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Tamasi
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Allmachtsbachel
Spielgerät hat geschrieben:In meiner Wahrnehmung, unter anderem aus Gesprächen mit Amis, sind AOC, Tlaib und Omar eher Teil des Problems als der Lösung. Die sind selbst den gemäßigten Demokraten zu links. Und mit ihrer pro Palästina Haltung nicht mehrheitsfähig.

Eben. Das wäre das Gegenteil von "Aus Fehlern lernen".

Und zum Prinzessinnen-Krönchen fällt mir nur die alte Weisheit ein:
Wie die Krone des Mannes... so seine Hände.


killroy
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Granadaseggl
konfettikotz hat geschrieben:Ich schäme mich ein bisschen, Teil dieser westlichen Welt zu sein.

Geht mir auch so. Und ich plane ernsthaft, wenn das hier so weiter geht, in ein sogenanntes Entwicklungsland zu ziehen und dort die Menschen zu unterstützen (Bildung, etc.). Die haben es mehr verdient als die Wohlstandsverwahrlosten hier bei uns
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Stratege
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Lombaseggl
killroy hat geschrieben:
konfettikotz hat geschrieben:Ich schäme mich ein bisschen, Teil dieser westlichen Welt zu sein.

Geht mir auch so. Und ich plane ernsthaft, wenn das hier so weiter geht, in ein sogenanntes Entwicklungsland zu ziehen und dort die Menschen zu unterstützen (Bildung, etc.). Die haben es mehr verdient als die Wohlstandsverwahrlosten hier bei uns


Denkst du es ist gut von uns zu lernen? Erst haben wir sie jahrhundertelang ihrer Intelligenz/Bildung und Kultur beraubt um uns zu bereichern und hinzu versklavt und die Länder ausgebeutet um ihnen nun unser krankes System anzubieten. Also ich würde dankend ablehnen!
"Ein Elfmeter ist eine feige Art, ein Tor zu schießen."



Tifferette
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Grasdaggl
Zu Paul Ronzheimer habe ich ein eher gespaltenes Verhältnis. Einerseits ist er schon okay, dann aber Mitglied der Chefredaktion des Springer-Mistblatts, und ich kann das irgendwie nicht trennen.

Aber sein aktueller Kommentar ist eine echte Bombe. Ich kopiere ihn in voller Länge, er teilt ihn nämlich auch in voller Länge:

Als US-Präsident Donald Trump davon sprach, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sei ein „Diktator“, der nicht gewählt wurde, der einen „schrecklichen Job“ gemacht habe und ihm erneut die Schuld an dem Krieg gab, musste ich an die ersten Kriegstage denken.

Am Montag ist es genau drei Jahre her, dass die Ukraine von Russland überfallen wurde, befohlen von Wladimir Putin. Ich war in Kiew, als russische Soldaten die Stadt umzingeln wollten. Ich habe viele tote Zivilisten gesehen. Ich habe Reporterkollegen morgens gesehen, die abends nicht mehr wiederkamen.

Und immer wieder traf ich Selenskyj.

Das erste Interview, das wir kurz nach Kriegsausbruch führten, fand im Präsidentenpalast statt, neben uns Sandsäcke. „Ich habe keine Angst. Wovor auch?“, sagte er, während russische Killer-Kommandos ihn suchten. Seine Familie und er standen ganz oben auf Putins Todesliste.

Selenskyj ist geblieben, obwohl alle Regierungen ihm geraten hatten, zu fliehen. Er schützte und rettete so sein Land. Er verhinderte so, dass Putin die Ukraine übernehmen und andere europäische Länder ins Visier nehmen kann. Das wird für immer bleiben.

Und das wird ihm auch Donald Trump nicht nehmen können. Die Worte, die Trump gegenüber Selenskyj gewählt hat, sind unfassbar. Trump will Selenskyj die Ehre nehmen. Alles, was Trump über Selenskyj und die Ukraine sagt und schreibt, entspringt der russischen Propaganda. Im Kreml muss eine Feierlaune herrschen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Trump hat sich entschieden: Er steht auf der Seite Putins.

Unser Feind ist sein Freund. Erstens zeigen die Reaktionen auf Trump die ganze Verlogenheit der einst stolzen Republikaner und der Unterstützer in Deutschland, dass es kaum Aufregung über die „Diktator“-Aussage gibt und den Skandal-Satz, es gebe in der Ukraine „eine Führung, die einen Krieg zugelassen hat, den es nie hätte geben dürfen.“
Das ist eine unglaubliche Verkehrung der Schuld. Ein Affront für den freien Westen. Eine Bodenlosigkeit gegenüber einem ukrainischen Präsidenten, den Russland töten wollte und der trotzdem im Land geblieben ist. Es gilt: Wer sich Trump nicht entgegenstellt bei seinem Putin-Appeasement, wer weiter so tut, als sei das alles völlig normal, sollte nie wieder über Werte und Moral reden.

Noch viel wichtiger aber: Wir brauchen einen großen europäischen Plan für unsere Sicherheit – und darum auch für die Sicherheit der Ukraine, deren Soldaten dafür sorgen, dass die russische Armee uns nicht näher kommt.

Am Sonntag wird in Deutschland gewählt. Danach werden wir keine Zeit für lange Verhandlungen haben. Unsere Regierung muss schnell stehen, um gemeinsam mit Frankreich, Polen, Großbritannien und anderen die Ukraine zu retten und dafür zu sorgen, dass Russland nicht das nächste Land überfällt. Es geht um unsere Sicherheit, unsere Freiheit, unser Leben


Boom.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)



Unter Westfalen
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Was und wer, der Westen war, weiß ich.

Aber den gibt's nicht mehr.


Der Westen ist hier.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Local Zero
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Grasdaggl
Und die Russen längst da:

"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Aleksiander
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Tifferette hat geschrieben:Zu Paul Ronzheimer habe ich ein eher gespaltenes Verhältnis. Einerseits ist er schon okay, dann aber Mitglied der Chefredaktion des Springer-Mistblatts, und ich kann das irgendwie nicht trennen.

Aber sein aktueller Kommentar ist eine echte Bombe. Ich kopiere ihn in voller Länge, er teilt ihn nämlich auch in voller Länge:

Als US-Präsident Donald Trump davon sprach, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sei ein „Diktator“, der nicht gewählt wurde, der einen „schrecklichen Job“ gemacht habe und ihm erneut die Schuld an dem Krieg gab, musste ich an die ersten Kriegstage denken.

Am Montag ist es genau drei Jahre her, dass die Ukraine von Russland überfallen wurde, befohlen von Wladimir Putin. Ich war in Kiew, als russische Soldaten die Stadt umzingeln wollten. Ich habe viele tote Zivilisten gesehen. Ich habe Reporterkollegen morgens gesehen, die abends nicht mehr wiederkamen.

Und immer wieder traf ich Selenskyj.

Das erste Interview, das wir kurz nach Kriegsausbruch führten, fand im Präsidentenpalast statt, neben uns Sandsäcke. „Ich habe keine Angst. Wovor auch?“, sagte er, während russische Killer-Kommandos ihn suchten. Seine Familie und er standen ganz oben auf Putins Todesliste.

Selenskyj ist geblieben, obwohl alle Regierungen ihm geraten hatten, zu fliehen. Er schützte und rettete so sein Land. Er verhinderte so, dass Putin die Ukraine übernehmen und andere europäische Länder ins Visier nehmen kann. Das wird für immer bleiben.

Und das wird ihm auch Donald Trump nicht nehmen können. Die Worte, die Trump gegenüber Selenskyj gewählt hat, sind unfassbar. Trump will Selenskyj die Ehre nehmen. Alles, was Trump über Selenskyj und die Ukraine sagt und schreibt, entspringt der russischen Propaganda. Im Kreml muss eine Feierlaune herrschen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Trump hat sich entschieden: Er steht auf der Seite Putins.

Unser Feind ist sein Freund. Erstens zeigen die Reaktionen auf Trump die ganze Verlogenheit der einst stolzen Republikaner und der Unterstützer in Deutschland, dass es kaum Aufregung über die „Diktator“-Aussage gibt und den Skandal-Satz, es gebe in der Ukraine „eine Führung, die einen Krieg zugelassen hat, den es nie hätte geben dürfen.“
Das ist eine unglaubliche Verkehrung der Schuld. Ein Affront für den freien Westen. Eine Bodenlosigkeit gegenüber einem ukrainischen Präsidenten, den Russland töten wollte und der trotzdem im Land geblieben ist. Es gilt: Wer sich Trump nicht entgegenstellt bei seinem Putin-Appeasement, wer weiter so tut, als sei das alles völlig normal, sollte nie wieder über Werte und Moral reden.

Noch viel wichtiger aber: Wir brauchen einen großen europäischen Plan für unsere Sicherheit – und darum auch für die Sicherheit der Ukraine, deren Soldaten dafür sorgen, dass die russische Armee uns nicht näher kommt.

Am Sonntag wird in Deutschland gewählt. Danach werden wir keine Zeit für lange Verhandlungen haben. Unsere Regierung muss schnell stehen, um gemeinsam mit Frankreich, Polen, Großbritannien und anderen die Ukraine zu retten und dafür zu sorgen, dass Russland nicht das nächste Land überfällt. Es geht um unsere Sicherheit, unsere Freiheit, unser Leben


Boom.


Klasse Kommentar, Volltreffer. Ich bin gespannt, wie viel uns unsere Freiheit wert ist.
Nichts muss, aber alles kann.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Gibts des hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:Was und wer, der Westen war, weiß ich.

Aber den gibt's nicht mehr.


Der Westen ist hier.

Stimmt - nordrheinWESTfaken :oops:


Von dir aus gesehen, sind wir allerdings der Nordosten.
:mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Local Zero
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Grasdaggl
Die Ukraine wurde vor elf Jahren von Russland überfallen, nicht vor drei.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Local Zero
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Grasdaggl
Die Chance ist eigentlich so groß wie nie. Wenn sich da nicht ein dummes korruptes Arschloch von einem klugen korrupten Arschloch vor den Karren spannen lassen würde:

The United States can use the enormous challenges Russia will face in 2025 as leverage to secure critical concessions in ongoing negotiations to end the war by continuing and even expanding military support to Ukraine. Russia will likely face a number of materiel, manpower, and economic issues in 12 to 18 months if Ukrainian forces continue to inflict damage on Russian forces on the battlefield at the current rate. Russia's defense industrial base (DIB) cannot sustain Russia's current armored vehicle, artillery system, and ammunition burn rates in the medium-term. Russia's recruitment efforts appear to be slowing such that they cannot indefinitely replace Russia's current casualty rates without an involuntary reserve mobilization, which Russian President Vladimir Putin has shown great reluctance to order...The United States can accelerate the moment when Putin must grapple with these interlocking problems and can likely coerce Russia into making the concessions on its demands necessary to secure a peace acceptable to the United States, Ukraine, and Europe. The United States can achieve a strong negotiating position and negotiate a deal that maximizes American interests by continuing military aid to Ukraine and increasing battlefield pressure on Russia.

ISW-Bericht von gestern.
Zuletzt geändert von Local Zero am 20. Februar 2025 17:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Local Zero
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Wenn man sich überlegt, dass nur wenige Millimeter gefehlt haben und das Leben und die Zukunft von Hunderten Millionen von Menschen sähe jetzt ganz anders aus.
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Aleksiander
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Local Zero hat geschrieben:Wenn man sich überlegt, dass nur wenige Millimeter gefehlt haben und das Leben und die Zukunft von Hunderten Millionen von Menschen sähe jetzt ganz anders aus.


Einen besseren Beweis dafür, daß es Gott nicht gibt, gibt's nicht.
Nur ein winziges Müh Seitenwind hätte gereicht.
Nichts muss, aber alles kann.


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das Vier-Augen-Gespräch in Helsinki der entscheidende Knackpunkt war. Die Körpersprache war eindeutig. Nur, was hat Putin ihm gesagt?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Tamasi
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Allmachtsbachel
Unter Westfalen hat geschrieben:Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das Vier-Augen-Gespräch in Helsinki der entscheidende Knackpunkt war.

Nee. Oder so vielleicht: Nach jahrelangem Wine him and Dine him war im Separee vielleicht endlich die Zeit für 69 him.

Dass Trump - wie manch anderer potenziell wichtiger Amerikaner - jahrelang von Russland "gehegt und gepflegt" wurde, ist ja eigentlich bekannt. Trump hat sich dann als Jackpot herausgestellt.

Im (vor-)gestrigen heute journal haben sie gezeigt, dass Trump bereits Ende der 1980er-Jahre in Russland war, dort Geldgeber geschenkt bekommen hat und anschließend in einer US-Zeitung eine ganzseitige Anzeige mit einem NATO-Schmähbrief veröffentlich hat.

Wie gesagt, jahrelanges Vorspiel. Im Separee in Helsinki ist er dann halt final gefickt worden.

Bild
Zuletzt geändert von Tamasi am 20. Februar 2025 19:36, insgesamt 1-mal geändert.