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Local Zero
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Grasdaggl
Ja, die müssen Proben einschicken.

Wenn der F-Bandwurm sich massiv ausbreiten würde: viel Spaß.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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Spielgerät
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Halbdaggl
Einfach nach Neukölln ziehen. Da kacken Menschen am hellichten Tag auf den Gehsteig, da wird das mit dem Hund nicht weiter stören. Und Schafe gibt's auch nicht so viele...glaub ich.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

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Grasdaggl
Spielgerät hat geschrieben:Einfach nach Neukölln ziehen. Da kacken Menschen am hellichten Tag auf den Gehsteig, da wird das mit dem Hund nicht weiter stören. Und Schafe gibt's auch nicht so viele...glaub ich.
Es wird zu viel geschächtet...

*duckundweg*
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Southern Comfort
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Grasdaggl
https://www.zeit.de/sport/2024-10/lassa ... ugh-urteil


Der französische Ex-Profispieler Lassana Diarra klagt gegen die Fifa. Der Fall könnte das Fußballgeschäft so verändern wie einst das Bosman-Urteil.


Im Kern geht es also um die Frage, was wichtiger ist: das Recht der Spieler, sich ihren Arbeitgeber frei auszusuchen oder das Interesse der Fifa, dass unterschriebene Verträge eingehalten werden.

Der Sportanwalt Frank Rybak geht davon aus, dass der EuGH die strengen Regeln für Spieler, die ihren Vertrag aufgelöst haben, kippen wird. Und hier wird es vor allem für die breite Masse an Spielern interessant.
Bislang ist es zum Beispiel in Deutschland so, dass bei Vertragsstreitigkeiten zwischen Spieler und Verein ein Wechsel nur möglich ist, wenn ein rechtskräftiges Urteil eines Arbeitsgerichts zu diesem Streit vorliegt. Das kann in Deutschland aber gut und gerne eineinhalb Jahre dauern. Das gilt zum Beispiel auch, wenn es eigentlich nachvollziehbare Gründe für den Spieler gibt, den Vertrag zu kündigen. Etwa, weil das Gehalt zu spät kommt oder er (vermeintlich) unberechtigt in eine Sondertrainingsgruppe gesteckt würde.

Weil aber juristisch nicht sicher zu sagen ist, was von einem Gericht als "triftigen Grund" für eine Kündigung des Vertrages akzeptiert wird, ist es für viele Spieler zu riskant, ihn aufzulösen.

…

In seinen Urteilen würde der EuGH nicht nur juristische Argumente geltend machen, sondern durchaus auch ökonomische, sagt der Professor. "Viele Praktiken, bei denen bislang keiner so genau hingeguckt hat, sieht der EuGH jetzt problematisch", sagt er. Vor allem, dass Sportverbände gleichzeitig Regulierer und Vermarkter ihrer Sportmärkte seien, sehe das Gericht kritisch.

Und weil das Gericht zuletzt immer wieder eher gegen die Verbände und ihre Monopolstellung entschied, erwartet Budzinski nun, dass im kommenden Urteil die Rechte der Spieler gestärkt werden. In einem wissenschaftlichen Artikel schlägt er zusammen mit zwei belgischen Juristen vor, dass Verträge nach einer Saison vom Verein und dem Spieler gekündigt werden können.

"Es gibt berechtigte Gründe für besondere Regeln im Sportmarkt. Etwa, damit Spieler nicht die ganze Zeit wechseln", sagt Budzinski. "Die aktuellen Regeln tun aber viel mehr als das. Man könnte sagen: Sie schießen über das Ziel hinaus."

Sollte der EuGH urteilen, wie erwartet, wäre es spannend zu sehen, wie Fifa und Uefa das Urteil umsetzen. Wird die Kündigungsmöglichkeit für Spieler gestärkt, könnten Transfersummen in den Keller krachen. Wer gibt schon 100 Millionen Euro für einen Spieler aus, der im Sommer ablösefrei zur Konkurrenz gehen kann? "Es wäre dann ein bisschen so, als ob die Luft aus dem System gelassen würde", sagt Budzinski.

Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

BrunoLabbadia
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Bók þessi heitir Edda. Hana hefir saman setta Snorri Sturlu sonr eftir þeim hætti, sem hér er skipat. Er fyrst frá ásum ok Ymi, þar næst Skáldskaparmál ok heiti margra hluta, síðast Háttatal, er Snorri hefir ort um Hákon konung ok Skúla hertoga.

Local Zero
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Grasdaggl
Könnte noch lustig werden:

"Und tatsächlich hat die FIFA im Streit um ihre Transferregeln eine Niederlage erlitten. Wie der EuGH entschied, verstoßen bestimmte Vorschriften gegen EU-Recht. Die von diesem gewährte Freizügigkeit der Spieler und der Wettbewerb zwischen den Vereinen werden laut Urteil durch die FIFA-Regeln, mit denen sich der EuGH befasste, eingeschränkt."

https://www.kicker.de/weitreichende-fol ... 29/artikel
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knaust
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Lombaseggl
Southern Comfort hat geschrieben:https://www.zeit.de/sport/2024-10/lassana-diarra-eugh-urteil


Der französische Ex-Profispieler Lassana Diarra klagt gegen die Fifa. Der Fall könnte das Fußballgeschäft so verändern wie einst das Bosman-Urteil.


...

Sollte der EuGH urteilen, wie erwartet, wäre es spannend zu sehen, wie Fifa und Uefa das Urteil umsetzen. Wird die Kündigungsmöglichkeit für Spieler gestärkt, könnten Transfersummen in den Keller krachen. Wer gibt schon 100 Millionen Euro für einen Spieler aus, der im Sommer ablösefrei zur Konkurrenz gehen kann? "Es wäre dann ein bisschen so, als ob die Luft aus dem System gelassen würde", sagt Budzinski.



Ich bin in solchen Dingen nicht sonderlich bewandert aber, ich glaube nicht, dass durch das EuGH Urteil "die Luft aus dem System" gelassen wird. Das Geld, dass bei den Transfers gespart wird, wird doch stattdessen in die Spielergehälter gehen, oder habe ich da einen Denkfehler?



Southern Comfort
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Ich tippe mal darauf, dass Ausstiegsklauseln dann zwingend vorgeschrieben sein werden, wie in Spanien?


Kann schon sein, nur hilft die (aktuell) nicht gegen eine Kündigung seitens des Spielers. Es geht ja gerade um die Frage, wie der Spieler jenseits der miteinander vereinbarten Klauseln rauskommt.

Die AK-Höhe wäre dann relevant, wenn man den Spielern sämtliche Kündigungsrechte streicht unter Verweis auf eine AK, als sei die das alleinige legitime Austrittsticket. Ich würde mich aber wundern, wenn der EuGH „freien Arbeitnehmerverkehr“ so dermaßen eng fasst, sondern erwarte eigentlich, dass mehr Möglichkeiten ins Spiel kommen, vorzeitig den Vertrag zu beenden.

Gleichzeitig würde man mit allzu konkreten Fallszenarien den Spielern ein ordentliches „Dembélé-Playbook“ in die Hand geben.

Sofern die Spielergehälter aufgewertet werden, wird es spannend, inwiefern dann financial fairplay angepasst wird und ob man dann über Gehaltsobergrenzen nachdenkt. Nur wollen das die großen Klubs?
Das führt dann bereits ins nächste Diskussionsfeld (ggf. auch für den EuGH) inwiefern hier ein freier Wettbewerb stattfindet, wenn stets die gleichen 15 Mannschaften soviel CL-Kohle einsammeln, dass jedes Gehaltspaket bezahlbar bleibt.

Also ja:
Plan B hat geschrieben:Es wird spannend werden.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Southern Comfort
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Grasdaggl
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/ ... chtswidrig

Unionsrechtswidrig ist:
- Mithaftung des übernehmenden Klubs für Schadensersatzanspruch des abgebenden Klubs
- Schlichte Annahme, dass der übernehmende Verein zur Vertragsauflösung angestiftet hat (was zur Transfersperre für den übernehmenden Verein führt).
- Verbot auf Ausstellung einer Wechselerlaubnis durch den betroffenen Verband

Pressemitteilung:
https://curia.europa.eu/jcms/upload/doc ... 0172de.pdf
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

knaust
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Lombaseggl
Irgendwie tue ich mir schwer mit diesem Urteil. Bislang hatte ich noch nie das Gefühl, dass (Spitzen-)Fussballer in ihrer Arbeitnehmerfreizügigkeit sonderlich eingeschränkt oder sonstwie unterpriviligiert sind. Deswegen finde ich es seltsam, dass dort die selben Maßstäbe wie für "normale" Arbeitnehmer gelten sollen.

Edit: Danke SC, vielleicht informiere ich mich erstmal noch etwas genauer...


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Ein vernünftiges Salary Cap + massive Ausbildungsvergütung einführen.
Leiden werden im speziellen die Ausbildungsvereine welche mit verdienen an jedem Transfer.
Vielleicht sollten Spieler zukünftig gedraftet werden pro Season.
"Ein Elfmeter ist eine feige Art, ein Tor zu schießen."

Spielgerät
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Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Der vorliegende Fall ist aber auch eher speziell, und die Berichterstattung, die ich gelesen habe, sehr dürftig.


Richtig. Ich wäre im Moment auch zurückhaltend mit "Bosman 2.0" und ähnlichen Superlativen. Jetzt geht der Fall erstmal ans belgische Gericht zurück.
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Spielgerät hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:Der vorliegende Fall ist aber auch eher speziell, und die Berichterstattung, die ich gelesen habe, sehr dürftig.


Richtig. Ich wäre im Moment auch zurückhaltend mit "Bosman 2.0" und ähnlichen Superlativen. Jetzt geht der Fall erstmal ans belgische Gericht zurück.


…..welches es die Rechtsauffassung des EuGh beachten muss.
"Ein Elfmeter ist eine feige Art, ein Tor zu schießen."

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Damit es noch lustiger wird, will die FIFA wegen dieser Club-WM ein weiteres Transferfenster einführen:

https://www.transfermarkt.de/auslaufend ... ews/444612

Geil ist ja dieser Satz:

"Gleichzeitig rief die FIFA die teilnehmenden Vereine und Spieler auf, bei auslaufenden Verträgen angemessene Lösungen zu finden, um die Teilnahme der Profis zu erleichtern."

Zusammengefasst: Jagutäh, wir haben doch auch keine Ahnung, wie wir mit dieser ganzen verzwickten Scheiße umgehen sollen. Kümmert Euch halt rechtzeitig, gell.
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Tifferette
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Grasdaggl
Interessanter als dieser sehr spezielle Fall dürften die Ausführungen des Gerichts sein, die verallgemeinert werden können, zB zu den Maßstäben einer Rechtfertigung. Bisher habe ich das Urteil aber nur auf Gallisch gesehen und bin einfach zu faul, das durch eine Übersetzungssoftware zu nudeln.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

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Tifferette hat geschrieben:Interessanter als dieser sehr spezielle Fall dürften die Ausführungen des Gerichts sein, die verallgemeinert werden können, zB zu den Maßstäben einer Rechtfertigung. Bisher habe ich das Urteil aber nur auf Gallisch gesehen und bin einfach zu faul, das durch eine Übersetzungssoftware zu nudeln.


„Asterix und der heilige Fussballgral“
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Spielgerät
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Stratege hat geschrieben:
Spielgerät hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:Der vorliegende Fall ist aber auch eher speziell, und die Berichterstattung, die ich gelesen habe, sehr dürftig.


Richtig. Ich wäre im Moment auch zurückhaltend mit "Bosman 2.0" und ähnlichen Superlativen. Jetzt geht der Fall erstmal ans belgische Gericht zurück.


…..welches es die Rechtsauffassung des EuGh beachten muss.


Klar, aber anders als bei Bosman hast du mit dem EuGH-Urteil von heute eben noch keinen Präzedenzfall. Deshalb abwarten ->
Tifferette hat geschrieben:Interessanter als dieser sehr spezielle Fall dürften die Ausführungen des Gerichts sein, die verallgemeinert werden können, zB zu den Maßstäben einer Rechtfertigung.
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Tifferette
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Grasdaggl
knaust hat geschrieben:Irgendwie tue ich mir schwer mit diesem Urteil. Bislang hatte ich noch nie das Gefühl, dass (Spitzen-)Fussballer in ihrer Arbeitnehmerfreizügigkeit sonderlich eingeschränkt oder sonstwie unterpriviligiert sind. Deswegen finde ich es seltsam, dass dort die selben Maßstäbe wie für "normale" Arbeitnehmer gelten sollen.

Edit: Danke SC, vielleicht informiere ich mich erstmal noch etwas genauer...

Ja gut, äh, wir reden hier in den allermeisten Fällen nicht von prekären Arbeitsverhältnissen, stimmt. Aber es ist halt wichtig, den Verbänden klarzumachen, dass sie nicht einfach alles so machen können, wie sie lustig sind. Das ist die eigentliche Besonderheit dieser Verfahren. Auch UEFA und IOC werden hier genau hinschauen.
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Lombaseggl
Na vielleicht hilft ja dann eine neue Klausel. VBK (Vertragsbruchklausel) die nicht der Abnehmer sondern der Spieler zu bezahlen hat.
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