Über die deutschen Medien muss man glaube ich kaum noch sprechen, wenn es um US-Wahlen geht. Aber die Ami-Medien bringen mich genauso wenig weiter. Ich befürchte, im Moment weiß einfach niemand wie das ausgeht (eh klar), aber auch, was wirklich die entscheidenden Punkte sein könnten.
Bei der ersten Trump-Wahl war ich noch sehr gelassen und habe mich von den Unken-Rufen nicht anstecken lassen. Ich war mir recht sicher, dass da nicht viel passieren kann. Die Tendenz habe ich jetzt immer noch, aber sehr deutlich abgeschwächt. Trump ist einfach so ein Wirrkopf und manchen Leute scheinen inzwischen mit ihren Mistgabeln zu schlafen.
RedBlues hat geschrieben:Und dazu, man darf nicht die Angst der Amerikaner vor Sozialismus vergessen, und wie früh Sozialismus für die meisten Amerikaner beginnt.
Das scheint so ne Art Massenpsychose, absolut unverständlich, weil es vielen Menschen ja gerade deshalb so schlecht geht, weil nicht mal soziale Mindeststandards erfüllt sind. Das Gesundheitssystem ist ein Desaster und rund 200 Millionen Menschen haben jeden Tag Angst davor, dass sie oder jemand aus der Familie krank wird. Die Demokraten hätten dem Land 2008 echt was Gutes tun können, wenn sie sich statt für Clinton für Bernie Sanders entschieden hätten. Es wurde ja von Vielen vermutet, dass der Trump geschlagen hätte....
RedBlues hat geschrieben:Und Harris, steht schon ziemlich links für amerikanische Verhältnisse und ist für sehr viele Amerikaner und Amerikanerinnen quasi schon eine Sozialistin.
Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Ich habe bisher keinen einzigen Artikel gefunden, aus dem hervorginge, dass sich Harris gerade bei der sozialen Frage ins Zeug legt. Noch nicht mal den Mindestlohn von 7,5 Dollar wollte sie doch erhöhen? Tut mir leid, aber da hat sich bei mir inzwischen der Eindruck verfestigt, dass auch bei den Demokraten nichts passiert, was von deren Geldgebern nicht gewollt ist.