1024 Beiträge

Ein Ökothread?

Wichtige Themen, das können wir hier geballt diskutieren
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Uninteressant, aber gut, wenn es hierher ausgelagert wird, dann stört es mich nicht in anderen Threads
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Ach nö, lass doch in den anderen Threads diskutieren, wo es sich grad ergibt
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Scho recht
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Mir doch egal
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Neuer Fred? Find ich blöd, lass durch witzige Wortspiele boykottieren
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Neuer Fred? Find ich gut, endlich wieder lustige Spiele
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Bin besonders auf die Tipps, was ich selber besser machen kann, gespannt
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Goofy
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Grasdaggl
Erneuerbare Energien
EU setzt Zielmarke deutlich höher
Stand: 17.06.2023 11:54 Uhr

Ursprünglich sollte der Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2030 bei 32 Prozent liegen. Doch die EU-Staaten setzen ihr Ziel bis zu diesem Zeitpunkt nun deutlich höher: auf 45 Prozent. Das bedeutet eine Verdoppelung des bisher Erreichten.Mehr Solar-, Wasser- und Windkraft: Statt bisher 32 Prozent nimmt sich die EU vor, den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr bis 2030 auf 45 Prozent zu erhöhen. Einer entsprechenden Richtlinie stimmten die EU-Mitgliedstaaten am Freitag zu, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte.Wirtschaftsminister Robert Habeck sprach von einem großen Erfolg für erneuerbare Energien. Für Deutschland bedeute der Beschluss, dass die Ausbauziele für Windkraft und Solaranlangen durch EU-Vorgaben untermauert und verbindlich gemacht würden, so der Grünen-Politiker. Außerdem gäben die EU-Zielwerte einen Rahmen für einen weiteren Ausbau.

Habeck: "Boom an Investitionen"Bis Ende 2021 wurde nach Angaben von Staatssekretär Sven Giegold ein Anteil von EU-weit knapp 22 Prozent an erneuerbaren Energien erreicht. Die Richtlinie bedeute, dass jährlich 100 Gigawatt Wind- und Solaranlagen in der EU installiert werden müssten, so der Grüne. Das entspreche 17 Fußballfeldern Photovoltaik und außerdem 16 Windrädern an Land und vier zur See - täglich."Insbesondere Wind- und Solarenergie werden doppelt so schnell wie bislang vorgesehen ausgebaut", betont Minister Habeck. Dadurch werde ein Boom an Investitionen in dem Bereich ausgelöst und Deutschland werde unabhängiger von Energieimporten.


Die Einigung der EU-Staaten bezieht sich neben dem Sektor Strom auch auf die Bereiche Wärme, Verkehr und Industrie. In diesen Sektoren gelten künftig in jedem einzelnen Land verbindliche Ziele, wie viel erneuerbare Energien genutzt werden sollen. Wenn ein Land die Sektorziele nicht einhält, drohen Vertragsverletzungsverfahren.In Deutschland muss die Industrie im Jahr 2030 demnach in großem Umfang Wasserstoff aus erneuerbaren Energien nutzen. Die EU-Pläne sehen vor, dass der genutzte Wasserstoff bis 2030 zu 42 Prozent und bis 2035 zu 60 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen muss.Ausnahmen gibt es für Länder, die einen besonders geringen Anteil an Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas verbrauchen und die Ausbauziele für erneuerbare Energieträger erreichen. Sie können 20 Prozent ihres Anteils an erneuerbarem Wasserstoff durch Wasserstoff aus anderen Energiequellen ersetzen - inklusive Atomkraft.

Genehmingungsverfahren beschleunigt
Auch die Genehmigungsverfahren haben die EU-Mitgliedstaaten beschleunigt. Genehmingungsprozesse für neue Projekte mit erneuerbaren Energien dürfen demnach in bestimmten Gebieten nicht länger als zwölf Monate dauern.Im Flugverkehr soll der Anteil der Treibstoffe aus erneuerbaren Energien deutlich steigen - von 1,2 Prozent e-Fuels im Jahr 2030 auf 35 Prozent im Jahr 2050. Im Zieljahr 2050 sollen insgesamt mindestens 70 Prozent erneuerbare Flugkraftstoffe eingesetzt werden. Neben e-Fuels sind das auch Biokraftstoffe aus Rest- und Abfallstoffen.


https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... n-100.html


:D :D :D :nod: :nod: :nod: :D :D :D


Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Ich habe keine blasse Ahnung, was 'sprenzen' ist, gehe aber davon aus, dass es bei weitem nicht so unanständig ist, wie es klingt.

Dafür habe ich ganz neu gelernt, dass es jetzt auch vegane Jäger gibt, das passt hier wohl auch ganz gut mit rein. Die Welt und ich scheinen uns zunehmend voneinander zu entfremden. Als Beziehung sehe ich das Ganze mittlerweile als zum Scheitern verurteilt, aber mei...

https://www.deutschlandfunkkultur.de/je ... 5-100.html
Kein Fleisch aus Massentierhaltung, sondern selbst Gejagtes zum Eigenbedarf: Immer mehr junge Leute und Städter begeben sich als Jeganer auf die Pirsch. Das erlegte Wild bereiten sie nach der Tötung vegan zu. Einen Widerspruch sehen sie nicht.


Ach ja: :cyclops:
Bild

Zötler.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!



schwaebi
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Grasdaggl
Früher war es ein großer Spaß, im Nachbarsgarten über den Sprenzer zu hupfen :mrgreen:

Die veganen Jäger finde ich auch schräg. Dürfen die dann auch Schnecken aus dem Garten...?

@zappa - aber nicht so niedrig, das Wiesle, gell. Wegen der Erderwärmung:
Ungemähtes Gras hält die Bodentemperatur bei ca. 19,5 Grad
Auf 10 cm geschnittenes Gras bei 24,5 Grad
"Nackter" Boden (feste Erde, Fliesen o. Ä.) bei über 40 Grad.

Einmal weniger gemäht: Sprenzen möglicherweise überflüssig.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.




Southern Comfort
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Grasdaggl
Der gemeine Bierzötler mag es in seinem Flaschenkokon gerne kühl und verharrt recht lange in einer dunklen Grotte. Wird er ans Licht gezerrt, aus dem Kokon befreit und mit dem transparenten Bierglasling gepaart entsteht ein für alle Beobachter dieses Naturschauspiels angenehmer Kondensationseffekt.
Der Einfluss auf das Mikroklima ist immens. Insofern müssen Zötler und Glasling in Zeiten des Klimawandels zweifelsfrei zu den Nützlingen gezählt werden.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Goofy
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Grasdaggl
https://www.deutschlandfunk.de/brasilie ... n-100.html



Brasilien und Kolumbien: Reiche Staaten sollen sich an Rettung des Regenwaldes beteiligen
In Brasilien wollen die Amazonas-Länder in einem Monat über die Rettung des Regenwaldes sprechen. Bei einem Vorbereitungstreffen für den Gipfel appellierten die Präsidenten von Brasilien und Kolumbien, Lula und Petro, an reiche Staaten, sich finanziell an der Rettung des Waldes zu beteiligen.

[...]

Zu dem Gipfel in Brasilien werden Vertreter von acht Amazonas-Länder erwartet. Lula will dort eine gemeinsame Erklärung der Länder erreichen, die auf der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen im November in Dubai vorgelegt werden soll.



Man sollte diesen Ländern die Hilfe geben, die sie brauchen.






Goofy
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Grasdaggl
Vielleicht net erreichbar? Verbrannt? Anderweitig verwendet?

Wäre aber alles komisch. :?
Und deshalb finde ich den Erklärungsansatz von barbarossa viel besser.




Aber ich wollte doch eigentlich irgendwas ganz anderes schreiben heut Nacht ...

:?





aha, hier:

https://www.deutschlandfunk.de/50hertz- ... n-100.html



Erneuerbare Energien
„50Hertz“-Geschäftsführer Kapferer rechnet mit stark sinkenden Strompreisen


Der Berliner Übertragungsnetzbetreiber „50Hertz“ rechnet angesichts des steigenden Anteils erneuerbarer Energien mit dauerhaft niedrigeren Strompreisen.

02.08.2023


...

Schon jetzt sänken die Strompreise gewaltig, sobald der Anteil der Erneuerbaren Energien im Netz mehr als 90 Prozent betrage. Im Durchschnitt des vergangenen Jahres habe „50Hertz“ in jeder sechsten Stunde einen 100-Prozent-Anteil von Wind- und Solarenergie in seinem Stromnetz erreicht.

Kapferer betonte, die Gefahr sogenannter Dunkelflauten, also der Zeit, in der kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint, werde in Deutschland häufig übertrieben. Die Energieerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik ergänzten sich im Jahresverlauf gut, hinzu kämen Stromüberschüsse aus Nachbarländern. Er ergänzte, der Atomstrom aus Frankreich sei in Zukunft eine der Quellen, um in Deutschland auf Kohlestrom verzichten zu können.

Kapferer ist Mitglied der FDP.



freut mich, zwischen den Horrormeldungen.

Und die Nachbarländer werden auch bisschen Strom aus Erneuerbaren übrig haben, wenn es dort windet oder die Sonne scheint, und bei uns nicht so sehr.
So wie jetzt auch schon, wenn Deutschland (grade jetzt im Sommer) deren Überschüsse billig kauft.



thosn
Seggl
Es wird sich zeigen, ob das Stromsparen der Deutschen eine nachhaltige Geschichte wird. Was leider bisher nachhaltig, also in der Tendenz der letzten Jahre ungebrochen steigt, ist unser exterritorialer Stromverbrauch (und CO2-Abdruck), durch die Rohstoffe und Waren die wir einführen, verarbeiten und konsumieren.


Auswurf
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Grasdaggl
Freund von mir fliegt wegen 10 Minuten Anwesenheitserfordernis nach China und heute mit der Bahn Stuttgart Frankfurt und zurück ums Visum klarzumachen

des gibt's
aber wie oft das Andere machen
- wisst ihr es?
das ist doch keine Musik


Goofy
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Grasdaggl
Erde
Sechs von neun planetaren Belastungsgrenzen überschritten

Die Erde ist, einem internationalen Forscherteam zufolge, in vielen Bereichen bereits überlastet. Das Team hat sich neun Kategorien angesehen, die 2009 als Belastungsgrenzen definiert wurden. Sechs dieser Grenzen seien bereits überschritten worden, heißt es.

14.09.2023

Im Fachmagazin Science Advances schreiben die Forscher, dass unser Planet überlastet ist in den Bereichen globale Erwärmung, Entwaldung, den Stickstoffkreisläufen, beim Verbrauch von Süßwasser, bei der Unversehrheit der Biosphäre – also allen Bereichen mit Lebewesen – und durch Schadstoffe, die wir in die Umwelt einbringen, wie Mikroplastik, Pestizide und Atommüll. Derzeit sicher sei die Erde gerade noch bei der Partikelverschmutzung der Atmosphäre, der Ozeanversauerung und der Ozonschicht.

Die Überschreitung einer planetaren Grenze markiert demnach eine kritische Schwelle für erheblich steigende Risiken. Die Autoren der Studie sprechen von einem Weckruf. Die Menschheit laufe Gefahr, ihre sichere Basis zu zerstören. „Die Erde ist ein Patient, dem es nicht gut geht“, wird Ko-Autor Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, in einer Mitteilung des Instituts zitiert. „Wir wissen nicht, wie lange wir entscheidende Grenzen derart überschreiten können, bevor die Auswirkungen zu unumkehrbaren Veränderungen und Schäden führen.“
Aus der Entwicklung der Ozonschicht zieht das Team aber Hoffnung. In den 1990er Jahren habe der Abbau der Ozonschicht die planetare Grenze überschritten. „Aber dank globaler Initiativen, die durch das Montrealer Protokoll erreicht wurden, wird dieser Grenzwert aktuell nicht mehr überschritten“, betont Katherine Richardson von der Universität Kopenhagen. Wenn eine Belastungsgrenze überschritten sei, gebe es noch Möglichkeiten, die Lage zu bessern.
Für die Neubewertung der planetaren Grenzen nutzte das Forschungsteam aktuelle Studien, zudem simulierte es die Entwicklung der Erde mit Modellen des Erdsystems und auch der Biosphäre für mehrere hundert Jahre in die Zukunft. Als Vergleichsbasis diente ihnen die Phase zwischen der letzten Eiszeit und dem Beginn der Industriellen Revolution.