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Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Ein Morgen ohne Kaffee
ist für mich ein Morgen mit Tee.
;)

Ja, aber ein Morgen mit Tee ist doch kein Morgen? :bleich:

Nur ein Morgen ohne Tee, wäre ein Morgen. Dem aber zum Morgen noch der Kaffee fehlen würde. :stumm:

jagdhuette hat geschrieben:Prost - ich steige heute mit Cappuccino ein.

Zur Salamipizza? :shock:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!


Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Also, für mich ist ein Morgen mit Tee genau so gut, wie ein Tee ohne Morgen.

Tee als gäb's kein Morgen mehr ... und wie auch? Mit Tee? :|
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!







Monitor
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Granadaseggl
Sorry, wenn ich die deeskalierende Kaffeerunde kurz störe (unterbreche). Mein Kaffee ist inzwischen
kalt geworden und mein Text im Nirvana verschwunden. Deshalb gibt es einen zweiten
abgeschwächten Versuch (gekürzt).

Von Cruyff entlehnt:

"Hätte ich gewollt, dass Sie das verstehen, hätte ich es besser erklärt"

To whom it may concern, wherever:

Mit menschenverachtenden Hass-Beiträgen kann ich nichts anfangen, es löst zudem keine Konflikte, schürt nur mehr.... (gekürzt)

~
NZZ

Was geht im Hirn von Terroristen vor? Jan Ilhan Kizilhan behandelt sowohl Islamisten als auch ihre schwerst traumatisierten Opfer. Der Mensch könne seine Empathie einfach ausschalten, sagt er, und die religiöse Prägung entscheide mit, ob er das tue.

https://www.nzz.ch/wissenschaft/psychologie-des-terrors-tagsueber-hackte-er-koepfe-ab-abends-sorgte-er-sich-um-seine-kranken-kinder-ld.1763311

NZZ: Also haben westliche Gesellschaften den moralischeren Menschen hervorgebracht?

Kizilhan: So einfach ist das nicht. Ich gebe Ihnen eine Garantie: Wenn in Zürich morgen aus welchen Gründen auch immer eine Diktatur entstünde, wären mindestens 30 Prozent der Einwohner, wohlsituierte Anwälte und Ärzte, sofort in der Lage zu foltern, zu schlagen, zu demütigen. Die grosse Mehrheit der Menschen kann mindestens in Extremsituationen töten. Deshalb ist es ja so gut, dass wir uns moralisch und philosophisch weiterentwickelt haben, um das einzudämmen.


~

Um die 45.000 Frauen (muslimisch, christlich, jüdisch, israelisch, palästinensisch) der Organisation Women-Wage-Peace (ver)suchen seit 2014 Lösungen für den Konflikt zu finden. Am 10. November 2023 haben sie eine Grundsatzerklärung / Position Paper anlässlich des Progroms vom 7. Okt. 2023 veröffentlicht:

https://www.womenwagepeace.org.il/en/position-paper/

(frei von mir übersetzt und hervorgehoben, ohne Gewähr)

Wir haben eine Woche gebraucht, um diese Aussage zu formulieren. Wir sind eine Bewegung, die sich aus jüdischen und arabischen Frauen mit unterschiedlichen Meinungen und Positionen zusammensetzt, und wir befanden uns in diesem verrückten, bedrohlichen, schrecklichen und beängstigenden Film. Es gibt in keiner Sprache Worte, um zu beschreiben, was wir alle in der vergangenen Woche durchgemacht haben. Wir sind immer noch auf der Suche nach den richtigen Worten, die wir in diesem Moment teilen können.

Zunächst trauern wir um die brutale Ermordung von über 1300 Zivilisten, Babys, Kindern, Frauen, Männern, älteren Menschen, männlichen und weiblichen Soldaten, Angehörigen der Sicherheits- und Rettungskräfte, die von der Hamas in einem unbeschreiblichen und unverzeihlichen Massaker verübt wurden. darunter arabische Zivilisten und Soldaten. Wir wünschen den Tausenden Verletzten an Körper und Seele vollständige Genesung und Rehabilitation.

Wir teilen die tiefe Trauer der Mitglieder von Women Wage Peace, die Familienmitglieder verloren haben; Wir bieten den Mitgliedern der Bewegung aus dem Gaza-Umschlag Unterstützung an, die das schreckliche Inferno letzten Samstag überlebt haben. und wir sind schrecklich besorgt um die Sicherheit und das Schicksal aller Vermissten, Entführten und Entführten – darunter die Friedensaktivistin Vivian Silver aus dem Kibbuz Beeri, ein Mitglied von Women Wage Peace, und Ditza Heyman aus dem Kibbuz Nir Oz, die Mutter eines Mitglieds der Bewegung. Neta Heiman.

Wir fordern, dass die israelische Regierung unverzüglich Verhandlungen über die Freilassung aller Entführten aufnimmt. Wir fordern das Rote Kreuz und die internationale Gemeinschaft auf, für ihre Sicherheit zu sorgen und sich für ihre sofortige Freilassung einzusetzen.

Trotz der Wut und des Schmerzes angesichts der kriminellen und unverzeihlichen Taten der Hamas, einschließlich der unaufhörlichen Beschießung von Städten in ganz Israel, dürfen wir die Menschenwürde nicht verlieren. Selbst in den schwierigsten Situationen ist es unsere Pflicht als Mütter, als Frauen, als Menschen und als ganze Nation, grundlegende menschliche Werte nicht zu verlieren.

Ständig hören wir Worte der Rache – „Alle Beschränkungen wurden aufgehoben“, „Wir werden Gaza auslöschen“, „Wir werden brutal vorgehen“. Aber man kann eine Ungerechtigkeit nicht mit einer anderen Ungerechtigkeit lösen. Wir trauern um den Tod unschuldiger Palästinenser, darunter Hunderter Kinder, die in diesem verfluchten Krieg getötet werden. Die Lage im Gazastreifen wird immer schlimmer.
Dieser Krieg beweist mehr denn je, dass das Konzept der „Konfliktbewältigung“ gescheitert ist. Die Vorstellung, dass die Lösung des Konflikts auf unbestimmte Zeit verschoben werden könne, hat sich als grundsätzlich falsch erwiesen.

Neun Jahre lang haben wir, jüdische und arabische Mütter, seit dem Ende der „Operation Protective Edge“ der Führung in Israel gesagt – genug! Wir müssen jeden Stein umdrehen, um eine politische Lösung zu finden. Das ist unsere Verpflichtung für die Zukunft unserer Kinder. Dies ist unsere Verpflichtung gegenüber israelischen und palästinensischen Kindern. Sie verdienen eine Zukunft der Sicherheit und Freiheit, nicht eine Zukunft des Todes, des Krieges und der Zerstörung.

Trotz der Komplexität des Problems haben wir und die Palästinenser keine andere Wahl, als uns um eine Lösung des Konflikts zu bemühen. Das palästinensische Volk wird nicht verschwinden, wir auch nicht.

Weitere Kriege, Bombenanschläge, Attentate, Verhaftungen und ein nie endender Kreislauf des Blutvergießens werden es uns und unseren Kindern nicht ermöglichen, hier als normale Menschen zu leben. Alle Konflikte auf der Welt wurden durch Friedensabkommen gelöst. Hamas handelt, um jede Chance auf Frieden zu zerstören. Hamas ist es bereits gelungen, die Verhandlungen mit Saudi-Arabien zu zerstören. Die Hamas darf nicht gewinnen!

Wir wissen, dass diese Worte eingebildet, naiv und unrealistisch klingen, aber das ist die Wahrheit, und wir müssen sie erkennen. Jede Mutter, ob jüdisch oder arabisch, bringt ihre Kinder zur Welt, um sie wachsen und gedeihen zu sehen, und nicht, um sie zu begraben.

Deshalb reichen wir auch heute noch inmitten des Schmerzes und des Gefühls, dass der Glaube an den Frieden zusammengebrochen ist, den Müttern in Gaza und im Westjordanland die Hand des Friedens.
Wir Mütter müssen uns zusammen mit Frauen aus aller Welt zusammenschließen, um diesen Wahnsinn zu stoppen.

Es ist unsere Pflicht zu sagen, auch wenn es jetzt schwierig ist, dies zu sagen: Israel muss seine Schritte und Handlungen verantwortungsvoll und moralisch überdenken und den unnötigen Tod von Zivilisten und Soldaten verhindern und gleichzeitig, wo immer möglich, Schaden für unschuldige Menschen verhindern im Gazastreifen.

Wir werfen schwierige Fragen auf und erwarten Antworten – Bodenaktionen, die Zerstörung von Gaza, die Vertreibung einer Million Palästinenser aus ihrer Heimat – wird all dies zu einer Zukunft der Sicherheit führen? Und was wird am Tag danach passieren? Ist es nicht wichtig, sich zuerst mit der Frage der Entführten zu befassen? Haben unsere Führungskräfte die Antworten?

Wir müssen die Solidarität und Einheit zwischen der jüdischen und arabischen Öffentlichkeit in Israel aufrechterhalten und stärken und weiterhin gegen Rassismus und Hass vorgehen. Die arabische Öffentlichkeit, die seit Jahren mit dem internen Konflikt zwischen der Staatsbürgerschaft Israels und der Zugehörigkeit zum palästinensischen Volk lebt, hat sich in dieser schwierigen Krisenzeit zum Wohle der gesamten israelischen Gesellschaft zusammengeschlossen.

Wir fordern, dass Israel ein Aufflammen des Konflikts im Westjordanland verhindert und nicht zulässt, dass extremistische Elemente beider Seiten die Region aufstacheln, wie dies bereits in der vergangenen Woche geschehen ist.

Zu guter Letzt möchten wir sagen, dass es in Israel, obwohl wir das Jahr 2023 schreiben, fast keine Frauen in Entscheidungsforen gibt. Das ist eine untragbare Situation, die sich ändern muss. Wir fordern, dass dem Verhandlungsteam für die Freilassung der Entführten auch Frauen angehören. Es ist nicht möglich, dass in dieser Krise nur Männer das Land regieren.
Möge die Erinnerung an alle Opfer gesegnet sein

~

Es gibt noch weitere Organisationen wie Standing Together, Where There is Struggle There is Hope.

https://www.standing-together.org/en

Sie helfen sowohl den Evakuierten aus Israels Süden als auch den palästinensischen Mitgliedern und deren
Familien. Monatelang haben sie die Proteste gegen die Netanjahu-Regierung mitorganisiert uvm.

~

edit Spoilerfunktion geht nicht, auch nicht in schwarz:
Persönliches entfernt.
Zuletzt geändert von Monitor am 12. November 2023 22:40, insgesamt 1-mal geändert.
I could write several novels about what I do not know.




Aleksiander
Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Wir fordern von Israel
Wir fordern von Israel
Wir fordern von Israel

Sehr ausgewogen
Muss ich schon sagen


Vermutlich weil sich in Israel noch Hirn finden lässt, im Gegensatz zur Hamas. Man wendet sich halt an den, wo es nicht aussichtslos erscheint.
Nichts muss, aber alles kann.


niwoh
Granadaseggl
Aleksiander hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Wir fordern von Israel
Wir fordern von Israel
Wir fordern von Israel

Sehr ausgewogen
Muss ich schon sagen


Vermutlich weil sich in Israel noch Hirn finden lässt, im Gegensatz zur Hamas. Man wendet sich halt an den, wo es nicht aussichtslos erscheint.

So sieht's aus. Die Hamas will keine Verhandlungen, aber die Hamas ist eben auch nur ein Teil der Palästinenser.
Wobei ich auch bei Netanyahu vermute, dass er nicht wirklich verhandeln will - aber hoffentlich sind im Umfeld noch genügend, die wirklich Frieden wollen.

Tifferette
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Grasdaggl
Derweil in Little Britain: die Innenministerin muss von der Londoner Polizei (!) daran erinnert werden, dass es so was wie Versammlungsfreiheit gibt, und wird daraufhin aus dem Verkehr gezogen. Ihr Nachfolger: David Cameron. :shock:

Bild
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


factotum
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Granadaseggl
kleine Korrektur
Der Stella sein Nachfolger isch der Kollege Cleverly
Das Camback Kid wird Aussenminister

Suella natürlich sacht edit
The shit that used to work, won`t work now.

letzterschwob
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Granadaseggl


Darf man jetzt in Deutschland sagen, dass man Kreta schon immer für ein komisches Kuckucksei gehalten hat?
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.



Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Mr. Brexit is back! Das wäre, als würde Scholz den Schröder zurück ins Kabinett holen, als Russland-Minister....
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Tifferette
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Grasdaggl
factotum hat geschrieben:kleine Korrektur
Der Stella sein Nachfolger isch der Kollege Cleverly
Das Camback Kid wird Aussenminister

Suella natürlich sacht edit


...und Nigel Farage geht ins Dschungelcamp.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)