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vivafernanda
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Granadaseggl
Es geht mir geht nicht um Den Herrn Cicero. Ich fand ihn ja auch nur mittelmäßig und man kann zu seinem Ableben denken, was man möchte. Ich find halt schnelle Todesarten, also überraschende eher nicht so wünschenswert. Es ist einfach scheiße, wenn man nicht richtig adé sagen kann, für alle Beteiligten.
Nene. der nice kriegt eins ab, wegem Herrn Babbel.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

Auswurf
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Grasdaggl
wie schnell das jetzt bei ihm war, weiss ich nicht.
Wenn das gegenteil von schnellem ableben aber siechtum ist,
wünschen sich doch fast alle ersteres.
Finde es dann eher ne ermahnung an alle lebenden ihre zwistigkeiten bei zeiten zu regeln
das ist doch keine Musik

vivafernanda
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Granadaseggl
Es geht nicht nur um Zwist, obwohl das echt wichtig ist. Soviel Schuld da, am Ende oft.

Es geht vor allem, um Zeit, Abschied zu nehmen. Die immer noch warme Hand zu halten, in die immer noch lebenden Augen zu schauen. Vielleicht auch noch um ein bißchen reden. Oft ist das aber gar nicht im Vordergrund.
Klar kann ein Sterben auch zu lange dauern, zumal heutzutage.
Aber, wenn ich mich entscheiden müsste? Lieber zu lange, als zu kurz.

Aber der Herr Babbel lebt. Schön für ihn.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

Mein alter Herr äußert manchmal den Wunsch, möglichst kurz und schmerzlos abzutreten. Ist natürlich nix Außergewöhnliches, aber ich denke das laut zu sagen ist seine Art zu signalisieren, dass zwischen uns alles soweit geklärt ist und man sich nicht noch extra grämen muss, falls es dann tatsächlich so ablaufen sollte.

Sich zu verabschieden würde ihm auch extrem schwerfallen – schwierige Themen kann er zwar ansprechen, aber nicht so richtig aussprechen. Geht mir genauso. Das haben wir auch mit Jogi Löw gemeinsam.

vivafernanda
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Granadaseggl
Es ist auch ein Unterschied zwischen schnell abzutreten und vorher über dieses Sterben gesprochen zu haben, so dass die Lieben wissen wo sie dran sind und völlig unvorbereitet schnell zu sterben. Bei älteren Herrschaften, die der Endlichkeit ihres Seins ins Auge blicken können, hat man das manchmal. Bei Jüngeren halt eher nicht.
Aber es könnte ein Thema sein. Zwischen Partnern, zwischen Eltern und Kindern. Es lohnt sich.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Auch zwischen Kindern und Eltern. Kann nämlich auch das Kind signalisieren, dass - im Großen und Ganzen - "soweit alles geklärt" und okay ist (und da kann man, so es geht, auch mal Fünfe gerade sein lassen). Das macht's im irgendwann eh eintretenden Fall vielleicht auch dem Sterbenden leichter. Wenn er noch Zeit zum Reflektieren hat.

Oh, wo wir grad dabei sind, immer schön:




de mappes
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Spamferkel
vivafernanda hat geschrieben:Es ist auch ein Unterschied zwischen schnell abzutreten und vorher über dieses Sterben gesprochen zu haben, so dass die Lieben wissen wo sie dran sind und völlig unvorbereitet schnell zu sterben. Bei älteren Herrschaften, die der Endlichkeit ihres Seins ins Auge blicken können, hat man das manchmal. Bei Jüngeren halt eher nicht.
Aber es könnte ein Thema sein. Zwischen Partnern, zwischen Eltern und Kindern. Es lohnt sich.


ja so kann man es denke ich stehen lassen...denn zwischen dahin siechen bei krebs im Endstadium und im mittleren alter unerwartet umzukippen gibt es gott sei dank noch ein paar grautöne...diese wären auch aus meiner Wunschdenke die am wünschenswertesten
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