Local Zero hat geschrieben:Geplant war eigentlich eine Klausurtagung, letztlich aber kam das Gremium lediglich am Vormittag des 4:0-Triumphs über den SC Freiburg zusammen, auch um sich von AG-Vorstandschef Alexander Wehrle Optionen für die Entwicklung des Bundesligisten bis 2030 präsentieren zu lassen. Darin enthalten: Szenarien, die vom Verkauf der (erlaubten) 3,9 Prozent bis hin zur durch die deutsche 50+1-Regel gesetzten Grenze reichen, aber auch andere Finanzierungsmodelle.![]()
Das hat in der Tat Skandalisierungspotenzial, weil Anteilsverkäufe bei Traditionsvereinen stets ein Stück weit heikel sind. Es ist aber im Prinzip nur professionell, gerade angesichts des infrastrukturellen Finanzierungsbedarfs, alle Optionen auf den Tisch zu legen. AG-seitig betont man, noch nicht einmal eine Sondierung vorgenommen zu haben, mit Blick auf die 3,9 Prozent. Und was einen darüber hinausgehenden Verkauf angeht, hatte sich Aufsichtsratschef Allgaier (genau wie seine Konkurrenten Steiger und Haas) im Wahlkampf klar positioniert: kein Thema.
Ein entsprechend hartes Dementi gegenüber anderslautenden Gerüchten gab der VfB bei den Stuttgarter Nachrichten ("Weder Vorstand noch Aufsichtsrat der AG beabsichtigen einen weiteren Verkauf von Aktien, durch welchen der Anteil des VfB Stuttgart 1893 e. V. an der AG auf unter 75,1 Prozent sinken würde."). Das Protokoll der Sitzung vom 18. Januar soll ausweisen, dass es hierzu auch perspektivisch keinen Arbeitsauftrag des Aufsichtsrats an den Vorstand gebe. Allerdings ist auch zu hören, dass die Niederschrift nicht eins zu eins das wiedergeben soll, was drei Gremiumsmitglieder aussprachen: Langfristig müsse man sich darüber schon Gedanken machen. Stichwort Finanzierungsbedarf.
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Könnte also doch noch eine unterhaltsame MV werden.
Und, was hilft bei größerem Finanzierungsbedarf? Genau, ein Stadionbau:
Momentan konzipiert der Klub eine Machbarkeitsstudie für mehr Plätze auf der anderen Seite der Mercedesstraße, auch mit Blick auf Sportarten wie Faustball, Leichtathletik oder Hockey, ein Klubzentrum und eine Aufrüstung des Robert-Schlienz-Stadions. Zudem liegt bereits eine Machbarkeitsstudie der Stadt für den Neckarpark vor, die von einem Investitionsvolumen von 60 Millionen Euro ausgeht. Nicht ausgeschlossen, dass der Bedarf dahingehend noch wachsen wird.
https://www.kicker.de/stuttgarter-zukun ... 98/artikel
Sehr gut, endlich wiederAusredenErklärungen für Alex W.
Ah, der Benni
Lang nix mehr gehört

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