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Ein Ökothread?

Wichtige Themen, das können wir hier geballt diskutieren
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Uninteressant, aber gut, wenn es hierher ausgelagert wird, dann stört es mich nicht in anderen Threads
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Ach nö, lass doch in den anderen Threads diskutieren, wo es sich grad ergibt
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Scho recht
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Mir doch egal
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Neuer Fred? Find ich blöd, lass durch witzige Wortspiele boykottieren
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Neuer Fred? Find ich gut, endlich wieder lustige Spiele
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Bin besonders auf die Tipps, was ich selber besser machen kann, gespannt
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Goofy
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Grasdaggl
https://www.fr.de/wissen/fachleute-entd ... 06385.html



Vor fast zwei Jahrzehnten begann der Methangehalt in der Atmosphäre – ein gefährliches Treibhausgas, das kurzfristig über 80-mal so stark ist wie Kohlendioxid – zu steigen. Und zu steigen. Die Methankonzentrationen, die jahrelang stabil geblieben waren, stiegen ab 2007 jedes Jahr um 5 oder 6 Teile pro Milliarde an. Im Jahr 2020 verdoppelte sich die Wachstumsrate dann fast

[...]

Wissenschaftler glauben, dass die Schuldigen Mikroben sind – winzige Organismen, die im Magen von Kühen, auf Feldern und in Feuchtgebieten leben. Und das könnte bedeuten, dass bereits eine gefährliche Rückkopplungsschleife – in der diese Emissionen eine Erwärmung verursachen, die noch mehr Treibhausgase freisetzt – in Gang gesetzt wurde.

Methan-Veränderungen „sind mikrobiell bedingt“
„Die Veränderungen, die wir in den letzten Jahren – und sogar seit 2007 – beobachten konnten, sind mikrobiell bedingt“, sagte Sylvia Michel, Hauptautorin des im letzten Monat in den Proceedings of the National Academy of Science veröffentlichten Artikels. „Wenn Feuchtgebiete wärmer und feuchter werden, produzieren sie möglicherweise mehr Methan als früher.“

Methan entsteht durch undichte Öl- und Gasförderanlagen, durch rülpsende Kühe, durch Mülldeponien und Sümpfe sowie durch das Auftauen des Permafrosts in der Arktis. Wenn die Methanemissionen steigen, ist die Suche nach der Ursache wie die Lösung einer komplizierten Algebra-Aufgabe mit zu vielen Unbekannten. Und es ist ein Problem, das das Schicksal des Klimas bestimmen wird.
[...]




:o


barbarossa
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Schoofseggl
Danke für den Link!
Eine echte Lösung kann ich darin aber nicht finden, sorry!
Ich halte es auch nicht für zielführend, von Anfang an, auf autarke Energieversorgung zu setzen.
Unsere LNG Terminals sind auch für grüne Energie geeignet…
Natürlich sollte man schnell anfangen, die Versorgung darüber vorzubereiten.

Frank N Furter
Ja, sehe ich genauso. Je größer der Anteil regenerativer Energie (prozentual und absolut) wird, umso problematischer werden die Dunkelflauten. Uns fehlen halt immer noch Speichermedien im zweistelligen Terrawattbereich.

Edit: Die Elektrolyse wollte die Ampel bis 2030 auf 10 Gigawatt ausbauen. Nur um mal zu verdeutlichen wie gigantisch die Lücke ist. Aber selbst das Ziel gilt inzwischen als nicht mehr erreichbar.


Frank N Furter
Auch das sehe ich so wie Du. Der einzige Fall im dem sich Elektrolyse wirklich anbietet, ist die Situation, wenn Windkraftwerke vom Netz genommen werden müssen, weil eine Überkapazität existiert (mangels Ausbau der Stromnetze). Das ist wirklich Energieverschwendung. Dann lieber die Windräder weiterlaufen lassen und die überschüssige Energie in die Elektrolyse leiten. Aber für die Größenordnung des Problems kommt Elektrolyse nicht in Frage.


Frank N Furter
Batterien sind aktuell bei der Speicherkapazität nur im Megawattbereich. Im Moment ist Gas*, also Power to Gas die einzige Technologie die in den Terawattbereich kommt:

Bild
https://www.energie-experten.org/erneue ... iespeicher

Laut Statista hatten wir 2023 einen Stromverbrauch von 467 Terawattstunden in Deutschland. 2024 werden bereits über 500 TWh erwartet. Bei Dunkelflautephasen bis zu 2 Wochen benötigen wir also schon knapp 20 TWh im Speicher. Im Moment könnte nur Gas diese Kapazitäten liefern. Leider das gefrackte GAS, also die größte Umweltsauerei überhaupt.

*In Ostdeutschland sollen angeblich unterirdische Kavernen bereit stehen, die 40 TWh H2 speichern können:
https://www.h2-region-ost.de/de/h2-wiss ... asserstoff

barbarossa
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Schoofseggl
Stimme ich zu, nur dass ich den grünen Strom und damit auch das grüne GAS importieren würde, zb. aus der Sahara. Der Strom kann dort bereits jetzt zu 1 Ct/KWh produziert werden. Über alle Wirkungsgrade kommt das grüne Gas flüssig an unseren Flüssiggas- Terminals an für 6 Ct/KWh. Das ist der aktuelle Preis des Russen-Gases. Schon 2019 waren es 2 Ct/KW:

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/wasserstoff-aus-der-wueste-desertec-der-traum-von-der-globalen-energiewende-lebt-weiter/24587172.html

Die Zwischenstufe Methan könnte über Pipelines sogar noch günstiger bei uns ankommen. Das deutsche Gasnetz muss gar nicht stillgelegt werden. Gasheizungen brauchen nicht verdammt werden. Dagegen sind halt die Ideologen einer zwanghaft autarken Energieversorgung Deutschlands, egal um welchen Preis.

Wir waren schon immer ein Energieimport-Land, keine Ahnung, wieso das künftig geändert werden soll, zumindest wenn der Import sich rechnet.


RedBlues
Halbdaggl
Ganz grundsätzlich, ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass so gut wie überall wo heute etwas verbrannt wird, seit es Öl, Gas, Kohle, Benzin oder Diesel, man in Zukunft auf Strom umstellen wird, wo das technisch möglich ist.

Denn sobald man Strom umwandeln muss steigen die Kosten. Wer also die Möglichkeit hat Strom direkt zu verwenden, wird nicht auf Wasserstoff oder eFuels setzen.

Was aber auch heißt, dass ich ernsthafte Zweifel habe, dass wir bei der Hochrechnung wie viel Strom wir in Zukunft erzeugen müssen, ansatzweise richtig liegen.

Frank N Furter
barbarossa hat geschrieben:Wir waren schon immer ein Energieimport-Land, keine Ahnung, wieso das künftig geändert werden soll, zumindest wenn der Import sich rechnet.

Naja, wir haben halt mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht mit der Abhängigkeit von Dritten bei der Energieversorgung. "Highlights" die Ölpreiskrise in den 70igern und die Abhängigkeit von Russlands Kohlenwasserstoffketten in jedweder Länge und Sättigungsgrad.

Eine Selbstversorger-Doktrin würde ich zwar auch nicht daraus machen, aber zukünftig müssen wir wesentlich mehr darauf achten unsere Bezugsquellen zu streuen. Aber selbst dann, gibt es noch drei Punkte, die es mir schwermachen an Gaslieferungen durch Dritte wirklich gefallen zu finden:
1. Transport und CO2-Bilanz
2. Keine dezentralisierte Energieversorgungsart
3. Das Abfließen von Finanzmitteln in Länder die damit zu oft Unfug getrieben haben

Local Zero
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Grasdaggl
Die Union denkt an eine Renaissance der Kernkraft. Was halten Sie davon?

Grundsätzlich spricht nichts gegen einen technologeioffenen Ansatz. Ich bin aber skeptisch, dass es gelingt, Kernkraftwerke wettbewerbsfähig zu betreiben. Das ist kein Sicherheitsthema, sondern ein ökonomisches. Viele Neubauinvestitionen laufen aus dem Ruder, die Stromentstehungskosten sind dann höher als heute.

Wäre die Reaktivierung der zuletzt stillgelegten Kernkraftwerke überhaupt möglich?

Rein technisch ist alles möglich. Aber weil der Rückbau kontinuierlich fortschreitet, gleicht das fast einem Neubau. Die Kernfrage ist, wo sind wir mit dem gesellschaftlichen Konsens in Deutschland? Die Kernkraft braucht eine belastbare Basis.


https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 05639.html
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

RedBlues
Halbdaggl
Local Zero hat geschrieben:Die Union denkt an eine Renaissance der Kernkraft. Was halten Sie davon?

Grundsätzlich spricht nichts gegen einen technologeioffenen Ansatz. Ich bin aber skeptisch, dass es gelingt, Kernkraftwerke wettbewerbsfähig zu betreiben. Das ist kein Sicherheitsthema, sondern ein ökonomisches. Viele Neubauinvestitionen laufen aus dem Ruder, die Stromentstehungskosten sind dann höher als heute.

Wäre die Reaktivierung der zuletzt stillgelegten Kernkraftwerke überhaupt möglich?

Rein technisch ist alles möglich. Aber weil der Rückbau kontinuierlich fortschreitet, gleicht das fast einem Neubau. Die Kernfrage ist, wo sind wir mit dem gesellschaftlichen Konsens in Deutschland? Die Kernkraft braucht eine belastbare Basis.


https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 05639.html


Wenn nur der kühlturm nicht mehr da wäre, würde ich sagen das geht ja noch. Aber ist eher unwahrscheinlich, dass nicht schon mehr fehlt. Und dann ist das reaktivieren mehr eine populistische Idee, als etwas das funktionieren würde.

Soweit mein Beitrag zur Reaktivierung der AKWs.

Beim Neubau ist die Frage wie man die Strategie für die nächsten 70 Jahre plant. Bauzeit plus Betriebszeit.
Das wäre eine langfristige Geschichte, es würde die nächsten 10 Jahre keine Probleme lösen.

Ich habe ernsthafte Zweifel, dass wir einen breiten gesellschaftlichen Konsens finden könnten, das restliche Jahrhundert auf Kernspaltung zu setzen.

Local Zero
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Grasdaggl
Wir haben bislang weder eine Lösung für ein Endlager, noch für den sicheren Weiterbetrieb der Zwischenlager. Die Standortfestlegung!!! für ein Endlager könnte womöglich 2074 entschieden werden. Dann muss das Ding aber erst noch gebaut werden. In der Zwischenzeit fallen weiterhin Tausende Tonnen verstrahlter Müll aus dem Rückbau an. Die kommen erst einmal in Zwischenlager. Von denen aber bspw. das in Gundremmingen jetzt schon quasi voll ist. Und 2046 läuft dessen Genehmigung aus.

Atomkraft ist längst zu einer Frage der nationalen Sicherheit geworden. Und damit meine ich nicht Versorgungssicherheit, sondern die militärische Gefährdung solcher Anlagen. Das ZL in Gundremmingen hat eine Deckendicke von etwa 50 cm Beton, da braucht man nicht einmal ein spezielles bunkerbrechendes Geschoss, um bei geeigneter Wetterlage ein riesiges Gebiet kontaminieren zu können.

Wer Atomkraft in D wiederbeleben möchte muss erklären, wie er diese Probleme lösen will. Und wie er es schafft, dass das Ganze dann auch noch kostengünstiger ist als die Nutzung und Erzeugung anderer Energiearten.

In der Zwischenzeit empfehle ich diese Lektüre:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... e1684.html

Zur Erinnerung: In der Asse liegt nur schwach- und mittelradioaktiver Abfall.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

RedBlues
Halbdaggl
@localzero

Deswegen meinte ich ja, wenn man da jetzt etwas ändert, dann ist das für das Jahrhundert gesetzt und dann muss man man auch das Thema Endlagerung entscheiden.

Meiner Meinung ist das Endlager nur eine politische entscheidung die keiner treffen möchte.

Aber das thema neue AKWs wird nicht auf die Agenda kommen, weil sich kein breiter Konsens pro Kernkraft finden wird. Davon bin ich überzeugt

Goofy
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Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:Wenn nur der kühlturm nicht mehr da wäre, würde ich sagen das geht ja noch. Aber ist eher unwahrscheinlich, dass nicht schon mehr fehlt. Und dann ist das reaktivieren mehr eine populistische Idee, als etwas das funktionieren würde.



Wart ab. Die bauen das wieder auf - und in dreieinhalb Jahren sagen sie, dass sie mit dem Einschalten lieber bis nach der nächsten Wahl warten.


Vielleicht ist's auch nur dazu da, damit der zukünftige Koalitionspartner es als Erfolg verkaufen kann, dass es doch nichts wird.

barbarossa
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Schoofseggl
RedBlues hat geschrieben:@barbarossa

Hast du für die Kosten für grünen Wasserstoff aus Afrika eine Quelle? Der verlinkte Handelsblatt Artikel schreibt dazu nicht alles was du geschrieben hast.

Würde mich echt interessieren, vielen Dank

Muss ich später nochmal suchen, sorry

RedBlues
Halbdaggl
barbarossa hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:@barbarossa

Hast du für die Kosten für grünen Wasserstoff aus Afrika eine Quelle? Der verlinkte Handelsblatt Artikel schreibt dazu nicht alles was du geschrieben hast.

Würde mich echt interessieren, vielen Dank

Muss ich später nochmal suchen, sorry

:prost:

publicenemy
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Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:@barbarossa

Hast du für die Kosten für grünen Wasserstoff aus Afrika eine Quelle? Der verlinkte Handelsblatt Artikel schreibt dazu nicht alles was du geschrieben hast.

Würde mich echt interessieren, vielen Dank


Da wird sich wohl keine Quelle finden. Die Stromerzeugung mittels PV ist in Nordafrika für 1ct/kWh möglich. Die weitere Prozesskette Methanisierung —> Verflüssigung —> Schifftransport —> Verdampfung geht in der Summe für 5ct/kWh mit Sicherheit nicht.

barbarossa
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Schoofseggl
sodele, aus einem Interview mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies:
https://www.heise.de/hintergrund/LNG-und-gruener-Wasserstoff-Warum-der-Notfallplan-eine-grosse-Zukunftschance-ist-7186269.html?seite=2 Sorry, 17 min Lesezeit:

Das eine ist die Versorgungssicherheit – das andere die Bezahlbarkeit von Energie: Was macht LNG mit dem Preisniveau? Werden die Preise für die Verbraucher künftig dauerhaft so hoch bleiben, weil LNG auch technikbedingt eine teurere Importtechnik ist? Oder gibt es mit Blick auf grünen Wasserstoff die Chance, dass die Preise wieder sinken?

Das fossile Gas wird – gerade wenn es keinen Bezug zu Russland mehr gibt und sehr viel über die Lieferkette LNG gemacht wird – teurer sein, als es früher war. Jetzt haben wir gerade eine Preisentwicklung, in der sogar fast das Siebenfache am Spotmarkt verlangt wird. Das ist eine völlig unnatürliche Entwicklung, hat nichts mit den Kosten zu tun und liegt weit über dem, was LNG-Gas normalerweise kostet. Ich gehe aber davon aus, dass das fossile Gas in Zukunft trotzdem auf einem höheren preislichen Niveau liegen wird, als es in der Vergangenheit der Fall war – das Thema CO₂-Preis kommt ja noch dazu. Das eröffnet allerdings eine Chance, wenn man sich ansieht, unter welchen Bedingungen man mit dem Bau kluger Strukturen an den richtigen Stellen der Welt grünes Gas herstellen kann. In sonnenreichen Ländern kann für unter 1 Cent pro Kilowattstunde grüner Strom mit Photovoltaikanlagen erzeugt werden. Selbst mit einem Wirkungsgrad von 50 Prozent kostet die Herstellung von Wasserstoff unter diesen Bedingungen 2 Cent. Wenn der Wasserstoff dann noch methanisiert und zum Transport vorbereitet wird, sind wir vielleicht bei 4 oder 5 Cent. Und dann sind wir bei einem Preis, der deutlich unterhalb dessen liegt, was wir nicht nur heute, sondern schon seit längerer Zeit für fossile Energie bezahlen. So ähnlich erleben wir es heute schon bei Strom aus erneuerbaren Energien. Das war vor wenigen Jahren noch undenkbar.

RedBlues
Halbdaggl
Wir haben jetzt übrigens das 2024er Ziel für den Ausbau von Photovoltaik erreicht. Leider muss man auch sagen, dass wir dieses Jahr wohl eher gleichviel zubauen werden wie letztes Jahr. Was mich etwas skeptisch macht, ob man dann auch das Ziel nächstes Jahr erreichen können wird.

https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/ ... ie106.html

Auch interessant
In den vergangenen zwei Jahren gingen fast zwei Drittel der Fotovoltaik-Leistungen auf kleine bis größere Solaranlagen an Gebäuden zurück, darunter auch Balkonkraftwerke.


So entstand fast ein Viertel der Leistung, 3,1 Gigawatt, in Bayern. Darauf folgten mit je 1,8 Gigawatt die Bundesländer Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.


Bei Windrädern sieht es leider nicht so rosig aus, allerdings dauern da auch die Genehmigungsverfahren und die Planung länger, und aufgrund des Preises und der Regulierung werden die recht selten von privaten Haushalten installiert.

Wäre zwar super, wenn wir die PV Paneele in Europa oder gar in Deutschland herstellen würden, aber der Zug scheint ja leider abgefahren.

Auf jeden Fall wird es jetzt Zeit, dass auch auf öffentlichen Gebäuden der Zubau von PV auf den Dächern angegriffen wird.


Goofy
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Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:Bei Windrädern sieht es leider nicht so rosig aus, allerdings dauern da auch die Genehmigungsverfahren und die Planung länger, und aufgrund des Preises und der Regulierung werden die recht selten von privaten Haushalten installiert.



Ein Windrädle am Haus ist wohl auch nicht so richtig effektiv.
Die Häuser verwirbeln die Luft ziemlich, da hat das Windrad nicht mehr so viel davon - auf dem Dach eh nicht, wenn dann freistehend, ist im Wohngebiet aber auch nicht optimal.

RedBlues
Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Bei Windrädern sieht es leider nicht so rosig aus, allerdings dauern da auch die Genehmigungsverfahren und die Planung länger, und aufgrund des Preises und der Regulierung werden die recht selten von privaten Haushalten installiert.



Ein Windrädle am Haus ist wohl auch nicht so richtig effektiv.
Die Häuser verwirbeln die Luft ziemlich, da hat das Windrad nicht mehr so viel davon - auf dem Dach eh nicht, wenn dann freistehend, ist im Wohngebiet aber auch nicht optimal.


Ich hoffe du meinst deinen Beitrag jetzt ähnlich ironisch wie ich meinen.

Allein die Vorstellung beim Öffnen der Post von meinem Nachbar dessen Anwalts, wenn ich da ein ausgewachsenes Windrad im Garten platzieren würde... ... :mrgreen: