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Frank N Furter
Der ist auch links, halt eher so wie Annalena, mit Visagisten und geilen Kurz-Nachtflügen ins aufregende Luxemburg. :D

Auswurf
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Grasdaggl
Ich sehe nirgendwo einen Linksruck.
England hat einfach das Gegenteil von dem gewählt was dran war
und Frankreich vorläufig und dem Himmel sei Dank, den Rechtsruck verhindert.

Wir stehen auf der Kippe und das wird auch so bleiben für absehbare Zeit ( wenn es überhaupt noch absehbare Zeiträume gibt)
das ist doch keine Musik

Goofy
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Grasdaggl
Der Focus meint zu Frankreich ...

Unklar ist, ob Staatschef Macron in einem solchen Szenario politisch gezwungen wäre, einen Premier aus den Reihen der Linken zu ernennen. Die Nationalversammlung kann die Regierung stürzen.

Bei einem Premier aus dem linken Lager müsste Macron die Macht teilen. Der Premier würde wichtiger. Was dies für Deutschland und Europa hieße, ist unklar. Das Linksbündnis ist in sich gespalten und vertritt bei vielen großen politischen Themen sehr unterschiedliche Positionen.

Sollte keines der Lager eine Regierungsmehrheit finden, könnte die aktuelle Regierung als Übergangsregierung im Amt bleiben oder eine Expertenregierung eingesetzt werden. Frankreich droht in einem solchen Szenario politischer Stillstand.


Gut, dass die Rechten nicht gewonnen haben.

Aber :|

Auswurf
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Grasdaggl
Ich tippe auf einen gemäßigten Linken als Premier und übernehme damit die Meinung anderer

Es ist ja nicht so, dass bei den Linken, die Radikalen dominieren würden
das ist doch keine Musik

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:Gut, dass die Rechten nicht gewonnen haben.

Aber :|


Aber was?! Die Tories kriegen two fingers und LePen ne Backpfeife, und du heulst weiter in dein Poesie-Album...

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:[Also da gibts schon gravierende Unterschiede im Wahlrecht mit ganz gravierenden Folgen.


Es gibt da noch ganz andere gravierende Unterschiede im politischen System, außer dem Wahlrecht. Wo gibt's denn ne wirkliche Gewaltenteilung zB, UK oder Deutschland?

Auswurf
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Grasdaggl
teile Goofys Bedenken..
es wäre ziemlich dämlich sich jetzt entspannt zurückzulehnen und sich dann später zu wundern, wenn die Schwalbe doch nicht den Sommer verhieß
das ist doch keine Musik


Tamasi
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Allmachtsbachel
Die britische SZ-Gastkolumnistin A.L. Kennedy ist sicherlich sehr links und ihr Blick auf die reale Politik ist düster und desillusioniert. Muss nicht alles so kommen, wie sie befürchtet. Interessant ist ihre Einschätzung der UK-Wahl aber allemal. Zum einen legt sie schlüssig dar, dass & warum Nigel Farranges Reform-Partei das britische Pendant zur AfD ist und auf Sicht die taumelnde Konservative Partei auffressen wird.

Zum anderen ordnet sie den Erfolg von Labour und speziell Keir Starmer ein:
Ich weiß, dass einige in Deutschland glauben, Starmer sei ungeliebt, weil er „langweilig“ sei, dass er aber irgendwie vernünftig, kompetent und proeuropäisch agieren wird. Die Wahrheit ist: Starmer verschwimmt, wenn man ihn zu genau anschaut, und es ergibt oft keinen Sinn, wenn man ihm zuhört. Nicht weil er langweilig ist, sondern weil er vollkommen unentschlossen ist. Er führt nicht, sondern er analysiert, was ihm, seinen Geldgebern und seinen derzeitigen Höflingen nützt.

Wann immer sich ihm wirklich wichtige Gelegenheiten geboten haben, sich moralisch zu profilieren, eine mutige oder mitfühlende Entscheidung zu treffen, hat er versagt. Innerhalb seiner Partei ist er ein Bully. Was er seinen eigenen Leuten antut, das wird er auch uns antun. Er hat bewiesen, dass er mit objektiven Wahrheiten ebenso wenig etwas anfangen kann wie unser letzter Premierminister, die davor und der wiederum davor, und so weiter. Wie lange kann jemand, der so gerne Säuberungsaktionen und Mikromanagement betreibt, inmitten multipler massiver Feuerstürme effektiv regieren – und gleichzeitig die walisische Labour-Partei, die progressive Labour-Partei, die neoliberale Labour-Partei und diejenigen zusammenhalten, die beim nächsten Mal vor der Auslöschung stehen, wenn Großbritannien nicht bald die Kurve kriegt? Starmer hat die aufkommende extreme Rechte bekämpft, indem er ihr ruhigerer und höflicherer Zwilling war. Unter seiner Führung wurde die Labour-Partei in etwas Weißeres, Christlicheres, weniger Frauenfreundliches umgestaltet und immer deutlicher mit den Inhalten der Konservativen von vor 14 Jahren vermählt. Also: eben jener Politik, die uns hierher gebracht hat.

Großbritannien braucht sehr dringend Verbesserungen in der Infrastruktur, im Bildungswesen, in der Umwelt und im Gesundheitswesen. Unsere Hoffnungen sind dabei so gering, dass dies unsere Demokratie jetzt schon beeinträchtigt. Selbst mit der bestmöglichen Hilfe würden wir uns in Jahren nicht erholen – und wir haben diese bestmögliche Hilfe nicht.

In einer beträchtlichen Anzahl von Wahlkreisen liegt Nigel Farage an zweiter Stelle hinter der Labour-Partei. Das bedeutet, dass unsere Chancen auf eine Rückkehr nach Europa gering sind, obwohl die Mehrheit der Briten dies befürwortet. Selbst wenn er den Brexit nicht rückgängig macht, muss Keir Starmer nun irgendetwas liefern, und zwar mit einem Instrumentarium, das darauf ausgelegt ist, einen Großteil des Status quo zu erhalten.

Wenn er enttäuscht, wird die extreme Rechte bereit sein zuzuschlagen.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/demo ... zoSwYoXJue


Mustermann
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Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Die britische SZ-Gastkolumnistin A.L. Kennedy schrieb:
"... Großbritannien braucht sehr dringend Verbesserungen in der Infrastruktur, im Bildungswesen, in der Umwelt und im Gesundheitswesen. ...
Kommt mir in weiten Teilen sehr bekannt vor :shock: ..."
„I guess that concludes negotiations.“



Mago
Granadaseggl
Plan B hat geschrieben:Schon richtig, aber zwischen Deutschland und Grossbritannien sind dann da schon noch mal gravierende Unterschide.

Sind die Züge dort noch unpünktlicher?


Auswurf
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Grasdaggl
Die haben aber ne Flotte und könnten versuchen ein Empire aufzuziehen.

Bin mir nur nicht sicher, was der spanische König davon hält
das ist doch keine Musik


Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Lude Mehr hat geschrieben:Bild

Grad gesehen: Der Postillon hat ne Umfrage erstellt, wer Joe Biden als Kandidat ersetzen sollte.

Die Mehrheit der Stimmen entfiel auf: Chuck Norris. 8)

Durchsetzen konnte der sich dabei übrigens gegen Stormy Daniels und gegen einen Eimer Gulasch.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Tamasi
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Allmachtsbachel
Auswurf hat geschrieben:Die haben aber ne Flotte und könnten versuchen ein Empire aufzuziehen.

Zu Beginn reichen ein paar kleine Inseln. Wie wär's mit den Falkland-Dingern?

Auswurf
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Grasdaggl
Ne, lieber Inselgruppen die aufgrund des Klimawandels kurz vor dem absaufen sind- damit rechnet keiner

Sylt wäre auch gut - Kampf gegen Nazis ist ein trendiger Anlass
das ist doch keine Musik



Auswurf
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Grasdaggl
Dabei wäre seine aktuelle Einschätzung zum Supreme Court interessant.
Er war gerne mal der Meinung, dass die nicht zum Steigbügelhalter taugen - wenn ich das richtig erinnere wenn ich mich richtig erinnere
das ist doch keine Musik

Frank N Furter
Man denkt ja immer, dass so ein unfassbarer Knallkopf wie Trump schon ziemlich einmalig ist. Aber jetzt, wo auch hierzulande etwas mehr über diesen Jean-Luc Mélenchon berichtet wird, steht das in Frage. Als ich mal etwas mehr recherchiert habe, habe ich auch eher zufällig nochmal über Marie Le Pens Vater gelesen. Gegen den ist selbst Trump ein unschuldiges Schulmädchen. Die Knallköppe sind doch leider wesentlich verbreiteter als man es gerne hätte und auch schon deutlich länger unterwegs.