Erst heißt es “Die Provisionszahlungen der Bundesligisten an Spielerberater sind in der Saison 2023/24 dramatisch gestiegen”. Also nur das, was bei Transfers fleißig und gerne zusätzlich abgerechnet wird? Oder ist da auch der Anteil mitgerechnet, den die Berater von ihren Spielern nehmen, oder wie oder was?
Später sagen’s Beratungs- und Vermittlerdienstleistungen – also auch andere Beratungstätigkeiten direkt zwischen Verein und Spielervermittlerberater, nicht nur im Zusammenhang mit einem Transfer eines bestimmten Spielers?
Die ganze Kommunikation zu diesen Thema ist doch kaputt. Angefangen damit, dass die Rolle eines Spielerberaters nicht die selbe ist wie die eines Spielervermittlers, weil da unterschiedliche Interessen bestehen. Jetzt mal so rein vom Verständnis her, der Unterschied zwischen den beiden Begriffen. Ein Berater agiert im Interesse des Spielers, ein Vermittler mindestens im eigenen Interesse bzw. auch im Interesse eines der Vereine, vielleicht beider. In Wirklichkeit ist alles vermischelt, Berater vermitteln auch und werden von hinten, vorne und von der Seite bezahlt.
Was weiß ich – am Ende läppert halt sehr viel Geld aus dem Fußball heraus und bleibt nicht in einem Kreislauf: Spielergehälter kommen ja auch nur dem Spieler zugute, der es ebenfalls nicht in den Fußball investiert, und dazu kommt dann alles, was bei Mittelsmännern landet.