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Wen wählt ihr am 13. März in Baden-Württemberg?

Umfrage endete am 12. März 2016 21:26

CDU
5
7%
Grüne
21
31%
SPD
6
9%
FDP
8
12%
Linke
5
7%
AfD
10
15%
Sonstige
1
1%
Ich nix Baden-Württemberg
11
16%

Ist doch eine ganz eindeutige Quelle.

Auf Landesebene wird keine Flüchtlingspolitik beschlossen, keine Teilnahme an Kriegen, kein Hartz IV, keine Wehrpflicht oder sonstwas. Da macht man ein bisschen Bildungspolitik und guckt dass die Lichter anbleiben. Sind auch alles Schwaben, man kennt sich. Bis auf den Typen von der Hosenpinklerpartei.

redrum
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Lombaseggl
@räpper: Rechnerisch wäre diese Dreierkonstellation aus CDU, SPD und FDP sicherlich drin. Und ich halte die SPD auch für so einen charakterlosen Luderhaufen, dass sie das Spielchen mitspielen würde. Aber die SPD ist vermutlich nicht ganz so dumm, dass sie sich den Selbstmord auf ihre To-Do-Liste setzt.

Wolf hat die CDU von 39 auf etwas mehr als 27 Prozent zurückgefahren. Das ist ein beachtliches Ergebnis. Er ist der große Verlierer dieser Wahl. Noch deutlicher kann ein Votum gegen ihn als MP kaum ausfallen. Andererseits kann die CDU ihn nicht absägen und plötzlich einen anderen bei einer Dreierkoalition ins Rennen schicken. Der hätte ja ebenfalls keine Legitimation. Das mag aus der Machtperspektive für CDU und FDP keine große Rolle spielen, für die SPD wäre es jedoch fatal, sich an einer solchen Koalition zu beteiligen. Es würde ihr als Verrat ausgelegt und bei den nächsten Wahlen wäre sie endgültig einstellig.

Hätte Wolf fünf Prozent mehr geholt, wäre das Szenario mit dem Seitenwechsel realistisch. So aber nicht.

Wolf hat keine Chance MP zu werden. Und die CDu muss einfach nur fünf Jahre warten, dann stellt sie wieder den Ministerpräsidenten, den dann wird Kretschmann nicht mehr antreten. Das ist doch eine bequeme Ausgangslage. Jetzt wird der ungeliebte Spitzenkandidat entsorgt und in fünf Jahren sucht man sich aus, mit wem man koalieren will. Bis dahin ist vermutlich sogar die AfD für die CDU einigermaßen hoffähig. Gemeinsamkeiten haben sie ja. Nur sind sie im Moment noch zu schmuddelig.

Ich halte die AfD nicht für eine vorübergehende Erscheinung, die sich in ein oder zwei Jahren erledigt hat. Leider.

crown
Interessant wird sein ob die FDP ihre Pause genutzt hat, um zu verstehen das es wenig Sinn macht sich nur als Juniorpartner dér CDU zu definieren. Die müssen wieder zurück zu ihren Liberalen Wurzeln in der Tradition einer Hildegard Hamm-Brücher. Selbst die CDU ist das flexibler gewesen.
Mal sehen wie die sich nun geben.

Sloggi
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Lombaseggl
Schon lustig, wie sich die ewigen FDP-Basher von Links plötzlich für die Ampel stark machen. Fehlt nur noch, dass der Nilkheimer noch damit um die Ecke kommt.
Wenn die FDP das macht, kann man sich auch gleich wieder beerdigen.

In diesen Wahlen könnte eine ganz andere Entwicklung liegen, gerade auch wenn man sich das Alter der AfD-Wähler anschaut. Nämlich der Wendepunkt nach 18 Jahren Linksruck in der deutschen Politik durch die gesellschaftliche Dominanz der Alt-68 und Alt-Friedensbewegten (wohl die Mehrheit hier im Forum).

Denn in der CDU wird sich irgendwann die Erkenntnis durchsetzen, dass man sich entsozialdemokratisieren muss, um wieder mehrheitsfähig zu werden. Die AfD würde dann ein kurzfristiges Phänomen bleiben. Die Grünen wären der andere große Gewinner und der Verlierer die SPD.


Auswurf
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Grasdaggl
Bis dahin ist vermutlich sogar die AfD für die CDU einigermaßen hoffähig

Das kann man vielleicht befürchten, hängt ja wohl aber stark davon ab, wie sich die afd entwickelt.
Bislang lief die entwicklung eher dahin gehend, dass sie zunehmend zum sammelbecken für leute wurde,
die eher braun als schwarz oder gar gelb sind.
Deine parteienverdrossenheit trübt Dir manchmal den blick- scheint mir.
Halte ich auch für ne gefährliche einstellung, sich vor lauter antihaltung, allem entziehen zu wollen
das ist doch keine Musik


crown
Man muss abwarten was die AfD über die Flüchlingskrise hinaus zu bieten hat. Europafeindliche und mehr nationalistische Politik sieht man nun. Kann man das jahrelange weiter durchhalten und ernten? Wenn man das Wahlprogramm der AfD liest, sieht man schnell das es hauptsächlich auf Dagegensein ausgerichtet ist. Allerdings sind auch einige Themen die deren jetziger Wählerschaft nicht schmecken wird.
Was soll man denn bspw. unter "Stärkung der Eigenverantwortung" verstehen?

Auswurf
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Grasdaggl
sloggi
Denn in der CDU wird sich irgendwann die Erkenntnis durchsetzen, dass man sich entsozialdemokratisieren muss


die spd verlor wähler, weil sie sich in den augen vieler entsozialdemokratisiert hat.
Nach Deiner these steht die cdu also links von der spd - nun ja..

hast Du entzwischen noch mal nachgerechnet, oder beharrst Du auf Deiner falschen aussage, was den wahlausgang angeht ?
das ist doch keine Musik


jagdhuette
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Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:
Räpper hat geschrieben:Schwarzwäderbote.

Lausig hier eine Badener Zeitung zu bringen.


ist das ein spässle, oder meinst Du das wirklich ernst?

Der Oberndorfer wundert sich aktuell über so viel geografische Ignoranz.


Sloggi
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Lombaseggl
Auswurf hat geschrieben:die spd verlor wähler, weil sie sich in den augen vieler entsozialdemokratisiert hat.
Nach Deiner these steht die cdu also links von der spd - nun ja..


Die Situation der SPD ist komplexer. Die SPD hat zwei Hauptprobleme: Erstens eine CDU die sehr weit nach links gerückt ist und dort Stimmen abgreift. Zweitens und das ist Schwerwiegender: Gerade die Jungen in der SPD sind mehr "progressiv links" (Gender, Öko, alle Welt rein nach Deutschland umso ärmer umso arabischer umso besser etc. pp.). Der typische SPD-Wähler ist aber strukturkonservativ. Was ihn vom CDU-Wähler unterscheidet ist die Fokussierung auf sozialen Ausgleich und einen stärkeren Staat. Mit anderen Worten: Der Arbeiter aus der Reihenaussiedlung in Wanne Eickel bzw. Angesteller im öffentlichen Dienst in Kassel-Nord will einen sicheren Job, eine sichere Rente, Krankenversicherung, mehr Lohn und höhere Zinsen aufs Sparbuch. Die Frauenquote in Vorständen, Milliarden für die Windenergie geht ihm am A. vorbei und Flüchtlinge empfindet er als Bedrohung.




Auswurf hat geschrieben:hast Du entzwischen noch mal nachgerechnet, oder beharrst Du auf Deiner falschen aussage, was den wahlausgang angeht ?


Die zwei Mandate sind doch zu vernachlässigen. :lol:
Zuletzt geändert von Sloggi am 14. März 2016 07:35, insgesamt 1-mal geändert.

redrum
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Lombaseggl
Sloggi hat geschrieben:nach 18 Jahren Linksruck in der deutschen Politik


Hmm, welches Deutschland meint der Sloggi da? Wahrscheinlich Bolivien.

@auswurf: Das hat mit Parteienverdrossenheit wenig zu tun. Es waren doch einige CDU-Wähler, die jetzt die AfD gewählt haben und wenn ich mir die Äußerungen von Strobel oder Wolf in den vergangenen Wochen und Monaten in Erinnerung rufe, die hätten teilweise auch von irgendwelchen AfDlern kommen können.

Oder denk mal an die Zusammenarbeit zwischen CDU und Schill-Partei in Hamburg zurück. So abwegig ist dieses Szenario also nicht.

Aber sicher ist es das Ziel der CDU ihre ehemaligen Wähler zurückzugewinnen. Nur, was ist damit gewonnen? Die ändern ihre Ansichten ja nicht. Versteh mich nicht falsch, mir ist schon klar, dass es diese Dödel schon immer gab und auch immer geben wird mich stört nur, dass sie jetzt, nur weil sie so laut sind, auch Gehör finden.

Und klar, ich entziehe mich der Parteipolitik, das habe ich schon immer gemacht. Aber gesellschaftliches Engagement muss sich auch nicht notwendigerweise auf ein Kreuzchen alle vier oder fünf Jahre beschränken. Da gibt es viele andere Möglich keiten. ;)

Mike the Bike
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Granadaseggl
Sloggi hat geschrieben:Schon lustig, wie sich die ewigen FDP-Basher von Links plötzlich für die Ampel stark machen. Fehlt nur noch, dass der Nilkheimer noch damit um die Ecke kommt.
Wenn die FDP das macht, kann man sich auch gleich wieder beerdigen.

In diesen Wahlen könnte eine ganz andere Entwicklung liegen, gerade auch wenn man sich das Alter der AfD-Wähler anschaut. Nämlich der Wendepunkt nach 18 Jahren Linksruck in der deutschen Politik durch die gesellschaftliche Dominanz der Alt-68 und Alt-Friedensbewegten (wohl die Mehrheit hier im Forum).

Denn in der CDU wird sich irgendwann die Erkenntnis durchsetzen, dass man sich entsozialdemokratisieren muss, um wieder mehrheitsfähig zu werden. Die AfD würde dann ein kurzfristiges Phänomen bleiben. Die Grünen wären der andere große Gewinner und der Verlierer die SPD.


In meinen Auge ist es die Pflicht der FDP mit Grün und Rot eine Regierung zu bilden ,.. noch besser wäre Grün Schwarz ohne Wolf ,.. dann hätte die CDU den besten MP seit Teufel :-) ,... da macht aber sicher der Wolf -Pumuckel nicht mit. Worst Case wäre die Deutschland Koalitation mit Wolf als MP :puke: ,... dann lieber Neuwahlen.


Auswurf
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Grasdaggl
klassisch rechtsaussen wählen in BW pietisten.
Hinzugekommen sind wähler aus gegenden mit überdurchschnittlich hoher arbeitsslosigkeit.

so die analyse im dritten gestern

im moment sind es 4 sloggi
laut stn
Das mag Dir wenig erscheinen, aber 4 sitze mehr für die grün/rot und alles wäre beim alten geblieben
das ist doch keine Musik

Sloggi
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Lombaseggl
Mike the Bike hat geschrieben:Worst Case wäre die Deutschland Koalitation mit Wolf als MP :puke: ,... dann lieber Neuwahlen.


Also ich stehe ja wirklich nicht im Verdacht ein Grünensympatisant zu sein. Aber diese "Deutschlandkoalition" wäre ein Vollwitz mit einem Pausenclown als MP.


Mike the Bike
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Granadaseggl
Sloggi hat geschrieben:
Mike the Bike hat geschrieben:Worst Case wäre die Deutschland Koalitation mit Wolf als MP :puke: ,... dann lieber Neuwahlen.


Also ich stehe ja wirklich nicht im Verdacht ein Grünensympatisant zu sein. Aber diese "Deutschlandkoalition" wäre ein Vollwitz mit einem Pausenclown als MP.



Klar ,.. Sloggi da ticken wir gleich ,.. es wurden auch nicht die Grünen gewählt sondern Kretschmann,..

am besten hat mir gestern der Grünen-Ozi gefallen der vor lauter Stolz betont schwäbisch gesprochen hat :mrgreen:


Auswurf
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Grasdaggl
redrum
ich finde es eben fragwürdig, wenn man in zeiten wie diesen keine partei wählt die in den parlamenten die afd aufhält.
Denn nur da, wird die politische macht verteilt.
Für mich ist das wählen von spassparteien/enthaltung oder stimme ungültig machen keine angemessene haltung solange man nicht auf ner ein-mann-insel wohnt.
Überspitzt gesagt... "was haben sie gewählt als hitler an die macht kam"
"Ich wählte eine spasspartei"
das ist doch keine Musik

de mappes
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Spamferkel
schade, dass es die fdp wieder halbwegs geschafft hat, in die politik zurück zu kehren.
dachte man hätte mittlerweile gechnallt, was das für ein haufen ist.

bleibt zu hoffen, dass sie a) nicht in regierungen eingebunden werden (könnte aber eventuell passieren) und b) dass dieser Trend bis zum Herbst des nächsten Jahres deutschlandweit wieder abgeebbt ist.

zur afd ist genug gesagt worden...widerlich, wie die sich feiern in sachsen-anhalt...gerade dort, wo, zumindest wie gestern spiegel TV vermeldete, die wenigsten Ausländer leben.

ich halte es für möglich, dass eben genau diese ständigen diskussionen über die AFD denen weitere wähler beigespült haben...nach dem Motto: ich lass mir nicht vorschreiben, wen ich wählen gehe...
Don't criticize what you can't understand

Auswurf
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Grasdaggl
sloggi
die cdu wurde nur zeitgemäßer und hat sich in ihren moralvorstellungen parallel der allgemeinen denke angepasst.
Heute hassen nur noch deppen die schwulen- früher ne straftat
Die klassische familie wird immer seltener, sollen sie trotzdem alleinerziehende im regen stehen lassen um konsequent rechts zu sein ?
usw.
die cdu gewinnt in großstätten keinen blumentopf mehr, trotz der anpassung.
Das würde sich auch nicht ändern wenn sie nach rechts driften.
Die beste politik gegen verdrossenheit ist den "verlierern der gesellschaft " zu helfen.
Also sollte das ziel nicht das verschieben nach rechts sein bei der cdu, sondern das lösen von problemen.

pöbel nachzurennen bringt nichts,
aber aus pöbel leute zu machen, die nach vorne schauen
das ist doch keine Musik

jagdhuette
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:schade, dass es die fdp wieder halbwegs geschafft hat, in die politik zurück zu kehren.
dachte man hätte mittlerweile gechnallt, was das für ein haufen ist.

bleibt zu hoffen, dass sie a) nicht in regierungen eingebunden werden (könnte aber eventuell passieren) und b) dass dieser Trend bis zum Herbst des nächsten Jahres deutschlandweit wieder abgeebbt ist.

zur afd ist genug gesagt worden...widerlich, wie die sich feiern in sachsen-anhalt...gerade dort, wo, zumindest wie gestern spiegel TV vermeldete, die wenigsten Ausländer leben.

ich halte es für möglich, dass eben genau diese ständigen diskussionen über die AFD denen weitere wähler beigespült haben...nach dem Motto: ich lass mir nicht vorschreiben, wen ich wählen gehe...

Würde ich so unterschreiben. Dass Bestandssicherung über Solidarität siegt in Zeiten wirtschaftlicher Stärke ist schon erstaunlich.