtig im Glanz der global Player sonnen.
Ähnlichkeiten mit einigen der potentiellen Absteiger sind durchaus nicht zufällig.
Zuletzt geändert von Wundermann am 17. April 2023 10:18, insgesamt 1-mal geändert.





Wundermann
Granadaseggl
Wundermann hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:Aliks
der VfB kann nicht so enden.
Der Standort ist unkaputtbar und der VfB alternativlos - denke ich

Das dachte man in Offenbach, Duisburg, Oberhausen, Dresden, Rostock und ... auch.
Essen, Braunschweig, 1860, Lautern, HSV und wieviele ehemalige Meister noch irgendwo unterklassig rumkicken. Aus einer großen Vergangenheit lässt sich nunmal kein Erfolg in der Gegenwart oder Zukunft ableiten. Eher das Gegenteil ist der Fall. Eine tolle Historie zieht Selbstdarsteller magisch in die Führungsgremien. Eine regionale wirtschaftliche Stärke kann diesen Effekt durchaus verstärken. Da kann sich der Provinzfürst mal richtig im Glanz der global Player sonnen.
Ähnlichkeiten mit einigen der potentiellen Absteiger sind durchaus nicht zufällig.



Auswurf
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Grasdaggl
ja nochmal
klar können wir's für ne längere zeit verkacken

wir reden aber über profisport und da werden wir "immer" ein standort sein, im gegensatz zu den meisten, der hier angeführten Vereinen aus strukturschwachen Gegenden.
In münchen gibts eben die bazis
das ist doch keine Musik



jagdhuette
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Halbdaggl
Die Region ist weitestgehend irrelevant.
Wichtig sind klare Strukturen im Verein.
Klar ist es leichter Sponsoren zu finden und das Stadion zu füllen.

Aber bspw Dortmund und Leipzig sind sicherlich keine starken Regionen und trotzdem wird da erfolgreich gearbeitet.


muffinho
Kam vor kurzem nicht die Aussage, ich glaub vom letzten, dass die Ultras nicht pro Vogt wären?

Ich glaube nach diesen Aussagen kann man dies stark anzweifeln

Aus unserer Sicht ist eine aoMV in der aktuellen Situation maximal unpassend.


Mit anderen Worten: es soll so bleiben wie es ist

In dieser Situation eine aoMV mit undifferenzierten Abwahlanträgen gegen Alles und Jeden zu forcieren, kann nicht zielführend sein.


Mit anderen Worten: es soll so bleiben wie es ist

Denn der Aufsichtsrat, in dem drei e.V.-Vertreter sitzen, wird mit Sicherheit wichtige Fragen zur Aufarbeitung der Saison stellen und Entscheidungen treffen müssen.


Mit anderen Worten: die Leute im eV, die gerade an der Macht sind, sollen auch weiterhin die Entscheidungen treffen.

Über die Mislintat-Trennung und ihren Ablauf mag jeder denken, was er für richtig hält. Die bis heute anhaltende Hysterie um seine Person ist uns jedoch wahrlich schleierhaft.


Mit anderen Worten: gut dass er weg ist, alles richtig gemacht @Vogt

Nun wird versucht, diese weiterhin anhaltende Empörungswelle nach der Trennung von Sven Mislintat sowie die sportliche Situation schamlos auszunutzen, um die e.V.-Gremien zu zerschlagen, ohne jedoch konstruktive Vorschläge zu liefern oder zumindest die Abwahlanträge sauber zu begründen.


Mit anderen Worten: es soll so bleiben wie es ist

Dass e.V.-Vertreter im operativen AG-Geschäft keinerlei Entscheidungen treffen, wird völlig verkannt. Scheinbar müssen Sündenböcke her, und zwar sofort!


Mit anderen Worten: Es ist uns scheißegal, ob der eV in Person von Vogt und Adrion die Demontage der AG Verantwortlichen betrieben und mit Wehrle einen VV verpflichtet haben, der völlig überfordert in Sachen Kommunikation und Entscheidungsanalyse ist, siehe externe Berater wie Khedira.

Jeder muss sich hinterfragen, ob er sein Möglichstes für den Erfolg des VfB Stuttgart getan hat und jegliche persönlichen Interessen hintenangestellt wurden.


Mit anderen Worten: wir sind die Helden, weil wir tolle Stimmung machen und Ihr bruddelt auf der HT nur rum

Genutzt werden kann und soll die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.


Mit anderen Worten: Bis dahin habt Ihr sicherlich den Großteil der Scheiße wieder vergessen


Bis dahin kann auch jedes VfB-Mitglied, dem dieser Verein ehrlich am Herzen liegt, seine Gedanken sortieren und, sofern es von Veränderung überzeugt ist, gezielte und begründete Abwahlanträge stellen.


Mit anderen Worten: Entspannt Euch mal

Präsident Claus Vogt scheute sich anfangs keineswegs vor einer offensiven Kommunikation auf allerlei Kanälen, ist inzwischen aber deutlich zurückhaltender in der Öffentlichkeit.


Mit anderen Worten: die ganzen Skandale, Vorwürfe und der Umstand, dass Vogt sich nicht mal mehr dazu äußern kann, ohne seine Anwälte vorzuschicken, ist uns egal

Dass er sich mit Kommentaren zur sportlichen Situation zurückhält, heißen wir gut.


Mit anderen Worten: gut, dass er die Scheiße, die er verbockt hat, nicht auch noch kommentiert.

Wenn Teile der alten Seilschaften und Dietrich-Verbündete mit dem VfB Politik machen möchten, gehört das definitiv dazu.


Mit anderen Worten: Alle die gegen Vogt sind, sind im Kern Dietrich-Unterstützer. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.

Hier gilt es aufmerksam zu bleiben, genau hinzuschauen, kritisch zu hinterfragen und hinter die Fassaden zu blicken!


Und ja nicht in Lederhosen auf der CK erscheinen.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Das ist ein ganz neutrales, völlig vereinsunpolitisches Statement.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


muffinho
Ach ja, besonders geil ist dieser Satz:

Zu oft hat dieser Klüngel in der Vergangenheit bewiesen, dass es ihm mehr um eigene Interessen, das eigene Ego, um Pöstchen und weniger um einen erfolgreichen VfB mit klaren Werten geht.


Reden wir hier von Dietrich oder Vogt? Ernsthafte Frage!

jagdhuette hat geschrieben:Die Region ist weitestgehend irrelevant.
Wichtig sind klare Strukturen im Verein.
Klar ist es leichter Sponsoren zu finden und das Stadion zu füllen.

Aber bspw Dortmund und Leipzig sind sicherlich keine starken Regionen und trotzdem wird da erfolgreich gearbeitet.


Für den VfB war es in den letzten zehn Jahren angeblich alles andere als leicht, Sponsoren zu finden – zumindest für aufs Trikot drauf.

Seit ich denken kann, wird im VfB und um den VfB herum und von Leuten, die der VfB holt, die Geschichte von der starken Wirtschaftsregion hoch- und runtergebetet. Man sollte sich mal genau anschauen, was das dem VfB in der Vergangenheit gebracht hat, wie er davon profitiert hat bzw. wie und wie sehr sich die starke Wirtschaftsregion eingebracht und engagiert hat.

Nicht arg, möchte ich meinen.

Dann heißt es oft, dass der VfB ohne Daimler gar keinen Stadionumbau hätte stemmen können etc. pp. Okay, aber warum nicht? In so einer starken Wirtschaftsregion, wo alle den VfB so lieben.


de mappes
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Spamferkel
Muffi hat es sehr gut zusammengefasst

Augen zu und durch...mit Fan Präsident in die Bedeutungslosigkeit; die Kurve im Schlienz-Stadion in der 4. Liga dürfte gefüllt sein von diesem Haufen.

Übrigens: Maisel hat genau eine minute später einen Artikel zu dieser Veröffentlichung hochgeladen bei den Stuttgarter Blättern...das Ding ist von vorn bis hinten so besprochen, auch mit dem Vogt-und Wehrle-Lager.
Die machen sich ja nichtmal die Mühe, solche dinge zu verschleiern...einfach weil sie eh wissen, dass nur eine Handvoll Fans genauer hinschaut und der Rest nur oberflächlich über den VfB informiert (wird)
Don't criticize what you can't understand

letzterschwob
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Granadaseggl
muffinho hat geschrieben:Kam vor kurzem nicht die Aussage, ich glaub vom letzten, dass die Ultras nicht pro Vogt wären?

Ich glaube nach diesen Aussagen kann man dies stark anzweifeln


Dieses Statement lässt sich mit 2 ganz anderen Auslösern erklären:

1. Wolfgang Dietrich ist und bleibt für die Ultras das große Schreckgespenst und dass der ein oder andere von diesen Leuten, die gerade Unterschriften sammeln, nach Dietrich schmeckt, lässt sich nicht bestreiten. Rational kann man da abwägen, ob man versuchen soll, damit trotzdem Vogt und diese Gruppe gegeinander auszuspielen - oder ob man nicht daran glaubt, dass sich im dann entstandenen Chaos ein brauchbarer Kandidat hervortut. Die Gefahr, dass z.B. Wehrle mit jemandem paktiert, der sich als Vogt-Nachfolger in Stellung bringt, besteht ja durchaus auch, wenn man sieht, wie Wehrle gestern begonnen hat, sich von Vogt abzusetzen.

2. Mislintat hatte es genauso wie z.B. Hannes Wolf allein wegen seiner Dortmund-Vergangenheit beim CC schwerer als bei den restlichen Fans. Grund ist eine kindische Geschichte, bei der Dortmunder Mal Fahnen geklaut haben. Ja, zweifelsfrei extrem kindisch, da nach über einem Jahrzehnt noch einen Beißreflex zu haben. Andererseits nicht kindischer wie dass hier manchmal alles zu 100 Prozent direkt gegen die Ultras ausgelegt wird, nur weil sie mit hoher journalistischer Sorgfalt über sehr bedenkliche Bräuche bei den Freiburgern berichten.

Hitz war z. B. auch bei den Ultras prinzipiell viel beliebter als Vogt. Er hat sich nur leider handwerklich sehr ungeschickt angestellt, als er selbst für ein 2. Amt kandidieren wollte und öffentlich nicht konkret genug geworden ist.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.

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