Werte Frau Breit und alle „Unsere Kurve“—Ultra-Terroristen,
ich bin Fußball-Fan, will aber von Ihnen oder ihren anderen selbstherrlich-selbstverliebten „Aktivisten“ vertreten werden,. Der Begriff „Aktivist“ ist bei mir mehrheitlich positiv besetzt, nur die letzte Generation und Ihre Ultra*innen sind für mich negativ besetzt (wobei die „letzte Generation immerhin gute und hehre Ziele verfolgt, ihre dafür gewählten Aktionsarten sind nicht jeder Fraus/-manns Sache).
Ihre Ultra-Brüder und Schwestern führen sich auf, als würde der Fußball, die Vereine und die Fans Ihnen gehören.
Sie feiern sich für ach so tollen „Choreos“ ab, und dafür dass Sie Stadien mit Pyro-Dreck verwüsten und die Luft vergiften.
Und dass es ohne Sie und Ihresgleichen keinen Fußball geben würde, schlimmer noch, für Sie ist dieser ganze Ultra-Terror das Wichtigste an einem Spiel. Sie nötigen die Fans, während des Spiels albern rumzuhüpfen und irgendwelche monotonen Geräusche (Gesang ist das nicht) abzusondern. Und, ja, alle Stadionbesucher müssen stehen, weil Sie und Ihresgleichen das so vorgeben. Wer ermächtigt Sie, die Besucher eines Fußballspiels solchermaßen zu drangsalieren und terrorisieren?
Und dass die Ultras sich abfeiern dafür, wie toll und voll sie sind… Dass sie voll sind (mit was-auch-immer) , bemerkt man gleich, bei „toll“ fehlt mir nur der altmodische Begriff „verrückt“ ein.
Ach ja, machen Sie ruhig weiter mit ihren Tennisball-Bombardements weiter, bis es die ersten Spielabbrüche gibt, die dann hoffentlich zu reinen „Geisterspielen“ wie zu Corona-Zeiten gibt.
Aber auch das zeigt, Sie sind nicht an Fußball interessiert, Sie sind nur geil darauf, sich selbst zu inszenieren, und sich dafür innerlich einen runterzuholen.
Und der Fußball war früher ohne Ultras nicht schlechter, sondern besser, denn da ging es den Leuten im Stadion darum, ein Spiel anzuschauen und Tore zu feiern, oder Niederlagen zu verarbeiten, aber ohne Sie und Ihre vor Selbstverliebtheit platzenden Mit-Krawallos.
Ach ja, und ich habe so den Eindruck, dass Ihnen und Ihresgleichen die leider notwendigen Demos gegen rechts irgendwie nicht so ganz ins Konzept passen. Klar, das nimmt Ihnen und Ihresgleichen etwas vom Scheinwerferlicht der öffentlichen Aufmerksamkeit. Und dass, obwohl Sie sich so viel Mühe machen, sich in den Fokus der Öffentlichkeit zu drängeln. Wo gibt es denn sowas, das Demonstrationen gegen Rechtsextremismus wichtiger ist, als Ihre supertollen Ultra-Aktionen.
Danke für gar nichts.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).