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schwaebi
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Grasdaggl
semmot hat geschrieben:
...dass Porsche null mit der Außendarstellung des VFBs zufrieden war...

Jetzt... mit Porsche und Meschke wurde das wesentlich besser.

:lol: Allerdings. Eigentor, das.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

semmot
Granadaseggl
Eigentore sind im Fußball eben an der Tagesordnung.
Na ja, da ist jedenfalls eine(r) so machtgeil wie (die) der andere. Unglaublich.
Vogt, Meschke, Gönner... mir kommt da das große Kotzen.
Zuletzt geändert von semmot am 29. März 2024 11:30, insgesamt 1-mal geändert.



Southern Comfort
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Grasdaggl
Adrion wirkt etwas ööh unroutiniert mit solchen Formaten. Da fand ich das Zuhören recht anstrengend.
Und es wirkt auch streckenweise eher fahrig als erhellend.

An ein paar Stellen wirft er Vogt aber mehr oder minder subtil vor den Bus. Überdeutlich wird es an einer Stelle, dass man im Präsidium aktuell halt mit Mehrheitsbeschlüssen 2:1 arbeiten müsse.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Tifferette
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Grasdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:2 Fragen:

Wer hat das Gutachten erstellt?
Wer hat das Gutachten bezahlt?

:lol:

Also das gilt unter den Sportrechtsgelehrten als ziemlich klar - entsprechende Vereinbarungen sind nicht bindend.

Nur: das "Versprechen" ist ja auch nicht bindend, der Clausi betreibt da mal wieder hinreißende Rosinenpickerei.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Kryztina
Granadaseggl
semmot hat geschrieben:
Ich sehe keinen Grund, Gönner als Marionette Porsches zu sehen

Natürlich nicht. Sie war noch nie eine Marionette eines Großkonzerns.


Hallo,
wir haben nun vier industrielle Revolutionen erlebt:
1784: Industrie 1.0. Etablierung erster Maschinen, die durch Wasser-und Dampfkraft angetrieben werden.
1870: Industrie 2.0. Massenproduktion durch Fließbandarbeit.
1969: Industrie 3.0. Weitere Automatisierung durch Elektronik und IT.
Gegenwärtig: Industrie 4.0. Digitalisierung und sanfte Übernahme aller freizeitlichen Großereignisse durch Großkonzerne

tschaui




Spielgerät
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Halbdaggl
Ich sehe jetzt nicht so wirklich, welche Fehler Meschke in der Außendarstellung gemacht haben soll. Außer dass er sich überhaupt mit den Vögeln vom VfB eingelassen hat. Was er womöglich bereits bereut.

Und ob der "machtgeil" ist, was den Einfluss beim VfB angeht, wage ich stark zu bezweifeln. Einen Investor, der sein Geld ohne jede Einflussmöglichkeit auf das Unternehmen, in das er investiert, weg gibt, wird man nicht finden. Das sind in der Regel reiche Papas, die die Ideen ihrer Kinder finanzieren. Alle anderen verhandeln, und wenn das Gesamtpaket, zu dem auch die Mitspracherechte zählen, stimmt, investieren sie.

Das alles muss man weder gut heißen noch im Detail verstehen. Aber es zeigt eben wieder mal exemplarisch, warum es keine gute Idee ist, den Mitgliedern eines Fußballvereins Mitspracherechte einzuräumen (jedenfalls bei essentiellen Entscheidungen). Die entscheiden über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Southern Comfort
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Grasdaggl
Spielgerät hat geschrieben:Das alles muss man weder gut heißen noch im Detail verstehen. Aber es zeigt eben wieder mal exemplarisch, warum es keine gute Idee ist, den Mitgliedern eines Fußballvereins Mitspracherechte einzuräumen (jedenfalls bei essentiellen Entscheidungen). Die entscheiden über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben.


Ich verstehe schon, wo Du hinwillst. Es ist mir im Endeffekt zu fatalistisch. Denn mit der gleichen Konsequenz muss man ja dann gegen das allgemeine Wahlrecht sein. „Es dürfen nur die den Bundestag wählen, die die Wirkungsweise der Schuldenbremse erklären können.“ Oder?

Gerne gebe ich Dir recht, wenn es um vereinstypische Schwerfälligkeiten in der Willensbildung und Entscheidungsfindung geht. Insofern finde ich die AG als Abschirmung gut. Aber nicht, weil ich Mitglieder per se aussperren will, sondern diese Prozesse um Präsidium, Vereinsbeirat, MV herum. Allein, dass diese Diskussion um die Zirkelbezüge geführt werden muss ist so eine vollkommene Unnötigkeit. Aber ja, hier zeigt sich auch der Wert von engagierten Mitgliedern, denn diese Initiative kommt nicht aus den Vereinsetagen.

Solche Mitglieder fuchsen sich ja auch in alles Mögliche rein, um mitreden zu können. In der Masse hat man diese Tiefe sicherlich nicht. Ist für mich noch kein Grund, gleich den Ausschluss von Entscheidungen zu fordern. Ich bin da hoffnungsvoller, dass auch die Masse der Mitglieder Entscheidungen mitträgt, die kommerziell und pöse sind, wenn die Chemie zwischen Gremien und Mitgliedern halbwegs passt und nötige Informationen transparent ausgetauscht werden.

Imho ist das Kernproblem eine Mischung aus:

- Vertrauensverlust der Mitglieder in die handelnden Personen. Kein Wunder, schaut man mal die gruselige Ahnengalerie durch.
- Ein verändertes Selbstverständnis der besonders verbundenen Fans. Es erscheint fast wichtiger, Mitglied in einem OFC zu sein. Sonst gilt man ja nur als Kartenkäufer.
- Eine verfehlte Auslegung von 50+1 (Imho!). Da wird der Einfluss viel eingreifender verstanden, als es die gesellschaftsrechtliche „Kontrolle“ sieht. Das kommt vielleicht aus dem Wunsch heraus, gestalten zu wollen (Siehe Mislintat-Petition).

So, das alles in einen Topf und umrühren, mit Bubble-Denkfehlern würzen und ordentlich Emotionalität abschmecken. Fertig ist das aktuelles Tagesgericht. :puke:

Herr Ober, ich will was anderes!
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.



flux
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.klare-worte-im-vfb-machtkampf-claus-vogt-hat-dem-vfb-stuttgart-grossen-schaden-zugefuegt.fcd63702-334e-43a6-873c-8cd038c93a03.html#Echobox=1711728225
Jetzt krachts richtig.... :mrgreen:

Ein schöner Abschnitt:
Rouven Kasper hat geschrieben:In der Unternehmerschaft in Stuttgart und im Umland gibt es schon seit längerem das Thema Claus Vogt, es ist leider die Norm, dass sie bezüglich seiner Person nicht positiv gestimmt ist. Wir haben jedoch Wege gefunden, unsere Gespräche mit Partnern davon zu entkoppeln und voranzubringen.


letzterschwob
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Granadaseggl
Jetzt haben sie ihn wirklich komplett zerlegt.





Leider fehlten Hitz damals die Mittel, das so glaubwürdig zu machen, weil Mutschler, Heim und Schraft sich alle mit ihrem Fehlverhalten unglaubwürdig gemacht hatten. Aber jetzt ist endlich Schluss mit Claus Vogt.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.


euphoriebremse
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Granadaseggl
Bei all dem was an Belangen der jeweiligen Seiten vorliegt fehlt immer noch die Erklärung der Porsche- und Mercedes-Vertreter was sie künftig anders machen wollen. Klar, das sind erfahrene Kapitäne die ihre Konzerne blind durch Sturm und Blitz steuern ;) . Die Frage wohin sie das VfB-Schiff gerne steuern wollen muss dennoch erlaubt sein.
Und Jamie haut ihn rein!

Southern Comfort
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Grasdaggl
Sie wünschen, wir spielen!

…zur Zustimmung des VfB-Präsidenten, den Vorsitz im Aufsichtsrat abzugeben:
„Wir waren uns einig, dass es mit unserem Einstieg beim VfB einen Neuanfang mit einem neuen Aufsichtsratsvorsitzenden geben muss. Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende hat dies schriftlich zugesagt und wir haben die erste Tranche überwiesen. Nun hält er sich nicht an seine Zusage. Stattdessen erklärt er, er habe sich vor seiner Unterschrift versichern lassen, dass seine Absichtserklärung keine Rechtsverbindlichkeit habe. Unserer Meinung nach ist dies für einen Aufsichtsratsvorsitzenden einer Aktiengesellschaft und auch für einen Repräsentanten einer renommierten Organisation kein seriöses Geschäftsgebaren.“
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Spielgerät
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Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:
Spielgerät hat geschrieben:Das alles muss man weder gut heißen noch im Detail verstehen. Aber es zeigt eben wieder mal exemplarisch, warum es keine gute Idee ist, den Mitgliedern eines Fußballvereins Mitspracherechte einzuräumen (jedenfalls bei essentiellen Entscheidungen). Die entscheiden über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben.


Ich verstehe schon, wo Du hinwillst. Es ist mir im Endeffekt zu fatalistisch. Denn mit der gleichen Konsequenz muss man ja dann gegen das allgemeine Wahlrecht sein. „Es dürfen nur die den Bundestag wählen, die die Wirkungsweise der Schuldenbremse erklären können.“ Oder?



Hmmmm...nicht alles was hinkt ist ein Vergleich ;)
Wenn man es auf die politischen Ebene heben möchte, dann würde ich sagen, die gleichen Argumente, die gegen eine direkte Demokratie sprechen - Überforderung, Manipulierbarkeit, wenige entscheiden für alle, etc - sprechen auch dagegen, die Mitglieder eines Fußballklubs über dessen Schicksal entscheiden zu lassen.

Ich weiß nicht im Detail, wie andere Proficlubs aufgestellt sind, aber Supporters HSV und 1860 sind doch der lebende Beweis, dass (zu viel) Einfluss ganz schnell ins Chaos führen kann. Auf dem Weg sehe ich den VfB auch, wenn es so weitergeht. Da muss man - Gott bewahre - ja grade noch dem Wehrle die Daumen drücken, dass er stabil bleibt und die Scheixxe aus dem eV nicht in die AG schwappen lässt. So weit sind wir schon :shock:
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."


Und alle so “Öh moinsch des isch jetzt echt so wie’s der Hitzlesberger damols scho gsagt hot?”

Bild

Einzelne müssen sich nicht zwingend angesprochen fühlen und dürfen sich ausnehmen, aber: über drei Jahre. Von meiner Seite nochmal der Vorschlag an EnBW, die Namensrechte zur Cannstatter Kurve:

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