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FLX81
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Granadaseggl
Naja. Der Witz nutzt sich aber schon im Lauf des trailers extrem ab, finde ich. Und die Dialoge sind schon scheisse plump. Schon ok aber die trailer von Zoomania und Pets sind mMn um Welten lustiger. Wenn ich an den Metal-Pudel oder den Dachs mit Mixermassage denke, muss ich immernoch jedes mal unkontrolliert grinsen. :mrgreen:
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sturgtr
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Granadaseggl
Also ich fand den Trailer zu Zootopia furchtbar. Der Film war top, aber welch mieser Witz den sie da für den Trailer benutzt haben.

Und die plumpen Dialoge bei Sausage Party sind ja deshalb auch witzig, weil man das von nem Animationsfilm nicht erwartet.
"I ... I don't believe it"

"That is why you fail."

Southern Comfort
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Grasdaggl
Aber, die fluchen fei scho voll oft, gell... Das ist ja wie bei "the Wire".
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


darkred
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Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Aber (P.S.):

Rogue One ist natürlich schon so eine Art beginnende Marvelisierung. Bisher gab’s den Film-Kanon und das Expanded Universe oder wie das heißt. Das war immer sauber getrennt, und ich habe das ignoriert. Da gibt’s Animationsserien, Videospiele, Comics, Romane und was weiß ich.

Mit den Film-Ablegern wird das aufgeweicht. Kommt darauf an, wie Disney das macht – mit den Marvel-Filmen stellt sich durchaus eine gewisse Superhelden-Müdigkeit ein. Man denke nur an die zwei dünnen Wolverine-Spin-Offs. Oder Fantastic Four, auch bekannt als “Four”. Und die ganzen TV-Shows, und und und. Marvel ist ebenfalls eine Disney-Tochter.

Andererseits kommen da immer wieder gute Sachen. Der Vergleich zwischen Marvel und Star Wars hinkt auch ein bisschen, aber theoretisch könnte man Star Wars natürlich bis zur Unkenntlichkeit aufblasen. Der größte Schandfleck sind jedoch immer noch die Lucas-Prequels – solange sich so ein Scheiß nicht wiederholt, freue ich mich erstmal auf das, was da kommt.


Guter Vergleich, das mit STAR WARS und der Marvelisierung.
Ist halt ein schmaler Grat zwischen gut gemachten Sequels und Prequels und dem Sellout eines einst erfolgreichen Plots. Man denke im Comic-Genre auch an Frank Millers SIN CITY Verfilmung, wo der zweite Teil auch nur noch ein müder Abklatsch ist.

STAR WARS ist nach wie vor eine hoch interessante Marke, aber man sollte seitens Disney in der Tat aufpassen, dass man das Pferd mit x Derivaten nicht zu Tode reitet. Wie Du schon richtig sagst, hat man stets Wert auf die Teilung der Welten STAR WARS Kino und den side projects wie CLONE WARS und dem ganzen Merch-Overkill gelegt. Das war auch gut so. Nun, in Disneys Händen, will man der Kuh auf der cineastischen Seite wohl noch stärker ans Euter gehen. Weiß nicht, ob das gut gehen kann... aber der Film scheint dem Trailer nach jetzt handwerklich gut gemacht und passt wohl ins SW-Universum. Wird darauf ankommen, in welcher Frequenz man da jetzt side stories nachschiebt ... aber die Gefahr, dass man dem Ganzen dann irgendwann überdrüssig wird besteht in der Tat.

Noch was anderes.
Jemand das Staffelfinale von The Walking Dead gesehen?

Mit Negan, dem neuen Macker der new world order...
Hab die Serie bis dato ja echt gerne geschaut, aber was da jetzt an künstlicher Suspense aufgebaut werden sollte (diese obskure, stundenlange Exekutiosnszene, erst mit flotten Sprüchen und zum Schluss mit peinlich-infantilem Auszählreim-Getue) grenzt meinem Empfinden nach schon ans Lächerliche. Damit hat sich das Interesse bei mir dtl. erschöpft. Da hilft auch der wohl kalkulierte Riesen-Cliffhanger zu Staffel 7 nix. Den Scriptern fällt da irgendwie nix mehr ein. Terminus folgt Negan, Hoffnung auf zivilisiertes Leben folgt der nächste Nackenschlag und der Cast tauscht sich dabei sukzessive aus. Schade. Aber da muss ich mir als Fan von dystopischen Szenarien wohl was Neues suchen.

FLX81
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Granadaseggl
Heute 10 Cloverfield Lane angeschaut, mit der Schulter gezuckt, heimgegangen. Erst ziemlich öde dann total beknacktes Finale. Muss man nicht sehen.
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Hasenrupfer
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Grasdaggl
darkred hat geschrieben:
Noch was anderes.
Jemand das Staffelfinale von The Walking Dead gesehen?

Mit Negan, dem neuen Macker der new world order...
Hab die Serie bis dato ja echt gerne geschaut, aber was da jetzt an künstlicher Suspense aufgebaut werden sollte (diese obskure, stundenlange Exekutiosnszene, erst mit flotten Sprüchen und zum Schluss mit peinlich-infantilem Auszählreim-Getue) grenzt meinem Empfinden nach schon ans Lächerliche. Damit hat sich das Interesse bei mir dtl. erschöpft. Da hilft auch der wohl kalkulierte Riesen-Cliffhanger zu Staffel 7 nix. Den Scriptern fällt da irgendwie nix mehr ein. Terminus folgt Negan, Hoffnung auf zivilisiertes Leben folgt der nächste Nackenschlag und der Cast tauscht sich dabei sukzessive aus. Schade. Aber da muss ich mir als Fan von dystopischen Szenarien wohl was Neues suchen.


Hab Mitte der zweiten Staffel, als die alle da auf dem Ponyhof festsaßen, aufgegeben und mich den Comics - ähm Graphic Novels - zugewendet. Die sind ganz amüsant, aber irgendwann wiederholt sich alles und es muss halt immer eine noch "schrecklichere" Bedrohung her.
Diese Auszählreim-Szene kommt dort auch vor, ist aber ein bisschen wie bei Game of Thrones: Ja, jeder kann und viele werden sterben und genau deshalb juckt's irgendwann keine Sau mehr...

Stichwort Dystopien, ist natürlich ein recht dehnbarer Begriff, aber da gab's in letzter Zeit so einiges:
Mr. Robot, Man in the High Castle, Last Man on Earth, The Leftovers, True Detective S2 (ach nee, das war einfach nur so scheiße :) )

The Walking Dead wird als Titel in der Tat immer treffender. Es scheint ja kein Ende in Sicht – wenn die Serie auf eine Auflösung hinarbeiten würde, dann würde man sich vielleicht noch dafür interessieren, wer überlebt.

Cliffhanger oder nicht – die Szene nervt, weil sie die Handlung aufhält: man weiß, dass sich die Truppe jetzt schon wieder mit so einem Wichser rumschlagen muss – der Governor in grün, wahrscheinlich eine ganze Staffel lang. Langsam haben wir’s begriffen: es herrscht Chaos und Anarchie, und es gelten andere Regeln. Wissen wir aber schon seit Season 2.

Geht’s irgendwann auch mal weiter? Gibt es eine selbsternannte provisorische Regierung? Kommunikation mit anderen Teilen der Welt? Gibt es Regionen, die zurückerobert wurden, zum Beispiel Inselstaaten wie Japan oder UK? Marineverbände, die mitten auf dem Ozean verschont geblieben sind?

Das Problem kann nicht sein, dass den Autoren (des Comics oder der Serie) nix einfällt, da gibt’s ja jede Menge offensichtliche Geschichten zu erzählen. Das Problem ist, dass die Autoren uns stattdessen 80 Stunden mit Rick und den anderen Tagdieben offerieren, im kleinen Kreis. So genau wollte ich eigentlich gar nicht wissen, wie die mit allem zurechtkommen.

In Game of Thrones bin ich durchaus daran interessiert, wer es bis zum Ende schafft und wer nicht, auch wenn es kein Schock mehr ist, dass es Leute erwischt, die man für zentrale Figuren hielt.

Mr. Robot
Fand ich gut, vor allem handwerklich. Dystopisch? Nicht als zentrales Thema, dächte ich.

Man in the High Castle
Sehr gut – ich frage mich nur, ob das als Film vielleicht besser funktioniert hätte, so 120 bis 140 Minuten.

Last Man on Earth
Fing sehr lustig an, aber mir ging sowohl die Hauptfigur als auch der Darsteller sehr schnell auf den Sack.

The Leftovers
Bin Mitte der zweiten Staffel steckengeblieben, aber nicht weil es mir nicht gefallen hat. Find’s wirklich gut.

True Detective
Noch nicht gesehen.

Gibt noch ein paar andere, die mir gerade alle nicht einfallen.

Tifferette
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Grasdaggl
Äh, Antrag zur Geschäftsordnung - wenn Ihr Euch über ein Staffelfinale austauscht, das noch relativ neu ist, dann vielleicht doch die Spoilerfunktion benutzen?












:evil:
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Auswurf
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Grasdaggl
über 50000 sekunden sind ungenutzt seit dem verstrichen.
Wo warst Du, als rick Dich brauchte?

aber ansonsten.. bei mir hat's lange gedauert,
aber so langsam gehn mir die gefühle für walking dead auch flöten.
Wenn doch nur carl endlich stürbe..
(und alles was nice sagte)

game of thrones
ist viel lustiger, überraschender, mehr farbe, abgründiger und ich verliebter in die darstellenden
(und alles was nice sagte)


ähm.. spoiler sind doooof,
aber schau's halt schnell, bevor noch weitere folgen
das ist doch keine Musik



FLX81
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Granadaseggl
Der Lehto als Joker funktioniert für mich einfach nicht, auch nach mehreren Monaten und Trailern. Ansonsten schaut der sehr spassig aus.
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darkred
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Halbdaggl
hasenrupfer hat geschrieben:Stichwort Dystopien, ist natürlich ein recht dehnbarer Begriff, aber da gab's in letzter Zeit so einiges:
Mr. Robot, Man in the High Castle, Last Man on Earth, The Leftovers, True Detective S2 (ach nee, das war einfach nur so scheiße )


Danke für die Tipps.
Komme gerade nicht allzu viel zum Serien schauen, aber die werd ich mal antesten.
Und ja ... so goil die erste Staffel von "True Detectives" war, so enttäuschend die Zweite... bin ich voll bei Dir.

nice hat geschrieben:Geht’s irgendwann auch mal weiter? Gibt es eine selbsternannte provisorische Regierung? Kommunikation mit anderen Teilen der Welt? Gibt es Regionen, die zurückerobert wurden, zum Beispiel Inselstaaten wie Japan oder UK? Marineverbände, die mitten auf dem Ozean verschont geblieben sind?

Das Problem kann nicht sein, dass den Autoren (des Comics oder der Serie) nix einfällt, da gibt’s ja jede Menge offensichtliche Geschichten zu erzählen. Das Problem ist, dass die Autoren uns stattdessen 80 Stunden mit Rick und den anderen Tagdieben offerieren, im kleinen Kreis. So genau wollte ich eigentlich gar nicht wissen, wie die mit allem zurechtkommen.


Genau.
Es gäbe so viel Möglichkeiten den Plot interessant zu halten, aber anstatt dessen geben sich nur die Bösewichte die Klinke in die Hand. Diese Nabelschau auf die paar Hauptdarsteller ist natürlich auch produktionstechnisch weitaus günstiger, was es aber am Ende des Tages nicht interessanter macht. Wirkt halt immer bemühter die Zombie-Soap ... hölzerne Dialoge, zu viel aufgebauschte Sozialinteraktion und viel zu viel bedeutungsschwangere Kunstpausen plus überzogenem Minenspiel. Habe es teils im Original und teils in deutsch gesehen. Synchronisiert wird's nochmal schwieriger. Wenn Carl das Maul aufmacht, denkt man da sitzt ein zwölfjähriger Legastheniker mit viel zu frühem Stimmbruch, der bemüht vom Blatt abliest. Schade drum. Aber TWD ist nun wahrlich auf dem absteigenden Ast.

Welche Serien sind denn alternativ gerade empfehlenswert?
Bin bissel raus... ;)

Auswurf
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Grasdaggl
naja,
wurde hier schon mehrfach genannt, aber mit fargo kann man nichts falsch machen,
oder hast Du's schon gesehen ?

was walking dead anbetrifft,
hoffe ich mal, dass fear the walking dead sich als ein wenig einfallsreicher erweist.
Geht wohl heute weiter
das ist doch keine Musik

higgi
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Grasdaggl
darkred hat geschrieben:Wenn Carl das Maul aufmacht, denkt man da sitzt ein zwölfjähriger Legastheniker mit viel zu frühem Stimmbruch, der bemüht vom Blatt abliest. Schade drum. ...;)


:lol: sehr treffend
klingt denn der im original auch so?
von daher


jagdhuette
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Halbdaggl
darkred hat geschrieben:Danke für die Tipps.
Komme gerade nicht allzu viel zum Serien schauen, aber die werd ich mal antesten.
Und ja ... so goil die erste Staffel von "True Detectives" war, so enttäuschend die Zweite... bin ich voll bei Dir.

das les ich ziemlich oft und ehrlichgesagt verstehe ich es nicht.
war die erste staffel doch eigentlich eher reiner personenkult rund um die beiden protagonisten mit einer authentischen dirty south atmo. gab es doch aber eigentlich kaum eine richtige handlung, keinen fall sondern nur gut und boese in reinform, das durch moderne antihelden selbst unter dem sumpf der kirche ausgebudelt wird.
s2 dagegen war ueberraschend und komplex und mit vorhandenen potentiellen boesen, die nicht aus dem nichts auftauchen. es war reell und gleichzeitig wie in einem dick-roman, dass man hoffte beim naechsten mal auf einer anderen ebene aufzuwachen. die helden subtiler und weniger groupie-gefaehrdet

aber ich steh da wohl ziemlich alleine mit der meinung.


darkred
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Halbdaggl
Absolut richtig, der Plural war unangebracht.

Die zweite Staffel ist mNm etwas schwerfälliger konstruiert wie die erste, zudem fehlte mir das Spiel mit den Zeitebenen, was irgendwie schon ein Stück weit das Salz in der Suppe ausmacht und somit unmittelbar mit der Serie in Verbindung gebracht wird. Staffel 2 ist halt irgendwie kpl. anders. Hat letztlich vll auch was mit Vergleich und Erwartungshaltung zu tun...

thoreau
Granadaseggl
Vielleicht sollte ich die zweite Staffel doch noch anschauen und dann kann ich Euch ganz objektiv sagen wer Recht hat ;-)

Habe im Flieger The Martian und Spotlight angeschaut. Ersterer hat mir trotz des kleinen Displays sehr gut gefallen. Zweiterer ist wirklich ein grandioser Film. Fast zweieinhalb Stunden lang passiert nichts außer einem Gespräch nach dem anderen. Und dennoch ist er wirklich packend.

sturgtr
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Granadaseggl
The Martian ist darüber hinaus auch wissenschaftlich sehr akkurat. Selbst die Iron Man Aktion am Ende kann funktionieren.

Neil deGrasse Tyson meinte es sei eine sehr gute Mischung aus Wissenschaft und Fantasie (da verschiedene Dinge angenommen werden, die man nicht weiß)
"I ... I don't believe it"

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