Naja, mit der Baskenlandrundfahrt hat Kemnas Unfall nichts zu tun. Die gemeinsame Klammer ist eher, dass die UCI jetzt endlich was tun sollte. Die Helmpflicht war ehemals gut, hat aber offensichtlich nicht ausgereicht. Jetzt wäre es z.B. an der Zeit die Kleidungsordnung zu ändern. Es ist heute möglich den Rückenwirbelbereich durch Airbags zu schützen. Die Kleidung wäre dann zwar nicht mehr so windschnittig, aber aus sportlicher Sicht wäre das egal, weil es ja alle Fahrer beträfe. Nur unter den letzten Toten hätte das vielleicht das Leben von Gino Mäder, Jacopo Venzo oder auch Katja Husen retten können. Man kann sich ja nicht ernsthaft damit abfinden wollen, dass regelmäßig Sportler in Rennen und im Training sterben?
Geht's da nicht eher um Streckenführung oder andere Ursachen?
Ich fände zb gut, wenn bei spiegelglatter Abfahrt das Rennen neutralisiert würde.
Wer in die Schlucht stürzt oder mit 80 auf Beton knallt, dem helfen weder Helm noch Protektoren.
Ich weiß nicht, ob aggressiver Gefahren wird,
oder der Druck ein höherer ist.
Zufällige Häufung, könnte auch ein Grund sein
ganz gut an. Es würde ja auch nicht darum gehen, dass Kemna mit solchen Schutzmaßnahmen den Unfall nicht gehabt hätte. Sondern eher, dass er vielleicht nicht auf die Intensivstation gemusst hätte. Natürlich müsste man das erst einmal alles ausprobieren, um wirklich besser urteilen zu können. Aber, wie gesagt, gar nichts zu unternehmen, halte ich aktuell bei der Anzahl von Vorkommnissen für eigentlich nicht mehr verantwortbar.
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