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Ich dachte immer ich wäre mit der Fähre mal an der James Bond-Insel vorbeigefahren, aber das war wohl ein Schwindel: das war auf der anderen Seite vom Thailand.

Das war ein paar Tage vor dem Rückflug, ich habe die Fahrzeit total verschätzt und die Sonnencreme war unter Deck: da bin ich die letzten Tage noch in Bangkok rumgelaufen wie der blutigste Anfänger, knallrote Birne.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
schwaebi hat geschrieben:Der Mann mit dem goldenen Colt? War mein erster Bond :)


Liebesgrüße aus Moskau meiner.
Und nach Goldfinger war die Spannung weg, noch weitere anzuschauen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

BrunoLabbadia
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Granadaseggl
Nice Weather hat geschrieben:Ich dachte immer ich wäre mit der Fähre mal an der James Bond-Insel vorbeigefahren, aber das war wohl ein Schwindel: das war auf der anderen Seite vom Thailand.

Das war ein paar Tage vor dem Rückflug, ich habe die Fahrzeit total verschätzt und die Sonnencreme war unter Deck: da bin ich die letzten Tage noch in Bangkok rumgelaufen wie der blutigste Anfänger, knallrote Birne.


Ja, diese Insel kommt in zwei Filmen vor, im MANN MIT DEM GOLDENEN COLT, und dann nochmal in DER MORGEN STIRBT NIE (IMO der blödeste Titel der Serie, aber das eine andere Geschichte). In letzterem Film soll da in Vietnam sein, aber dann hat die vietnamesische Regierung die Drehgenehmigung kurzfristig zurückgezogen, die Second Unit war schon mit allem in Heathrow, dann musste man umplanen.

Tamasi
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Allmachtsbachel
BrunoLabbadia hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:Hallo Rudi, ich war heute auf der James-Bond-Insel und hab dabei an dich gedacht.


Auf der Insel, auf der
Spoiler
Bond am Ende stirbt
?

Spoiler
007 never dies.

schwaebi
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Grasdaggl
Wir sind, glaube ich, der letzte Haushalt auf der Welt, der nicht streamt.

Daher echte Freude gestern, dass wir einen richtig guten Film im TV entdeckt haben: See how they run mit Sam Rockwell und Saoirse Ronan (sooo viele stumme Buchstaben! Wohli, sofort verpflichten!). Spielt mit allem was das Agatha Christie-Universum hergibt, inkl. dem Haus, in dem Hercule Poirot in der Serie mit David Suchet wohnt :D

Hat richtig Spaß gemacht!
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.


Hasenrupfer
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Grasdaggl
^Rudi, warsch da neulich au im Kino bei der Wieder-Aufführung? Hab mir hinterher nämlich diese Doku ebenso gleichmal angschaut, hehe.

Obwohl ich den halber auswendig kenn, ist das nahezu der perfekte Film - da stimmt alles.


Tamasi
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Allmachtsbachel
Ah, ich habe den bei der vorletzten Berlinale auf großer Leinwand gesehen. Spielberg-Schwerpunkt, ich habe das Doppelpack mit Duel genommen. Beide Filme toll, beide kannte ich nur aus dem Fernsehen. Der Hai ist echt ein toller Film. Kommt das in der Doku auch, dass das Modell-Fischle nicht Salzwasser-tauglich war und sie es deshalb weniger einsetzen konnten als geplant? Deshalb ist die persönliche Story drumherum viel ausführlicher geworden. Aber das macht's doch aus! Die Atmosphäre, die Leute, die Charaktere. Ich bin sehr zufrieden. :-)

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Ich war postiv überrascht von Dexter: Resurrection - ist tatsächlich ziemlich gut geworden.

Bei Dexter: New Blood dachte ich noch: Ganz okay, dass sie nach all den Jahren den Faden nochmals aufgreifen und nach dem damals völlig verkackten Finale der letzten Staffel der ganzen Story doch noch ein würdigeres Ende bescheren. Insgesamt nicht schlecht, aber dann lass auch mal gut sein...

Eine weitere Fortsetzung war ja auch nicht gerade erwartbar, aber Resurrection ist ihnen richtig gut gelungen.
Dass Leute wie Peter Dinklage oder Uma Thurman mit an Bord waren, hat dabei auch nicht gerade geschadet und Michael C. Hall ist erstaunlich gut gealtert. Also "gut" im Sinne von "positiv"... also ich meine... well, I know, what I'm tryin' to say...

Hat mir jedenfalls einiges Vergnügen bereitet. :vfb:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Ich hab da schon seit langem nen Frage zu Dexter: ich habe mal mit zwei Mitbewohnern vor ewig langer Zeit eine Folge geschaut, und wir sind auf dem Boden gelegen vor Lachen, wegen der beknackten Dialoge und wegen des schlechten Schauspielerns.

Aber wir haben uns nicht unbedingt drüber lustig gemacht, sondern wir haben’s genossen, in der Annahme dass alles absichtlich so hölzern ist, auf subtile Art. Allein schon dass der eine so lispelt, wir haben uns weggeschmissen.

Jetzt Frage: ist das so? Ich habe seither immer nur kleine Schnipsel auf YouTube gesehen, da muss ich auch immer schmunzeln, aber ich habe es nie richtig geschaut. Kritiker und Publikum sind sich ja einig, dass das gut ist – aber ich weiß ganz ehrlich nicht, ob man wirklich die ganze Zeit lachen soll, oder ob nur das Setup bizarr-lustig sein soll?

Will wirklich niemandem zunahetreten, ich gucke auch viel aus purem Eskapismus – aber ich sehe da eine Show, die von vorn bis hinten komplett plemplem ist. Der einzige Vergleich, der mir einfällt, ist Seinfeld: ist mir auch ein Rätsel, aber quasi umgekehrt, auch rasend erfolgreich, sicherlich auch irgendwie sehr smart, finde ich aber null lustig und habe nie einen Zugang gefunden.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Jetzt Frage: ist das so? Ich habe seither immer nur kleine Schnipsel auf YouTube gesehen, da muss ich auch immer schmunzeln, aber ich habe es nie richtig geschaut. Kritiker und Publikum sind sich ja einig, dass das gut ist – aber ich weiß ganz ehrlich nicht, ob man wirklich die ganze Zeit lachen soll, oder ob nur das Setup bizarr-lustig sein soll?

Gute Frage, auch berechtigt.
Aus meiner Sicht sind da von Anfang an etliche (selbst-)ironische Brechungen drin und auch schwarzer Humor kommt nicht unbedingt zu kurz. Übertreibung wird ebenfalls durchaus als Stilmittel verwendet und nicht zuletzt fungieren manche Figuren (Vince höhöhöhöhö Masuka) glasklar - und wie ich finde, wirklich gelungen - als Comic Relief.
Als reine Comedy ist es aber ganz sicher nicht konzipiert und wenn man sich erst mal drauf eingelassen hat kommt auch die Spannung nie zu kurz. Bzw. ging mir zumindest so, wobei manche Staffeln mit Sicherheit schlechter waren, als andere.

Highlight war für mich Staffel 4 mit John Lithgow als Trinity Killer. Fand ich von vorne bis hinten grandios!

Nice Weather hat geschrieben:Will wirklich niemandem zunahetreten, ich gucke auch viel aus purem Eskapismus – aber ich sehe da eine Show, die von vorn bis hinten komplett plemplem ist. Der einzige Vergleich, der mir einfällt, ist Seinfeld: aber quasi umgekehrt, auch rasend erfolgreich, sicherlich auch irgendwie sehr smart, finde ich aber null lustig und habe nie einen Zugang gefunden.

Mir geht das mit den ganzen Comic-Superhelden-Verfilmungen so.
(Ausnahme: "Batman", der stellt für mich in diesem Kontext nochmals ein eigenes Genre dar.)

Dasselbe: Star Wars und sämtliche Fortsetzungen, Prequels, Sequels und sonstige Spin-Offs.
Absolut kein Zugang!

Liegt in diesem Fall aber daran, dass ich zuallererst Mel Brooks' Space Balls gesehen habe. Als da gleich zu Beginn eine gefühlte Viertelstunde lang dieses endlos lange Raumschiff durchs Bild schwebte und eine halbe Unendlichkeit später irgendwann dessen Heck erreicht war mit der monumentalen Gravur oder wie immer man das bei Raumschiffen nennt "We brake for nobody!", war's für mich schon rum und ich hab mich den kompletten Film über weggeschmissen.

Ein Original (müsste der erste Teil der ursprünglichen Trilogie gewesen sein) lief mir dann erst einige Zeit später über den Weg. War auf meinem Zivilehrgang im Fernsehzimmer und als ich dazukam, lief der schon seit ca. einem Drittel. Ich hab's maximal ne halbe Stunde ausgehalten und fand es sterbenslangweilig, hatte aber halt auch permanent Lord Helmchen oder Michael Winslow als Referenzvergleiche im Kopf.

Und nachdem mir in diesem Universum von Anfang an praktisch sämtliche Basics fehlen, waren auch die ganzen Fortsetzungen und Seitengeschichten gezwungenermaßen nie ein Thema für mich.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Strafraumgitarre hat geschrieben:Als reine Comedy ist es aber ganz sicher nicht konzipiert

Dachte ich mir fast. Ob es für mich trotzdem funktionieren würde? Keine Ahnung, ich weiß auch gar nicht, ob ich mal Zeit haben werde, mich drauf einzulassen.

Star Wars kam ja auch nie in Oscar-Verdacht oder ähnliches, das ist halt mehr Kindheitserlebnis als Filmgenuss des Films wegen. Wobei Andor eine Ausnahme darstellt: man könnte unbeleckte Personen da hinsetzen und sagen “schau, weil’s gut ist”. Danach käme man vielleicht auf den Geschmack und würde sich mal Rogue One angucken oder so.

higgi
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Grasdaggl
Man muss Star Wars als Kind gesehen haben als im Kino nur Bud Spencer und Louis der Funes Filme liefen

Das war ein Tor in ein anderes Universum
Der Sound der Blaster, oder das Heulen der Imperialen Jäger ... Krieg ich heute noch Gänsehaut
von daher

Southern Comfort
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Grasdaggl
...und so generell die Kameraarbeit...

Nice Weather hat geschrieben:Star Wars kam ja auch nie in Oscar-Verdacht oder ähnliches, das ist halt mehr Kindheitserlebnis als Filmgenuss des Films wegen.


Ich habe es ehrlicherweise nochmal gegoogelt, weil ich nicht mehr wusste, wie viele es waren. Aber. Der erste Streifen hat 1978 sieben goldene Kerlchen mitgenommen und war für vier weitere nominiert.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Da habe ich mich falsch ausgedrückt: Star Wars hat einiges revolutioniert, vor allem visuelle Effekte, nicht zuletzt Modellbau, und das Produktionsdesign. Gebäude, Raumschiffe, Waffen, Helmchen, Kostüme – das sieht zum allergrößten Teil auch nach 50 Jahren noch nicht altbacken oder stoffelig aus, das ist extrem gut gealtert.

Bester Beweis: Du kannst eine Geschichte wie Andor in diese Welt reinpflanzen, ohne irgendwas neu gestalten zu müssen, das ist ja phänomenal.

Aber für Drehbuch, Regie und Schauspielern gabs halt nix, und das kommt hin.



higgi
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:...
Bester Beweis: Du kannst eine Geschichte wie Andor in diese Welt reinpflanzen, ohne irgendwas neu gestalten zu müssen, das ist ja phänomenal....

An Andor haben mich die Charaktere des Imperiums am meisten beeindruckt

Ich könnte mir durchaus eine ganze Serie aus Sicht des imperialen mittleren Managements vorstellen
von daher

Local Zero
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Grasdaggl
Grad aus dem Kino zurück. Der Phönizische Meisterstreich. Wes Anderson. Einfach großartig.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Local Zero
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Grasdaggl
Saal verwechselt? Wolltest eigentlich in "Die Schlümpfe: Der große Kinofilm"?
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Spielgerät
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Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Ich gehe erstmal nicht mehr ins Kino. Hab dort letzte Woche „Weapons“ gesehen und es gruselt mich noch immer.


Empfehlenswert?
Der Trailer hat mich neugierig gemacht.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Tamasi
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Allmachtsbachel
Ja, ich fand den gut! Aber vielleicht hätte ich bei der bekommenen Empfehlung nicht nur auf „gut erzählt“, sondern auch auf „Horrorfilm“ achten sollen. :-)

Natürlich ist er nicht sooo krass, wir haben ja eh schon alles gesehen. Trotzdem hat er mich ein bisschen auf dem falschen Fuß erwischt. :lol: