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higgi
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Grasdaggl
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Anja Gönner hat auch eine Meinung
https://www.kicker.de/vfb-aufsichtsrats ... 92/artikel

Tanja Gönner will nur vorübergehend das Amt der Aufsichtsratschefin beim VfB Stuttgart ausüben, das sie nach der umstrittenen Abwahl von Claus Vogt übernommen hat. Ausweichend reagiert sie auf Fragen zu dessen Zukunft.

Als die VfB-Ultras während des Auswärtsspiels bei der TSG Hoffenheim (3:0) am Samstag zwei Banner entrollten, durfte sich auch die neue Aufsichtsratsvorsitzende Tanja Gönner angesprochen fühlen. "Mitglieder verkauft und verraten - ihr habt zwei Wochen Zeit, diesen Fehler zu korrigieren", lautete das unmissverständliche Ultimatum, das zum kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am Ostersonntag ausläuft.

"In dem Moment, als es hochgehalten wurde, war es auch schon als Foto bei mir", sagt Gönner, die selbst nicht im Stadion war, in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung. "Es war damit zu rechnen, dass etwas kommen würde, ich fand die Art und Weise des Plakats so, dass man damit umgehen kann. Ich glaube nach wie vor, dass die Mitgliederrechte beim VfB gewahrt sind - und darum geht es. Nichtsdestotrotz finde ich es völlig nachvollziehbar, dass die Fans mit dem Plakat ihre Sichtweise dargestellt haben."

Am 12. März war Präsident Claus Vogt entgegen des 2017 auf der Mitgliederversammlung geäußerten Versprechens, dass der AG-Aufsichtsratsvorsitz dem e.-V.-Präsidenten vorbehalten ist, als Aufsichtsratschef abgewählt und durch Gönner ersetzt worden. Die CDU-Politikerin ist zwar vom e. V. über die Hauptversammlung in das Kontrollgremium bestellt, allerdings keine durch die Mitgliederversammlung gewählte Repräsentantin des Vereins.

Gönner ist der Ansicht, dass ein Mitglied des Präsidiums den Vorsitz im Aufsichtsrat innehaben sollte. Was das für sie bedeutet? Weil sie "keinerlei Ambitionen" habe, ins Präsidium einzuziehen, sei sie "wohl eine Übergangslösung - bis es eine andere Lösung gibt", erklärt sie.

"... dann wäre die Wahl von mir erst gar nicht notwendig gewesen"
Dass Vogt juristische Schritte gegen seine Abwahl erwägt, sieht Gönner gelassen. "Ich bin fest davon überzeugt, dass es rechtlich keine Bedenken gibt - auch wenn der Gesamtvorgang wenig Freude hervorruft. Sie verstehe, "wenn jemand darüber enttäuscht ist, nicht mehr in dem Amt zu sein und wie es dazu kam. Aber niemand im Aufsichtsrat hat diesen Schritt leichtfertig getan. Wir haben Lösungsvorschläge gemacht, die alle nicht zum Erfolg geführt haben. Auch die Möglichkeit, jemand anderen aus dem Präsidium zu benennen, hat bestanden, dann wäre die Wahl von mir erst gar nicht notwendig gewesen. Irgendwann sah sich dann die Mehrheit des Aufsichtsrates genötigt, diese Entscheidung zu treffen. Natürlich hat jeder das Recht, diese anzufechten, wenn er der Meinung ist, dass etwas schiefgelaufen ist."

Die Frage, ob der noch bis 2025 gewählte Vogt als Präsident noch tragbar sei, beantwortete Gönner ausweichend: "Das müssen die Mitglieder entscheiden. Aber klar ist natürlich, dass eine lange Hängepartie und offene Fragen nicht hilfreich sind. Sondern dass jeder überlegt, welche Rolle er in der Verantwortung für den VfB übernimmt."
von daher

schwaebi
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Grasdaggl
Auch die Möglichkeit, jemand anderen aus dem Präsidium zu benennen, hat bestanden, dann wäre die Wahl von mir erst gar nicht notwendig gewesen.


Heißt ja
a) weder Adrion noch Rietmüller hatten Bock oder
b) der komplette Aufsichtsrat hatte weder Bock auf Adrion noch auf Rietmüller.

:? Ich bin nicht richtig drin im Thema, aber heißt das nicht, dass in einer MV ein neues Präsidium gewählt werden MUSS, weil aus Sicht der Aufsichtsratsmehrheit von den Dreien keiner was taugt?!
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Spielgerät
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Halbdaggl
Was auffällt: Sobald sich mal ein anderer Redakteur als der Ultra-Aktivist und Bonsai-Woodward Benni Hofmann des Themas annimmt, meint man sogar eine gewisse Unvoreingenommenheit zu erkennen. Kein unsachliches Geraune, nicht alles wird als Verstoß gegen 50+1, Entmachtung der Mitglieder, böser Investor etc. geframed. Wer ist "jpe"?
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."



niwoh
Granadaseggl
higgi hat geschrieben:Und wenn der Vereinsbeirat wieder das identische Präsidium vorschlägt und die MV diese dann wieder wählt? Was dann

Das wäre ja erst nächstes Jahr der Fall.
Ich glaube nicht, dass Vogt den Abwahlantrag diesmal übersteht (und den wird es sicher geben).
Die Frage ist, wie dann das Prozedere aussieht - muss es dann eine extra MV geben, für eine Neuwahl oder wird dann gleich geschaut, ob es neue Kandidaten gibt... Oder kann gar der Vereinsbeirat interimsmässig jemanden einsetzen???

schwaebi hat geschrieben:Heißt ja
a) weder Adrion noch Rietmüller hatten Bock oder
b) der komplette Aufsichtsrat hatte weder Bock auf Adrion noch auf Rietmüller.


Irgendwo (wenn nicht hier, dann wahrscheinlich auf tm) hab ich gelesen, dass Riethmüller sich den ARV nicht zutraut.




Aleksiander
Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Und wenn der Vereinsbeirat wieder das identische Präsidium vorschlägt und die MV diese dann wieder wählt? Was dann


Die Frage ist sehr berechtigt. Wissen die im Vereinsbeirat ùberhaupt worum es geht?
Was mich ja umtreibt: man beauftragt eine headhunting Agentur mit der Suche nach nem Vorstand Sport, dann passiert monatelang nichts, anschließend werden einige võllig abstruse Fehlbesetzungsmöglichkeiten gehandelt, bevor einer wahrscheinlich vom Platzwart gehört hat: man könnte ja auch den Gentner und den Fabian..... Und der Platzwart wird aus Dank der Leiter Lizenspieler und den Platzwart kann man dann ohne Headhunter über die Agentur für Arbeit ersetzen.
Nichts muss, aber alles kann.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Aleksiander hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Und wenn der Vereinsbeirat wieder das identische Präsidium vorschlägt und die MV diese dann wieder wählt? Was dann


Die Frage ist sehr berechtigt. Wissen die im Vereinsbeirat überhaupt, worum es geht?

Ich denke ja. Das macht's heikel. Seit der letzten Säube... Rücktrittswelle hat hier Clausis Clique die Mehrheit.

Käskibber
Lombaseggl
schwaebi hat geschrieben:
Auch die Möglichkeit, jemand anderen aus dem Präsidium zu benennen, hat bestanden, dann wäre die Wahl von mir erst gar nicht notwendig gewesen.


Heißt ja
a) weder Adrion noch Rietmüller hatten Bock oder
b) der komplette Aufsichtsrat hatte weder Bock auf Adrion noch auf Rietmüller.

:? Ich bin nicht richtig drin im Thema, aber heißt das nicht, dass in einer MV ein neues Präsidium gewählt werden MUSS, weil aus Sicht der Aufsichtsratsmehrheit von den Dreien keiner was taugt?!


Die beiden wollten halt nicht den Brutus machen.
Jetzt wo die Gönner den Glaos gemeuchelt hat, können beide sich als Alternative des Vereinsvolkes für den neuen Vorsitz in Stellung bringen. Aber natürlich vom Volk gebeten und gewählt und nicht als Putschisten.


schwaebi
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Grasdaggl
Die beiden wollten halt nicht den Brutus machen.
Jetzt wo die Gönner den Glaos gemeuchelt hat, können beide sich als Alternative des Vereinsvolkes für den neuen Vorsitz in Stellung bringen. Aber natürlich vom Volk gebeten und gewählt und nicht als Putschisten.


Tausch Syphilis gegen Pest oder Cholera. Mahlzeit!
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Bild

Da haben’s mal wieder ein schmeichelhaftes Foto rausgesucht.

"Es war damit zu rechnen, dass etwas kommen würde, ich fand die Art und Weise des Plakats so, dass man damit umgehen kann. Ich glaube nach wie vor, dass die Mitgliederrechte beim VfB gewahrt sind - und darum geht es. Nichtsdestotrotz finde ich es völlig nachvollziehbar, dass die Fans mit dem Plakat ihre Sichtweise dargestellt haben."

Maximal diplomatisch, da jetzt kein Feuer ins Öl zu gießen. Aber auf Dauer finde ich’s nicht gut, die Typen immer mit Samthandschuhen anzufassen: das Verhältnis zu den Ultras sollte freundschaftlich sein – aber die Art von Freundschaft wo ma auch mal Grenzen aufzeigt.

Das Banner ist in seiner Art und Weise ein dreister Erpressungsversuch. Die haben kein Ultimatum zu stellen. Sie wissen halt, dass sie ein Fußballspiel ruinieren können wenn sie wollen, und damit drohen sie.

Der Ball liegt beim Clausmeister: er muss das lösen, und er ist auch der einzige, der das jetzt lösen kann. Er muss das machen, was Hitzlsperger gemacht hat: zickizacki zurücktreten.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Bild

Da haben’s mal wieder ein schmeichelhaftes Foto rausgesucht.

"Es war damit zu rechnen, dass etwas kommen würde, ich fand die Art und Weise des Plakats so, dass man damit umgehen kann. Ich glaube nach wie vor, dass die Mitgliederrechte beim VfB gewahrt sind - und darum geht es. Nichtsdestotrotz finde ich es völlig nachvollziehbar, dass die Fans mit dem Plakat ihre Sichtweise dargestellt haben."

Maximal diplomatisch, da jetzt kein Feuer ins Öl zu gießen. Aber auf Dauer finde ich’s nicht gut, die Typen immer mit Samthandschuhen anzufassen: das Verhältnis zu den Ultras sollte freundschaftlich sein – aber die Art von Freundschaft wo ma auch mal Grenzen aufzeigt.

Das Banner ist in seiner Art und Weise ein dreister Erpressungsversuch. Die haben kein Ultimatum zu stellen. Sie wissen halt, dass sie ein Fußballspiel ruinieren können wenn sie wollen, und damit drohen sie.

Der Ball liegt beim Clausmeister: er muss das lösen, und er ist auch der einzige, der das jetzt lösen kann. Er muss das machen, was Hitzlsperger gemacht hat: zickizacki zurücktreten.


Die Ultras reklamieren ja das Stadion für sich, es gehört ihrem Verständnis nach ihnen. Das Stadion gehört der Stadt Stuttgart, und der VfB nutzt es als Mieter. Hausrecht hat damit der VfB, nicht die Ultra-Blitz-Birnen.

Wobei, His Vogntess wie dereinst vor 2068 Jahten vom Aufsichtsrat und Aderion und Riethmüller erdolcht, das hätte was. Blut. Tod. Blut. Tod. BLUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUT! TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOD!
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).




Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Aleksiander hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Kann man hier so ein KI Bildprogramm einbetten?
Dann kann man sich einiges an Tipperei sparen


Für die Kosten zu decken bräuchte Nice mindestens ein
Lokalmarkenbündnis.


Ja, und dann sagt der Prokurist von 'Hähnle & Röhrle Sanitär' aber:

"Mir gäbbed die honnderd Eiro mohnadlich abbr fei bloß, wenn's drfier ao an neia Addmihn gibbd, gell!" :)
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!



Aleksiander
Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Wie es aussieht verfolgt Vogt wieder die Strategie des Aussitzens
Warum auch nicht, er ja damit bisher immer ganz gut gefahren


Rausmobben und aussitzen in Perfektion, aber das ist halt zu wenig um sich als Aufsichtsratsvorsitzenden zu qualifizieren. Vogt ist nur in dem Maße stark, wie seine Kollegen schwach sind. Die perfekte Unternehmensführung für ein 100 Millionen Euro Konstrukt.
Nichts muss, aber alles kann.