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higgi
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Grasdaggl
@Zappa
xGoals = expected Goals

Einfachstes Beispiel: 11 Meter
die Wahrscheinlichkeit den 11er zu versenken liegt bei 77%
xGolas = 0,77
So versucht man für viele verschiedene Abschlüsse Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. Ergibt dann für das ganze Spiel einen bestimmten xGoals Wert

Ist aber auch ein wenig Woodoo
von daher



Nilkheimer hat geschrieben:Das Vagnoman-Ding müsste dann ja etwa einen Wert von 1,1 haben.

Daran lässt sich’s besonders gut erklären: eben weil Vagnoman den verkackt und weil viele andere vor ihm solche verkackt haben, ist der Wert eben nicht 1, sondern drunter – wahrscheinlich viel niedriger als man denkt, weil der Winkel alles andere als günstig ist. Einen Wert von 1 kriegt man wohl, wenn der Ball mittig auf der Torlinie liegt und kein Gegner in der Nähe ist, auch kein Torwart – es sei denn, jemand hat es mal geschafft, so einen nicht reinzumachen.

Der Clou vonne xGoals ist natürlich, dass die Werte immer schärfer und akkurater werden, je mehr Daten man sammelt: das fließt alles mit ein.

Sonst: https://www.bundesliga.com/de/bundeslig ... istik-3760

schwaebi
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Grasdaggl
Ich halte es ja mit der Statistik "Zu viel Pech ist Unvermögen". Gegen Leverkusen hätte man mehr wollen müssen, finde ich (jetzt, zwei Tage später).

Jetzt müssen wir halt noch mehr müssen gegen Mainz. Und vielleicht - nur so als Anregung - mal hinten zu Null spielen.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.


Tifferette
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Grasdaggl
schwaebi hat geschrieben:Ich halte es ja mit der Statistik "Zu viel Pech ist Unvermögen". Gegen Leverkusen hätte man mehr wollen müssen, finde ich (jetzt, zwei Tage später).


Ja gut - ein besonders guter Spieler wird halt häufiger treffen als der entsprechende xG-Wert erwarten lassen würde, und VfB-ler schwächere Spieler eben seltener. Da zeigen sich dann Vermögen und Unvermögen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)



Tamasi
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Allmachtsbachel
schwaebi hat geschrieben:Ich halte es ja mit der Statistik "Zu viel Pech ist Unvermögen".

Köln hat gegen Hertha vier Großchancen versemmelt. Christensen wurde gefeiert und Steffen Baumgart hat mappes zitiert, von wegen „der gegnerische Torwart mal wieder bester Spieler auf dem Platz“.

Sorry, aber wenn man streng ist: Drei Mal hat ein Kölner den Christensen mittig angeschossen, teils völlig ohne Not. Und wie Christensen in HZ1 einen Kopfball von Schindler weggefischt hat, sollte für Kopfball-Schulungsvideos genutzt werden: SO NICHT! Trotz viel Zeit und null Bedrängnis hat Schindler ohne Druck geköpft und auf Handhöhe statt runtergedrückt wie sich‘s empfiehlt. Klar, bei allen Chancen steht Christensen da, wo ein Torwart stehen muss. Aber die Kölner Abschlüsse waren einfach schlecht.

Gegen Leverkusen hätte man mehr wollen müssen, finde ich (jetzt, zwei Tage später).

Sehe ich auch so. Ich weiß, gegen Leverkusen ins offene Messe rennen, wäre naiv gewesen. Irgendwie war‘s schon sehr erwachsen, wie wir gespielt haben. Bruno Labbadia hätte es auch gefallen und ob nachher ein oder zwei Punkte zum Klassenerhalt fehlen, ist dann auch egal. Drei hätten aber helfen können.


higgi hat geschrieben:Einfachstes Beispiel: 11 Meter
die Wahrscheinlichkeit den 11er zu versenken liegt bei 77%
xGolas = 0,77
So versucht man für viele verschiedene Abschlüsse Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. Ergibt dann für das ganze Spiel einen bestimmten xGoals Wert

Ja, aber wichtig ist, dass da gar nix berechnet wird, sondern es ergibt sich einfach daraus, dass 77 Prozent aller Elfer, die erfasst sind, reingegangen sind. Simple Tatsache, keine berechnete Wahrscheinlichkeit.

Das selbe gilt für alle anderen Torschüsse: da wird nix beurteilt oder berechnet, sondern es ist ein historischer Datenabgleich. Rumgefummelt wird nur an der Genauigkeit der Erfassung der Situation: das versucht man laufend zu verbessern, damit man gleiches mit gleichem vergleicht.

Ein Torschuss ist natürlich immer ein Einzelfall, nie sind die Bedingungen genau die selben – aber dieser Schwäche wirkt halt die Datenmasse entgegen: wenn du 10 Torschüsse aus x Metern im Winkel von x Grad mit x Gegenspielern vor dem Ball vergleichst und x davon gehen rein, kannst du daraus gar nichts ableiten, aber aus 1000 Torschüssen ergibt sich ein Bild. Etc.


Tifferette hat geschrieben:
schwaebi hat geschrieben:Ich halte es ja mit der Statistik "Zu viel Pech ist Unvermögen". Gegen Leverkusen hätte man mehr wollen müssen, finde ich (jetzt, zwei Tage später).


Ja gut - ein besonders guter Spieler wird halt häufiger treffen als der entsprechende xG-Wert erwarten lassen würde, und VfB-ler schwächere Spieler eben seltener. Da zeigen sich dann Vermögen und Unvermögen.

Ja gut, da lutscht sich die Schlange wieder den eigenen Schw… beißt sich: die Guten fließen ja selbst auch in die Statistik mit ein, von daher. Die Schlechten auch, also hat man am Ende einen Durchschnittstorschützen, der aber gar nicht existiert, sondern nur als Wert, und das ist eben die Schwäche und Stärke einer Statistik, nicht wahr.

Man drückt es am Ende mit einer Zahl aus, für wie viele Tore das Team an diesem Tag gut war, und das ist ganz wunderbar und schön und faktisch belastbar, gleichzeitig aber auch trügerisch, weil es eben ein statistischer Wert ist: von 100 Elfern gehen 77 rein und Verschießen gilt als unerhörtes Versagen, aber wenn von 100 Flügen 77 ankommen würden, dann würde keine Sau in ein Flugzeug steigen.

Also top top top Schatatistik, heißt halt nur nicht, dass es bei einem Wert von 2 auch zwei besonders gute Chancen gab oder man zwei Tore hätte erzielen “müssen”.




zappaf
Granadaseggl
Ist das eigentlich nicht ziemlich überfrachtet?
Welche Schlüsse kann ich daraus ziehen?
Ich weiß nach dem Spiel selber welche Dinger wir versemmelt haben.
Wann hat eigentlich der Trainer diese Daten zur Verfügung?
Um den Laptop anzuwenden?
Ich weiß au net.
Trumpf ist die Seele vom Spiel!

de mappes
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Spamferkel
Sehe ich auch so. Ich weiß, gegen Leverkusen ins offene Messe rennen, wäre naiv gewesen. Irgendwie war‘s schon sehr erwachsen, wie wir gespielt haben. Bruno Labbadia hätte es auch gefallen und ob nachher ein oder zwei Punkte zum Klassenerhalt fehlen, ist dann auch egal. Drei hätten aber helfen können.


ich glaube auch, dass einer zu wenig war
dennoch kann ich das Herangehen verstehen, denn es kann am ende auch einer fehlen
und bayer musste auch gewinnen und hat sehr schnelle und torgefährliche spieler auf dem feld (gehabt)
Don't criticize what you can't understand

Nilkheimer
Halbdaggl
higgi hat geschrieben:Der VfB hatte gg Leverkusen einen Wert von 1,45.
Somit wissen wir dass Vagnos Chance nicht mal in der Nähe der 1 ist


Natürlich nicht; der war trickiger als es den Anschein hatte, denn vom Winkel mal abgesehen schien der Ball einen nicht unerheblichen Effet gehabt zu haben, als er in Kontakt mit V's Schädl kam. Wer mal Tennis gespuit hot, weiß genau, was i mein.

Er hätte ihn natürlich trotzdem machen MÜSSEN. :lol:
Aber das macht doch nichts.

Feuer-Wehrle
Wundermann hat geschrieben:
Feuer-Wehrle hat geschrieben:
Wundermann hat geschrieben:Gibt es auch für Trainer einen expected points Wert?
Das könnte manche Berater ersetzten.

Ja, den sogenannten "SF-Tenor".
SchadensFreiheitsRabatt? Der ist seit Bruno am A.

"Segglforum-Tenor". Ganz wichtiger Marker zur Beurteilung fußballerischen Geschehens.