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Käskibber
Lombaseggl
darkred hat geschrieben: Dass Frau Gönner mit Ihrer politischen Vita, plus der immensen Nähe zur Industrie für diese Aufgabe nicht wirklich vermittelbar ist, sollte den Protagonisten eigentlich klar sein.


Jemand anderes kam als "Königsmörder" nicht in Frage.
Adrion ist m. E. zu naiv, Riethmüller wollte sich Wahlchancen in einer kommenden MV nicht vollkommen zerstören, die anderen vom eV bestellten Räte sind eher Play-Fair-nah. Aber es durfte niemand von der Kapitalseite sein. Bleibt nur die Tanja.

Und eines muß man ihr für diese Aktion lassen: Sie hat Eier(stöcke).

Natürlich kann ich sie leiden wie's Ranzenweh. Aber da hat beim MV auch niemand nach gefragt.

Spielgerät
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Halbdaggl
darkred hat geschrieben:Mir kommt in der ganzen, hitzigen Diskussion eines zu kurz...
.....

Deshalb muss die Frage aus meiner Sicht lauten, welche Qualifikationen muss ein Funktionär in dieser Position mitbringen? Und weiterhin. Ist es der Sache dienlich, all diese Aufgaben zwingend in einem Amt zu vereinen? Denn es ist das eine, die Urkunde für 30 Jahre Vereinsmitgliedschaft zu überreichen oder der Weihnachtsfeier der Tischtennisabteilung beizuwohnen, als dem Aufsichtsrat einer AG oder dem Präsidialausschuss in gebührlicher Art und Weise vorzusitzen. Sollte man daher nicht entweder das Anforderungsprofil an den Posten den e.V. Präsidenten deutlich schärfen oder aber eine neue (gerne direkt durch die Mitglieder gewählte) Präsidiumsinstanz schaffen, die die Interessen des e.V. im Aufsichtsrat fachlich gebührend vertritt?

Sicher wäre Ersteres wohl besser, aber die Aufgabenbereiche bedürfen da schon eines großen, thematischen Spagats, den nicht jeder leisten kann ... oder will. Das Frau Gönner mit Ihrer politischen Vita, plus der immensen Nähe zur Industrie für diese Aufgabe nicht wirklich vermittelbar ist, sollte den Protagonisten eigentlich klar sein. Und so steht dieser "Putsch" vielleicht ja auch nur als Auftakt einer orchestrierten Aktion, um am Ende Claus Vogt komplett aus dem Präsidium zu bekommen? Denn das die Zusammensetzung dieses nach der nächsten MV so bleiben wird, halte ich für nahezu ausgeschlossen. Das in den kommenden Wochen ein neuer Präsidentschaftskandidat auf dem Tableau erscheinen wird, hingegen nicht. ;)


Zu Teil 1: Das Anforderungsprofil ergibt sich aus den Kritikpunkten, die Hitz in seinem Brief angesprochen hat. Führungsstärke etc. Es wird extrem schwierig sein, jemanden zu finden, der dafür qualifiziert ist und sich so einen Zirkus freiwillig antut. Das sind eben oft Selbstdarsteller und Schaumschläger, die sich beim Fanvolk anbiedern. Der Gönner würde ich es von ihrer Vita her zutrauen, aber die ist vermutlich nicht mehrheitsfähig.

Zu Teil 2: Vogt wird das von ihm zuletzt inszenierte Theater nicht im Amt als Präsi und AR überstehen. Das halte ich für ausgeschlossen. Der ist jetzt nahezu vollständig isoliert. Ich könnte mir vorstellen, dass man die Länderspielpause nutzt, um eine Trennungsregelung zu finden.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

higgi
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Grasdaggl
Aleksiander hat geschrieben:Vogt kriegt Feuer aus allen Richtungen und das massiv seit seinem Alleingang heute Nacht. Noch nicht mal für seine "Verbündeten" ist er mehr haltbar. Das wars für Ihn.

Meinst du das war Vogts Hitzlsperger Moment?
von daher

Aleksiander
Grasdaggl
higgi hat geschrieben:
Aleksiander hat geschrieben:Vogt kriegt Feuer aus allen Richtungen und das massiv seit seinem Alleingang heute Nacht. Noch nicht mal für seine "Verbündeten" ist er mehr haltbar. Das wars für Ihn.

Meinst du das war Vogts Hitzlsperger Moment?


Ja, so kann man das nennen, aber mit einem Unterschied:
Hitzlsperger hatte Recht, Vogts Alleingang ist ein Geschenk seiner gekränkten Eitelkeit.
Nichts muss, aber alles kann.


Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Spielgerät hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass man die Länderspielpause nutzt, um eine Trennungsregelung zu finden.

Wenn das gelingen sollte, wäre es mit Sicherheit das Beste für alle Beteiligten, einschließlich für Vogt selbst.

Nur braucht es hierfür eben auch einen wie auch immer gearteten Konsens aller, und wie es um die Bereitschaft und die Chancen dazu in der aktuellen Gemengelage bestellt ist, kann man ja nun erst mal auf breiter Front öffentlich nachlesen und es steht auch zu befürchten (oder meinetwegen auch zu hoffen, je nachdem), dass da in den nächsten Tagen und Wochen auch noch nachgelegt werden wird.

Ein gesichtswahrender Rückzug von Vogt scheint ja bereits jetzt nicht mehr möglich, bzw. hat er nun auch eindrücklich demonstriert, dass er daran auch gar kein Interesse hat und ich befürchte eher, dass er das ganze Thema nun zur Not auch mit sämtlichen denkbaren hässlichen Begleiterscheinungen noch irgendwie versuchen wird, bis zur nächsten MV am Köcheln zu halten und auszusitzen, was für den VfB einer Katastrophe gleichkäme.

Stand jetzt, hat er eigentlich zwingend fertig, aber wenn er bislang eines bewiesen hat, dann, dass er weiß, wie er trotz Gegenwind aus allen Richtungen trotzdem auf seinem Stuhl kleben bleiben kann.

Und wer weiß, ob nicht irgendwann in den kommenden Wochen und einige Winkelzüge später nicht sogar Porsche sagen wird "Okay, wir haben es versucht, aber es ist offenbar zwecklos" und schaut, wie sie aus der Nummer wieder rauskommen.

Vorstellen kann ich mir das zwar nicht, aber ich könnte es auch derzeit noch nicht vollständig ausschließen.

Was mich heute beim Stöbern aber überrascht hat, ist, wie eindeutig die Stimmungslage in verschiedenen sozialen Medien kontra Vogt ausfällt. Normalerweise kann er das nicht mehr im Amt überstehen.
Bloß einsehen muss er das halt noch selbst und an der Stelle besteht eben ein Problem...
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!



schwaebi
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Grasdaggl
Spielgerät hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass man die Länderspielpause nutzt, um eine Trennungsregelung zu finden.


Wer soll denn in diesem Fall "man" sein?

Adrion ist m. E. zu naiv, Riethmüller wollte sich Wahlchancen in einer kommenden MV nicht vollkommen zerstören,


Mein Eindruck war immer andersrum. :?

Im Übrigen sah das Foto der Dame, die mir als Vogts Freundin gezeigt wurde, nicht nach Sekretärin aus :oops:
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.



Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Also, wenn da nur ein Bruchteil davon stimmt - wovon ich ausgehe - dann ist Vogt erledigt. Nur wird er das nicht einsehen. Ach ja, es könnte so schön sein, wenn es nicht die VfB-Funktionärte und ihrre Allmachtsfantasien geben würde. *seufz*
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

schwaebi
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Jetzt wollen wir natürlich dieses Foto sehen. Beziehungsweise viel wichtiger: Ist das eine e.V.-Angestellte oder steht sie bei der AG auf der Payroll?

Selbständig, hätte ich gesagt.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Zugegeben, irgendwo tief in meinem Eidechsenhirn vergraben hatte ich immer noch so bissle Restzweifel, dass Hitzl's Brandbrief doch sehr dramatisierend aufgebauscht war, und auch er selbst irgendwie sein strahlendes Babyface genutzt hat, um knallharte Macht-Interessen zu verfolgen...

Aber nöö, quatsch, der hatte vollumfänglich recht. Mit jeder Zeile.


euphoriebremse
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Granadaseggl
Frank N Furter hat geschrieben:
euphoriebremse hat geschrieben:Diejenigen die Vogt weg haben wollten haben sicher Argumente. Sachargumente öffentlich zu nennen ist keine Schlammschlacht. Die Frage warum die Ablösung von Vogt jetzt geschehen musste ist für mich auch ein Buch mit sieben Siegeln.

Dass die Kritik an Vogt nie wirklich substantiiert wurde, wie es Benni Hofmann vom Kicker neulich ausgedrückt hat, hinterläßt sicherlich einen faden Beigeschmack. Und Deine obige Frage halte ich auch für berechtigt.

Nehmen wir also mal an, da sei auch von der Gegenseite selten fair gespielt worden. So muss sich Vogt nun trotzdem fragen lassen, wie er dem VfB aktuell besser nützlich sein kann. Wenn er jetzt mit allen Mittel auf seine Wiederwahl als ARV hinwirkt, schafft er eine unhaltbare Situation im AR der AG. Wenn er wirklich an erster Stelle das Wohl des Vereins im Sinne hat, sollte er sich jetzt dringend zurücknehmen, auch wenn er dafür aus seiner subjektiven Sicht eine Menge Frust runterschlucken müsste.

Es existiert aus meiner Sicht auch kein Grund jetzt weiter zu agitieren. Die nächste Mitgliederversammung kommt, dann wird man feststellen, ob es Mehrheiten für eine Korrektur gibt oder nicht.


Ich würde Claus Vogt raten eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen in der sich Tanja Gönner als Präsidentin auch zur Wahl stellt. Wenn die Mitglieder sie wählen ist die bei der Ausgliederung getroffene Vereinbarung wieder hergestellt.

Vielleicht täusche ich mich aber ich habe nicht den Eindruck, dass die Absetzung von Vogt per Nacht und Nebelaktion tragfähig ist.
Und Jamie haut ihn rein!

euphoriebremse
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Granadaseggl
Paco hat geschrieben:Vogts Verhalten ist einfach nur noch lächerlich, kindisch und inkomeptent.
Diesem Mann geht es nicht um den VfB, sondern nur um sich selbst.


Wenn man Leuten in diesem Geschäft Egoismus vorwirft, sollte man das gut begründen. Jeder der sich auf die Bühne "Profifußball" stellt hat ein Geltungsbedürfnis. Um mir ein Bild zu machen was die vielen Kritiker hier so gegen Vogt aufbringt habe ich mir vor ein paar Monaten einen der Podcasts mit einem ausführlichen Interview mit Vogt angeschaut. Leider finde ich gerade den Link nicht mehr. Ich fand da nichts wo ich sagen würde, dass sich da einer in den Mittelpunkt stellen möchte. Ich suche den Link noch wenn ich mehr Zeit habe und stelle ihn rein.
Und Jamie haut ihn rein!




Frank N Furter
euphoriebremse hat geschrieben:Ich würde Claus Vogt raten eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen in der sich Tanja Gönner als Präsidentin auch zur Wahl stellt. Wenn die Mitglieder sie wählen ist die bei der Ausgliederung getroffene Vereinbarung wieder hergestellt.

Vielleicht täusche ich mich aber ich habe nicht den Eindruck, dass die Absetzung von Vogt per Nacht und Nebelaktion tragfähig ist.

Was passiert, wenn Gönner bei den Mitgliedern durchfällt? Dann wurde sie zwar nicht Präsidentin, bliebe aber ARV. Pikant an der Sache ist ja noch, dass ich mehrfach gelesen habe, Tanja Gönner sei überhaupt nur auf Empfehlung von Vogt in den VB gelangt...

Dass ausgerechnet Tanja Gönner von den Mitgliedern zur Präsidentin gewählt wird, halte ich für fast ausgeschlossen.

Jetzt mal nur ganz perteiisch im Sinne der Mitglieder gedacht, würde ich den Mitgliedern etwas anderes raten: Bei der nächsten MV, ob regulär oder außerordentlich, wählen sie einen neuen Präsidenten, dem sie vertrauen und dazu entsprechende Vereinsbeiräte. Dann könnte dieser neue Präsident mit den Stimmen der anderen neuen VR-Mitglieder wieder zum ARV gewählt werden. In dem Szenarion könnten die Investoren kaum ein weiteres mal geltend machen, dass sie die Person ablehnen und nicht die Ausübung des ARV durch einen gewählten Mitgliedsvertreter. Das wäre clever.

Für den VfB würde ich mir aber etwas anderes wünschen: zur nächsten MV kommunizieren die Investorenvertreter mit Vertretern der Mitglieder und einigen sich gemeinsam auf eine Person, die beide Seiten als ARV mittragen können, damit dieser elende Streit endlich ein Ende hat.




Tamasi
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Allmachtsbachel
Nicht vergessen:
Es gab nach der Absprache mit dem neuen Investor schon eine MV. Vogt hätte die Mitglieder problemlos informieren / befragen / abstimmen lassen können.

Was auch immer, er hat es nicht gemacht. Hätte ja nach hinten losgehen können? Egal: Lieber jetzt zündeln als damals was riskieren.